Juni
09
2012
Achherjey – wie die Zeit vergeht. Gerade eben noch meine Empfehlungen für das Programm der Filmnächte 2011 abgegeben und schon ist das Jahr wieder rum. Zeit also auf die Leckerbissen in diesem Jahr hinzuweisen:
Man kann bei dem pösen Facebook-Dingens auf dieser Seite auf gefällt mir klicken und schon verpasst man garantiert keinen Film mehr.
Tags: Filmnächte am Elbufer
Juni
05
2012
Man nehme: Einen beliebigen Satz, jage jedes einzelne Wort durch die Google-Bildersuche und speichere jeweils das erste Bild der einzelnen Suchergebnisse.
Man erhält (mit etwas Phantasie): Eine Bildersprache.
Kannst du dir nicht vorstellen?
Guckst du hier!
In diesem Zusammenhang folgende kleine Quizfrage für die Ratefüchse unter euch. Welches Zitat Kästners versteckt sich hinter diesen Bildern (klicken zum VergröÃ?ern):

Juni
05
2012
In letzter Zeit hört und liest man immer öfter über besonders kleine Rechner, die ganz neue Einsatzmöglichkeiten aufzeigen. Da ist zum Beispiel der Raspberry Pi, der zwar mit einer nicht besonders atemberaubenden Performance daherkommt aber immerhin zur hardwareseitigen Dekodierung von HD-Videos befähigt und obendrein noch preiswert ist. Ich selbst nenne so einen günstig aber dennoch schlecht zu bekommenden Winzling mein Eigen und habe auch schon ein wenig damit rumgespielt. Ein XBMC habe ich immerhin schon zum Laufen gebracht und auch HD-Videos konnte ich schon bestaunen. Wie schon erwartet ist der Kleine jedoch durch seine schwache Rechenleistung nicht besonders geeignet dafür, die Oberfläche des XBMC flüssig darzustellen. Später dazu mehr. An dieser Stelle möchte ich auf ein anderes Projekt aufmerksam machen, welches viel besser dazu geeignet scheint, dem doch etwas in die Jahre gekommenen Konzepts des altbekannten TVs auf die Sprünge zu helfen. Mit einem müden Lächeln verfolge ich schon das Bestreben diverser groÃ?er Hersteller, ihre Geräte mit dem Internet zu verknüpfen – Smart TV sollte jeder schonmal gehört haben. Allein eine wirklich brauchbare Lösung scheint es leider noch nicht zu geben. Dass sowohl Google als auch Apple da in naher Zukunft noch etwas einbringen werden, scheint ziemlich sicher. Schon jetzt gibt es jedoch folgenden meiner Meinung nach sehr erfolgversprechenden Ansatz:
Ein Kleinstrechner, der auf einen kleinen Stick passt und mittels HDMI an jeden Fernseher oder Monitor angeschlossen werden kann. Nicht schlecht – besonders die irgendwie an die Wii erinnernde Fernbedienung. Aktuell wird via kickstarter noch nach Finanziers gesucht. Momentan scheint es so, als würde das Ziel von 100.000 Dollar locker erreicht werden können.
Gefunden bei Caschy. Nähere Infos und Details zm Projekt gibt es auf kickstarter.
Mai
30
2012
Die Europameisterschaft wirft ihre Schatten voraus – Zeit sich ein wenig auf das kommende Spektakel einzustimmen. Wem es wie mir leider nicht vergönnt ist, während der Spiele in einem der EM-Stadien live zugegen zu sein, der kann sich hier schonmal die Spielstätten in einer 360°-Ansicht auf (via Google StreetView) zu Gemüte führen und etwas EM-Luft schnuppern.
Gefunden auf t3n.de.
Auch schön zu sehen, dass die nächstgelegene und in den letzten Jahren von uns oft genutzte „Public Viewing“-Stätte bereits aufmunitioniert.
Tags: EM 2012, Europameisterschaft, FuÃ?ball, Public Viewing
Mai
29
2012
Der Harz hatte in meinen Augen bisher eher ein leicht angestaubtes Image. Kaffeefahrten, Seniorenausflüge und dieses unerträgliche „Nordic Walking“ sind die Dinge, die mir in erster Linie im Zusammenhang mit dem Harz als Urlaubsregion in den Sinn kommen. Zeit also, mal persönlich die Lage dort zu sondieren. Kurz: Unser Pflingstausflug führte uns in diesem Jahr für drei Tage in den Harz. Genauer gesagt nach Clausthal-Zellerfeld was – wie mir mein Chef mit strengem Blick und ernstem Unterton mitteilte – im Westen liegen würde. Ich als jemand der schon das eine oder andere Mal jenseits der ehemaligen Grenze war, wies seine von Vorurteilen schlimmster Art getränkten Bedenken entschieden zurück. Ein anderes Detail schürte da deutlich mehr Unbehagen in mir. Clausthal? Das kennen wir doch aus der Bierbranche. Das ist doch dieses alkoholfreie…verdammt…zu spät…die Unterkunft war bereits gebucht. Sollte ich nun das Pfingstwochenende mit alkoholfreiem Clausthaler verbringen müssen? Ein Blick in die allwissende Wikipedia konnte mich glücklicherweise beruhigen: Die „Städtische Brauerei Clausthal“ wurde bereits 1978 geschlossen. Die allgegenwärtige Binding-Brauerei hat sich lediglich die Marke gesichert – mit dem Clausthal-Zellerfeld im Oberharz hat das Bier also heutzutage nichts mehr zu tun.
Womit vertreibt man sich nun die Zeit im Harz? Der erste Tag war bei uns mit einer Brockentour verplant. Vor allem Ferrosexuelle (danke an meinen Kollegen für dieses wundervolle Wort) kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch als Nicht-Harzer kennt man natürlich die mindestens deutschlandweit bekannte Brockenbahn. Schmalspur-Dampfromantik wie sie leider nur noch sehr vereinzelt zu finden ist. Wir entschieden uns für den dampfgetriebenen Auf- und den Abstieg zu FuÃ?. Die Preise für die Fahrkarten sind leider etwas unverschämt. 21 Euro kostet eine Strecke, wobei der Preis von jeder Station der Gleiche ist und es sich Preis-/Leistungstechnisch anbietet, möglichst weit entfernt vom Gipfel zu starten. Natürlich hat man dann bei einem Abstieg zu FuÃ? einen entsprechend weiteren Weg. Wir entschieden uns dennoch für den Bahnhof Schierke als Startpunkt, die Fahrt von dort auf den Gipfel dauert eine reichliche halbe Stunde. Als die Kassiererin für die zwei Tickets stolze 42 Euro ausgehändigt haben wollte, brachte ich diesen alten Witz, dass ich mit der Dampflok nur mitfahren, und sie nicht kaufen wolle. Sie kannte diesen Spruch offensichtlich schon, denn ich erntete nur ein gequältes Lächeln. Natürlich erhält man für den Preis auch keine Sitzplatzgarantie und natürlich ist dieser Hinweis auch so wie es sich für eine deutsche Fahrkarte gehört auf selbiger vermerkt. Besonders zu StoÃ?zeiten (wie beispielsweise zu Pfingsten) ist dieser Hinweis nicht ganz unwichtig. Wobei – eigentlich will man gar nicht sitzen, sondern die Fahrt zwischen den Waggons an der „frischen“ Luft genieÃ?en. Leider sind genau diese Plätze als erstes belegt. Und so wird gestaunt, fotografiert, gefachsimpelt und manchmal auch gehustet – denn – wer hätte das gedacht – die Dampflok dampft! Oben angekommen bietet sich einem bei gutem Wetter eine grandiose Aussicht. Dennoch ist es dort oben recht zugig und man sollte zumindest ein Jäckchen im Gepäck haben.
Am zweiten Tag sind wir dann zu einer längeren Wandertour zur Okertalsperre aufgebrochen. Seit einigen Jahren sind derartige Ausflüge immer mit ausgiebigem Geocaching verbunden. Die Route ist damit mehr oder weniger vorherbestimmt. Leider verkalkuliert man sich dann auch gern, denn nicht nur das Wandern, sondern auch das Suchen der Caches dauert seine Zeit oder erfordert den einen oder anderen unfreiwilligen Umweg. Somit kann es schonmal vorkommen, dass sich der Tag dem Ende naht, während das Ziel noch in weiter Ferne ist. Bei unserer Tour kam noch hinzu, dass auf halber Strecke plötzlich eine Brücke gesperrt war, und wir einen Teil des Weges wieder zurücklaufen mussten. Am Ende des Tages hatten wir nach 8 Stunden stolze 24 km und 240 Höhenmeter in den Knochen und waren ziemlich platt. Immerhin waren 11 neue Geocaches auf der Haben-Seite. Unter ihnen einer, wo ich gefühlte 100 Meter einen gefühlt nahezu senkrechten Hang emporklettern und einen gefühlt 5 Meter breiten reiÃ?enden Strom überspringen musste. Wer unsere kleine Tour nachwandern möchte – bitteschön:
Am letzten Tag waren wir dann noch am sagenumwobenen Hexentanzplatz. Auch dort hat sich der Besuch gelohnt. Vom Plateu aus hat man einen überwältigenden Blick über das Bodetal. Empfehlen kann ich die Schwebebahn und dort besonders die grünen Kabinen. Warum? Einfach mal einsteigen und nach unten schauen. 😉
Mai
24
2012
…mich! Wer hätte das gedacht? Am wenigsten ich selber. Heute war die Preisverleihung der „Fotosuche Dresden“ und meinereiner hat den dritten Preis abgegriffen. Glaubt ihr mir nicht? Hier ist der Beweis:

Neben einer schicken Urkunde durfte ich eine mindestens ebenso schicke Fototasche von Lowepro in Empfang und mit nach Hause nehmen. Da haben sich die Qualen vor gut einem Monat ja doch gelohnt. Wobei – gelohnt hat es sich auch ohne Preis. Selten habe ich so viel SpaÃ? beim Fotografieren gehabt. Erstaunlich auch zu sehen, welche Ideen die anderen Mitstreiter so umgesetzt haben. Wie erwartet waren zahlreiche Ansätze identisch. Dennoch gab es auch einige Beiträge, die dann doch verblüffend neue Sichtweisen auf die Themen aufgezeigt haben. Ebenfalls wurde mitgeteilt, was mit dem „Ã?berschuss“ der Einnahmen, die aus den 6 Euro Startgebühr entstehen, geschehen soll. Der Betrag von immerhin insgesamt 350 Euro wurde dem Verein „Luba Dresden e.V.“ gespendet. Dieser kümmert sich um die Erfüllung von Wünschen von Kindern. Interessante Geschichte. Wer selbst spenden oder Mitglied werden möchte, findet auf www.lubadresden.de alle nötigen Informationen.
Ein groÃ?er Dank geht von meiner Seite aus an die Macher für die perfekte Umsetzung der Fotosuche. Der Aufwand ist bestimmt nicht ohne. Leider musste ich nach der Preisverleihung gleich verschwinden – ich hätte mich gerne noch ein wenig unterhalten. Im nächsten Jahr bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei.
Update: Wie gewonnen, so zerronnen: Und da war es schon wieder weg – das Täschchen:
Frau meint: Die steht mir doch auch ganz gut, oder?
Ich meine: Aber das ist doch eine Fototasche!
Frau meint: Aber die sieht doch gar nicht aus wie eine Fototasche.
Ich meine: Aber es steht Lowepro oben!
Frau meint: Aber da passen meine Sachen doch auch ganz gut rein.
…
Update: Das waren die Preisträger:
Tags: Fotomarathon, Fotosuche
Mai
22
2012
Leider bin ich noch immer nicht dazu gekommen, meinen kleinen neuen Freund auszuprobieren. Es mangelt – und das ist mir schon fast ein bisschen peinlich – an so etwas profanem wie einem HDMI-Kabel. Leider war ein solches in meiner umfangreichen Sammlung an Kabeln widererwarten doch nicht aufzufinden. Fix noch eines bestellt. Heute schon ein Image auf einer SD-Karte platziert und morgen kann es dann endlich losgehen.
Beim Durchblättern der vielen Seiten, die sich mittlerweile mit dem Raspberry beschäftigen, bin ich auf folgendes Google-Maps-Mashup gestoÃ?en: Auf rastrack.ryanteck.org.uk kann man sich anschauen, wie sich die Himbeere mittlerweile weltweit verbreiten konnte. Ein „Mister Penguin“ aus „Victoria Land“ in der Antarktis hat sich auch eingetragen, soso…;-)
Mai
21
2012
Seit Monaten habe ich mich nun schon mit der Entscheidung herumgequält, mir ein neues Smartphone zuzulegen. Mit meinem bisherigen Gerät, einem HTC Legend, war ich schon seit längerer Zeit unzufrieden. Unzuverlässiges GPS, schlechter Empfang und viel zu wenig interner Speicher führten leider viel zu oft zu Frustationen. Ich bin nicht unbedingt jemand, der immer die neusten Modelle sein Eigen nennen muss – nur halbwegs funktionieren sollten die Dinge schon. AuÃ?erdem ist der letzte Kauf eines Smartphones ziemlich genau zwei Jahre her. Dabei fällt mir auf: Exakt! alle zwei Jahre (2008, 2010) habe ich mich bisher um ein Smartphone-Upgrade bemüht – welch merkwürdiger Zufall?
Ich habe mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht. Ich habe sogar wochenlang auf die Vorstellung des neuen „Ã?ber-Smartphones“ Samsung Galaxy S3 gewartet und mir sogar die Präsentation im Livestream angeschaut. Dabei bin ich zum wiederholten Mal zu der Erkenntnis gelangt, dass ich Leute nicht verstehen kann, die so etwas profanes wie ein Smartphone vergöttern, als wäre es der heilige Gral. Weitere potentielle Kandidaten waren (in nicht wertender Reihenfolge und natürlich mit Amazon-Werbelinks versehen…einer muss mir die Neuanschaffung ja finanzieren 😉 ):
Um es gleich vorwegzunehmen: Den heiligen Gral der Smartphone-Welt gibt es nicht – jedenfalls nicht für mich. Weder die immer gröÃ?er und damit unhandlicher werdenden Displays, noch die „Features“ wie festverbaute Akkus, nicht austauschbare Speicherkarten oder die viel zu groÃ?e Leistung der mittlerweile überdimensionierten CPUs konnten mich überzeugen. Das Ende vom Lied: Ich war eigentlich durchaus gewillt, mir auch mal ein aktuelles Modell zuzulegen und dafür auch mal einige Euros mehr auszugeben. Allerdings müsste ich da schon sehr zufrieden sein. Da ich das nach Abwägung aller Pros und Contras leider nicht war, hat das beste Preis-/Leistungsverhältnis letztendlich das Rennen gemacht.
Das Google Nexus S hat im Dezember 2010 das Licht der Welt erblickt und gehört damit heute schon zu den eher betagteren Modellen. 1GHz Single-Core, 5-Megapixel-Kamera und 512MB RAM sind momentan irgendwie nicht mehr so richtig „State of the Art„. Dafür hat es mindestens drei entscheidende Vorteile: Es ist günstig (200 Euro habe ich für ein vom Hersteller genaralüberholtes Gerät bezahlt), hat ein mittlerweile selten gewordenes 4-Zoll-Display und ist eines der wenigen Geräte, welches vom Update auf Android 4.0.4 (ICS) profitieren konnte. AuÃ?erdem hat man mit dem installierten Android in der Originalversion von Google die Chance, auch weiterhin schnell von Updates zu profitieren. Dazu bringt es alles das mit, was man heutzutage bei einem Smartphone braucht.
Nach zwei Tagen ist mein erster Eindruck durchaus positiv. Bleibt abzuwarten, wie es sich im Alltag behaupten kann. Später mehr dazu.
Tags: Google Nexus S