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Sep. 10 2011

HP Touchpad: Keine Reaktion -> Neustart

Kategorie: Tablet-PC


Im HP Touchpad steckt nichts weiter, als ein (zugegeben sehr sehr kleiner) Computer. Und wie wir das von so Computern kennen, stürzen diese manchmal ab. Passiert dies beim Touchpad, kann man unter Umständen nicht mehr über den Touchscreen auf das Gerät zugreifen. Ã?rgerlich – denn wie soll man das Gerät neu starten, wenn man nicht mehr ins System kommt. Bleibt das Gerät auch nach dem Betätigen der beiden Hardwareschalter ohne Reaktion, hilft nur die harte Methode: Gleichzeitiges Drücken der Hardware-Tasten (JA! Alle Beide!) für 15 Sekunden. Dies führt dazu, dass das Touchpad neu startet. Alle Daten bleiben dabei selbstverständlich erhalten.

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Sep. 10 2011

HP Touchpad: Abspielen von Medien im Netzwerk dank UPnP

Kategorie: Tablet-PC



Gestern noch beim Versuch des Zugriffs auf die Fotos der Netzwerkfreigabe entnervt aufgegeben. Dank eines Kommentars wurde ich darauf hingewiesen, dass „Universal Plug and Play (UPnP)“ nicht nur für Audio- und Videodaten, sondern auch für Fotos funktioniert. Klar – heiÃ?t ja nicht umsonst „Universal“ – hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Die Idee: Auf meinem Linux-Fileserver einen UPnP-Server installieren und über einen der beiden für das HP Touchpad angebotenen UPnP-Clients (BHome oder UPnP AV Player) darauf zugreifen. Gesagt getan – zuerst musste ein brauchbarer UPnP-Server für Linux (gern auch aus dem Debian Repository) gefunden werden. Mediatomb war mein erster Versuch – leider wurde das Debian-Paket aus irgendwelchen Gründen wieder aus dem Testing-Zweig entfernt. uShare klang auch nicht schlecht – leider ebenfalls weit und breit keine Spur im Debian-Repository. Dann bin ich auf Minidlna gestoÃ?en. Ein

apt-cache search minidlna

fördert immerhin ein vielersprechendes

minidlna – lightweight DLNA/UPnP-AV server targeted at embedded systems

zu Tage. „Lightweight“ – fein – da bin ich ein ganz groÃ?er Freund von – ein UPnP-Server ohne viel Schnickschnack der einfach nur „tut“…

Einmal installiert, braucht man nur noch in der unter „/etc/minidlna.conf“ zu findenden Konfigurationsdatei die entsprechenden Pfade (media_dir) für Video-, Audio und Fotodateien angeben. Ein

/etc/init.d/minidlna start

startet den Server. Ob der Start erfolgreich war, kann man direkt mit einem UPnP-Client überprüfen. Der Windows Media Player kann das zum Beispiel schon seit einiger Zeit von Haus aus. Bei mir trat das Problem auf, dass der Nutzer, mit dem minidlna gestartet wird nicht genügend Rechte für meine freigegebenen Ordner besaÃ?. Ein Setzen der Rechte nebst minidlna-Neustart startete zwar den Server sauber – leider wurden die Medien nicht automatisch indexiert. Dies habe ich dann manuell via

/usr/sbin/minidlna -f /etc/minidlna.conf -R -d

nachgeholt.

Fein – der Server war also erfolgreich installiert – Zeit sich um den Client für das HP Touchpad zu kümmern. Momentan gibt es mit BHome und UPnP AV Player genau zwei Apps, die sich auf die Kommunikation mit einem UPnP-Server spezialisiert haben. Für beide Programme gibt es jeweils eine Gratis-Test- und eine kostenpflichtige Version für knapp 4 Euro. Zum Ausprobieren bietet es sich an, zunächst beide Versionen zu installieren. Bei beiden Apps konnte ich zunächst keine Verbindung zum Server herstellen. Erst ein Neustart des Touchpads  führte dazu, dass der Server erkannt wurde. Die Verbindung klappte nun problemlos. Beide Programme bieten nahezu identische Funktionalitäten. Sehr schön: Die Fotos sind automatisch in Ordner wie Kamera, Aufnahmedatum und Verzeichnisse sortiert. Auch durch die Musik kann man sowohl über die Ordnerstruktur, als auch über Daten wie Album, Künstler oder Genre navigieren. BHome hat leider Probleme bei der Darstellung der Bildervorschau – diese wird trotz aktivierter Option bei mir überhaupt nicht angezeigt. Im UPnP AV Player klappt dies ohne Probleme – dafür werden die Fotos hier nicht in der vollen Auflösung geladen – es bleibt auch im Vollbild bei einem wilden Pixelhaufen. Bei BHome ist die Qualität der Fotos deutlich besser – leider habe ich das Gefühl, dass diese leicht unscharf sind.

Fazit: Die Wiedergabe der Fotos von einem zentralen Server ist zwar möglich, jedoch gibt es teils deutliche Defizite. Dank der qualtitativ nicht brauchbaren Vollbildansicht kann man vom UPnP AV Player nur abraten. Die Navigation ist Dank der „Brotkrümelnavigation“ in BHome deutlich angenehmer. Musik- und Videofiles werden von beiden Clients problemlos abgespielt. Bei letzterem werden bei beiden Clients allerdings nur von WebOS unterstützte Videoformate (MP4, M4A, M4V, MOV, 3GP und 3G2) akzeptiert. Will man andere Videoformate mit dem Touchpad abspielen, führt momentan kein Weg am TouchPlayer vorbei. Dank der Anleitung zum Verbinden von Netzwerkfreigaben, sollten auch externe Medien kein Problem mehr darstellen.

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Sep. 09 2011

HP Touchpad: Als digitaler Bilderrahmen unbrauchbar

Kategorie: Tablet-PC



Ja – was habe ich dieses kleine Wunderwerk der Technik in den letzten Artikeln gelobt. Kaum ein negatives Wort habe ich zum Touchpad bisher unterbringen können. Nun aber ist es soweit.

Als ich mich noch vor fast zwei Wochen um eines der begehrten Touchpads bei Cyberport bemühte, habe ich noch gewitzelt, und gemeint, dass man es notfalls (sollte WebOS doch nicht so der Bringer sein) auch als digitalen Bilderahmen nutzen könnte. Wie ich jetzt allerdings feststellen musste, sind gerade die Grundfunktionalitäten, die man zum Anzeigen von Fotos und vor allem zum Navigieren durch Foto-Archive in Form von Ordnerstrukturen benötigt, entweder nur rudimentär entwickelt oder gar nicht vorhanden. Neulich erst hatte ich es mit Erfolg geschafft, eine Netzwerkfreigabe auf dem Touchpad einzubinden. Mein Plan war, das auf einem zentralen Speicher befindliche Foto-Archiv auch auf dem Touchpad verfügbar zu machen. Die erste Hürde bestand darin herauszufinden, in welchen Ordner man die Netzwerkfreigabe einbinden musste, damit die Touchpad-eigene Anwendung zum Anzeigen von Fotos diese auch findet. Denn – man kann leider nicht einfach ein neues Album erstellen und diesem dann eine beliebige Quelle mit bereits gespeicherte Fotos zuweisen. Nachdem ich testweise ein neues Album erstellt hatte, erschien dieses als neuer Ordner unter

/media/internal

Aha – das war ja schonmal ein kleiner Erfolg. Also fix mit der Preware-App „Internalz Pro“ in diesem Verzeichnis einen neuen Ordner erstellt und via fstab mein Foto-Archiv eingebunden. Der Erfolg schien greifbar nah, denn der Inhalt der Netzwerkfreigabe wurde wie gewünscht angezeigt. Mittels „Internalz Pro“ lieÃ?en sich auch erste Fotos öffnen. Leider blieb der „Foto-Viewer“ des Touchpads davon völlig unbeeindruckt. Der Grund hierfür hat sich mir bis jetzt noch nicht erschlossen. Kopiere ich (wieder mittels „Internalz Pro“) einen Ordner aus meinem Foto-Archiv in einen Unterordner von /media/internal/, dann werden auch die darin enthaltenen Fotos problemlos angezeigt. Sucht man im Internet nach Lösungen, merkt man schnell, dass es viele unzufriedene Stimmen zu diesem Teil von WebOS gibt. Gerade die Performance und der bei gröÃ?eren Archiven recht träge Indexer scheint den Unmut auf sich zu ziehen. Dabei bin ich doch recht anspruchslos. Ich möchte keine groÃ?artigen Bibliotheksfunktionen, sondern suche nur nach einem Programm, mit dem ich (Netzwerk)-Verzeichnisse schnell nach Fotos durchforsten bzw. anzeigen lassen kann. Leider fehlen sowohl im App Catalog als auch bei Preware entsprechende Alternativen. Lediglich für das Abspielen von Videos gibt es mit dem TouchPlayer eine recht gute Lösung, die es auch versteht, mit Netzwerkfreigaben umzugehen. Habe ich etwas übersehen, oder ist dies der Zeitpunkt seine Blicke in Richtung Android zu richten?

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Sep. 08 2011

Aufforderung zum Mögen

Kategorie: WordPress


Ab sofort kann man in diesem Blog Beiträge höchstoffiziell mögen. Dank des „2-Click Social Media Buttons„-Plugins für WordPress braucht auch niemand mehr Angst zu haben, dass seine persönlichen Daten ohne sein Wissen an die pösen Datensammler übermittelt werden. Wer mag – kann mögen – wer nicht – lässt es bleiben. Unterhalb jedes Beitrages gibt es einen grauen Kasten mit Knöpfen für Google+, Facebook und Twitter. Der erste Klick aktiviert den eigentlichen „Gefällt mir“ bzw „+1“-Knopf – erst mit diesem Klick werden die Javascript-Dateien von dem jeweiligen Dienst nachgeladen. Der zweite Klick sendet dann den eigentlichen „Gefäll-mir-Status“ an den jeweiligen Server. Klingt kompliziert – ist es aber nicht.

Kurz: Wer einen Artikel mag, muss 2x klicken. Wer öfter hier unterwegs ist kann über das Zahnrad ganz rechts die Knöpfe dauerhaft freischalten.

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Sep. 07 2011

HP Touchpad: Via WLAN mit Netzwerk-Freigaben verbinden

Kategorie: Tablet-PC



So einen zentralen Netzwerkspeicher im Haus zu haben, ist schon was Feines. Kein lästiges hin&her kopieren von Daten mehr, da alles an einem Fleck aufbewahrt wird. Wäre doch auch schön, mit dem schicken Tablet-PC direkt auf diese Daten zugreifen zu können. Leider ist das mit dem originalen Kernel nicht so ohne weiteres möglich. Abhilfe schafft der „Uberkernel„. Dieser ist eigentlich für so Dinge wie das Ã?bertakten gedacht – bringt aber ganz nebenbei noch praktischere Dinge (wie zum Beispiel die Unterstützung von cifs und damit die Einbidung von Samba-Freigaben) mit. Vorraussetzung für die Installation des Uberkernels ist die Installation des alternativen App Catalogs Preware. Damit kann man den Kernel dann ganz normal über den Katalog suchen und installieren. Nach einem Neustart ist dieser schon aktiviert. Um auf das Linux-Dateisystem des Touchpads zugreifen zu können, installiert man danach noch das sehr mächtige Programm „Internalz Pro“ – ebenfalls über Preware. Damit kann man dann das neue Verzeichnis anlegen, unter welchem die Netzwerkfreigabe eingebunden werden soll (z.B. /mnt/freigabe). AuÃ?erdem lassen sich mit „Internalz Pro“ auch Dateien aus dem Dateisystem des Touchpads editieren. Einfach die für das Mounten unter Linux traditionell zuständige Datei /etc/fstab öffnen und folgende Zeile (dem eigenen Systemen angepasst) hinzufügen:

//ServerIP/Freigabe /mnt/freigabe cifs auto,username=username,password=password,rw 0 0

Ist das geschehen, verbindet man das Touchpad via USB mit dem PC. Wichtig: Wenn auf dem Touchpad der Hinweis „USB-Laufwerk“ erscheint, dieses nicht auswählen, sondern alles so lassen. AnschlieÃ?end WebOS Quick Install starten (kennt man ja schon von der Installation von Preware). Dort findet man dann unter dem Menüpunkt „Tools“ den Eintrag „Linux-Befehlszeile“. Einmal ausgewählt, landet man auch schon bei einer Eingabeaufforderung auf dem Touchpad. Hier einfach

mount -a

eingeben – und schon sollte unter /mnt/freigabe die entsprechende Netzwerkfreigabe eingebunden sein. War jedenfalls bei mir so. Sollte es bei euch nicht klappen, dann habt ihr vermutlich was falsch gemacht! 😉 Dieses Touchpad-Dingens wird mir immer sympatischer…

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Sep. 06 2011

HP Touchpad: Startbildschim um weitere Tabs erweitern

Kategorie: Tablet-PC


Spätestens dann, wenn die Lebensabschnittsgefährtin entdeckt hat, dass man mit so einem Touchpad auch wunderbar spielen kann, nimmt die Anzahl der installierten Anwendungen stetig zu. Gleichzeitig wirkt sich das Dank des Mangels an Tabs auf dem WebOS eigenen Startbildschirm negativ auf die Ã?bersichtlichkeit aus. Hier hilft das über Preware installierbare Programm „Add Launcher Tabs“. Damit erhält man zusätzliche Tabs wie „Games“ und „Homebrew“.

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Sep. 06 2011

HP Touchpad: Steigern der Performance

Kategorie: Tablet-PC


Auch wenn das HP Touchpad mit Blick auf die Hardware recht ordentlich ausgestattet ist, bekommt man doch ab und an den einen oder anderen Hänger zu spüren. Das Gerät bleibt plötzlich sekundenlang regungslos, bis es dann genauso plötzlich wieder seinen Dienst tut. Ã?rgerlich. Wer den alternativen App Catalog Preware installiert hat, kann mit diversen Patches versuchen, das Problem zu lösen:

Muffle System Logging
Dieser Patch kümmert sich darum, dass das Logging des Betriebssystems zurückgefahren wird. Glaubt man den Gerüchten, verbraucht dieses in bestimmten Situationen unnötig Performance. Ich habe diesen Patch bereits installiert und meine, dass die Hänger deutlich seltener in Erscheinung treten.

Remove Dropped Packet Logging
Deaktivert weitere Logs.

Weiterhin gibt es eine Möglichkeit, die CPU-Leistung von 1,2 GHz auf 1,5 GHz oder gar 1,7 GHz zu erhöhen. Da man an einigen Stellen im Internet jedoch Nutzer findet, die durch derartige Aktionen arge Probleme beommen haben, möchte ich davon eher abraten. Die Stabilität wird sich durch derartige Aktionen bestimmt nicht erhöhen.

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Sep. 06 2011

Preware: Noch mehr Apps für WebOS

Kategorie: Tablet-PC


Wem das Angebot an Anwendungen für sein HP Touchpad im offiziellen „HP App Catalog“ nicht ausreicht, der sollte sich mal den alternativen App Catalog für WebOS anschauen. Dieser ist unter dem Namen „Preware“ bekannt und in wenigen Schritten installiert:

  1. Auf dem Startbildschirm bei „Einfach lostippen“ mit webos20090606 den „Entwickler-Modus“ aktivieren
  2. über den PC WebOS Quick Install herunterladen und ausführen
  3. Das Touchpad via USB an den PC anschlieÃ?en – beim Touchpad nicht „USB-Laufwerk“ auswählen, sondern einfach so lassen
  4. Bei WebOS Quick Install auf die Weltkugel klicken, um die aktuelle Paketliste zu aktualisieren
  5. Im Suchfeld Preware eingeben – Installieren – Fertig

Die Installation von Preware erstellt auf dem Touchpad automatisch eine Verknüpfung unter „Downloads“. Darüber lässt sich der alternative App Catalog starten. Die Installation von Paketen sollte selbsterklärend sein. Wenn man möchte, kann man den „Entwicklermodus“ nach der Installation auch wieder deaktivieren.

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