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Sep. 06 2011

Dresdens Mieten müssen steigen

Kategorie: Dresden


Hartmut Vorjohann – seines Zeichens Finanzbürgermeister von Dresden – meint heute (exklusiv!) in der SZ:

„Dresdens Mieten müssen steigen“

Aha – warum das denn?

„Nur höhere Mieten können die Qualität und Attraktivität der Dresdner Wohnungen sichern.“

Soso – damit der Vermieter auch mal den Mörtel an der Fassade erneuern kann – klingt einleuchtend. Aber ist er nicht selbst bei der Kalkulation der Mieten dafür verantwortlich, dass unterm Strich auch dafür Geld „übrig“ bleibt? Was geht das eigentlich jemanden an, der als Finanzbürgermeister in unser aller Diensten steht?

„Auch der Anbieter der Wohnungen muss überleben.“

Na also – nun isses raus – warum erst um den heiÃ?en Brei herumreden? Es geht also darum, dass die Rendite nicht (mehr) stimmt. Das leuchtet natürlich ein. Den GroÃ?teil des Vermögens in Aktien angelegt und da die seit einiger Zeit flächendeckend im Sinkflug sind, müssen wir den Gewinn halt mit Immobilien erwirtschaften. Und der wiederum steigt nur, wenn wir dem geizigen und ständig vorlauten Mieter noch ein paar Kröten zusätzlich aus dem Kreuz leiern. Kann der sich die Mieten irgendwann nicht mehr leisten – soll er doch in eines der immernoch recht zahlreichen Ghettos ziehen. Da sind die Mieten günstig und man müsste nicht so viele Platten wegen Leerstand für viel Geld niederreiÃ?en. Dann wäre in der Innenstadt auch viel mehr Platz für Mieter, die auch zu den schicken Fassaden passen. Ã?berhaupt – warum erhebt dieses zum Bruttosozialprodukt nichts positives beitragende parasitäre Studentenpack eigentlich den Anspruch, eine günstige Wohnung (am besten noch mit mehreren Quadratmetern und Klo) in bester Lage zu beziehen?

Ja – da hat der Hartmut mal einen gucken lassen und selbst mich überrascht. Ã?berall hört man, wie in GroÃ?städten der Unmut über steigende Mieten wächst. Nicht in Dresden – hier werden von einem Politiker steigende Mieten gefordert! Richtig so – sage ich. Nicht auszudenken, wenn der gemeine Miethai in naher Zukunft dem Bettler am Bahnhof mit dem Schild „Habe Immobilien – brauche jeden Euro“ seinen Platz streitig macht.

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Sep. 04 2011

Simon’s Cat in ‚Cat & Mouse‘

Kategorie: Internet-Videos


…was ich noch erwähnen wollte – es gibt wieder einen neuen Film über „Die Mietzekatze“:

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Sep. 04 2011

HP Touchpad – Mein erster Eindruck

Kategorie: Tablet-PC


Meine ersten Erkenntnisse zu meinem neuen Spielzeug, dem HP Touchpad, habe ich in diesem kleinen Review zusammengefasst. Für diejenigen, die keine Lust haben, den kompletten Bericht zu lesen – mein Kurz-Fazit:

:mrgreen: !

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Sep. 04 2011

Fahrradgott

Kategorie: Dies & Das


Wenn es einen Fahrradgott gibt – dann scheint er was gegen mich uns zu haben. Anfang der Woche noch (blechBlog berichtete exklusiv) meinen Hinterreifen geplättet. Gestern dann unter Zuhilfenahme meiner handwerklichen Fähigkeiten das Löchlein erfolgreich geflickt. Dann vor der kleinen Radtour mit meiner Frau noch überlegt, ob man den Erfolg meiner Flickerei nicht noch abwarten und nicht gleich im Produktivbetrieb testen sollte. Und was passiert gefühlte 45 Minuten FuÃ?weg vom trauten Heim entfernt? Nein – nicht das Meinige, sondern das Hinterrad des Rades meiner Frau war plötzlich platt wie eine Flunder. Das Flickzeug lag natürlich zu Hause – Na Toll!

Wir tauschten die Räder und nach einigen Metern schieben und fluchen kam meine Frau auf die grandiose Idee – zumindest für einen von uns beiden nebst kaputtem Rad die Bahn zu nutzen. Nicht schlecht – ganz schön pfiffig – die Idee hätte von mir sein können. Als ich noch so darüber nachdachte, warum mir dieser Einfall nicht gekommen war, kam mir eine andere – sehr viel bessere Idee: Gerade als meine Frau im Begriff war, mit meinem! Rad die Bahn zu betreten, schlug ich vor, die Räder doch wieder zu tauschen…ich hätte nicht schlecht geguckt, wenn meine Frau mit dem funktionstüchtigen Rad in der Bahn davongedüst wäre…wir sind schon ein tolles Team! 😉

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Sep. 03 2011

Tablet für ’n Appel und ’n Ei

Kategorie: Dies & Das,Tablet-PC


Nein – hier gehts weder um Pharmazeutika, noch um Obst oder gar das frühe Stadium der Entwicklung eines neuen Lebewesens. Es geht um soganannte Tablet-PCs (eigentlich ein ganz bestimmtes) und um den unverschämt günstigen Preis desselben.

Hätte man mich noch vor zwei Wochen um meinen fachkundigen Rat zm Kauf eines Tablet-PCs gebeten – wäre mir aus dem Stand ein ganzer BlumenstrauÃ? voll Gründe eingefallen, warum der Besitz dieser relativ neuartigen Gattung von PCs aktuell weniger erstrebenswert ist. Allen voran hätte ich das Argument des mieserablen Preis-/Leistungsverhältnisses angeführt. Denn – für 500 Euro erhält man nichts weiter als einen schwachbrüstigen PC mit vergleichsweise kleinem Bildschirm und im Vergleich zu herkömmlichen PCs für den Dauergebrauch nicht geeigneten Software-Tastatur. Der Akku ist (immer?) fest verbaut – was bedeutet, dass man das Gerät bei einem Ausfall des „Saftspenders“ wegwerfen, oder zum Austausch des Akkus zu einem sicherlich nicht gerade günstigen Preis zum Hersteller schicken kann. Je nach Modell sind die Geräte auch nur bedingt kompatibel, lassen sich nur schwer upgraden und führen obendrein noch zu weiteren Kosten für Zubehör, Apps usw… Ich hätte stets geraten, den Sinn einer solchen Anschaffung nochmals zu überdenken und das Geld eher in ein Notebook oder einen „richtigen“ Desktop-PC zu investieren.

Meine Meinung war relativ fest zementiert bis – nunja – bis HP aus heiterem Himmel ankündigte, sich komplett aus dem Hardwaregeschäft zurückuziehen. Diese Meldung schlug ein wie eine Bombe. Das bedeutete auch das Aus für das noch junge HP Touchpad, welches vor nicht allzu langer Zeit als direkter Konkurrent zu Apples iPad und den vielen Android-Geräten mit dem eigenen Betriebssystem WebOS positioniert wurde. Wenige Tage später tauchte selbiges Touchpad im amerkanischem HP-Online-Store für läppische 99 Dollar auf – der Startschuss für den radikalen Ausverkauf war gefallen. Noch vor wenigen Tagen musste man für das Gerät knapp 500 Dollar berappen. Vor allem Kunden, die sich kurz zuvor zum Kauf ebenjenes Tablet-PCs hinreiÃ?en haben lassen, waren verständlicherweise verärgert. Als wenig später das Gerät auch im deutschen Online-Store für 99 Euro zu haben war, war der Supergau perfekt. Nicht nur der HP-Store war binnen Minuten nicht mehr erreichbar – auch andere Online-Shops aus dem Elektronikbereich hatten mit einem gewaltigem Besucheransturm zu kämpfen. Und auch ich habe mich – geblendet von dem Preis und von Gerüchten, dass HP noch irgendwo ganze LKW-Ladungen von den Dingern rumstehen hat – dazu hinreiÃ?en lassen, eine Bestellung bei Cyberport zu tätigen. Ich gebe zu – viel Hoffnung hatte ich nicht. Dennoch habe ich interessiert die Kommunikation von Cyberport gegenüber seinen Kunden beobachtet. „Marketingtechnisch“ stand für Cyberport viel auf dem Spiel. Zum Einen musste man höllisch aufpassen, nicht zu viele Kunden durch nicht erfüllbare Bestellungen zu verärgern. Zwar war mit dem Umsatz aus dem Verkauf vermutlich nicht sonderlich viel Gewinn zu machen, da ja gleichzeitig der Shopserver einen halben Tag lang nicht erreichbar war. Andererseits bestand die Chance, mit den richtigen Entscheidungen ordentlich positive Publicity zu bekommen. Gleichzeitig hätten Fehler schnell zu einer Beschädigung des Images führen können. Die Kuh war also auf dem Eis, das Eis war am Tauen, die Kuh musste also wieder runter – spannend!

Betrachtet man abschlieÃ?end die Kommunikation von Cyberport über den firmeneigenen Blog und Facebook muss man neidlos anerkennen, dass alles richtig gemacht wurde. Cyberport war zu jedem Zeitpunkt ehrlich und stehts darauf bedacht, Informationen schnell an den Kunden weiterzugeben. Die Ankündigung, Bestellungen mit mehreren Geräten automatisch zu stornieren haben (bis auf wenige Ausnahmen) die meisten Kommentierer akzeptiert. Denen, die mit dieser Lösung unzufrieden waren wurden die Umstände immer wieder aufs Neue sachlich erklärt. Auch die vielen ungeduldigen – für Cyberport in der Masse sicherlich nervigen – Nachfragen über den aktuellen Bestellstatus wurden zeitnah und (den Umständen entsprechend) freundlich beantwortet. Kurz: Chapeau! Da können viele noch was lernen.

Gestern nun kam der Hinweis, dass ich meine Bestellung abholen könne. Also doch – sehr schön – habe ich also noch ein Spielzeug Gerät abbekommen. Was ich damit anstellen werde? Schaun wa ma…;-)

@Heiko: Doch noch eins abbekommen? Falls nicht – darfst meins gern mal antouchen! 😉

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Sep. 01 2011

Tropfenfotografie par excellence


Menschen, die noch nie etwas von „Tropfenfotografie“ gehört oder gar gesehen haben, werden jetzt vermutlich die Stirn runzeln. Kann man sich ernsthaft damit beschäftigen, Tropfen zu fotografieren? Man kann! Einfach mal bei Flickr nach Tropfen suchen – und schon bekommt man eine kleine Auswahl des Machbaren angezeigt. Schnell wird man feststellen, dass dieses vergängliche und atemberaubend dynamische Motiv in verblüffender Art und Weise immer wieder aufs Neue eine ganz eigene Schönheit entwickelt.

Wie derartige Wassertropfen in Perfektion aussehen kann man in einem Artikel auf kwerfeldein.de sehen. Gleichzeitig plaudert der Autor ein wenig aus dem Nähkästchen und verrät so einiges über die hochkomplexe Welt dieser ganz speziellen Makrofotografie. Sehens- und lesenswert!

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Aug. 30 2011

Lächeln! Berghoch? Nicht heute!

Kategorie: Dies & Das


Jajaja – wer den Schaden hat…

Gestern noch über das scherbenverursachende Gesocks vom Hechtfest geflucht. Abends allerdings wenig motiviert gewesen, das Problem des platten Reifens umgehend zu beseitigen. Heute dann auf das Rad meiner Frau geschwungen, welches aufgrund ihrer zarten KörpergröÃ?e von Einsachtundsechzig den Sattel kurz über der Grasnabe montiert hat. Dank meiner Faulheit und der Gewissheit, dass irgendsoein „Strampelbekloppter“ auf Arbeit schon einen passenden Imbusschlüssel dabei hat, nicht weiter darum gekümmert. Schon kurz nach dem Aufsitzen festgestellt, dass die Entscheidung vielleicht doch nicht die Richtige war und der Weg ein anstrengender werden könnte. Bergab oder auf geraden Strecken kann so eine Sitzposition ja heutzutage durchaus als „cool“ oder wie wir älteren Semester sagen „lässig“ durchgehen. Spätestens der Anstieg an der TannenstraÃ?e oberhalb des Alaunplatzes belehrte mich eines Besseren. Bei diesen neumodischen frontgefederten Drahteseln kann man auch nicht einfach mal geschmeidig aus dem Sattel gehen – alles schlackert und eiert und wippt, dass einem Angst und Bange wird. Als ich dann irgendwann oben angekommen war, erhielt ich auch prompt folgende SMS:

Lächeln beim Radfahren! Auch berghoch! Schönen Tag dir!

War ja klar, dass so eine Aktion gleich zum Kiezgespräch wird…!

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Aug. 29 2011

Hechtfest 2011 – Nachtrag

Kategorie: Dresden


Gestern hatte ich vom diesjährigen Hechtfest noch behauptet…

…wie jedes Jahr gibts auch in diesem nix zu meckern…

…doch bereits heute war die Luft raus – im wahrsten Sinne des Wortes. Trotz aller Vorsicht habe ich mir heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit eine Scherbe in das Pneu meines Drahtesels  gefahren, und durfte somit die letzten Meter vor Wut nicht nur schnaubend sondern auch schiebend zurücklegen. Manmanman – was hatte ich fürn Hals! Diese Spacken. Wenn ihr schon unbedingt von Daheeme eure Glasflaschen mitbringen müsst – dann kümmert euch doch wenigstens auch darum, dass sie nach dem Entleeren auch ganz bleiben. Kann doch echt nicht so schwer sein. Kleiner Tipp: Für diejenigen, die schon damit überfordert sind, hat man vor längerer Zeit die Dose erfunden.

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