Was bekommt man, wenn man seine mit einer 800-er Brennweite und einem 2x Telekonverter bestückte Kamera gen Mond ausrichtet? Na klar – einen ziemlich groÃ?en Mond und dazu noch die verblüffende Erkenntnis, dass sich der Erdtrabant scheinbar recht flott fortzubewegen scheint.
Durch Zufall bin ich auf den Vimeo-Account von Dustin Farrell gestoÃ?en. Dort gibt es unter anderem folgendes schickes Timelapse-Filmchen zu bewundern:
Mein erster Gedanke: Da hat doch jemand am HDR-Schräubchen gedreht. Und tatsächlich fand ich folgendes interessantes „HDR-Timelapse-Tutorial“ vom Macher:
Auf den ersten Blick ein wenig gröÃ?enwahnsinnig, wenn man bedenkt, dass eine Timelapse-Szene in HDR gleich mal locker das Dreifache an Bildmaterial verursacht. Wenn man sich allerdings das Ergebnis anschaut, dann hat es sich doch mehr als gelohnt. Auch schön der Hinweis auf die mir bisher unbekannte Software „SND-HDR„. Muss ich mir bei Gelegenheit unbedingt mal zu Gemüte führen. HDR-Timelapsing kommt erstmal auf meine schon ziemlich gut gefüllte 2do-Liste für dieses Jahr.
Heute möchte ich mit „Himbeeren in Aktion“ eine neue Serie von Beiträgen hier im Blog vorstellen. Darin werde ich regelmäÃ?ig interessante Projekte vorstellen, die zeigen, was man mit dem Raspberry Pi so alles anstellen kann. Oftmals werden die Möglichkeiten und das Potential dieses Kleinstrechners nicht richtig dargestellt. In diversen Foren tummeln sich jede Menge enttäuschte Raspberry-Besitzer, die irgendwie Probleme damit haben, dieses Gerät einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Meist versucht man sich an einem Desktop-Ersatz und ist dann schnell enttäuscht über die beschränkte Performance. Das ist so, als würde man einen Trecker kaufen und sich dann darüber aufregen, dass man auf der Rennstrecke nur hinterher fährt.
Heute: RasPiLapse!
Will man in ein Timelapse etwas mehr Bewegung bringen, kommt man kaum an einem „Slider“ vorbei. Das ist nichts anderes als eine mobile Schiene, auf welcher sich ein beweglicher kleiner Wagen befindet. Auf diesem ist dann (meist über einen normalen Stativkopf) die Kamera montiert. Im Internet findet man jede Menge Bauanleitungen zu diesem Thema. Das Schwierige und vor allem Teure ist allerdings die automatische Steuerung (Motion Control). So ein Raspberry Pi hat alle Vorraussetzungen, um als Basis für eine solche Steuerung zu dienen. Er ist kompakt, verbraucht vergleichsweise wenig Strom und bietet mit GPIO und USB-Schnittstellen die Möglichkeit, Motoren und Kameras anzusteuern. Obendrein bietet Linux die Möglichkeit, aus einer schier unendlichen Fülle an Programmiersprachen das für sich und das Projekt Passende auszuwählen.
Eigentlich war eine derartige „Slider-Steuerung“ auch mein erster Gedanke für einen Verwendungszweck für meinen Raspberry. Zu viel mehr als diesem Gedanken ist es aktuell leider noch nicht gekommen. Dafür war mit dem „RasPiLapse“ nun jemand schneller.
Mein letzter Serientipp liegt schon ein Weilchen zurück. Zeit mal wieder auf ein weiteres Schmankerl hinzuweisen. Ebenso wie bei meinem Hinweis auf Breaking Bad bin ich auch diesmal etwas spät dran, denn die Serie „Der Tatortreiniger“ gibt es bereits seit Ende 2011. Dabei ist sie mir schon einige Male fast vor die Augen gekommen – allein der bescheuerte Titel hielt mich davon ab, mal reinzuschauen. Ich muss dazusagen: Produktionen aus deutschen Landen haben es nicht leicht bei mir. Als letztes positiv überraschendes Beispiel würde mir spontan Stromberg einfallen. Eigentlich nicht verwunderlich, dass hinter besagter Serie mit dem Arne Feldhusen (Regisseur) und Bjarne Mädel (Ernie) zwei nicht unbekannte Namen aus Stromberg stehen.
Der Inhalt ist leicht zusamengefasst: Schotty ist ausgebildeter Tatortreiniger. In seinem eher ungewöhnlichen Beruf kommt er mit schrägen Typen, die in irgendeiner Art und Weise mit dem Toten in Verbindung stehen, in Kontakt und stolpert von einer „situationskomischen Szene“ in die Nächste. Einige Folgen (aktuell 5-7, linke Spalte) sind noch über die NDR-Mediathek einsehbar. Empfehlenswert ist vor allem die letzte Folge „Schottys Kampf„, in der…achwas…einfach mal reinschauen.
Da es ja trotz Facebook, Google+, Twitter und all dem Kram immer noch Leute geben soll, die mit dem eigentlich totgesagten klassischen Bloggen anfangen wollen, hier eine Auflistung der von mir genutzten WordPress-Plugins. Bevor man jedoch die Funktionen seiner jungfräulichen WordPress-Installation mit Plugins erweitert, sollte man sich über die von mir Dank meiner langjährigen Erfahrung festgelegten Plugin-Grundregeln Gedanken machen:
Was brauche ich?
Derzeit (Stand Ende 2012) gibt es nicht weniger als 22.928 Plugins. Ã?hnlich wie die tausenden mobilen Apps sind die meisten Schrott oder lassen sich durch Plugins ersetzen, die mehrere Funktionen in einem Plugin vereinen. Wie bei vielen Dingen im Leben zählt auch hier: Qualität statt Quantität.
Plugins aktualisieren
Auch wenn sich viele darüber aufregen: Man sollte mit dem Aktualisieren von Plugins nicht zu lange warten. Oft beinhalten neue Versionen Fehlerbehebungen oder Sicherheits-Updates, die dem eigenen Blog durchaus zu Gute kommen können. Hat man eine gesunde Anzahl an Plugins aktiviert (siehe Punkt 1), hält sich die Belästigung auch in Grenzen. Oftmals hilft es auch, sich die Changelogs (Listen mit detaillierten Ã?nderungen) anzuschauen und dann zu entscheiden, ob man die Aktualisierung tatsächlich durchführen will/muss. Mittlerweile sind die Updates aus technischer Sicht auch recht einfach durchzuführen, so dass man sich diese Ausrede schonmal sparen kann.
Augen offen halten
Es schadet nicht, sich ab und an mal in der Welt der WordPress-Plugins umzuschauen. Oft entdeckt man dabei bessere Umsetzungen oder implementierte Funktionalitäten, die einem das Bloggen erleichtern. Fakt ist auch, dass man die Zeit, die man in die technische Pflege seines WordPress-Systems stecken muss, nicht unterschätzen sollte. Ein einmal installierter Blog läuft nicht von alleine und will gepflegt werden.
Folgende Plugins sind in diesem Blog installiert:
2 Click Social Media Buttons
Fügt die Buttons für Facebook (Gefällt mir/Empfehlen), Twitter, Google+, Flattr, Xing, Pinteres, t3n und LinkedIn dem deutschen Datenschutz entsprechend in euer WordPress ein.
Adsense-Deluxe
Erleichtert das Einfügen von Adsense-Werbeblöcken in Blogbeiträgen.
Antispam Bee
Simples, äuÃ?erst effektives Plugin zur Bekämpfung von Spam-Kommentaren. Datenschutzkonform, funktionsreich und unkompliziert.
Broken Link Checker
Ã?berprüft den Blog auf fehlerhafte Links und nicht vorhandene Bilder.
Cachify
Simpler Cache für WordPress. Reduziert die Ladezeit der Blogseiten, indem Inhalte in statischer Form abgelegt und ausgeliefert werden.
Get Recent Comments Gibt die letzten blogweiten Kommentare aus, die auf dem gesamten Blog abgegeben wurden.
Google XML Sitemaps
Erstellt automatisch eine Sitemap der Blogseiten, die den Suchmaschinen das indizieren erleichtert.
jQuery Lightbox
VergröÃ?erte Bildansichten beim Klick auf die kleineren Versionen der eingebundenen Bilder.
Statify
Kompakte und datenschutzkonforme Statistik für den kurzen Ã?berblick auf die aktuelle Entwicklung der Besucherströme.
WordPress Backup to Dropbox Ermöglicht die Sicherung der kompletten WordPress-Installation in die Dropbox. Bestimmte Ordner und Dateien (Cache, config.inc.php) können ausgeschlossen werden.
WordPress Database Backup
Manuelle/automatisierte Sicherung der Datenbank. Optionales Zusenden der gepackten Sicherung per eMail.
WP-Optimize
Optimiert die Datenbank und räumt überflüssigen Müll (Spam, Versionierung von Beiträgen…) beiseite.
wpSEO
Das (seit einigen Jahren kostenpflichtige) Plugin schreibt Bestandteile einer Blogseite, wie z.B. Titel, Description und Keywords suchmaschinenfreundlich (SEO) um. Manuelle Zuweisung pro Beitrag ist ebenfalls möglich.
WP to Twitter Veröffentlicht neue Beiträge automatisch bei Twitter
So – liebe bloggenden Leser. Nun habe ich meine Plugin-Hose runtergelassen. Habe ich möglicherweise Plugins in meiner Liste, die man durch bessere Lösungen ersetzen kann? Gibt es gar wichtige Plugins, die ich vergessen habe und die ich unbedingt in meine Liste mit aufnehmen müsste?
An alle mitlesenden Nicht-Blogger: Bloggen ist gar nicht (mehr) so schwer. Mir persönlich geht das heutzutage sogar alles viel zu einfach. Vorbei die Zeit, in der man einen Faible für IT-Technik brauchte, um einen Blog zum Leben zu erwecken. Heutzutage kann das jeder. Also ran an den Rechner, Blog eingerichtet, Plugins installiert und los gehts! 😉 Und falls die Besucher ausbleiben: Dresdner Blogger können mir den Link zu ihrem Blog schicken, um bei yablar, dem inoffiziellen „Dresdner Blog-Ticker“ gelistet zu werden.