Blog - Dresden - VDR - Fotografie - Digital Stuff

Feb. 16 2012

Einbruch im Hecht

Kategorie: Dresden


Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier in der Gegend immer öfter Langfinger ihr Unwesen treiben. Unser Keller war schon mehrfach das Ziel – nun hat es auch das Leonardo erwischt. Auf Facebook heiÃ?t es:

Nun hat es uns erwischt. Letzte Nacht wurde im Leonardo eingebrochen, indem ein StraÃ?enfenster aufgehebelt wurde.Diese Schweine von Einbrechern haben sich dann bis zum Tresor vorgearbeitet und diesen mit Inhalt mitgenommen. Die Einbrecher hatten dann wohl noch lange Weile und sind auch noch in die ErlenstraÃ?e 2 eingebrochen, haben aber zum Glück nichts verwertbares gefunden.Vielleicht hat ja zufällig jemand aus dem Hechtviertel etwas gehört. wenn ja, bitte melden.

Pfui!

Falls jemand etwas Verdächtiges gesehen hat, dann bitte melden. Ich kann leider nicht zur Aufklärung beitragen – war zu dieser Zeit vermutlich im Traumland unterwegs.

Ein Kommentar bisher

Feb. 16 2012

Die Welt in 4 Minuten


Zu behaupten, die Welt in 4 Minuten zeigen zu können, klingt schon ein wenig nach GröÃ?enwahn. Von wegen – klar geht das – Timelapse sei Dank – hier ist der Beweis:

Sehr schön – da erkenne ich doch einige Lokalitäten, an denen ich schonmal verweilen durfte. Gleichzeitig erinnert mich das Filmchen an meine leider viel zu kurze Urlaubswoche, die ich nach dem morgigem Arbeitstag direkt antreten werde. Und damit nicht genug – auÃ?erdem fühle ich mich daran erinnert, dass ich mich auch mal an einem solchen (vermutlich nicht ganz so professionellen) Timelapse-Film versuchen wollte. Da kommt mir die nächste Woche doch sehr gelegen. Falls jemand eine Idee hat, wo man hier in Dresden und Umgebung gute Standorte für ein solches Vorhaben finden könnte, immer her damit.

Danke an Daniel für den Hinweis – er hats von www.scienceblogs.de

7 Kommentare bisher

Feb. 13 2012

#13februar #nazifrei

Kategorie: Dresden


Einmal im Jahr schafft es Dresden in die Top10 der deutschen Twitter-Hashtags. Twitter? Hashtags? Und was soll eigentlich dieses merkwürdige Rautezeichen im Titel? All denjenigen, die jetzt nur Bahnhof verstehen, möchte ich diesen Link wärmstems empfehlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter.

Doch darum soll es hier nur am Rande gehen. Heute war der 13. Februar. Ein Tag, welcher hier in Dresden traditionell die Gemüter erhitzt. Vor 67 Jahren wurde die Stadt bombardiert und teilweise in Schutt und Asche gelegt. Seit Ende der 90-er Jahre versuchen die Nazis, diesen Tag für sich zu vereinnahmen und im Schatten dieses Tages ihre merkwürdigen Ansichten unter das Volk zu bringen. Seit dieser Zeit regt sich auch der Widerstand dagegen. Zuerst erschreckend zaghaft, dann mindestens ebenso erschreckend uneinig und in den letzten Jahren auch in Gewalt ausartend. Zuletzt traten die Diskussionen, ob gewaltfreie Blockaden rechtens wären oder nicht, in den Vordergrund. Oft wurde das Argument gebracht, dass auch die Rechten das demokratische Recht auf Demonstrationsfreiheit besäÃ?en. Die Antwort auf die Frage, warum man dieses Recht von Seiten des Staates mit rechtswidrigen und demokratisch alles andere als legitimierten Mitteln wie der massenhaften Telefonüberwachung von Demonstranten durchzusetzen versucht, blieb man bis heute schuldig. Gerade die Art und Weise des Umgangs des sächsischen Innenministeriums mit den vergangenen Ermittlungen zur sogenannten „Zwickauer Terrorzelle“ stimmt einen doch nachdenklich. Da haftet dem Aufruf des Innenministers doch ein fader Beigeschmack an:

Es ist in diesem Jahr wichtiger denn je, die Tage des Gedenkens rund um den 13. Februar nicht von Extremisten missbrauchen zu lassen. Wir alle stehen noch immer unter dem Eindruck des braunen Terrors. Die Mörder des NSU handelten im Namen einer menschenverachtenden Ideologie. Auch die Nazi-Aufmärsche in Dresden werden von dieser Ideologie getragen. Wichtig ist, dass wir an diesem Tag als Demokraten Seite an Seite stehen und uns nicht durch parteipolitisches Klein-Klein spalten.

Auch wenn Herr Tillich zum friedlichen Protest aufruft, und gleichzeitig klar wird, dass das Land Milliarden hortet während es gleichzeitig an Stellen spart, die vor allem die in einigen Gegenden Sachsens immer stärker werdende „Nazi-Problematik“ betreffen, bekomme ich Bauchschmerzen. Es ist verhältnismäÃ?ig einfach, mit mehreren tausend Menschen einigen hundert Nazis Paroli zu bieten – zumal man diese bei der Teilnahme an der Menschenkette nichtmal zu Gesicht bekommt. Nicht ganz so einfach ist es, in einer Gegend zu Hause zu sein, wo sich braunes Gedankengut in der Gesellschaft gefestigt hat. Ich hoffe die Herrschaften haben sich während der 15-minütigen Teilnahme an der Menschenkette mal kurz Gedanken darüber gemacht, was man nachhaltig gegen Rechtsextremismus tun kann.

Achja – wir waren übrigens auch demonstrieren – wie jedes Jahr. In diesem Jahr haben wir erstmalig an der Menschenkette teilgenommen. Danach bin ich noch Richtung WTC. An der Herkuleskeule war dann aber Schluss. Die Polizei hatte die Gegend um die Strecke der Nazis weiträumig abgesperrt. Via Twitter wurde bekannt, dass es in der Nähe des WTCs eine Blockade gab. Mein Eindruck war, dass sowohl von Seiten der Demonstranten, als auch von Seiten der Polizei sehr viel weniger provoziert wurde, als in den letzten Jahren. Augenzeugenberichten zufolge durften die Nazis wohl 1x um den Block gehen – dann war der Spuk auch schon wieder vorbei.

Ein paar etwas verrauschte Fotos gibt es auch:

Keine Kommentare

Feb. 13 2012

Weisheit der Woche #025

Kategorie: Weisheiten

 

Wenn das wirklich die Nazi-Route ist, dann müssen die nur zweimal rechts-, aber viermal links…

Gefunden auf Twitter.

Keine Kommentare

Feb. 12 2012

Fototour bei Nacht, Nebel & niedrigen Temperaturen


Gestern habe ich mir mal wieder meine Fotoausrüstung geschnappt, um mich in Dresden nach ablichtungswerten Motiven umzuschauen. Grobes Ziel war die Elbe – die ja Dank des Frostes der letzten Wochen einen ganz eigenen Charme entwickelt hat. Selbiger (also der Frost) war auch schuld daran, dass meine Ausrüstung teilweise versagte. Der Funkauslöser funkte nicht mehr, der Autofokus ging nur noch schwergängig und das Stativ wollte sich irgendwann nicht mehr zusammenschieben lassen. Ganz zu schweigen von den Pfoten, die sich durch das ständige aus- und anziehen der Handschuhe irgendwann weigerten, die Bedienelemente der Kamera nach meinen Vorstellungen zu betätigen. Dummerweise hatte ich mir auch noch in den Kopf gesetzt, auch meine analoge Kamera für ein paar Dias mit einzupacken. Somit mussten nicht nur Objektive und Standorte, sondern auch noch Kameras gewechselt werden. Dies hat mich zumindest zu der Erkenntnis gebracht dass ich eine zweite Schnellwechslerplatte für mein Stativ brauche. Falls noch jemand ein passendes Geschenk für meinen bald stattfindenden Geburtstag benötigt – diese da soll es sein. 😉

Das Ergebnis meiner Qualen gefällt mir nicht 100-prozentig – ich zeige sie hier trotzdem.

Erstaunlich vor allem, dass das Wasser am Rand der Elbe derzeit 10-15 Meter weit zugefroren ist. Ich habe mich durch die vielen Spuren auf dem Eis dazu hinreiÃ?en lassen, dieses auch zu betreten. ZugegebenermaÃ?en war mir nicht ganz wohl dabei. Spätestens als es laut und bedrohlich zu knacken begann, verwandelte sich mein mulmiges Gefühl in panische Angst. Da ich aber Dank meines aufgebauten Equipments eh nicht fluchtartig das Weite suchen konnte, erstarrte ich kurz vor Angst wie das Karnickel vor der Schlange, und wartete auf das Ende der nach nichts Gutem klingenden Geräusche. Danach baute ich langsam aber keineswegs in Ruhe ab und machte mich mit vorsichtigen Schritten auf den Rückweg. Diesen habe ich dann doch etwas schneller als geplant zurückgelegt, denn jeden noch so übervorsichtigen Schritt quittierte das Eis mit einem immer lauter werdenden Knarzen. Puh – macht man ja auch nicht – lernen ja schon die Vorschulkinder, dass Eis auf Flüssen besonders tückisch ist! Wobei – so ein paar Unterwasserfotos – das wäre auch mal was…;-)

3 Kommentare bisher

Feb. 11 2012

99 Fire Film Award [update]

Kategorie: Dresden,Kurzfilme


Bis vor kurzem hatte ich noch nichts vom „99 Fire Film Award“ gehört. Dabei findet er in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Die Bedingungen zur Teilnahme sind schnell erzählt:

  • Länge: 99 Sekunden
  • Zeit: 99 Stunden
  • Preisgeld: 9.999 Euro
  • Thema: Put a smile on your face

Unter immerhin 1.600 Teilnehmern haben es jetzt 99 Filme ins Finale geschafft. Darunter ist auch ein Beitrag mit dem Titel „Der Schlüssel zum Glück“ von knitterfisch aus Dresden. Drehorte waren zum Beispiel die LouisenstraÃ?e und das TeBe (Terrasse am Bischofsplatz). Vom 10. bis zum 14. Februar kann man insgesamt 9 Stimmen abgeben. Der „Publikumsliebling“ wird dann auf der Berlinale seinen Preis in Empfang nehmen.

Fazit: Ich habe mir mal flüchtig einige Filme angeschaut und bin überrascht über die durchaus zeigbare Qualität vieler Beiträge. Respekt!

Hinweis gefunden auf www.neustadt-ticker.de.

Update 12.02.2012:

Durch einen sachdienlichen Hinweis bin ich wurde ich auf diesen Film gestoÃ?en…

…er prangert die äuÃ?erst restriktiven AGBs der Veranstalter des Awards an. Darin treten die Teilnehmer alle möglichen Rechte an dem Film ab und haben damit keine Chance, über den Award hinaus den Film selbst zu Geld zu machen. Im Grunde arbeiten all diejenigen Filmemacher, die nicht unter den Preisträgern sind, für lau. Warum es dennoch so viele Teilnehmer gibt? Meine Vermutung: Entweder sie haben die AGBs nicht gelesen oder nicht verstanden – oder sie tun es, weil sie sich durch das Medienecho, den dieser Preis Award verursacht, ein wenig Publicity erhoffen. Letzteres halte ich für nicht unwahrscheinlich, da an vielen der Filme prefessionelle Firmen beteiligt waren. Dennoch wirft es kein gutes Licht auf die Aktion, wenn sie die Künstler so dermaÃ?en an die kurze Leine nimmt.

Ein Kommentar bisher

Feb. 10 2012

2012 World Press Photo Contest Winners


Die Preisträger des „World Press Photo Award“ stehen fest. Den Titel „Bestes Pressebild 2011“ trägt dieses Foto einer jemitischen Frau, die einen verletzten Verwandten in den Armen hält. Alle anderen Preisträger kann man sich auf der Seite von www.worldpressphoto.org anschauen. Wer sich wie ich schwer damit tut, sich auf der Seite zurechtzufinden, der sollte den direkten Einstieg in die Galerie wählen und oben rechts über den Knopf „Next winner“ jeweils zum nächsten Bild springen. Von einigen Preisträgern gibt es mehrere Fotos. Diese kann man in einer Art „Untergalerie“ durchstöbern. Einfach bei den Bildern rechts auf den Pfeil achten. Weiter unten bzw. durch den Klick auf „Photo information“ erfährt man Einzelheiten über die Geschichte des Fotos. Wer sich für die technischen Hintergründe des Zustandekommens einzelner Fotos interessiert, wird ganz unten beim Klick auf „Technical information“ fündig. Alles in allem nicht sehr übersichtlich und etwas umständlich für den interessierten Betrachter. Auch die Fotos könnten etwas gröÃ?er sein. Dennoch – anschauen lohnt sich!

Keine Kommentare

Feb. 10 2012

OK Go – Needing/Getting

Kategorie: Internet-Videos


Da flattert mir doch heute via Facebook ein Video auf den Bildschirm, welches mir irgendwo tief in meinem Hinterkopf sagt, dass mir das eine oder andere Detail irgendwie bekannt vorkommt. Der Name der Band, die Typen, die Machart, der Sound. Eine kurze Suche in meinem Blog – na klar – vor fast zwei Jahren: This Too Shall Pass.

2 Kommentare bisher

« Zurück - Weiter »