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Mai 15 2013

Himbeeren in Aktion #6: Timelapse mit dem Raspberry-Kameramodul

Kategorie: Raspberry Pi


Lange nichts gebloggt. Weniger, weil es nichts so bloggen gab – vielmehr fehlte die Motivation.

Seit kurzem kann man für den Raspberry Pi ein Kameramodul käuflich erwerben. Inklusive MwSt und Versandkosten ist man mit rund 30 Euro dabei. Auf den ersten Blick ein stolzer Preis. Wenn man allerdings bedenkt, was eine (gute) Webcam kostet, dann geht der Preis schon wieder in Ordnung. Ob das Raspberry-Modul qualitativ hält was es verspricht, hängt von den eigenen Anforderungen ab. Einen ersten Eindruck kann man sich zum Beispiel anhand des Ergebnisses eines kleinen Timelapse-Projekts machen:

Mein eigenes kleines (momentan etwas eingeschlafenes) Projekt ist im Grunde etwas ganz ähnliches. Allerdings habe ich mit sehr ärgerlichen Problemen bezüglich der Stabilität der USB-Schnittstelle zu kämpfen. Nach mehreren mehr oder weniger erfolglosen Basteleien werde ich nun von Raspbian auf ArchLinux wechseln. Der erste Probelauf sah eigentlich ganz vielversprechend aus.

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Apr. 30 2013

Fotomarathon 2013: Meine Fotos

Mein Fazit zum Fotomarathon hatte ich ja bereits kundgetan. Thomas vom Fotomarathon Dresden war so nett, mir meine Fotos schonmal zuzuschicken. Da ging das Entwickeln der Dias nebst Scannen doch flinker als ich dachte. Ein riesiges Dankeschön dafür.

Insgesamt bin ich mit meinen abgelieferten Fotos eigentlich ganz zufrieden. Hier und da entspricht ein Bildausschnitt nicht ganz dem, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte. Im digitalen Bereich kann man so etwas leicht korrigieren. Bei der Analog-Knipserei sind solche Fehler nicht wieder auszubügeln. Sehr schön auch das Haar auf der Linse in Bild #3 und #6. Für einen (in solchen Dingen) Pedanten wie mich eine grauen- und zugleich reizvolle Eigenschaft dieser mittlerweile etwas altertümlichen Art der Fotografie. Auch schön, wie mir die Bildwiederholfrequenz der DVB-Anzeigetafel in Bild #1 einen Streich spielt und somit die eigentliche Bildidee bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Nun bin ich gespannt, was die anderen Teilnehmer so abgeliefert haben und wie die Juroren meinen Beitrag bewerten. In drei Wochen gibt es die Siegerehrung.

PS: AuÃ?erdem gibt es erste offizielle Fotos „Rund um den Fotomarathon„.

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Apr. 29 2013

Chinesentempel

Kategorie: Geocaching

Es ist manchmal gar nicht so einfach, anderen Leuten zu erklären, was man am Geocachen denn so spannend findet. Das Wühlen im Dreck kann es doch eigentlich nicht sein – hört man oft. Für mich ist ein ganz entscheidender Punkt das Kennenlernen von Orten, die man ohne das Geocaching nie entdeckt hätte. Dazu gehören zum Beispiel „Chinesentempel“. Bis gestern hatte ich davon noch nichts gehört. Als im letzten Jahrhundert die ersten Stromleitungen durch die Gegend gezogen wurden, entstanden in den Dörfern kleine Trafohäuschen, die der Volksmund Dank ihres Aussehens „Chinesentempel“ taufte. Besonders im Leipziger Land scheinen diese Häuschen verbreitet zu sein. Da liegt es natürlich nahe, diese durchaus sehenswerten Schmuckstücke in einer Cache-Serie zu huldigen.

Näheres dazu nebst einer Liste der Cachesund einer Bildersammlung gibt es auf frankenhain.blogspot.de.

Nachtrag: Hat jemand ähnliche Gebäude schonmal im Raum Dresden gesehen?

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Apr. 29 2013

Here Is Today

Kategorie: Internet-Zeugs

Na?

Auch schon mal beim Grübeln über den Sinn des Lebens an dem Punkt angekommen, wo man sich ob der vielen unbeantworteten Fragen klein, winzig und unbedeutend fühlt? Dabei vielleicht auch über das eigene Dasein philosophiert und erstaunt festgestellt, dass man auf dem Zeitstrahl des Dingens was wir Universum nennen noch sehr viel weniger ist, als ein winzig kleiner Fliegenschiss?

Hier hat sich jemand mal die Mühe gemacht, die Problematik zu visualisieren: hereistoday.com.

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Apr. 27 2013

Fotomarathon Dresden 2013: Ein Fazit

Heute fand in Dresden der nunmehr dritte Fotomarathon statt. Vor drei Jahren als „Fotosuche“ mit knapp 50 Teilnehmern gestartet, konnte man sich jährlich über eine Verdoppelung der Teilnehmerzahlen freuen. Die Mathe-Genies unter euch werden es schon erraten haben: 200 (positiv) verrückte Knisper schickten sich heute an, die Stadt zu stürmen, um innerhalb von vier Stunden zu zehn Themen jeweils ein Foto zu machen. Wie in den letzten Jahren musste man sich auch in diesem Jahr an ein strenges Reglement halten: Die Themen werden erst zum Start ausgegeben und müssen exakt nacheinander abgearbeitet werden. Obendrein darf man keine Bilder löschen. Eine kleine Ã?nderung zum Vorjahr gab es dennoch: Analog-Knipser konnten in diesem Jahr endlich auch ihren eigenen Film benutzen. Obendrein waren auch Diafilme erlaubt und man konnte zwischen verschiedenen Arten der Entwicklung entscheiden. Im letzten Jahr hatte ich genau diesen Punkt noch kritisiert. Ob dies der Grund für die Ã?nderung des Reglements war? 😉

Startpunkt war das Hygienemuseum. Als „alter Hase“  wusste ich natürlich, dass die Wahl des Fahrrads als Fortbewegungsmittel entscheidende Vorteile für den zur Verfügung stehenden Aktionsradius mit sich bringen würde. Umso ärgerlicher, dass sich über Nacht die Luft aus meinem Hinterrad verflüchtigt hatte. Na toll – das fing ja gut an. Ich nahm das ganze sportlich und flickte den Schlauch in Bestzeit. In Bestzeit radelte ich dann auch in strömendem Regen durch die Stadt und kam gerade noch rechtzeitig am Treffpunkt an.

Nachdem die ersten fünf Themen ausgeteilt wurden, machte sich der GroÃ?teil der Meute auch gleich hastig auf den Weg. Den Fehler hatte ich bei meinem ersten Mal auch gemacht. In diesem Jahr lieÃ? ich mir die Themen erst einmal in Ruhe durch den Kopf gehen. Als ich dann einige grobe Vorstellungen hatte, zog auch ich mehr oder weniger zielgerichtet los. Leider ging mir auf dem Weg irgendwann der Aufgabenzettel verloren. An die einzelnen Themen konnte ich mich schon noch sinngemäÃ? erinnern…aber die Reihenfolge…?! Irgendwie war das heute nicht mein Tag.

1. Eine Nummer unter vielen
Bei dieser Aufgabe sollte in irgendeiner Form die eigene Startnummer mit untergebracht werden. Ich habe diese einfach an die Haltestellenanzeige der DVB gepappt und abgedrückt. Leider wurden zu dem Zeitpunkt nur zwei StraÃ?enbahnen angezeigt. Nicht besonders viele – egal – Knips!

2. StraÃ?engeflüster
Hier hatte ich die grandiose Idee, eine möglichst groÃ?e StraÃ?e ohne Autos zu fotografieren und damit die Stille einzufangen. Nachdem ich mich geschlagene 15 Minuten an der LennéstraÃ?e habe vollregnen lassen, entschied ich dann doch, dass diese Atmosphäre auch mit einer einzelnen Bahn im Hintergrund zum Ausdruck gebracht werden konnte. Nicht perfekt – aber was solls – Knips!

3. Die Ruhe vor dem Sturm
Glücklicherweise war heute kein Spiel im Stadion. Folglich herrschte gähnende Leere auf den sonst gern mal mit Menschenmassen überfüllten Treppen zum Einlass des berüchtigten K-Blocks. Perfekt! Knips!

4. Augen einer Stadt
Die Idee: Eine Fassade eines Hochhauses mit vielen Fenstern. Quasi als Sinnbild für die vielen Augen die dahinter durch die Scheiben nach drauÃ?en gucken. Knips!

5. Ordnung im Chaos
Hier habe ich mich auf der Brücke hinter dem Hauptbahnhof (Budapester StraÃ?e) positioniert, um die vielen Schienen mit teilweise chaotisch anmutenden Verzweigungen vor die Linse zu bekommen. Knips!

6. Künsterlerische Freiheiten
Weiter ging es zur „Panzerwaschanlage“ auf dem Postplatz. Dort habe ich mein Weitwinkel-Objektiv aufgeschraubt, mich vor dem „Kunstwerk“ auf das Pflaster geschmissen und durch das Kunstwerk hindurch das „Staatsschauspielhaus“ ins Visier genommen. Knips!

7. Mobil macht glücklich
Bei dieser Aufgabe machte sich das Studium einer Lokalen Tageszeitung im Vorfeld bezahlt. Dort hatte ich nämlich gelesen, dass heute im Zuge der Sonderausstellung „Zugpferde“ des Verkehrskundemuseums auf dem Neumarkt die „Döbelner Pferdebahn“ ausgestellt werden sollte. Als ich so um das Ausstellungsstück schlich, wurde ein Mitglied des Traditionsvereins „Döbelner Pferdebahn e.V.“(*) auf mich aufmerksam. Er trat an mich heran und meinte, er hätte mir angesehen, dass ich wohl sehr interessiert sei. Bevor ich antworten konnte, bekam ich einen sehr detaillierten und bisweilen emotionalen Vortrag über das Ausstellungsstück. Ich wartete seine Ausführungen ab und fragte vorsichtig, ob er sich in das Führerhaus stellen und ich ein Foto von ihm machen könnte. Er nickte stolz, rief seine 4 Kollegen ran und gemeinsam grinsten sie glücklich in die Kamera. So bekam ich genau das passende Foto zu diesem Thema. Knips!

8. Vergessene Schönheiten
Hier kam ich das erste Mal ins Stocken. Zwar hatte ich zu dem Thema eine Idee – allein mir fehlte das Motiv. Ich suchte nach einer dem Verfall preisgegebenen „schönen“ Villa. In der Hoffnung, dass mir meine Frau weiterhelfen konnte, zog ich den Telefonjoker. Sie meinte, ich könne doch nach Hause kommen, und sie fotografieren…von wegen „vergessene Schönheit“ und so. Nach einigem Hin&Her brachte sie mich dann doch auf eine brauchbare Idee – die Ruine der Trinitatiskirche in Johannstadt. Knips!

9. Hau weg den ScheiÃ?
Das war einfach: Hundeklo. Knips!

10. Lichter einer Stadt
Auch dieses Thema schien auf den ersten Blick recht einfach zu werden. Allerdings stellte sich überraschend heraus, dass gegen 17 Uhr der Sonnenuntergang noch recht weit entfernt war. Mehrere Versuche etwas anständiges in den Kasten zu bekommen scheiterten, weil es einfach noch zu hell war. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, eine Ampel abzulichten. Wenig kreativ, aber immerhin. Ein wenig Grübeln brachte mich dann auf die Idee, die „Ampelweibchen“ an der Prager StraÃ?e darum zu bitten, für mich zu posieren. Knips!

Fazit: Wiedermal eine wunderbare Veranstaltung. Sehr gute Organisation. Nette Leute. Viel SpaÃ?. Schönes Wetter. Im nächsten Jahr gerne wieder!

(*) Ich habe den netten Herren von der Döbelner Pferdebahn versprochen, an dieser Stelle etwas Werbung zu machen. Wer mehr über dieses in Deutschland einzigartige Projekt wissen möchte, der möge sich auf www.doebelner-pferdebahn.de informieren.

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Apr. 22 2013

Deutschlands Blogger visualisiert

Kategorie: Internet-Zeugs

Auf Facebook gibt es gerade ein interessantes Projekt. Luca Hammer versucht Deutschlands Blogger bzw. vielmehr die Vernetzung zwischen diesen zu visualisieren. Datengrundlage sind die Beziehungen auf Facebook untereinander. Einerseits ist dies natürlich eine sehr schwammige Datengrundlage, die nur bedingt konkrete Aussagen zulässt. Andererseits ist der Umfang der bisherigen Daten mit aktuell knapp 1.800 Personen und über 53.000 Verbindungen schon bemerkenswert.

Neben der (mit zunehmender Masse an Daten immer unübersichtlicher werdenden) Visualisierung als Graph (http://www.2-blog.net/projects/deblogger/) ist vor allem der Explorer (http://www.2-blog.net/projects/deblogger/explore/) interessant. Noch interessanter finde ich allerdings den Hinweis auf die verwendete Software „Gephi„.

Sieht äuÃ?erst vielversprechend aus…schon lange auf der Suche nach etwas brauchbarem…muss ich unbedingt mal ausprobieren. Vielleicht auch was für Yablar…?!

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Apr. 22 2013

Spread the Word: Ein Barcamp für Dresden

Kategorie: Dresden

Netzaffinen Zeitgenossen muss man vermutlich nicht erklären, um was es sich bei einem Barcamp handelt. Wer davon noch nie etwas gehört hat, der sollte sich mal dieses Video anschauen:

Steffen Peschel hat sich als Initiator des einen oder anderen Blogs in der Dresdner Blogger-Szene bereits einen Namen gemacht und will auf www.stadtcamp.de ein solches Barcamp für Dresden ins Leben rufen. Grob gesagt geht es darum, bei der Gestaltung von Dresden mitzuwirken. Das klingt erst einmal sehr schwammig und alles andere als konkret. Genau das wird denke ich auch  die Schwierigkeit sein, die richtigen Leute ins Boot zu holen. Sicherlich kann das Projekt nur dann Erfolg haben, wenn sich genügend Menschen zusammenfinden, die (konkrete) Ideen haben bzw. auch auf der anderen Seite die Möglichkeiten, diese zu realisieren. Sollte sich jemand angesprochen fühlen, dann wäre das Stadtcamp sicherlich eine hervorragende Möglichkeit, um die passenden Kontakte zu knüpfen.

Die aktuelle Entwicklung des Projekts kann man neben dem Blog auch via Twitter verfolgen: twitter.com/stadtcamp.

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Apr. 21 2013

Praxisratgeber zur Bekanntmachung von Seiten im Weltnetz

Kategorie: Internet-Zeugs

Warnhinweis: Das folgende Video ist nichts für schwache Nerven. Für mögliche Folgeschäden im Bereich des Zwerchfells kann ich keinerlei Haftung übernehmen.

Der Mann hat übrigens Lösungen für nahezu alle Probleme der Menschheit. Wem das obige Filmchen noch nicht reicht, der sollte sich mal die anderen Blockbuster im entsprechenden YouTube-Kanal anschauen.

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