Mai 30 2011
Simonâ??s Cat: Hop It!
Da ist mir doch glatt Simons Katze durch die Lappen gegangen. Schon etwas älter – aber wie immer köstlich:
Gefunden auf uwe.vg.
Mai 30 2011
Da ist mir doch glatt Simons Katze durch die Lappen gegangen. Schon etwas älter – aber wie immer köstlich:
Gefunden auf uwe.vg.
Mai 29 2011
Kleiner Hinweis vorweg: Dieser Film ist nichts für schwache Nerven! Technisch einwandfrei umgesetzt. Die Story: Kurz und knapp wie sich das für einen Kurzfilm gehört.
…gefunden auf Facebook.
PS: Kann man beim Einbinden von Vimeo-Filmen eigentlich das Preview-Bild irgendwie einstellen?
Mai 29 2011
Gestern war es wiedermal so weit. Wir haben einer weiteren Sportart unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Nachdem wir schon beim Eishockey, beim Volleyball, beim FuÃ?ball und sogar bei einer FuÃ?ballweltmeisterschaft zugegen waren, haben wir uns gestern einer noch härteren Sportart zugewandt – dem American Football. Seit 1992 gibt es mit den Dresden Monarchs eine Footballmannschaft in unserer Stadt. Seit 2002 spielt diese in der ersten Liga – beim Football ist das die GFL (German Football League). Diese ist in zwei Gruppen (Nord und Süd) mit jeweils sechs Mannschaften unterteilt. Nach Ende der regulären Spielzeit einer Saison spielen die vier Bestplatzierten jeder Gruppe in den Play-Offs im KO-System gegeneinander und ermitteln so den Deutschen Meister. In den letzten Jahren haben es die Dresden Monarchs bereits mehrfach in die Play-Offs geschafft. In diesem Jahr sieht es mit dem momentanen sechsten Platz nicht ganz so gut aus.
Gestern ging es im Dresdner Dynamo-…äh…Rudolf-Harbig…äh…Glücksgas-Stadion gegen den momentanen Zweitplatzierten und mehrfachen Deutschen Meister „Düsseldorf Panther„. Durch gewisse Umstände sind wir an mehrere Freikarten gekommen und haben dann für insgesamt 2 Euro pro Person vier Plätze in der letzten Reihe (gaaaanz weit oben) ergattern können. Merkwürdigerweise schien das Stadion (verkauft werden offensichtlich nur Plätze aus der Geraden gegenüber dem VIP-Bereich) laut dem Online-Ticketverkauf bereits einen Tag vorher so gut wie ausverkauft zu sein. Warum überhaupt nur ein kleiner Teil der verfügbaren Plätze angeboten wurden und warum letztendlich scheinbar doch noch jede Menge Karten verfügbar waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Den Grund dafür würde ich schon gern erfahren – wir hätten dadurch fast auf den Besuch verzichtet und uns den Gang zum scheinbar ausverkauften Stadion fast gespart. Das Stadion war dann doch mit 4500 Zuschauern „gut besucht“ und die Stimmung recht ordentlich.
Football gehört zu der Art „Ballspielen“ (wie Baseball, Snooker und Cricket), die man eher meidet, da man Angst davor hat, die Regeln nicht zu kapieren. Wir hatten im Grunde gar keine Ahnung und uns im Vorfeld auch nicht groÃ? informiert. Im Stadion angekommen wurde erstmal – Smartphone sei dank – die Wikipedia zu Rate gezogen. Die grundlegenden Regeln des American Football sind tatsächlich schnell erklärt: Es geht darum einen „rotationsellipsoiden“ Ball in die gegnerische Spielfeldhälfte zu bringen. Dabei stehen immer 11 Spieler einer Mannschaft auf dem Spielfeld. Neu für mich war, dass eine Mannschaft aus einer „Offense“ und einer „Defense“ besteht. Je nachdem, welche Mannschaft gerade das Angriffsrecht besitzt, stehen entweder die Einen oder die Anderen auf dem Spielfeld. Hat es die Offense eines Teams innerhalb von vier Versuchen nicht geschafft zehn Yards (9 Meter) Raumgewinn zu erlangen, welchselt das Angriffsrecht. Sicherlich gibt es noch jede Menge anderer Regeln – um das Spiel zu verfolgen muss man aber eigentlich nicht mehr wissen. Selbst wenn man gar keine Ahnung hat (so wie wir) lohnt sich der Gang ins Stadion. Im Zweifel kümmert sich der recht redselige Stadionsprecher darum, Neulinge mit Informationen zu versorgen.
Das Spiel begann gleich innerhalb der ersten Sekunden mit einem furiosen Touchdown der Dresdner. Die Düsseldorfer Kätzchen schienen noch nicht aus ihrem Mittagsschläfchen aufgewacht zu sein und standen gleich mit 6:0 hinten. Ein Touchdown und gleich 6:0? Genau – für einen Touchdown gibt es immer gleich sechs Punkte. Für ein sogenanntes Field Goal (das Ei durch dieses torartige Gestell kicken) gibt es einen Punkt. Auch wenn die Zweikämpfe für Neulinge manchmal etwas brutal erscheinen, ist Football ein sehr fairer Sport. Es gibt tatsächlich Regeln, wann man einen Spieler „umhauen“ darf und wann nicht. Auch sonst schien es mir, als würde – sowohl bei den Spielern, als auch bei den Fans – Fairness und Sportsgeist im Vordergrund stehen. Da könnte sich manch eine FuÃ?ball-Theatermannschaft die eine oder andere Scheibe abschneiden. Im weiteren Verlauf des Spiels waren die Dresdner deutlich überlegen. Nur selten schafften es die Panther in die gegnerische Hälfte. Selbst an der Grundlinie war die Dresdner Defense hochkonzentriert und schaffte es ein ums andere Mal die Panther kurz vor dem Touchdown zu stoppen. Im letzten Quarter (ein Spiel dauert 4×15 Minuten) beim Stand von 23:3 drehten die Düsseldorfer das Spiel. Im Stile einer Weltklassemannschaft – unbeeindruckt von dem deutlichen Rückstand – kamen die Gäste nochmal heran. Knackpunkt war ein Touchdown, der Dank einer Regel die ich nicht ganz kapiert habe, von den Düsseldorfern quasi ohne Gegenwehr gemacht werden konnte. Die Dresdner hatten schlichtweg geschlafen. Kurz vor dem Ende des letzten Quarters stand es auch schon 23:24 – damit war das Spiel verloren (13:3, 3:0, 7:0, 0:21).
Unser Fazit: Spannend bis zur letzten Minute. Eine unterhaltsame Sportart bei der es sich lohnt, das Teleobjektiv und/oder ein Fernglas mitzunehmen. Die Spielzüge sind so dermaÃ?en schnell, dass man kaum hinterherkommt und sich ständig fragt, wo denn das Ei gerade steckt. Für diejenigen, die gar nichts mit dieser Sportart anfangen könnten, gibts ja auÃ?erdem noch die nett ausschauenden und sehr engagierten Cheerleader…;-)
Mai 28 2011
Das hätte ich mir auch nie träumen lassen – dass ich mir mal ein Büchlein mit den Worten andrehen lassen würde, dass es sich dabei um einen Ausdruck des Internets handeln würde. Gut – für einen Kampfpreis von 2,50 kann man ja eigentlich auch nichts falsch machen. Die schnell zähneknirschend nachgeschobene Einschränkung, dass es sich dabei nicht um das komplette Internet, sondern nur um ausgesuchte Auszüge handeln würde, hätte mich vielleicht skeptisch stimmen sollen. Hätte – hat sie aber nicht! Denn bei diesem Büchlein handelte es sich um nichts geringeres als das erste „Kopier-Comic-Heft“ in exklusivster Kleinstauflage vom Beetlebum Comic Blog. Handgetackert und signiert nebst Widmung vom Künstler Johannes Kretzschmar aka Jojo höchstpersönlich. Erblasset vor Neid ihr niederen Geschöpfe! Ich war einer der Auserwählten, der beim Dresdner Comicfest zugegen war und den Künstler kennenlernen durfte.

Nur soviel: Man hätte ihn sich vielleicht „in echt“ anders vorgestellt – aber eigentlich auch wieder nicht. Zumindest haben wir ihn nahezu sofort erkannt. Ich habe es mir auch nicht nehmen lassen, mich direkt über einen rein zufällig an meinem Rucksack angebrachten Hasen-Button (Stammleser wissen Bescheid) als Fan zu outen. Das war auch der Aufhänger für die Widmung:

Leider war unsere Zeit etwas zu knapp bemessen (meine tatkräftige Unterstützung wurde an anderer Stelle dringend gebraucht – später mehr dazu), so dass wir leider viel zu schnell wieder verschwinden mussten. Kollege Heiko war dann später auch vor Ort und hat gerade noch ein Exemplar ergattern können.

Ausgezeichnet getroffen, wie ich finde. Wobei ich mich frage, woher der Jojo in so kurzer Zeit so viel über Heikos Brustbehaarung in Erfahrung bringen konnte. Update: Huch – meine Frau liest grad gegen und meint, dass das nicht die Brusthaare wären, sondern die Finger, die wahnsinnig schnell die Tastatur bearbeiten würden. Hm – klingt auch irgendwie schlüssig…;-)
Ich hoffe im nächsten Jahr gibts ein Wiedersehen. Dann bring ich auch ein Bierchen mit, versprochen!
Mai 25 2011
…schon etwas älter aber sehr beeindruckend. Unbedingt die HD-Version anschauen!
Mai 25 2011
Diesen Samstag findet auf und rund um den Martin-Luther-Platz in der Dresdner Neustadt das Dresdner Comicfest statt. Bereits zum vierten Mal lädt die Dresdner Comicszene zum gemeinschaftlichen Comics guggen ein. Mit dabei sind neben Dresdner Künstlern auch einige durchaus nicht unbekannte auswärtige Künstler. Vermutlich Dank des völlig uneigennützigen Einsatzes des hier schreibenden Bloggers hat auch der eigentlich nicht auf der offiziellen Gästeliste stehende JoJo (ja, der vom Beetlebum) sein Kommen angekündigt. Ein Grund mehr mal vorbeizuschauen und die mir bisher nur flüchtig bekannte „Dresdner Comicszene“ näher in Augenschein zu nehmen.
Mai 23 2011
Seine Frau nach dem Duschen mit einer zum Zwecke des nass spritzens getätigten „Headbanging-Bewegung“ beeindrucken zu wollen, wird genau dann nicht funktionieren, wenn dies in einem für beide Seiten schmerzhaften Headbutt endet. Ist zudem das eigene Haupthaar besonders spärlich und damit in keinster Weise zum Headbangen geeignet, sollte man – um sich nicht völlig lächerlich zu machen – diese Aktion in keinem Fall der Ã?ffentlichkeit preisgeben!
In diesem Sinne:
Mai 19 2011
Momentan befinde ich mich gerade in der heiÃ?en Phase zur Planung eines neuen Geocaches. Dies wird dann der Fünfte und – ich möchte trotz aller Bescheidenheit betonen – mein Bester. Die Idee war schnell geboren und Dank den Ratschlägen meiner Frau konnte ich diese auch noch gut verpacken. Die Box steht schon seit Wochen parat – allerdings fehlte bisher noch der für dieses Cacheversteck nötige Magnet. Woher nehmen? Klar kann man derlei Dinge problemlos über das Internet schnell käuflich erwerben. Aber warum für etwas zahlen, was man für Umme bekommen kann?
Glücklicherweise besann ich mich noch bevor ich mein schwer verdientes Geld für derartigen Plunder ausgeben konnte meiner hochqualifizierten Ausbildung zum Diplomingenieur für Medientechnik. Damals noch – zu einer Zeit in der dieser Studiengang noch als der Heilige Gral der Zukunft gehandelt wurde, wurden uns die Grundlagen moderner und nicht ganz so moderner Computertechnik nahegebracht. Uns wurde noch beigebracht, wie diese Geräte die man damals noch „Personal Computer“ nannte von innen ausgesehen haben. Dabei wurde auch mal eine Festplatte auseinandergenommen. Und – wer hätte das gedacht – ein nicht unwichtiges Bauteil einer noch heute recht weit verbreiteten Festplatte ist ein Dauermagnet. Glücklicherweise habe ich noch einen ganzen Stapel dieser erwürdigen Datenspeicher zu Hause rumstehen. Ein Modell von Seagate mit einer unglaublichen Kapazität von 3227 Megabyte musste dran glauben:
…so sah die Festplatte aus, bevor ich ihr die Eingeweide aus der Aluminium-Ummantelung gerissen habe:

…nach dem Lösen mehrerer zum Teil gut versteckter Torx-Schräubchen lagen die Einzelteile vor mir:

Rechts unten auf den kleinen metallischen Halbmonden kleben jeweils zwei ziemlich starke Magnete…so stark, dass ich mir meinen Zeigefinger eingeklemmt habe, als ich den Magneten von dem Metall trennen wollte. Also, liebe Kinder und Möchtegern-Bastler: Vorsicht beim Nachmachen und sich vielleicht zunächst erstmal vom ordnungsgemäÃ?en Zustand der Hausapotheke überzeugen.
Kurz: Als Geocacher muss man nicht immer Geld ausgeben. Eine ausgeprägte Sammelleidenschaft und eine gut sortierte „Zeug-Kiste“ sollten in den meisten Fällen zum Erfolg führen.