Falls ihr heute in Dresden mehr oder weniger planlos umherlaufende Möchtegern-Amateur-Fotografen rumlaufen seht, habt Mitleid! Die machen da bei so einem Wettbewerb mit und müssen heute auf den Punkt zwichen 14 und 18 Uhr furchtbar kreativ sein. Falls ihr gefragt werdet, ob ihr Teil eines Motives werden wollt, ziert euch nicht, sondern folgt widerstandslos den Anweisungen.
Lieber Wettergott: Ich wünsche mir noch ein paar Wolken. Gefallen mir gar nicht – diese harten Schatten!
Bereits vor einiger Zeit stellte man sich auf der deutschen WordPress-Seite die Frage, ob das bei WordPress für die Spam-Abwehr in Kommentaren installierte Standard-Plugin Akismet mit den deutschen Datenschutzbestimmungen konform geht. Frank hat heute darauf hingewiesen, dass man nun eine fachmännische Antwort auf diese Frage gefunden hat. Worum geht es?
Akismet nutzt ganz verschiedene Techniken, um Kommentarspam zuverlässig zu entlarven. Der Stein des AnstoÃ?es ist die Tatsache, dass die Daten des Kommentierenden an ausländische Server gesendet werden. Diese werden dort mit bereits als Spam identifizierten Daten abgeglichen. In Deutschland ist es ohne Einwilligung des Nutzers im Grunde nicht erlaubt, Daten an Dritte weiterzugeben. Somit ist Akismet in Deutschland praktisch nicht ohne Opt-In des Kommentierenden rechtssicher nutzbar. Im schlimmsten Fall wäre eine Abmahnung die Folge. Leider haben die Entwickler von Akismet bisher nicht ernsthaft auf die Besonderheiten im deutschen Datenschutzrecht reagiert. Abhilfe schafft – wer hätte das gedacht – die Deaktivierung des Plugins. Da man als Blogger heutzutage jedoch nicht ohne Spam-Filter auskommen kann (bei mir schlagen täglich! hunderte Spam-Kommentare auf), muss ein adäquater Ersatz her. Ich habe in „Antispam Bee“ dem ersten Eindruck nach einen guten Nachfolger gefunden. Ob dieses Plugin ähnlich erfolgreich bei der Jagd nach Spam ist wie Akismet, wird die Zukunft zeigen.
Gerade beim Filmfest in der Schauburg gewesen und schwer begeistert:
Homage to Slumberland: Ein Animationsfilm der von seiner Machart her ein beklemmendes Gefühl hinterlässt. Ich habe mich ein bisschen gefürchtet.
Pärchenabend: Gute Kameraarbeit, feine Story, prominente Besetzung und witzige Dialoge. Alles in allem ein guter Kurzfilm mit professionellem Spielfilmcharakter.
Felix: Kürzer (kürzer als der Filmfest-Trailer) geht ein Kurzfilm kaum – so muss das sein. Mehr kann man leider nicht darüber erzählen – sonst ist die Luft raus.
Nagel zum Sarg: Sehr schöne Umsetzung einer Erzählung von Wolfgang Kohlhaase. Traurig-beklemmende Story mit sehr guten Darstellern. Passend dazu eine perfekte Kulisse und eine feine schlichte Untermalung mit sparsam eingesetzten akzentuierten Soundeffekten.
Popoludnie: Knet-Animationsfilm mit einer ungewöhlichen „Relief-Technik“.
Daheim: Ein filoufilm (für Filmfest-Kenner nichts Neues), der zu Recht auch schon beim „Internationalen Kurz Film Festival Hamburg 2011“ einen Preis in der Kategorie „Nationaler Wettbewerb“ abgeräumt hat. Auch meine Stimme hat er bekommen, und das nicht nur, weil es sich hierbei um einen der wenigen erzgebirgischen Beiträge handelt. Ich hätte nicht gedacht, dass mir mal ein Film aus der Kategorie „Heimatfilm“ gefallen würde. Schon allein die Bilder transportieren einen trockenen Humor, den man einfach mögen muss. Und so war dies auch der Film, der die meisten Lacher für sich gewinnen konnte. Das Publikum war begeistert. Ich mutmaÃ?e mal, hier einen der kommenden Preisträger gesehen zu haben.
Wer jetzt Lust bekommen hat, mal beim Filmfest vorbeizuschauen, der kann dies noch bis Sonntag tun. Der von mir besuchte „Nationale Wettbewerb #04“ kommt leider nicht mehr. Wie jedes Jahr sind die Vorstellungen mit den Preisträgern am Sonntag zu empfehlen – wobei es da vermutlich schon jetzt schwer sein dürfte, noch an Karten zu kommen.
Bis heute Morgen dachte ich doch tatsächlich noch, die „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (GEMA) wäre das personifizierte Böse. Eine Institution, die in ihrer derzeitigigen Form so überflüssig ist, wie ein Kropf. Ein Verein, der sich die Förderung und Unterstützung von Kreativität auf die Fahnen geschrieben hat und bisweilen in ihrer sturen Blindheit für das Wesentliche das Gegenteil bewirkt. Doch dann bin ich heute an einem Werbeschild der aktuellen Plakataktion der GEMA vorbeigefahren:
Augenblicklich stiegen in mir Gefühle der Rührung empor. Ich war bekehrt und all meine Zweifel und die über Jahre hinweg angesammelten bösen Gedanken waren mit einem Male weg. Danke, liebe GEMA, dass es dich gibt.
Mal wieder Bock auf fotografieren aber der Mix aus fehlendem Antrieb und miesem Wetter erstickt wiedermal jegliche Motivation bereits im Keim? Da habe ich vielleicht das richtige Rezept dagegen: Eine Herausforderung. Am Samstag dem 28. April startet die zweite „Dresdner Fotosuche“. Das ist so eine Art Wettkampf, bei dem man nach einem festgelegten Reglement zu festgelegten Themen Fotos machen muss und obendrein neben dem Ruhm auch noch Preise gewinnen kann. Hier die nicht ganz uninteressanten Regeln in der Kurzzusammenfassung:
Es gibt zwei Kategorien in denen man sich anmelden kann -> die Analog- bzw. Digitalfotografie
Die Teilnehmer erhalten ab 13 Uhr einen Umschlag mit 10 festgelegten Themen.
Man muss genau 10 Fotos abgeben
Man darf keine Fotos „löschen“ – hat also jeweils nur einen einzigen Versuch
Der Start ist 14 Uhr, bis 18 Uhr hat man Zeit
Die Startgebühr beträgt 6 Euro. Mitmachen kann jeder. Die Anmeldung erfolgt online. Die Kurzentschlossenen können sich auch erst am Samstag direkt vor Ort anmelden. Sollte mir meine Kamera (ich habe sie neulich in einem Auto vergessen) noch rechtzeitig zugeschickt werden, werde ich in der Kategorie Analogfotografie antreten. Warum? Na weil es da sicherlich die zahlenmäÃ?ig kleinere Konkurrenz geben wird. 😉
Nach mehreren Tagen ohne neuen Blogbeitrag, werde ich von einem meiner Kollegen hin und wieder darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch ziemlich faul wäre und wiedermal was bloggen könnte. Das stimmt – wenn auch nur in diesem Zusammenhang – schonmal gar nicht. Ist doch nicht die durchaus nicht abzustreitende temporäre Faulheit meinerseits der Grund, für die bisweilen schon recht groÃ?en Zeiträume zwischen zwei Blogbeiträgen, sondern die Tatsache, dass ich manchmal ganz einfach nichts zu schreiben habe. In solch einem Fall halte ich mich an die alte Weisheit: Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die Fresse halten.
Heute ist das anders – und das habe ich dem Kollegen heute Morgen auch freudestrahlend mitgeteilt. Mit diversen nebulösen Andeutungen und der Behauptung, dass mein heutiger Beitrag ganz speziell etwas mit ihm und einem GroÃ?teil (aber nicht allen!) unserer Kollegen zu tun hat, habe ich ihn angefixt. Das Problem, um das es hier und heute geht, tritt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar nicht nur in unserer Firma auf. Ich wage sogar zu behaupten, dass die folgende Problematik eine weltweit anzutreffende ist: Leere Pfandflaschen!
Ich meine nicht die Pfandflasche an sich – die ist doch recht harmlos und im Grunde auch keine so schlechte Erfindung. In der Mehrzahl auftretend, kann sie jedoch durchaus zum Problem werden – nämlich dann, wenn es zu einer unkontrollierten und kaum zu stoppenden Vermehrung derselben kommt. Bei uns in der Firma wird die Menge besagter Flaschen mittlerweile schon nicht mehr anhand der Stückzahl, sondern in Kubikmeter bemessen. Während eine einzelne Flasche nur ein paar läppische Cent wert ist, summiert sich das Ganze nach einer gewissen Zeit dann doch schnell zu einem stattlichen Sümmchen. Das geht sogar schon soweit, dass Leergut bei uns in der Firma kurz davor steht, als Zahlungsmittel für die Rückzahlung von Schulden offiziell anerkannt zu werden.
Also – wenn auch du lieber Leser keine Lust mehr hast, dich von Bergen von Leergut einschüchtern zu lassen, da habe ich eine passende Lösung parat. Auf www.pfandgeben.de kann man in seiner jeweiligen Stadt nach Leuten suchen, die die Pfandflaschen direkt an der Haustür abholen kommen. Traurigerweise ist das Sammeln von Pfandflaschen zum Zwecke des Geldverdienens in unserer heutigen Zeit für viele der letzte Ausweg, um einigermaÃ?en über die Runden zu kommen.
Was hat ein Sandwich-Eis mit einem Tablet-PC zu schaffen? Ganz einfach: Googles Betriebssystem für Smartphones und Tablet-PCs ist nicht nur unter dem Namen Android bekannt. Die unterschiedlichen Versionen werden seit jeher nach diversen Leckereien benannt. Nach Cupcake, Donut, Eclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb trägt die aktuelle Version 4 den einprägsamen Namen „Ice Cream Sandwich“ (ICS). Der pfiffige Leser wird anhand der Anfangsbuchstaben das konkrete System erkennen, welches sich hinter der Benamsung verbirgt.
Das HP Touchpad wurde ursprünglich nicht mit Android, sondern mit dem HP-eigenen Betriebssystem WebOS ausgeliefert. Findige Entwickler haben es Ende letzten Jahres jedoch geschafft, auch den auf Android basierenden CyanogenMod parallel zu WebOS nutzbar zu machen. Mittlerweile ist die Entwicklung so weit vorangeschritten, dass mit dem CyanogenMod in der Version 9 auch das brandaktuelle Android 4.0.4 – also ebenjenes „Ice Cream Sandwich“ – installiert werden kann. Hat man bereits eine CyanogenMod-Version auf seinem Touchpad installiert, ist das Update relativ leicht und (zumindest in meinem Fall) ohne Datenverlust machbar. Eine deutschsprachige Anleitung dazu gibt es auf www.androidnext.de. Dort findet man auch den Hinweis zu einem „ModPack„, der dem so schon in der Alpha2-Version erstaunlich stabilen CyanogenMod Beine machen soll. Auch hierfür gibt es eine auch für Laien leicht duchzuführende Installationsanleitung.