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Mai 17 2011

Parkour im Büro

Kategorie: Internet-Videos


Neulich erst hatte ich dieses Video zum Thema FreeRunning/Parkour lobend erwähnt. Dass diese todesmutige Art der Fortbewegung auch für Bürohengste wie mich kein Ding der Unmöglichkeit ist, zeigt dieses Video:

Also – meine lieben mitlesenden Kollegen – auf gehts! 😉

…gefunden auf Facebook.

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Mai 14 2011

Frühstück im Bottoms Up


Ã?fter schon waren wir im Bottoms Up – noch nie jedoch zum Frühstück. Da man im Leonardo gleich bei uns um die Ecke (in Frühstücksfragen bisher immer unsere erste Wahl) mittlerweile schon Tage im Vorraus reservieren sollte, haben wir uns heute mal für ein Frühstück auÃ?erhalb unseres Kiez entschieden. Reserviert haben wir dort sicherheitshalber auch – was sich vor Ort auch als richtige Entscheidung herausstellte. Freudestrahlend berichtete uns der Tom (seines Zeichens stolzer Besitzer dieser Lokalität), dass er ein volles Haus erwarten würde. Ganz nebenbei gesagt könne das Leo im Vergleich zu seinem Frühstücksangebot locker einpacken. Soso. Wir lieÃ?en diese Behauptung erstmal unbeeindruckt im Raum stehen und wollten uns ein eigenes Urteil bilden. Dank des widererwarten schönen Wetters wurden wir drauÃ?en im Hof auf einer der romantsichen Schaukeln platziert. Rundherum viel grün, ruhige Lage – der gemütliche Hof des Bottoms Up sollte jedem Kneipenbesucher der Neustadt ja bekannt sein.

Das Frühstücksbüffet gibt es für angenehme 7,50 EUR (der Preis am Sonntag liegt bei 8,50 EUR), die Getränke sind extra zu bezahlen. Hier schon gleich der erste Minuspunkt unserer weiblichen Tester. Latte Macchiato wurde gewünscht – lediglich Milchkaffee war im Angebot. Ich als unwissender notorischer „Kaffee schwarz mit ohne allem“-Trinker war bis dato der Meinung, dass es sich bei Latte Macchiato um Milchkaffee handeln würde. Das ist aber nach neuesten Erkenntnissen meinerseits nicht der Fall. Also liebes Bottoms-Up-Team: Latte Macchiato muss mit auf die Karte! Spätestens mit dem Eintreffen der Milchkaffees war dieser Negativpunkt jedoch schon wieder vergessen. Selten habe ich eine so perfekte Milchschaum-Haube gesehen.

Das Angebot am Büffet ist sehr vielfältig. Neben den obligatorischen verschiedenen Brötchensorten, den Käse- und Wurstplatten, Ei in gekochter und gerührter Form gibt es auch warme herzhafte Speisen wie Würstchen, gebratenen Speck und Soljanka. Ein besonderes Highlight ist der Kaiserschmarrn, der laut meinen Untersuchungen auch sehr gut zu dem angebotenen ebenfalls perfekten Mousse au Chocolat passt. Wohingegen meine Mitesser kollektiv die Nase rümpften, als ich genüsslich in den leicht mit Senf bedeckten Apfelstrudel biss. Ja – das kann passieren, wenn man beim Brunchen seinen viel zu kleinen Teller mit viel zu vielen Leckereien vollpackt. Genau das war auch der Grund dafür, dass mein mit einer ordentlichen Portion Erdbeerjoghurt gefülltes Schälchen mit einem gekonnten Salto direkt am Büffet unter den belustigten Blicken der Umherstehenden einen Abgang machte und – selbstverständlich auf der falschen Seite – unter dem Büffettisch landete. Peinlich! In diesem Zusammenhang kommen wir gleich zum letzten (wirklich kleinen) Kritikpunkt. An der Bar und damit am Büffet ist die Beleuchtung eher schummrig. Das mag abends ganz passend sein – beim Frühstück ist man sich dadurch manchmal nicht ganz so sicher, was man sich da auf den Teller schaufelt. Die Bedienung war freundlich aber manchmal „etwas hinterher“, was ich angesichts des wirklich groÃ?en Andrangs nicht als kritikwürdig betrachte. Im Gegenteil – gerade beim gemütlichen sich über mehrere Stunden hinziehenden Brunchen kommt es der Atmosphäre eher entgegen, wenn nicht ständig hektisch auf dem Tisch rumgeräumt wird.

Alles in allem kann man nicht meckern. Ein sehr gutes Frühstück zu einem sehr guten Preis in einer gemütlichen Umgebung – was will man mehr? Den Gaumen hats gefreut. Zum Vergleich Leo vs. Bottoms sage ich jetzt besser nichts…;-)

AbschlieÃ?end wieder die zusammenfassende Beurteilung. Dabei gibt es eine Bewertung von 1-10 blechKöppen, wobei 1 und 10 nie erreicht werden können!

Ambiente: 9,9
Speisen: 9,9
Getränke: 8
Bedienung: 8
Preise: 9,9
Gesamteindruck: 9,14

Links:
Infos (Eine Homepage habe ich leider nicht gefunden, darum nur der Link zu Qype)
Google-Maps-Link

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Mai 14 2011

Dresdens neuestes Biotop…

Kategorie: Dresden


…ist am Pirnaischen Platz zu finden und wurde heute mit quietschgelbem Leben gefüllt. Fotos von der Aktion gibt es bei torstenhippe.jimdo.com.

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Mai 11 2011

Timelapse: 24 Hours of Neon (inkl. Making-Of)

Wiedermal ein schönes Timelapse-Video:

Ich persönlich finde dieses Video jetzt nicht herausragend. Es ist OK, aber es gab schon bessere. Besonders bei der musikalischen Untermalung hätte man sicherlich noch mehr rausholen können. Interessant wird das Ganze aber, wenn man sich das dazugehörige Making-Of anschaut. Es gibt einen Einblick, wie aufwändig es ist, solch ein Video zu produzieren.

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Mai 09 2011

Zensus 2011

Kategorie: Dies & Das


Heute starten die Befragungen zur Volkszählung. Wie auf Kommando beginnen die öffentlich-rechtlichen mit der erstaunlich positiven Berichterstattung. Im Morgenmagazin berichtet Sven Lorig mit seinem typischen und wie so oft unangebrachten lausbübischem Grinsen, dass es anders als noch in den 80-er Jahren kaum kritische Stimmen geben würde. Er vermutet, dass dies mit dem mittlerweile deutlich lachseren Umgang der Internet-Gesellschaft mit den eigenen Daten zusammenhängen könnte. Man teilt ja auch Facebook&Co intimste Details aus seinem Privatleben mit – warum dann nicht auch dem Staat? Stimmt – aber auch wenn man uns oft mit dem Gegenteil Angst einjagen will ist und bleibt es meine Entscheidung, ob und wenn ja in welchem Umfang ich Daten im Internet preisgebe. Bei der aktuellen sogenannten Volksbefragung ist man – so man denn zu den (un)glücklichen gehört – zur Auskunft verpflichtet.

Im MDR Sachsenspiegel werden gleich meterhohe Eisengitter gezeigt, die offensichtlich die Sicherheit der Daten visuell untermauern sollen. Gleichzeitig erklärt ein älterer Herr, dass dies nicht die einzige MaÃ?nahme sei, sondern auch die Rechner sicher wären, da diese nur intern miteinander verbunden wären. Dass man die Formulare auch online ausfüllen kann und damit ja in irgendeiner Weise schon eine Verbindung mit dem Internet bestehen muss, scheint er nicht für erwähnenswert zu halten. Im Grunde ist das ja aber auch nicht das wirkliche Problem, sondern die grundlose massive Sammlung, Speicherung und Verknüpfung von persönlichen Daten.

Meiner Meinung nach schieÃ?t Deutschland mit den aktuellen Befragungen deutlich über das Ziel hinaus. Es wird ein teurer, schwer zu kontrollierender Datenpool geschaffen, von dem man obendrein scheinbar noch nicht so recht weiÃ?, was man damit anfangen soll. In sicherlich nicht ganz billigen Werbesports findet man dürftige Erklärungen zu dem Warum & Weshalb. Da wird uns erklärt, dass es doch besonders wichtig wäre zu wissen, wieviele Studienplätze wir so in Zukunft brauchen. Ist das so? Ist noch keiner auf die Idee gekommen, bestehende Daten auszuwerten? Es kann mir keiner erklären, dass für die Beantwortung dieser Frage die aktuellen Geburtenraten der jeweiligen Jahrgänge nicht ausreichen würden. Wobei – wenn ich mir die aktuellen Fehlplanungen hier in Dresden in Hinsicht auf die stetig wachsenden Schülerzahlen so anschaue, kommen mir schon so meine Zweifel. Man will uns erklären, dass man doch genau wissen muss, wo genau wieviele Migranten in Deutschland so leben. Man könnte dann mit diesen Informationen die aktuell unbestreitbar vorhandenen Integrationsprobleme besser lösen? Aha? Dazu brauche ich wirklich eine Volksbefragung? Da muss ich nur mal durch die entsprechenden Viertel in den GroÃ?städten schlendern und vielleicht bei der Gelegenheit auch gleich mal mit den „Betroffenen“ reden. Achso – und dann will man ja auch noch die tatsächliche Bevölkerungszahl ermitteln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Informationen der Meldeämter da nicht ausreichend sind. Klar gibt es immer jemanden, der nicht an seinem tatsächlichen Wohnort gemeldet ist. Aber ist das tatsächlich die Masse und damit von Belang? Kann ich mit einer Befragung unter zufällig ausgewählten 10% der Bevölkerung die Genauigkeit dieser Zahl tatsächlich verbessern – und wenn ja – was bringt mir das – zumal die Zahlen ja erst im Herbst nächsten Jahres ermittelt und damit schon veraltet sein werden.

Ich persönlich habe keine Aufforderung zum Ausfüllen des Fragebogens bekommen. Ich würde mich auch irgendwie versuchen, dagegen zu wehren. Wenn ich mich jedoch im Internet so umschaue, scheint das gar nicht so einfach zu sein. Mal unter uns – wäre es nicht denkbar die zu machenden Angaben nicht ganz so genau zu nehmen und die Kreuze frei nach Lust&Laune zu setzen? Oder begehe ich dann schon eine Ordnungswidrigkeit und muss im Ernstfall ein BuÃ?geld überweisen?

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Mai 08 2011

Runter kommen sie alle…

Kategorie: Dresden


Wie Happe schon richtig vermutet hat, war ich am Samstag glücklicher Teilnehmer einer Ballonfahrt. Diese hatte ich im letzten Jahr zu meinem 30. Geburtstag geschenkt bekommen. Zufälligerweise ist meinem Vater zu seinem 60. ähnliches widerfahren, so dass wir den Ballonkorb gemeinsam besteigen konnten. Was ich als blutiger Anfänger nicht wusste: Wer Ballonfahren will, muss unter Umständen zeitig aufstehen. Das hat zweierlei Gründe. Zum einen sind für die Ballonfahrt niedrigere Temperaturen von Vorteil. Zum anderen sind terminliche Absprachen in diesem Metier eher vager Natur. Je nach Wetterlage kann es dann schonmal vorkommen, dass sich der Start mehrere Stunden verzögert oder gar komplett ausfallen muss. Bei uns bedeutete das: Das Treffen war für 6 Uhr morgens ausgemacht, eine Stunde vorher (also um 5!) wollte sich der Ballonfahrer nochmals melden und ggf. je nach Wetter eine neue Startzeit durchgeben. Bei uns ging glücklicherweise alles glatt. Das Wetter konnte nicht besser sein. Während die Temperatur bei unter 10 Grad lag, konnte man die am Boden herrschenden Winde nicht mal als laues Lüftchen bezeichnen.

Am Startplatz im Ostragehege auf dem Messeparkplatz angekommen, baute ich erstmal meine Kamera auf, um das Spektakel des Aufbaus des Ballons in einem kleinen Zeitraffervideo festzuhalten. Leider wurde daraus nichts. Zuerst stellte sich heraus, dass der Ballon aus der falschen Richtung aus aufgenommen wurde. Als dies von mir erkannt und eiligst korrigiert wurde, teilte man uns mit, dass wir mit einem ganz anderen Ballon unterwegs sein würden. Zwar konnte ich den Standort der Kamera nochmals korrigieren – letztendlich war dann aber die Speicherkarte voll, so dass der aufgerichtete Ballon in seiner ganzen GröÃ?e keinen Platz mehr fand…das ging ja gut los.

Immerhin erkannte man mir meine sicherlich in irgendeiner Form vorhandene Kompetenz im Aufbau eines HeiÃ?luftballons an. Zwei „starke Männer“ wurden für den fachmännischen Aufbau benötigt – die Wahl fiel dabei selbstverständlich unter anderem auf mich. Ich durfte dann mehrere Stahlseile halten. Diese dienten dazu, die Ballonhülle etwas anzuheben, damit die durch einen groÃ?en benzinbetriebenen Ventilator einströmende Luft ihren Weg in den Ballon finden konnte. Später wurden dann die Brenner zugeschaltet, um die Luft langsam zu erwärmen. Da der Ventilator etwas ungünstig positioniert war, konnte ich mich direkt davon überzeugen, dass der Brenner dazu im Stande war, ordentlich Hitze zu erzeugen. Dass mir zu diesem Zeitpunkt das schon genug in Mitleidenschaft gezogene Haupthaar nicht in Flammen aufging, war durchaus ein kleines Wunder. Als der Ballon dann stand, musste es ganz schnell gehen, denn ohne Gewicht ist so ein Ballon schneller in der Luft als man denkt.

Ballon Dresden Wilhelmine Reichard

Die Fahrt (Kenner werden wissen, dass man beim Ballon in Deutschland nicht fliegen, sondern fahren sagt), war bombastisch. Hinter uns der Sonnenaufgang über dem Elbtal und vor uns der strahlendblaue Himmel eines wunderbaren Tages.

Ballonfahrt über dem Dresdner Elbtal

Die Fahrt ging vom Ostragehege aus über den Elbepark in Richtung Radebeul. Dann direkt über die Weinhänge und das Spitzhaus in Richtung Weinböhla. Nach einer reichlichen Stunde wurde dann die Landung in Niederau angekündigt. Auf einer kleinen abgemähten (ein Traum für jeden Ballonfahrer) Wiese ging der Ballon dann butterweich mit einem kleinen Aufsetzer nieder. Das folgende Foto sieht eher nach einer Bruchlandung aus – aber ich versichere – der Schein trügt!

Ballonfahrt Landung

Nach der Landung folgte der gemeinschaftliche Abbau und die obligatorische Taufe. Meine während des Aufbaus gerade noch vor dem Abfackeln in Sicherheit gebrachten spärlichen Haare waren nun fällig. Mit dem Feuerzeug wurde eine viel zu groÃ?e Locke angezündet und mit einem viel zu kleinen Schluck Sekt viel zu spät gelöscht. Immerhin wurde ich in den Adelsstand erhoben. Ab sofort dürft ihr mich

Graf Torsten, tollkühner Luftpirat von Sachsen, über den Moritzburger Wäldern kreisender Ballon-Adler

nennen. Mein Fazit: Auch wenn der Preis für eine Ballonfahrt nicht ohne ist, kann ich jedem eine Solche empfehlen. Man erhält nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern auch eine bleibende Erinnerung. Bei der Gelegenheit möchte ich www.ballon-dresden.de wärmstens empfehlen. Ab fünf Personen kann man da auch – vorrausgesetzt man verfügt über eine entsprechend groÃ?e Wiese – von zu Hause aus starten. Nein – keine Schleichwerbung – ich habe die Fahrt ganz alleine beza…äh….geschenkt bekommen! 😉

Noch ein bisschen was für die Wissbegierigen unter euch:

Wir sind mit einem Ballon mit der Aufschrift „Wilhelmine Reichard“ unterwegs gewesen. Wilhelmine Reichard war Anfang des 19. Jahrhunderts die erste deutsche Ballonfahrerin. Sie wohnte lange Zeit bei Freital, was die Stadt zum Sponsoring dieses Ballons animierte. Heute flieÃ?t zwar von der Stadt Freital kein Geld mehr in die Kassen des Ballonfahrers – das Konterfei ist dennoch geblieben, worauf man auch sichtlich Stolz ist.

Da gestern auch nach den Höhendaten gefragt wurde, und ich selbstverständlich die Tour via My Tracks getrackt habe, hier noch ein paar statistische Details (oben die Höhe, unten die entsprechende Geschwindigkeit):

Ballonfahrt Statistik

Start: 06:22 Uhr
Landung: 07:23 Uhr
Länge: 17,3 km
Minimale Höhe: 158 m
Maximale Höhe: 543 m
Durchschnittliche Höhe: 314 m
Ã?berwundene Höhenmeter: 2.054 m
Maximale Geschwindigkeit: 34,8 km/h

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Mai 07 2011

Quizfrage…

Kategorie: Dies & Das

…wie könnte es zu diesem merkwürdigen Routenverlauf gekommen sein?

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Mai 05 2011

Android-App: Barcode Scanner

Kategorie: Smartphones & Apps


Wenn einer wissen will, was hinter einem Barcode steckt, dann braucht er einen Barcode Scanner. Wer kennt das nicht? Man steht in einem Laden, hält den Artikel seiner Wahl in den Händen und fragt sich, ob der angegebe Preis tatsächlich ein Guter ist. Der Verkäufer gibt sich zwar alle Mühe, das Angebot als Schnäppchen darzustellen, aber als kritischer Käufer hat man so seine Zweifel. Wäre es da nicht praktisch, einfach sein Smartphone zu zücken, den Barcode einzuscannen und sich den Artikel mit den jeweiligen Preisen in Googles Artikelsuche anzeigen zu lassen? Gegenüber dem Verkäufer hätte man dann ein glaubhaftes Argument, um ihn zu einem besseren Preis zu überreden. Natürlich kann man sich bei der Gelegenheit auch gleich genauer über die Produktdetails informieren.

Oder – irgendjemand schreibt interessante Artikel über interessante Android-Apps und stellt gleichzeitig so merkwürdige schwarz-weiÃ?e Grafiken ein.

…einfach mit dem Barcode-Scanner draufhalten und schon landet man direkt im Android-Market und kann das Programm sofort installieren.

Geht alles – mit der richtigen App. Barcode-Scanner gibt es leider viel zu viele. Ich habe mich ohne lange zu suchen für „Barcode Scanner“ entschieden. Klang einfach danach, als würde es genau das tun, was ich von der App erwartete ;-). Neben einer Vielzahl von „1D Barcodes“ (Strichcodes wie z.B. EAN) unterstützt das Programm auch „2D Barcodes“ wie QR-Code und DataMatrix Code.

Die App benötigt zum gegenwärtigen Zeitpunkt folgende Rechte:

  • Bilder und Videos aufnehmen
  • Uneingeschränkter Internetzugriff
  • Kontaktdaten lesen
  • Kontaktdaten schreiben
  • Browserverlauf und Lesezeichen lesen
  • Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
  • Allgemeine Systemeinstellungen ändern
  • WLAN-Status ändern
  • Standby-Modus deaktivieren

Hm – ganz schön umfangreiche Zugriffsrechte für so eine unscheinbare App. Warum muss ein Barcode-Scanner meine Kontaktdaten lesen und schreiben können? Was hat die App in meinen Systemeinstellungen zu suchen? Ich bin eigentlich jemand, der vor der Installation jeder App genau schaut, ob die Berechtigungen nicht zu groÃ?zügig sind und sich gegebenenfalls nach einer anderen Lösung umschaut. Entweder war ich bei dieser App nicht konsequent genug, oder irgendein Update hat nicht meine volle Aufmerksamkeit bekommen und sich damit unbemerkt zusätzliche Rechte verschafft. Zwar wird man bei jedem Update auf die entsprechenden Berechtigungen hingewiesen – aber manchmal liest man das Kleingedruckte nicht gewissenhaft genug.

Da es bei den letzten Beiträgen eine unverhofft groÃ?e Resonanz gab, frage ich an dieser Stelle mal nach einer brauchbaren Alternative mit einem ähnlichen Funktionsumfang bei weniger groÃ?zügig freigegebenen Rechten. Falls jemand einen Tipp hat- ab in die Kommentare damit.

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