Blog - Dresden - VDR - Fotografie - Digital Stuff

Jan. 23 2013

Der widerliche Geruch von Korruption

Kategorie: Dies & Das

Der Staat beschäftigt Steuerfahnder, um Steuerbetrügern auf die Schliche zu kommen und dingfest zu machen. Durch Steuerhinterziehung geht dem Staat jährlich ein stattliches Sümmchen verloren. Da sollte man meinen, dass die Beamten dieser Sparte ganz besonders unterstützt werden. Denkste! In Hessen läuft das Ganze scheinbar etwas anders. Da werden Steuerfahnder vom eigenen Arbeitgeber schonmal zurückgepfiffen oder höchstoffiziell von einem Gutachter für paranoid und damit für verrückt erklärt. Trotz…nein…vielmehr wegen ihrer Erfolge.

Paranoia-Affäre – Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt.

Keine Kommentare

Jan. 17 2013

Himbeeren in Aktion #3: Wassertropfen-Fotografie

Kategorie: Raspberry Pi


Wer sich angesichts der Ã?berschrift nun fragt, was am Fotografieren von Wassertropfen so spannend sein soll, der sollte sich mal in den einschlägigen Foto-Communities (beispielhaft sei hier Photocase genannt) umschauen. Einen eintauchenden Tropfen Flüssigkeit genau im richtigen Moment zu fotografieren, kann durchaus spannend und vor allem anspruchsvoll sein. Ich selbst habe mich auch schon in dieser Disziplin versucht – mit eher bescheidenem weil sehr durchwachsenem Ergebnis. So bescheiden, dass ich das Ergebnis meiner Bemühungen in meinem Bilderarchiv gar nicht mehr wiederfinde. 😉

Die Idee von David Hunt (ja, den kennt man bereits vom Focus-Stacking), zur Unterstützung einen Raspberry in das Set einzubauen, und mittels diesem sowohl die Tropfen als auch die Kamera zu steuern, klingt nach einem erfolgversprechendem Plan, mit dessen Hilfe sich die Quote von brauchbaren Fotos sicherlich deutlich steigern lieÃ?e.

Die passende Anleitung gibt es hier: Water Droplet Photography with Raspberry Pi

Keine Kommentare

Jan. 17 2013

Himbeeren in Aktion #2: Focus Stacking

Kategorie: Raspberry Pi


Nachdem ich in meinem letzten Beitrag in der Serie „Himbeeren in Aktion“ auf ein Raspberry-Projekt hingewiesen hatte, wo es um die Umsetzung eines motorisierten Sliders ging, soll es nun um ein ähnliches Projekt gehen. Hierfür muss ich allerdings etwas weiter ausholen und zunächst ein paar Worte zu einem interessanten Verfahren in der Fotografie verlieren – dem „Focus Stacking„.

Charakteristisch für die Makro-Fotografie ist eine geringe Schärfentiefe resultierend aus der groÃ?en Blende und/oder der vergleichsweise groÃ?en Brennweite und/oder der Entfernung zu dem Objekt. Was oft als Stilmittel genutzt wird kann aber auch kontraproduktiv sein, nämlich dann, wenn man das Motiv auch in der Tiefe scharf abbilden möchte. Aus physikalischer Sicht sind jedoch klare Grenzen gesetzt. Beim „Focus Stacking“ umgeht man diese Grenzen durch die Kombination mehrerer Fotos mit unterschiedlicher Schärfeebene. Die unterschiedlichen Bilder bzw. deren schärfste Bereiche werden dann mittels Software kombiniert. Als Resultat entsteht eine besonders scharfe Makro-Aufnahme. Wer sich Dank des ganzen Fachchinesisch unter diesem Verfahren nichts vorstellen kann, dessen Blick möchte ich auf folgende drei Fotos lenken.


Muhammad Mahdi Karim

Das Schwierige beim Focus Stacking im Makrobereich ist die Tatsache, dass sich die Schärfeebene bereits bei Ã?nderungen der Objektentfernung von unter einem Millimeter sichtbar verschieben kann. Selbst bei einem ruhigen Händchen wären mehrere Aufnahmen mit exakt gesetzter Schärfeebene Glückssache. Hier kommt der Raspberry von David Hunt zum Einsatz. Ihm zur Seite stehen ein ausgedienter Flachbettscanner und eine Schrittmotor-Steuerung. Sehet und staunet:

Eine sehr detailierte Anleitung des Ganzen findet man unter davidhunt.ie.

3 Kommentare bisher

Jan. 16 2013

Vorsicht: Programmierer-Humor!

Kategorie: Dies & Das


Soeben rief eine Kollegin aus dem Kundensupport bei mir an und meinte mit besorgtem Unterton, sie würde folgende Fehlermeldung bekommen:

Kein Has(c)h gefunden!

Hach…was haben wir uns da weggeschmissen!

Ein Kommentar bisher

Jan. 13 2013

Mehr Erzieher braucht das Land!

Kategorie: Dies & Das


Und weil es zu jedem guten Slogan heutzutage mindestens eine genauso gute Kampagne geben muss, wurde von Max und Jens Rosemann „Ringo der Erzieher“ erfunden. Nachfolgend die Episoden 1, 2 und 4 (Ob und wenn ja wo es eine 3. Episode gibt, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen):

Wer hier sowohl zeichnerisch als auch sprachlich Parallelen zu Peschi & Poschi erkennt, liegt verdammt richtig.

Gefunden bei www.saxroyal.de.

Keine Kommentare

Jan. 13 2013

The worlds heaviest metal band

Kategorie: Dies & Das

Wie? Ihr kennt „The worlds heaviest metal band“ noch nicht? „Compressorhead“ nennt sich die Combo und kommt – wer hätte das gedacht – aus der Stadt, die alles kann auÃ?er Flughafen, FuÃ?ball und S-Bahn. Nun kennt man endlich auch den Grund. Die guten Ingenieure beschäftigen sich mit so was hier:

Krasse ScheiÃ?e! Erinnert mich irgendwie an den Typen vom „Unversal Druckluft Orchester„. Hier die Worte, mit denen sich die Band selbst beschreibt:

Stickboy (drums) was created to exacting specifications. 4 arms, 2 legs, 1 head, no brain. he plays a Pearl 14 piece kit with double kick. stickboy junior, the bastard child of an unknown mother takes control of the hihat shuffle. inception date 2007
Fingers (guitar) joined stickboy in 2009 and brings 78 purpose built fingers, enough to play the entire fret board and pluck.
Bones (bass) is the highest precision bass player in known existence, and the youngest member of the band. inception date 2012.
Standaside meatbags. Oil is thicker than blood.

Did you ever wonder what Danny Carey would sound like if he had 4 arms?
How about if Angus Young had 78 fingers? Imagine what Robert Trujillo would sound like if he was actually made of metal?
Well, wonder no more, meatbags.
Compressorhead is the worlds heaviest metal band.

Hm – von Musik verstehe ich zwar (leider) nicht viel – ich bin so unmusikalisch und arythmisch (was für ein Wort) wie man nur sein kann. Aber ich habe einen Raspberry. Sollte dies der lang ersehnte Weg in die Musik-Szene sein? 😉

Keine Kommentare

Jan. 10 2013

Flowers Timelapse


Ja – genau – schon wieder ein Timelapse. 😉 Aber diesesmal ist es doch irgendwie anders. Bei den meisten Timelapse-Aufnahmen hat man den Eindruck, dass sich ein Motiv besonders schnell bewegt. Menschen, flieÃ?endes Wasser, Wolken…Zeitraffer eben. Anders sieht es aus, wenn man besonders langsame Bewegungen in einem Zeitraffer festhält. Dann bekommt man paradoxerweise den gegenteiligen Eindruck – nämlich den von Langsamkeit und Zeitlupe. Klassisches Bespiel hierfür ist das Entfalten der Blüte einer Blume. Selten habe ich diesen einzigartigen Vorgang in der Natur eindrucksvoller in Szene gesetzt gesehen:

Vor einem solchen Ergebnis steht harte Arbeit. Katka Pruskova hat dafür mit seiner Canon 5D Mark II 7100 Aufnahmen in rund 730 Stunden gemacht. Das Studio wurde komplett verdunkelt, um störendes Tageslicht zu eliminieren. Für konstante Belichtung sorgten zwei LED Lampen. Je nachdem, wie lang das Aufblühen der jeweiligen Blüte gedauert hat (einigen Stunden bis zu wenigen Tagen) wurde das Intervall entsprechend (einige Sekunden bis zu wenigen Minuten) gewählt. Die Empfindlichkeit wurde so gering wie möglich eingestellt. Angesichts der Belichtungssituation war allerdings kein kleinerer Wert als ISO 640 möglich, was allerdings völlig ausreicht. Die Belichtungszeit lag immer bei 1/5 Sekunde bei einer Blende von f16.

Musik: Arrival of the Birds von The Cinematic Orchestra

Keine Kommentare

Jan. 09 2013

Fotomarathon Dresden 2013


Auch in diesen Jahr wird es wieder eine Fotosuche geben. Das heiÃ?t – das, was in den letzten beiden Jahren unter dem Namen „Fotosuche“ Bekanntheit erlangt hat, heiÃ?t jetzt „Fotomarathon“. Ansonsten hat sich absolut gar nichts geändert. Und das ist auch gut so. Kurzzeitig hatte man darüber nachgedacht, die auf den ersten Blick recht strenge Regelung des Verbots der Löschung von Bildern zu lockern. Die Mehrheit der Teilnehmer entschied sich dagegen. Und so bleibt alles beim alten.

Wie? Weder „Fotosuche“ noch „Fotomarathon“ ist dir ein Begriff? Alle Infos gibt es hier. Wer sich dennoch nicht für diesen auf den ersten Blick merkwürdigen Zeitvertreib erwärmen kann, dem möchte ich mein letztjähriges Fazit ans Herz legen.

Auch ich werde in diesem Jahr wieder mit von der Partie sein und versuchen, meinen Vorjahres-Podestplatz zu verteidigen. Das Anmeldeformular ist sein kurzem freigeschaltet. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, sollte man sich sputen.

3 Kommentare bisher

« Zurück - Weiter »