Lange nichts mehr vom „Gigapixelwahn“ gehört. Im letzten Jahr noch überschlugen sich die Meldungen, von den immer wieder gröÃ?ten Fotos der Welt. Auch eine Ansicht von Dresden durfte kurzzeitig diesen Titel führen. Noch bekannter sich sicherlich Paris, Harlem und Barack Obamas Amtseinführung zum Präsidenten in Washington.
Nun wurde tatsächlich noch eins drauf gesetzt – das mit 40 Gigapixeln gröÃ?te „Indoor 360°-Panorama“ der Welt. Viele werden sich jetzt fragen – wie langweilig kann denn eine so riesige Fotografie eines Innenraumes sein?! Auch mein erster Gedanke ging zugegebenermaÃ?en in diese Richtung. Fotografiert wurde jedoch die altehrwürdige Prager „Strahover Bibliothek“ – ein wahres Schmuckstück.
Neinnein – nicht ich bin auf der Suche nach einem Job – sondern meine Schwester. Und da nicht nur Blut dicker als Wasser ist, sondern dieser Blog auch hervorragend dazu geeignet scheint, in dieser Angelegenheit eine breite Leserschaft zu gewinnen, habe ich mich dazu entschlossen, die Plattform für folgende Bewerbung zu stellen. Sicherlich ein etwas ungewöhnlicher Weg aber einen Versuch ist es wert. Wer also selbst gewillt ist, jemanden einzustellen, oder jemanden kennt der jemanden kennt…der darf sich gern unter jobsuche@medien-kiste.de melden.
Mein Name ist Andrea, ich bin 26 Jahre alt und ich suche einen Job in den Bereichen Webdesign/-entwicklung, Video-/Bildbearbeitung und/oder Ã?ffentlichkeitsarbeit. Vor einigen Wochen habe ich mein Studium der Medieninformatik an der HTW Dresden mit dem Diplom abgeschlossen. Seit dieser Zeit versuche ich mich, zumeist mit Initiativbewerbungen, bei Dresdner Firmen zu bewerben. Leider bisher mit eher bescheidenem Erfolg. Vielleicht liegt das daran, dass die Wenigsten etwas mit dem Begriff „Medieninformatik“ anfangen können. Darum erstmal zur Erklärung:
Medieninformatik ist eine Spezialisierung der Informatik, die sich auf digitale Medien konzentriert. Im Grundstudium werden theoretische Grundlagen der Informatik gelehrt, wie zum Beispiel: Programmierung, Betriebssysteme, Datenbanken und Software Engineering. Im Hauptstudium geht es dann etwas mehr in Richtung Neue Medien und Multimedia. Die Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von multimedialen Anwendungen mittels Flash (AS2), Computergrafik, Digitale Bildbearbeitung, Audio- und Videotechnik, Computeranimation und Digitales Compositing. Zu meinen Favoriten gehörten unter anderem folgende Themen:
Entwicklung von multimedialen Anwendungen (On- und Offline)
eLearning
Fotografie
Digitale Bildbearbeitung
Erstellung eines Kurzfilmes
Digitales Compositing
Tiefgreifendere praktische Erfahrungen in den Bereichen Webdesign und -entwicklung konnte ich in meinem Praxissemester und während meiner Diplomarbeit erlangen. In dieser Zeit beschäftigte ich mich vorrangig mit der Erstellung eines Bewertungsportals für Museen mit Hilfe des CMS Joomla! Dabei habe ich mir grundlegendes Wissen in HTML/CSS, PHP, MySQL und JavaScript angeeignet. Eine Auswahl meiner bisherigen Arbeiten gibt es auf meiner Website www.medien-kiste.de.
Obwohl ich innerhalb meines Studiums und während meines Praktikums ein wenig Praxiserfahrung sammeln konnte, kann ich natürlich noch keine langjährige Berufserfahrung vorweisen. Oftmals ist genau das die Hürde, die Berufseinsteigern wie mir die Suche nach einem passenden Job erschwert.
Jung? -> Ja!
Dynamisch? -> Auch das!
Langjährige Berufserfahrung? -> Leider nein! (mal abgesehen von einer Ausbildung zur „Medizinischen Dokumentationsassistentin“ und 2 Jahren Berufserfahrung)
Falls jemand eine engagierte Mitarbeiterin in mindestens einem der obengenannten Bereiche sucht, würde ich mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch (jobsuche@medien-kiste.de) freuen.
Ein hochinteressanter TV-Beitrag vom NDR zum Thema Reaktorsicherheit aus dem letzten Jahr – also noch weit vor den aktuellen Geschehnissen in Japan. Auf beklemmende Art und Weise beeindruckend.
Heute Morgen wurde am sonntäglichen Frühstückstisch mittels einer wissenschaftlich-fundierten Befragung durch meine Frau festgestellt, dass mein Sachohr eine ungewöhnlich starke Ausprägung vorweisen kann. Dafür sind sowohl mein Appell-, als auch mein Selbstaussage- und erst recht mein Beziehungsohr wenn überhaupt, dann nur rudimentär ausgebildet. Der Laie wird sich spätestens an dieser Stelle fragen, was dies denn alles bedeutet und wozu jemand vier Ohren gebrauchen könnte, wo vielen zwei Ohren manchmal schon zu viel sind. Nun – laut meiner Frau, die sich dank einer Fortbildung in diesem Bereich besonders gut auskennt, sind das vier sogenannte Kommunikationsebenen namentlich auch bekannt als „Die vier Ohren des Empfängers“. Entwickelt wurde das Vier-Ohren-Modell vom Hamburger Psychologen Friedemann Schultz von Thun. Dieses soll dazu anleiten, jede Botschaft unter wenigstens vier Gesichtspunkten zu interpretieren. Mir persönlich reicht durch die überproportionale Ausbildung meines Sachohres offensichtlich ein Gesichtspunkt aus – sowohl die Beschränkung auf eine dieser Kommunikationsebenen, als auch das „Sachohr“ an sich sind vermutlich ein typisch männliches „Krankheitsbild“:
Das Sach-Ohr versucht die sachlichen Informationen zu verstehen. Auf der Sachebene des Gesprächs steht die Sachinformation im Vordergrund, hier geht es um Daten, Fakten und Sachverhalte. Dabei gilt zum einen das Wahrheitskriterium wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend), zum anderen das Kriterium der Relevanz (sind die aufgeführten Sachverhalte für das anstehende Thema von Belang/nicht von Belang?) und zum Dritten erscheint das Kriterium der Hinlänglichkeit (sind die angeführten Sachhinweise für das Thema ausreichend, oder muss vieles andere auch bedacht sein?) Für den Sender gilt es also den Sachverhalt klar und verständlich zu vermitteln. Der Empfänger, der das Sachohr aufgesperrt hat, hört auf: die Daten, Fakten und Sachverhalte und hat entsprechend der drei genannten Kriterien viele Möglichkeiten einzuhaken. Viele Menschen konzentrieren sich auf die Sachseite der Botschaften und hoffen bei einer Auseinandersetzung vor allem darin die Lösung zu finden.
Wohingegen das Beziehungsohr tatsächlich eher ein weibliches Erkennungsmerkmal zu sein scheint:
Das Beziehungs-Ohr nimmt vor allen Dingen das wahr, was der Gesprächspartner (Sender) von ihm als Person zu halten scheint und interpretiert das Gespräch vorwiegend mit dem Gefühl. Auf der Beziehungsseite (ob ich will oder nicht), wenn ich jemanden anspreche, gebe ich (durch Formulierung, Tonfall, Begleitmimik) ebenso zu erkennen â?? z.B. wie ich zum anderen stehe und was ich von ihm halte â?? jedenfalls bezogen auf den aktuellen Gesprächsgegenstand. In jeder Ã?usserung steckt somit auch ein Beziehungshinweis, für welchen der Empfänger oft ein besonders sensibles bzw. (über)empfindliches Beziehungs-Ohr besitzt. Aufgrund dieses Ohres wird dann entschieden.
Wer sich auch noch für die genauen Charakteristika der anderen beiden Ohren (Appellohr und Selbstausageohr) interessiert, der kann Details dazu hier nachlesen.
…also nicht direkt bei den Blogs aus Dresden, sondern bei meiner Sammlung von Dresdner Blogs. Seit Jahren schon sammle ich Blogs von Dresdner Bloggern. Mittlerweile ist ein recht buntes Sammelsurium zusammengekommen. Leider hat dank der Quantität die Ã?bersichtlichkeit meiner Liste stark gelitten. Hinzu kommt, dass mittlerweile nicht wenige Blogs das Zeitliche gesegnet haben und der eine oder andere Klick auf den einen oder anderen Link meiner Liste ins Nirvana des WWW führte. Mehrfach wurde ich bereits darauf hingewiesen, dass das kein Zustand ist. Zwar bin ich mir meiner Verantwortung als Möchtegern-Alpha-Blogger bewusst, aber meine jahreszeitlich bedingte Faulheit hat mich bisher erfolgreich davon abgehalten, die Liste auszumisten.
Heute habe ich mich entschlossen, das Problem endlich anzugehen. Ich bin Link für Link durchgegangen, habe nicht mehr existierende Blogs gnadenlos entfernt und fehlerhafte Links korrigiert. Eigentlich wollte ich auch Verlinkungen zu Blogs löschen, bei denen lange nichts mehr passiert ist. Das habe ich dann aber doch nicht übers Herz gebracht. Da kommt mir doch ganz spontan eine Idee…ein News-Aggregator speziell für Dresdner Blogs…das wäre doch was feines…und man hätte automatisch die „Zombie Blogs“ im Griff.
Wie? Du weiÃ?t nicht, was ein Schnittgerinne ist? Dann bist du entweder sehr jung, kein Sachse oder gar ein sogenannter Wessi! Meine Frau wusste es auch nicht – auf sie trifft erstgenanntes zu. Ich bin nicht nur etwas älter, sondern wurde vor vielen Jahren von meinen GroÃ?eltern darüber aufgeklärt, was genau ein Schnittgerinne ist. Doch ich schweife wiedermal ab – nun zum eigentlichen Thema:
Heute bekam ich eine eMail mit der fast schon entschuldigenden Anfrage, ob ich nicht einen Blog in meine Rubrik „Dresdner Blogs“ aufnehmen könnte. Dafür muss man sich doch nicht entschuldigen – zumal ich den Domainnamen sehr originel finde. Also gibt es nicht nur einen Eintrag in meiner Blog-Liste, sondern auch noch einen hochoffiziellen Beitrag – ich hoffe, dass dies ein zusätzlicher Ansporn ist.
Grandioser Kurzfilm der da wiedermal durchs Internet schwappt:
Written & Directed by Ruairi Robinson
Starring Max Records from „Where The Wild Things Are“.
Cinematography by Macgregor
Music by Ã?lafur Arnalds courtesy of Erased Tapes
Funded by Bord Scannán na hÃ?ireann / Irish film Board
Danke für den Hinweis an den edlen Spender des Links.
Als stolzer Besitzer eines Smartphones bin ich natürlich auch manchmal mobil im Internet unterwegs. Leider hat dieses mobile Surfen einen gewaltigen Nachteil. Dank des handlichen Displays sehen für sehr viel gröÃ?ere Auflösungen konzipierte Webseiten bisweilen recht bescheiden aus. Dank Multitouch geht das Zoomen zwar recht flott von der Hand – das vertikale Scrollen bleibt einem jedoch oft nicht erspart. Warum nicht gleich die Inhalte auf Mobilen Geräten anders – quasi augengerecht – präsentieren? Bei einem WordPress-Blog ist dies kein Problem. Viele Plugins bieten dieses Feature an. Ich habe einige ausprobiert und mich nach nicht wenigen Fehlversuchen für WPtouch entschieden. Sieht gut aus, ist kostenlos und auÃ?erdem gut zu konfigurieren – was will man mehr?
Eine Ã?bersicht über weitere Plugins gibt es bei drweb.de.