Die Auktionsplattform eBay ist lange nicht mehr so populär wie sie früher einmal war. Die Meinungen über die Gründe sind vielfältig. Meiner Meinung nach hat es eBay versäumt, sich über die Jahre mit den sich ändernden Bedürfnissen seiner Nutzer weiterzuentwickeln. Hinzu kommt der unklare Kurs in Hinsicht auf die Einbeziehung gewerblicher Anbieter.
Beruflich habe ich hin und wieder mit der eBay-API zu tun. Dabei kam mir vor einiger Zeit die Idee, die Daten ausgelaufener Auktionen auszulesen und zu analysieren. Diese Daten wären für Käufer und Verkäufer nicht uninteressant, könnte man doch anhand der Preisentwicklung eines bestimmten Artikels Rückschlüsse auf den zu erwartenden Zeitwert schlieÃ?en. Leider ist es bei der Idee geblieben. Glücklicherweise hat mir jemand meine Idee geklaut – naja – vielleicht sind sie auch selber drauf gekommen: bidvoy.net. 😉
Auf bidvoy.net kann man aktuell knapp 7 Mio Auktionen durchsuchen und sich den Preis von bestimmten Produkten im zeitlichen Verlauf anzeigen lassen. Auf einen Blick bekommt man den Durchschnittspreis, den Trend und die mögliche Preisspanne angezeigt. Auch interessant: Der beste Zeitpunkt zum Kaufen bzw. Verkaufen. AuÃ?erdem wird automatisch der aktuelle Amazon-Preis ausgelesen und Links zu bald endenden eBay-Auktionen aufgelistet. Dies sind dann (wer hätte das gedacht) natürlich Affiliate-Links. Interessantes Geschäftsmodell. 😉
Welch ein wunderschöner Tag im Spätherbst. Genau der richtige Tag für einen besonders lebensbejahenden Ohrwurm – auf das er euch das verbleibende Wochenende verfolgen möge…muhahaha:
Kunst kommt von Können – heiÃ?t es. Wer sich von der Richtigkeit dieser Binsenweisheit überzeugen möchte, der bekommt hier in Dresden am Sonntag die Möglichkeit dazu. Denn dann findet zwischen 10 und 18 Uhr im gesamten Stadtgebiet der „Tag der offenen Ateliers“ statt. Eine Unmenge an Künstlern lassen sich dabei in ihren Ateliers über ihre Schultern schauen.
Auch in diesem Jahr wird es im Dresdner Hechtviertel wieder einen Adventskalender geben. An jedem Tag wird es irgendwo im Hecht eine kleine Ã?berraschung geben. Zwar steht das Programm schon jetzt, jedoch ist es wiedermal nur bei Facebook einsehbar. Nicht schön! Aber Moment mal – da war doch was. Vor vielen Monden hatte doch jemand für den heute leider nicht mehr existierenden „Musikalischen Weihnachtskalender“ (MuWeiKa) ein potthässliches aber äuÃ?erst funktionales Google Mashup gezaubert. Das müsste doch noch in irgendeiner Kiste schlummern…kurz die Suchmaschine angeworfen und siehe da:
Ladies and Gentlemen – Mesdames et Messieurs – blechBlog präsentiert das HeAdKa-Google-Mashup des Jahres 2012. Und um nicht als jemand abgestempelt zu werden, der einfach neuen Wein in alten Schläuchen anpreist, habe ich noch ein kleines winterlich-romantisches Gimmik eingebaut – sehet und staunet:
Wie? Ihr kennt Alex Alves nicht? Die Ã?lteren unter uns werden sich vielleicht noch an das Tor des Jahres 2000 erinnern. Dieses wurde nämlich von selbigem direkt vom AnstoÃ?punkt in die Maschen gezirkelt. Da ist der Beweis (Live und ungeschnitten):
Phänomenal. Das muss man beim Stand von 0:2 erstmal drauf haben. Alex Alves hat drei Jahre lang bei Hertha gespielt und ist nun nach vierjähriger Krankheit mit nur 37 Jahren an Leukämie gestorben.
Gehört ihr auch zu denjenigen, die im aktuellen James Bond „Skyfall“ bei einer ganz bestimmten Szene so dermaÃ?en gelitten haben? Ich war drauf und dran aus dem Kinosessel nach oben zu schnellen und unter Tränen für alle hörbar ein „Das dürfen die nicht!“ in den Saal zu brüllen. Gemeint ist die Szene (Vorsicht Spoiler!) in der das Bond-Auto zu Schrott geschossen wird und anschlieÃ?end in die Luft fliegt. Bei dem Wagen des Geheimagenten seiner Majestät handelt es sich natürlich wiedermal nicht um ein Allerweltsvehikel, sondern um die Bondkarre schlechthin – einen Aston Martin DB5.
Heute nun erreicht mich die Meldung, dass es sich dabei um keinen originalen Aston Martin gehandelt hat, sondern um einen 1:3 Nachbau. Puh! Das Besondere: Das Modell entstammt einem 3D-Drucker. Irre, wie weit die Technik mittlerweile schon ist.
Da waren die Veranstalter sichtlich überrascht. Mit einer fast ausverkauften Margon-Arena hatte scheinbar niemand gerechnet. Wir auch nicht. Zwar haben wir die Arena trotz Stau und Parkplatzsuche schon eine knappe Stunde vor Beginn betreten – für gute Plätze hat das aber leider nicht ganz gereicht. Das Haus war gut gefüllt die Schlangen vor den Ständen für die Nahrungsaufnahme entsprechend lang. Die Stimmung war dennoch gut. Wann hat man schonmal das Glück, ehemalige und aktuelle Weltklassespieler live in Aktion zu sehen.
Schon nach der Auslosung der Gruppen war klar, dass es das von vielen erhoffte Finale zwischen Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll nicht geben würde. Leider schaffte es keiner der beiden ins Endspiel. Dieses wurde zwischen dem Tschechen Petr Korbel und dem Polen Lucjan Blaszczyk ausgetragen. Korbel war am Ende derjenige, der den Pokal gen Arenadecke reiÃ?en durfte. Somit konnten sich Ovtcharov und Boll voll und ganz auf den Ansturm bei der Autogrammstunde konzentrieren. Diese schien den Stars fast mehr abzuverlangen, als die Spiele zuvor.
Fazit: Spannende und bisweilen unglaubliche Ballwechsel vorgetragen in einer Geschwindigkeit und mit einer Präzision, die einen Laien wie mich in Erstaunen versetzt haben.