Lange keine Empfehlung mehr für einen guten Kinofilm abgegeben. Nunja, es gab ja auch irgendwie lange keinen Film mehr, den man uneingeschränkt hätte empfehlen können. Dem trüben Wetter sei Dank haben wir gestern nach viel zu langer Zeit wieder mal die Schauburg besucht. Der Film mit dem Titel „Ziemlich beste Freunde“ stand auf dem Programm. Zugegeben – ziemlich bescheuerter Titel für einen Film. Hinzu kommt, dass es sich um einen französischen Streifen handelt – keine gute Ausgangsposition für einen Film, der mir hätte gefallen können. Wobei – seit „Willkommen bei den Schâ??tis“ bin ich nicht mehr so ganz voreingenommen gegenüber Zelluloid französischer Herkunft. AuÃ?erdem trägt der Film im Original den Titel „Intouchables“, was sehr viel besser passt.
Worum geht es?
Hm…äh…nunja…verdammt! Man kann irgendwie nichts von diesem Film erzählen, ohne zuviel zu verraten. Am besten, man lässt sich gar nichts erzählen und verzichtet auch auf jeglichen Trailer. Nur soviel: Wer auf schwarzen Humor steht kombiniert mit einer Prise Gesellschaftskritik (gerade soviel, dass es nicht Plump wirkt), ein durchtrainiertes Zwerchfell und einen ausgeprägten Sinn für Situationskomik besitzt, der sollte sich diesen Streifen nicht entgehen lassen. Für diejenigen, die Schâ??tis schon gemocht haben, ist dieser Film ebenfalls Pflicht.
Sicherlich sagt euch „Talk in der Taverne“ was. Vor über einem Jahr gab es einen Bericht dazu an dieser Stelle. Damals war die Talkshow-Satire von Gisbert Knock und Wolfram Brechtel noch in den Kinderschuhen. Nicht nur Dank meines bescheidenen Blog-Beitrags damals kam es zu einem vergleichsweise kometenhaften Aufstieg. Demnächst kann man die Talk-Titanen auch auf den Bühnen dieser Welt bewundern:
23.03. & 24.03. Theaterhaus Rudi in Dresden
20.04. Neues Schauspiel Leipzig
16., 17., 18., und 19.05. Heppel & Ettlich in München
Panoramas von Dresden gab es hier schon einigezusehen. Nun hat der Kollege vom Dresdner|Randauch eines entdeckt. Das ärgert mich natürlich ein wenig, denn normalerweise bin ich für derartige Entdeckungen zuständig. Egal – man muss auch mal den Vortritt lassen können…;-)
Heute habe ich bei routinemäÃ?igen Wartungsarbeiten auf dem TV-Aufnahmegerät meiner Eltern eine Sendung mit dem Namen Biwak mit einem interessanten Beitrag zum Thema Timelapse gefunden. „Musste dir mal anschauen…“, meinte die Mutti, „…das ist bestimmt interessant für dich!“ Und tatsächlich: Es wurde von einer Horde Fotografieverrückter Sachsen berichtet, die sich passenderweise den Namen „Stativkarawane“ gegeben haben und sich des Nachts in die sächsische Schweiz aufmachen, um dort derartige Filme zu drehen:
http://vimeo.com/27972612
^^Leider hat der Autor des Videos das Einbindung von anderen Domains nicht erlaubt – schade – so wird sich die Verbreitung dieses kleinen Kunstwerks in Grenzen halten.
Respekt – auch wenn mir die Auswahl der musikalischen Untermalung nicht ganz so passend erscheint – aber das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall sehenswert! Wer die Sendung zufälligerweise nicht mitgeschnitten hat, kann sich bei meinen Eltern melden in der Mediathek des MDR (Sendung vom 11.01.) bedienen. Leider wird der Beitrag irgendwann in den nächsten Tagen wieder rausgenommen.
Soeben verspüre ich ein ziemlich eindeutiges Verlangen nach einer ganz speziellen Musik…hm…was nehmen wir denn da? Genau – die Ã?lteren unter euch werden sich sicherlich noch an diese sympathischen Schweden aus den 90-er Jahren erinnern:
Der letzte Dresdner Bürgerentscheid liegt knapp sieben Jahre zurück. Damals durfte sich der interessierte Dresdner mit der Frage „Sind Sie für den Bau der WaldschlöÃ?chenbrücke?“ auseinandersetzen. Das mit einer recht hohen Wahlbeteiligung von knapp 51% erzielte Ergebnis kann man heute im Dresdner Elbtal bewundern. Da ich zur damaligen Zeit offiziell noch kein Dresdner Bürger war, war mir eine Teilnahme an diesem Entscheid leider nicht vergönnt. Umso mehr freute es mich, als ich vor einigen Wochen die „Amtlichen Abstimmungsunterlagen“ der Stadt Dresden für den aktuellen Bürgerentscheid in meinen Händen hielt. Am 29.01. gibt es nämlich wieder einen Solchen – diesesmal lautet die (fast) alles entscheidende Frage:
Sind Sie dafür, dass die Krankenhäuser Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt Eigenbetriebe der Stadt Dresden bleiben?
Zunächst einmal muss ich denjenigen Rügen, der für das Layout der Abstimmungsunterlagen die Verantwortung trägt. Zwei A4-Blätter sind auf einer Seite komplett identisch und beinhalten allgemeine Informationen zur Abstimmung. Ich vermutete ein Versehen, und wollte eine der Seiten schon entsorgen. Erst später fiel mir auf, dass auf den Rückseiten jeweils die Argumente der Gegner bzw. der Befürworter abgedruckt sind. Kinners – das könnt ihr mit mir doch nicht machen!
Das Studium der auf den ersten Blick recht umfangreichen aber dann doch irgendwie nicht ganz so aussagekräftigen Argumente der einzelnen Positionen, hat mich dann leider doch nicht so richtig weitergebracht. So einfach wie die Frage formuliert ist, ist die Beantwortung leider nicht. Zu viele Punkte sind für mich als Laien auf dem Gebiet der Verwaltung von Krankenhäusern nicht so richtig nachvollziehbar. Ich treffe ungern zu Dingen eine Entscheidung, von denen ich keine Ahnung habe. WARUM KANN MIR NICHT EINFACH MAL JEMAND IN LEICHT VERSTÃ?NDLICHEN WORTEN DIE ZUSAMMENHÃ?NGE ERKLÃ?REN?