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Nov. 06 2012

Azubis: hergeschaut und fremdgeschämt!

Kategorie: Internet-Videos


Gute Azubis sind rar – das haben mittlerweile auch die groÃ?en Firmen erkannt. Doch was tun, wenn man eigentlich nichts zu bieten hat und bei den Jobsuchenden nicht unbedingt hoch angesehen ist? Na klar: In Zeiten von „Deutschland sucht den Superstar“ und „Social Web“ dreht man ein hippes Musikvideo, und hofft, dass sich dieses viral in nullkommanichts bei den zukünftigen potentiellen Sklaven Mitarbeitern verbreitet. Die folgenden Beispiele haben dies durchaus erreicht – wenn auch (wenn man sich die YouTube-Kommentare anschaut) mit eher zweifelhaftem Erfolg.

Wie man es besser macht zeigt Twitter – gut – das sind auch Amis – die können sowas halt:

Gefunden auf t3n.de.

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Nov. 05 2012

Tischtennis Champions-Tour 2012 in Dresden

Kategorie: Dresden


Was haben Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov, Jan-Ove Waldner, Wang Xi, Petr Korbel und Lucjan Blaszczyk gemeinsam? Richtig. Diese Sportler gehören oder gehörten zu den besten ihrer Disziplin und machen morgen im Zuge der „Champions-Tour 2012“ Station in Dresden. Wer also morgen Abend noch nichts besseres vor hat, der sollte mal schauen, ob es noch Karten gibt. Ich werde auf alle Fälle die Gelegenheit nutzen, um mir diesen rasanten Sport mal aus der Nähe anzusehen.

Nähere Infos gibt es unter www.margonarena-dresden.de.

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Nov. 03 2012

RasPiComm: Industrial PC für Jedermann?

Kategorie: Raspberry Pi


Demnächst gibt es möglicherweise eine Alternative zum Gertboard. Das „RasPiComm“ ist eine Erweiterungsplatine für den Raspberry Pi, welches den beliebten Minicomputer um zahlreiche Schnittstellen erweitert und den kleinen Rechenknecht laut Entwickler Daniel Amesberger zu einem „Industrial PC für Jedermann“ macht. Ein kurzer Ã?berblick über die Spezifikationen:

  • 5 ungepufferte Eingänge
  • 5 Tastschalter (4-Wege-Joystick mit Mitten-Taste)
  • 2 Open-Collector-Treiber (5V, 0,2A)
  • SPI-Anschluss zum Raspberry Pi
  • I2C-Anschluss (z.B. zum Anschluss günstiger OLED-Displays)
  • Real-Time-Clock (RTC) mit Pufferbatterie
  • RS-232
  • RS-485 (aka EIA-485)
  • 2 Pin Anschluss für einen Lüfter (5V)
  • Anschluss zur externen Stromversorgung (5V)

Besonders für die Hausautomation und die Steuerung von Schrittmotoren dürfte dies nicht uninteressant sein. Der Vergleich mit dem Gertboard hinkt sicherlich etwas. Im Vergleich zu diesem ist das RasPiComm jedoch bereits vormontiert und kann platzsparend direkt auf den Raspberry Pi aufgesteckt werden. Momentan befindet sich das RasPiComm kurz vor der Fertigstellung. Ab wann man und wo man es tatsächlich käuflich erwerben kann, ist derzeit leider noch nicht bekannt.

Linksammlung zum Thema:
http://amesberger.wordpress.com (Seite des Entwicklers)
Platine macht Raspberry Pi zum Industrial PC
RasPiComm, die Erweiterungsplatine für Automationsaufgaben

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Nov. 03 2012

savoir vivre – der Frankreichladen


„Mach doch mal wieder was mit essen“ – meinte meine Frau heute zu mir, während wir uns beim Frühstücksbuffet im „savoir vivre“ den Bauch vollstopften. Nunja – eigentlich wird im Urlaub nicht bzw. nur in Notfällen gebloggt. Da sich die freien Tage aber dem Ende neigen und wir zufälligerweise gerade in einem Laden waren, über den es sich tatsächlich zu berichten lohnt, werde ich mal eine Ausnahme machen.

Dass es die Franzosen verstehen, wie man das Leben genieÃ?t, haben wir in unserem diesjährigen Urlaub auf Korsika eindrucksvoll feststellen können. Umso verwunderlicher, dass wir es bisher noch nicht geschafft hatten, einen Gutschein für ein Frühstücksbuffet in einem auf französische Gaumenfreuden spezialisierten Laden einzulösen. Gemeint ist das „savoir vivre“. Wie? Du hast noch nie davon gehört? Kein Wunder. Dieser Laden befindet sich in einem Stadtteil, in dem man ihn am wenigsten vermutet hätte – in Pieschen. In unseren Breiten erzählt man sich gar schaurige Geschichten über diese Gegend. Ganz so düster ist es dort aber scheinbar dann doch nicht.

Das von uns in Anspruch genommene Frühstücksbuffet ist eher nur „Beiwerk“ zum hauptsächlichen Geschäft. Französische Lebensmittel verschiedenster Art kann man im Erdgeschoss bewundern und mit dem nötigen Kleingeld auch kaufen. Ein schier unerschöpfliches Angebot an erlesenen Weinen, Käse, Wurst und süÃ?en Leckereien. Die Verkäufer scheinen sich auch sehr gut auszukennen und können hier und da auch auftretende Fragen direkt beantworten. So erkundigte sich ein Herr vor uns nach einem bestimmten Käse und bekam gleich einen interessanten Vortrag über die Herstellung desselben.

Für diejenigen, die sich spontan nicht entscheiden können, ist vermutlich das jeden Samstag (auÃ?er am Feiertag) ab 9 Uhr angebotene Frühstücksbuffet gedacht. Für preiswerte 12,90 (mit Säften aber ohne HeiÃ?getränke) kann man sich nämlich durch das umfangreiche Angebot futtern. Wer französisches Essen schätzen gelernt hat, wird voll auf seine Kosten kommen. Wer noch nie die Gelegenheit hatte, vom kulinarischen Angebot unserer frankophonen Nachbarn zu kosten, der wird begeistert sein. Wer mit Croissants, würzigem Käse, schmackhafter Wurst, süÃ?en Marmeladen, Mousse au Chocolat und Schokoladentrüffel (teufliches Zeug) nichts anfangen kann, der sollte sich dann doch Richtung Dönerimbiss orientieren – davon gibt es auch in Pieschen genug! 😉

Die Bedienung ist freundlich und zuvorkommend (kennt man von Franzosen ja eigentlich nicht 😉 ). Einige Abstriche muss ich beim Ambiente machen. Wir wurden in die erste Etage geführt, wo vom französischen Flair des Erdgeschosses leider nichts mehr zu sehen ist.

AbschlieÃ?end wieder die zusammenfassende Beurteilung. Dabei gibt es eine Bewertung von 1-10 blechKöppen, wobei 1 und 10 nie erreicht werden können!

Ambiente: 7,5
Speisen: 9,9
Getränke: 8
Bedienung: 9
Preise: 8,5
Gesamteindruck: 8,58

Links:
Homepage
Google-Maps-Link

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Okt. 25 2012

Hyperlapse: Mein erstes Mal


Nachdem ich vor wenigen Monaten bereits mein erstes mehr oder weniger vorzeigbares Timelapse präsentiert habe, habe ich mich am vergangenen Wochenende an ein Hyperlapse gewagt. Ein Hyperlapse ist im Prinzip ein Timelapse mit Bewegung in Form von „Kamerafahrten“. Wie man dies genau bewerkstelligt, habe ich hier schonmal erwähnt. Das Besondere: Es kommen keine komplizierten Slidertechniken zum Zuge. Die Bewegung entsteht vielmehr durch die stetige Veränderung der Kameraposition an der gedachten Linie der späteren Kamerafahrt entlang. Klingt kompliziert – ist es aber gar nicht. Aber es ist anstrengend, denn es bedeutet, das Stativ für jedes Bild ein Stückchen in die gewünschte Richtung zu versetzen. Und es sieht für nicht Eingeweihte auf den ersten Blick bescheuert aus. In meinem Fall war ich für rund 300 Einzelaufnahmen 45 Minuten lang unterwegs. Einen netten Herrn, der sich für mein Treiben interessierte, entgegnete ich auf die Frage, warum ich denn ständig Fotos von der Frauenkirche machen würde mit den Worten: „Ich bin einfach immer so unzufrieden“. 😉 Bevor ich das sicherlich nicht perfekte aber durchaus zeigenswerte Ergebnis präsentiere, für alle Interessierten noch kurz ein paar Fakten:

  1. Equipment (wieder mit Amazon-Links 😉 ):
    Canon EOS 60D
    Sigma 17-70 mm F2,8-4,0
    Manfrotto M-Y 732CY + 494RC2 Kugelkopf
  2. Nachbearbeitung:
    Adobe Lightroom 4.1
    Adobe After Effects CS6

Als Motiv für meinen kleinen Test habe ich mir die Dresdner Frauenkirche ausgesucht. Da kann man nicht viel falsch machen – habe ich mir gedacht. Ich hatte mir vorgestellt, mich kreisförmig in immer gleichem Abstand zur Frauenkirche langsam über den Neumarkt zu bewegen. Spontan hätte ich mir den gröÃ?tmöglichen Weitwinkel als Brennweite ausgewählt, um das Motiv und seine Umgebung bestmöglich zur Geltung kommen zu lassen. Einige Hinweise im Netz legten jedoch nahe, dass gerade durch die umfangreiche Nachbearbeitung beim Zusammenführen der Bilder zu einer harmonischen Bewegung, die Verzerrung extremer Weitwinkel hinderlich sein könnte. Somit entschied ich mich für 17mm (mit einberechnetem Crop 27mm). Schaut man sich den Bildausschnitt an, hätte ich mir schon etwas mehr Weitwinkel gewünscht. Generell kann man den Tipp geben, dass man bei der Wahl des Ausschnitts den unter Umständen bei einem 16:9 Bildformat entstehenden Beschnitt im Hinterkopf haben sollte. Bei meinem Beispiel war die Ã?nderung des Bildformats bei der Nachbearbeitung leider nicht mehr möglich.

Ansonsten kann man sich bei den Einstellungen an der Kamera an die Grundregeln des Timelapse halten: So viel wie möglich manuell einstellen und jegliche Automatik (Autofokus, WeiÃ?abgleich, Blende, Belichtungszeit, ISO, Bildstabilisator, Brennweite…) deaktivieren. Sollte es gravierende Ã?nderungen bei der Belichtung (Sonnenauf-/untergang) geben, sollte man dies ebenfalls manuell während der Aufnahmen nachjustieren. Ich habe mir angewöhnt, immer etwas unterzubelichten. Damit hat man genügend Reserven und muss nicht gleich bei jeder vorbeiziehenden Wolke Angst vor einer Ã?berbelichtung haben.

Ein spezieller Tipp für Hyperlapse-Aufnahmen ist die Fixierung eines Punktes des Motives mit einem Punkt im Sucher/Display der Kamera. Ich habe mit einem Sensor im Sucher der Kamera immer das gleiche Fenster an der Kirche anvisiert und somit erreicht, dass die Kirche optisch immer exakt an der gleichen Stelle stehenzubleiben scheint.

Eine weitere „Unbekannte“ war für mich die Entfernung, die man zwischen zwei Bildern mit dem Stativ zurücklegen sollte. Klar ist: je geringer der Abstand zwischen zwei Aufnahmen, desto flüssiger die Bewegung. Klar ist aber auch, dass man irgendwann ein Zeitproblem bekommt – gerade wenn man eine ganz bestimmte Lichtsituation einfangen will. Ich habe mich für 15-25cm entschieden.

Leider habe ich ab und an die Kamera nicht exakt horizontal ausgerichtet. Somit entstanden kleinere erst im Nachhinein sichtbare horizontale Verwacklungen. Hier hätte ich konsequenter die eingebaute elektronische Wasserwaage meiner 60D nutzen müssen. Bei der späteren Nachbearbeitung lassen sich diese Schnitzer nur mit viel Aufwand und bisweilen nicht zufriedenstellendem Ergebnis herausarbeiten. Gleiches gilt für an zwei Stellen zu ruckartigen Ã?nderungen der Entfernung zum Motiv. Kommen dann mehrere dieser Defizite bei einem Bild zusammen, entstehen solche scheinbar effektvollen aber doch irgendwie unschönen kurzzeitigen Verzerrungen (siehe Sekunde 6 und 14).

So – genug geschwafelt – hier das Ergebnis:

Fazit: Leider (wie immer) nicht perfekt, macht aber Lust auf mehr.

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Okt. 24 2012

National Geographic Photo Contest 2012


Huch – da wäre mir ja fast die jährliche Vorauswahl zum „National Geographic Photo Contest“ von boston.com durch die Lappen gegangen. Glücklicherweise gibt es ja Blogs und so wurde ich Dank www.rappelsnut.de darauf aufmerksam. Wie gehabt sind wieder einige herausragende Arbeiten dabei. Wem die Fotos nicht reichen, der kann sich auch nochmal die Beiträge aus dem letzten Jahr anschauen.

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Okt. 17 2012

Kleiner Einblick in die Technik von Walk-Lapse/Hyperlapse


Neulich erst hatte ich auf eine Methode aufmerksam gemacht, mit der man ganz ohne teure Slidertechnik ganz passable Timelapse-Videos machen kann. In den Kommentaren traten so einige Zweifel auf, dass diese Methode tatsächlich zu dem gezeigten Ergebnis führen könnte. Ein paar Tage später widmete sich Gunther Wegner in seinem Fotoschnack genau diesem Thema. Er zeigt nicht nur die Aufnahme an sich, sondern auch die erstaunlich simple Nachbearbeitung mittels Adobe After Effects. Sollte das Wetter am Wochenende einigermaÃ?en brauchbar sein, werde ich mich wohl mal selbst an dieser Technik versuchen.

Bis dahin werde ich mir die Zeit mit Timelapse-Filmchen anderer vertreiben. Nachfolgend wieder ein sehenswertes Beispiel. Leider machen sowohl Musik als auch Schnitt einiges kaputt – ist aber auch Geschmackssache.

Natural Phenomena – VideoSapien from Reid Gower on Vimeo.

PS: Bei der Gelegenheit möchte ich insgesamt auf den sehr sehenswerten Video-Podcast „Fotoschnack“ hinweisen. Dort werden interessante Themen aus der Welt der Fotografie in einer lockeren und leicht verständlichen Art und Weise rübergebracht.

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Okt. 16 2012

33 Tütchen feinster Stoff

Kategorie: Raspberry Pi


Gleich zu Beginn möchte ich mich bei den Leuten entschuldigen, die angesichts des zugegebenermaÃ?en etwas irreführenden Titels in diesen Blogbeitrag gestolpert sind. Hier geht es natürlich! um das Gertboard. Ich hatte mir ja selbiges bestellt. Heute nun kam die Lieferung – fein säuberlich verpackt in nicht weniger als 33 Tütchen. Wie versprochen wird das Gertboard nicht komplett, sondern in Einzelteilen ausgeliefert.

Angeblich reichen Grundkenntnisse in der Kunst des Lötens, um daraus eine Erweiterung für den Raspberry Pi zusammenzubauen. Wenn ich mir allerdings den groÃ?en Haufen an (gröÃ?tenteils sehr! kleinen) Einzelteilen (in manchen Tüten sind sogar mehrere!) so betrachte, dann wächst in mir die Gewissheit, dass ich aus diesen Bauteilen nie im Leben ein Stück funktionierende Elektronik zusammenbekomme. Egal! Notfalls verkaufe ich den entstehenden Haufen Elektronikschrott als Kunstwerk. 😉 Aktuell gibt es leider andere Baustellen, so dass das kleine Projekt leider noch etwas warten muss. Ich hoffe auf einen langen Winter…

Notiz für mich: Ein guter Einstieg ist vermutlich jene Seite.

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