Das Vehikel befand sich übrigens vorm Finanzamt. Hat da Vater Staat vielleicht eine ganz neue Methode am Start, um an die Kohle von säumigen Steuerzahlern zu kommen? Wird ab sofort nicht mehr das Geld aus der Tasche sondern vielmehr der Schlappen vom KFZ gezogen?
Vielen Dank an den edlen Spender des Fotos für den sachdienlichen Hinweis.
Wem der Vortrag von Gunther Wegner über das Raffen von Zeit mittels Fotografie zu theoretisch ist, der kann sich einen Tag später bei einem Praxisworkshop in der Sächsischen Schweiz die Beine in den Bauch stehen in die Geheimnisse dieser Kunst einführen lassen. Dabei geht es mit dem „Holy Grail“ der Zeitraffer-Fotografie (der Wechsel vom Tag zur Nacht) gleich ans Eingemachte. Neben Gunther Wegner steht auch Lokalmatador Kenny Scholz von lensviews.de mit Rat & Tat zur Seite.
Mittwoch, 12. Juni 2013
Uhrzeit/Dauer: 18:00 Uhr, Dauer ca. 4 Stunden.
Treffpunkt: Parkplatz Bastei
Preis: 85,00 Euro p.P. (inkl. Mwst) Anmeldeformular
Wer sich schonmal ernsthaft mit dem Thema Zeitraffer auseinandergesetzt hat, wird vielleicht auch über das Tool LRTimelapse gestolpert sein. Damit lassen sich in Kombination mit Lightroom grundlegende und immer wiederkehrende Arbeitsabläufe bei der Erstellung von Zeitraffern erledigen. Der Mann hinter diesem Tool ist Gunther Wegner. Er ist demnächst in Dresden zu Gast und hält an der TU einen Vortrag zum Thema Zeitraffer-Fotografie.
Dienstag, 11.06.2013
18:30 Uhr bis ca. 20:30 Uhr
TU Dresden, Beyer-Bau
George-Bähr-Str. 1
Hörsaal BEY 81
Der Eintritt ist frei. Interessenten mögen sich zur besseren Koordination via Kommentar auf gwegner.de zu Wort melden.
Ich habe ein neues Spielzeug gefunden. Man nehme irgendeinen beliebigen Ort auf der Welt, zeige diesen in Google Streetview an und lasse den Probanden erraten, wo genau sich dieser Ort befindet. Je nachdem wie weit entfernt er mit seiner Schätzung liegt, gibt es Punkte.
Klingt langweilig? Ist es nicht!
Klingt schwierig? Ein bisschen kombinieren, ein bisschen googeln und schon ist die Lösung nicht mehr so fern.
Hier mein Ergebnis (bei insgesamt 5 Versuchen):
#1: Kanada, Port Hardy (einfach, weil es irgendwo ein Schild gab)
Your guess was 0.952 km from the correct location and gave 6399 points.
#2: Russland, Wolgograd (schon schwieriger, wegen der russischen Schriftzeichen)
Your guess was 1.445 km from the correct location and gave 6358 points.
#3: Süd-Texas, USA (richtig schwer, weil man einfach nur Wüste und ein schäbiges Hotel sah, mein Tipp war Mexiko)
Your guess was 700.21 km from the correct location and gave 2308 points.
#4: Indianapolis, USA (wenig gesprächige Prärielandschaft, mein Tipp war Kanada)
Your guess was 1948.593 km from the correct location and gave 1961 points.
#5: Oregon, USA (fast identisch zu #4, wieder auf Kanada getippt)
Your guess was 1106.015 km from the correct location and gave 2146 points.
Nach langer Zeit gibt es heute mal wieder einen Beitrag für Freunde des gefiederten Tieres. Ã?ber Pfingsten waren wir bei meinen Eltern zu Besuch. Heute Mittag kreiste plötzlich ein bedrohlich wirkender Schatten über die Wiese. Ein Blick nach oben und schon war ein groÃ?er Vogel am Himmel entdeckt. Ein Greifvogel – das war klar – nur welcher. Ein Blick in die allwissende Wikipedia brachte mich zu dem Schluss, dass es sich um einen Rotmilan handelt. Was meint ihr?
Leider hatte ich kein dem Motiv gerecht werdendes Teleobjektiv zur Hand. Darum nur dieses Dank der Bildbearbeitung gar nicht mal so schlecht gewordene Foto (klicken zum VergröÃ?ern!).
Bei der Gelegenheit wies mich mein Vater darauf hin, dass er noch ein weiteres Foto mit einem ihm unbekannten Piepmatz in Petto hätte. Auch diesen möchte ich an dieser Stelle gleich mal ans fachkundige Publikum weiterreichen.
Wie jetzt? Der Fotomarathon ist doch vorbei – warum sollte man dafür jetzt noch Geld einsammeln?! Es stimmt – alle Fotos sind in den jeweiligen Kästen gelandet und bis auf die Preisverleihung ist der 3. Fotomarathon eigentlich schon wieder Geschichte. Bedauerlich ist es sicherlich, dass die Fotos nun (wie in den Jahren zuvor) in der Versenkung verschwinden und für Interessierte nur über den Umweg des bisweilen mühselig zu bedienenden Internets zugänglich gemacht werden. Doch das muss in diesem Jahr nicht so sein.
Die Macher des Fotomarathons haben sich dazu entschlossen, ein Crowdfounding-Projekt zu starten. Das Finanzierungsziel liegt bei 1.500 Euro. Ganz schön viel Schotter – war mein erster Gedanke. Wenn man allerdings bedenkt, dass davon mehrere hundert Fotos ausgedruckt und professionell präsentiert (Präsentationswände, Ausstellungslocation und kostenloser Eintritt) werden sollen, dann kommt das schon ungefähr hin. Sollte dennoch etwas übrig bleiben, geht das Geld wie in jedem Jahr an den LUBA Dresden e.V..
Heute bin ich erstmals über David Foster Wallace, einen US-amerikanischen Schriftsteller, gestolpert. Kenner der amerikanischen Literaturszene werden jetzt angesichts meiner Unwissenheit vermutlich die Nase rümpfen. Auch der Text, um den es nachfolgend geht, hat ja schon einige Jahre auf dem Buckel. Nunja – man lernt halt nie aus.
2005 wurde Wallace von Absolventen einer Universität gebeten, eine Abschlussrede zu halten. Den Text kann man hier nachlesen. Darin geht es um das Leben und die Kunst, aus seinem Dasein etwas zu machen, was einen zufriedenstellt. Mindestens genauso spannend finde ich folgende filmische Umsetzung des Textes:
Ã?berwältigend. Auch wenn ich beim ersten Anschauen nur gut die Hälfte des Textes verstanden habe, helfen die Bilder auf eine sehr emotionale Art und Weise, das Defizit wieder wett zu machen. Wer sich von der englischen Sprache in dem Video überfordert fühlt, der kann sich bei Amazon auch das passende Büchlein kaufen.
Leider litt Wallace an schweren Depressionen und nahm sich 2008 das Leben. Tragische Geschichte. Hinterlassen hat er einige hochgelobte Bücher wie zum Beispiel „Infinite Jest“ (zu deutsch Unendlicher SpaÃ?), welches ich gleich mal auf meine Wunschliste schiebe.
Crowdfunding ist ja seit einigen Jahren in aller Munde. Das Prinzip ist recht einfach. Ã?ber eine Internet-Plattform versucht man Leute für ein Projekt zu begeistern und sie im Idealfall noch dazu zu ermutigen, ein paar Euros locker zu machen. Zum Start des Projektes wird ein Budget festgelegt. Nur wenn dieses auch erreicht wird, dürfen die Unterstützer löhnen. Meistens kann man sich den für sich passenden Betrag aussuchen und manchmal bekommt man dafür sogar (zusätzlich zu dem eigentlichen Projekt) eine ganz spezielle Gegenleistung.
Für den diesjährigen BRN-Lustgarten wurde ein ebensolches Projekt gestartet. Manch ein eingefleischter BRN-Besucher wird sich jetzt fragen, warum man plötzlich für diese „Kostenlosveranstaltung“ löhnen soll. Nunja, es mag für den Otto-Normalbesucher vielfach nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein – aber auch und gerade bei derartigen Veranstaltungen gibt es Kosten. Ich finde es nicht schlecht, dass die Macher diesen Weg suchen, um Liebhabern der BRN mal die Möglichkeit zu bieten, etwas zurückzugeben. Ã?berall muss man heutzutage für sinnlose Dinge bezahlen. Warum nicht mal ein paar Euro engagierten Leuten zur Verfügung stellen, die unsereiner dafür ein Wochenende lang gute Unterhaltung bieten?!
Wer wissen möchte warum, wieso, weshalb und was überhaupt mit der ganzen Kohle passiert, der kann sich auf der Projektseite umfassend informieren.
Zitat: „…das Geld geht 1:1 in die Finanzierung der Reise- & Aufenthaltskosten unserer ausländischen Musikgruppen….“
Das Budget wurde auf stolze 2000 Schleifen festgelegt – momentan (24 Tage vor dem Ende) sind davon 461 Euro erreicht. Wer sich dafür entscheidet, 5 Euro zu überweisen, bekommt immerhin eine namentliche Nennung auf der Homepage. Wer bereit ist, mehr zu bezahlen, der kann sich über folgende Zusatzleistungen freuen:
5 Euro (Willkommen in Lustgarten!)
Nennung auf der Homepage
10 Euro (Lustgartensupporter)
1 Freiberger Pils im Lustgarten
20 Euro (Lustgartenbürger)
1 Freiberger Pils im Lustgarten während wir Dir Deinen persönlichen BRN-Pass ausstellen!!! Mit diesem Pass bist du offiziell Bürger der Bunten Republik. Anerkanntes Reisedokument in der Republik Uzhupis, Freien Republik Schwarzenberg, Narod.lu und anderen.
50 Euro (Lustgärtin Backstage)
1 Freiberger Pils im Lustgarten während wir Dir Deinen persönlichen BRN-Pass ausstellen!!! +Lustgarten-Button + Treffen mit internationalen Künstlern bei einem Becherovka
75 Euro (Lustgarten für Paarungszwecke)
Alles wie bei 50Euro, aber für 2 Personen + exklusive Führung durch das BRN-Museum mit Insider Mirko Sennewald für Dich und Deine Freunde (max. 20) + 1 CD mit armenischer Chormusik (geeignet bspw. für Paarungszwecke)
100 Euro (Lustgarten für alle(s))
Nennung der Gruppe auf Homepage und von der Bühne + 1 BegrüÃ?ungs-Becherovka im Lustgarten für jeden in Eurer Truppe + BRN-Pässe & Lustgarten-Buttons, Anzahl nach GruppengröÃ?e + Führung durch BRN-Museum mit Insider Mirko Sennewald (max. 20 Leute) + 21 Freiberger Pilsbier für Dich und Deine Freunde im Lustgarten
250 Euro (Lustgarten – to beer or not to beer
2 BegrüÃ?ungs-Becherovka im Lustgarten + 2 BRN-Pässe & Lustgarten-Buttons + 20 Freiberger Pils im Lustgarten + 2 Gutscheine fürs Brauseminar in der Neustädter Hausbrauerei Schwingenheuer
500 Euro (Lustgarten? Darauf flieg ich!)
Alles wie bei 100 Euro + 1 FREIFLUG ab Berlin nach Belgrad und zurück!
Das macht doch zumindest schonmal Lust auf die diesjähige BRN! Also – nutzt die verbleibenden 24 Tage, um in euch zu gehen, und euch zu fragen, ob euch der Lustgarten der BRN den einen oder anderen Euro wert ist. Falls ihr euch dagegen entscheiden solltet, müsst ihr damit leben, in diesem Jahr derartige kulturelle Beiträge im Lustgarten der BRN ertragen zu müssen:
PS: Unterstützen kann man übrigens auch ganz ohne Geld. Einfach mal an die Macher herantreten und fragen, ob man irgendwie helfen kann.
Nachtrag: Startnext bietet auch hübsche Widgets, die man auf seiner Internetseite einbinden kann – schaunwama: