Tja – nu isse schon wieder (fast) vorbei – die BRN. Schaut man sich die Wortmeldungen dazu im Internet an, so sind auch diese wieder so bunt wie die besagte Republik. Für die einen zu viel Kommerz – für die anderen zu wenig. Bei den Einen war nicht die richtige Mucke dabei – wieder Andere freuten sich über die gröÃ?te Party ihres Lebens. Die Presse wiederum wird nicht müde zu erwähnen, dass die Feierlichkeiten „friedlich“ blieben. Mein Fazit: Wenn man nur genügend hinschaut und ab und an mal etwas Geduld mitbringt, ist für jeden etwas dabei.
Meine zwei Highlights gab es auf der TalstraÃ?e Ecke LouisenstraÃ?e. Da hatte doch tatsächlich jemand mit einem Raspberry Pi etwas sinnvolles vollbracht und einen gar wunderlichen Kasten zusammengebaut. Während er am Samstag teilweise noch streikte, konnte man ihn spätestens am Sonntag in Aktion erleben. Nur wenige Schritte weiter hatte jemand einen funktionstüchtigen 3D-Drucker aufgebaut und druckte, was das Zeug hielt. Jaja – ich weiÃ? – ziemlich „nerdige“ Highlights. 😉
Zum heutigen Vortrag von Gunther Wegner über die Zeitraffer-Fotografie im Allgemeinen und LRTimelapse im Besonderen (ich berichtete), war der Saal an der TU Dresden gut gefüllt. Die veranschlagten zwei Stunden vergingen wie im Flug und wurden zur Freude aller auch deutlich überzogen. Obwohl ich Dank meiner bescheidenen zwei Versuche (#1, #2) der Meinung bin, in der Vergangenheit schon einiges über Zeitraffer in Erfahrung gebracht zu haben, gab es doch auch einige Neuigkeiten. Neben den Erzählungen von seiner letzten Afrika-Reise und den dort gemachten Erfahrungen fand ich besonders den Einblick in die kommende Version von LRTimelapse interessant. Wann genau diese erscheinen wird, konnte leider noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Vermutlich wird es jedoch eine freie Beta-Version geben. In Afrika entstand unter anderem folgendes Filmchen mit dem Titel „African Skies“. Interessante Details zum Film finden sich in folgendem Blogbeitrag.
Auch nach dem Vortrag nahm sich Gunther Wegner die Zeit, sich den zahlreichen Fragen der Besucher geduldig zu stellen. Ich vermute mal, dass in der nächsten Zeit in und um Dresden mit einem erhöhten Aufkommen von „Timelapsern“ zu rechnen ist.
Die Stadt Dresden hat eine vorläufige Karte der am 06.06.2013 bei einem Pegelstand von 8,75m im Vergleich zum 16.08.2012 (Pegel 9,40m) überschwemmten Gebiete veröffentlicht. Grundlage für die Karte waren keine Vermessungen, sondern Beobachtungen.
PS: Mein Browser-PDF-Betrachter scheint beim Rendern des Dokuments Probleme zu haben – hier hilft Runterladen und mit einem „richtigen“ PDF-Programm anschauen.
…ob er meinen Sack halten möchte. Das sind Gespräche, die zwangsläufig entstehen, wenn man sich als Fluthelfer am Füllen von Sandsäcken beteiligt. Ich bin heute nach der Arbeit spontan bei der nächstgelegenen Sandsackbefüllungsstelle auf der HansastraÃ?e in Dresden vorstellig geworden. Grob geschätzt waren gegen 19 Uhr mehrere hundert Helfer vor Ort. Auf den ersten Blick sah es auch so aus, als würden die das auch ohne mein Eingreifen schaffen. Denkste! Einmal unglücklich im Weg rumgestanden und schon bekommt man einen Sandsack in die Hand gedrückt. Man ist dann ein einzelnes Glied in einer Kette und hat sich nicht eher zu entfernen, bis nicht jeder Sandsack der auf der einen Seite zugeworfen wird, nach einer leichten Drehung wieder an das nächste Kettenglied abgegeben wurde. Hat man dieses Einstiegstraining absolviert, kann man sich (wenn man ein passendes Schippwerkzeug bzw. einen Partner mit einem solchen findet) mit der etwas anspruchsvolleren Aufgabe des Befüllens von Sandsäcken befassen. Sieht einfach aus – ist es aber zunächst nicht. Nicht zu voll und nicht zu leer müssen sie sein. Ganz alte Hasen passen da penibel darauf auf und weisen einen mit Sicherheit irgendwann lautstark auf diesen Umstand hin.
Mein Lieblingsbild des Abends (leider ohne Foto, weil zum groÃ? rumknipsen war fastkeine Zeit): Wie zwischen Sattelschleppern, LKWs, Transportern und Kombis ein kleiner Mini auf den Hof gefahren kommt und die Fahrerin das Auffüllen des Kofferraums mit Sandsäcken fordert. Nun dürft ihr mal raten, wieviele Sandsäcke man in ein solches Gefährt bekommt.
Was aufgefallen ist: Es schienen sehr viele Studenten am Start zu sein. Na klar – die haben ja sonst meist nix besseres zu tun (kenne ich ja von mir früher) und können da mal bei echter Arbeit was fürs Leben lernen. 😉
Ein groÃ?er Dank geht an die Leute, die die Helfer ständig mit Lebensmitteln versorgt haben.Es gab Getränke, Kuchen, Schnittchen & Brötchen, Bratwürste & Wiener und hunderte von Kinderriegeln. Da fehlte es an nichts.
Wer morgen noch nichts vor hat -> am besten in den einschlägigen Social-Media-Portalen informieren, wo man helfen kann.
Nun heiÃ?t es – nicht lang verzagen, sondern anpacken! Wer keinen Bekannten hat, der seine Hilfe benötigt, der möge sich in den einschlägigen sozialen Netzwerken informieren. Dort gibt es jede Menge Hinweise, wie man schnell&unkompliziert helfen kann.
Zeit, um mal wieder richtig Sport zu machen. Bei diesem bescheidenen Wetter bedeutet das allerdings…YouTube gucken. 😉
Schon etwas älter und vielen sicherlich – zumindest in Ausschnitten – teilweise bereits bekannt. Dennoch immer wieder gut für eine gehörige Portion Gänsehaut. Ã?ffnet die Münder und staunet:
Heute haben wir das phantastische Pflanzwetter dazu genutzt, um unseren etwas verwahrlost anmutenden Blumenkasten auf Vordermann zu bringen. In den letzten Jahren fiel die Entscheidung immer zu Gunsten von Blumen. Da Blumen wie es der Name schon sagt leider nur blühen können, sind sie in meinen – in dieser Hinsicht zugegebenermaÃ?en etwas oberflächlichen – Augen eher nutzlos. Also haben wir uns in diesem Jahr für eine Pflanze entschieden, die nicht nur sinnlos in der Gegend rumblüht, sondern auch einen praktischen Nutzen hat – die Erdbeere. Sehet und staunet:
Vorher
Nachher
Entschieden haben wir uns für eine immertragende Sorte mit dem vielversprechenden Namen „Elan F1“. Laut der Beschreibung im Baumarkt soll sie sich wohl auch in Blumenkästen wohlfühlen. Wenn man jetzt im Internet recherchiert, heiÃ?t es plötzlich, dass es sich um eine „Kletter-Erdbeere“ handeln soll, die bis zu 1,50 Meter hoch werden kann. Na toll – so war das nicht geplant.
Apropos Erdbeere. Da komme ich doch direkt und ohne Umschweife zu einem ähnlichen aber irgendwie doch ganz anderem Thema – Dessous! 😉 Warum? Na weil mein Lieblings-Onlineshop für derartige Gebrauchsartikel nach vielen Jahren der „Social-Media-Enthaltsamkeit“ nun in diesem Bereich ganz groÃ? auftrumpfen will. Getreu dem Motto „Wir springen erst auf einen Zug auf, wenn er in Fahrt ist!“ wurde die Szene jahrelang beobachtet und abwechselnd Pläne geschmiedet und wieder verworfen. Nun endlich ist es so weit. Auf Facebook gibt es ein Gewinnspiel – sogar mit eigener Facebook-App. Was das jetzt mit unseren Erbeeren zu tun hat? Sehen, liken, kreativ sein und gewinnen!
PS: Für diese Schleichwerbung bekomme ich leider keinen Cent – das muss sich ändern! 😉