Feb. 28 2011
Highlights der CeBit
Die CeBit hat begonnen – Zeit sich mal die Highlights der Szene anzuschauen:
Verdammt…wie die Zeit vergeht…
Gefunden bei stadt-bremerhaven.de
Feb. 28 2011
Die CeBit hat begonnen – Zeit sich mal die Highlights der Szene anzuschauen:
Verdammt…wie die Zeit vergeht…
Gefunden bei stadt-bremerhaven.de
Feb. 28 2011
…da war doch schonmal was…
…und dann die Sache mit dem erschwindelten Doktortitel und die merkwürdige Verquickung mit der BILD. Wenigstens versteht Frau Dr. Angela Merkel die Empörung über Guttenberg – na das ist doch schonmal was. Konsequenzen? Fehlanzeige! Es wird immer betont, dass es doch gar nicht um den Doktortitel gehe, sondern darum, dass diese Position mit einem kompetenten und fähigen Minister besetzt wird. Achja? Wenn er jetzt schon als Wirtschaftsminister gar keine Erfahrung auf diesem Gebiet hatte…
Selten war die Bundeswehr mit derart vielen „Affairen“ gleichzeitig präsent. Und so richtig souverän sieht das jetzt nun nicht gerade aus, wie das von Guttenberg geführte Verteidigungsministerium diese Probleme zu lösen versucht. Da sind Minister schon für sehr viel weniger „zurückgetreten worden“. Doch der Herr zu Guttenberg klebt an seinem Stuhl – da ist doch was faul…?!
Feb. 25 2011
Bald ist wieder Ostern – Zeit auf die richtigen Keywords zu optimieren: Hasen! Bis heute wusste ich nicht, was ein „Rabbid“ ist. Klingt nicht nur nach Hase – sieht auch noch so aus. Was die putzigen kleinen Viecher alles anstellen, kann man folgenden lustigen Videos entnehmen:
Wer schon immer einmal wissen wollte, warum diese Kolumbus Amerika und nicht Indien entdeckt hat, der sollte sich mal das folgende brisante Bildmaterial zu Gemüte führen:
Wer nun so richtig heiÃ? auf diese putzigen Gestalten ist, der kann sich bestimmt auch noch an den folgenden Versuchen erfreuen, den Mond zu bereisen:
Aufmerksam geworden bin ich auf die kleinen Racker durch http://www.playboi.de. Der erste Film hat sogar den „BEST ADVERTISING AWARD“ auf der diesjährigen „IMAGINA“ gewonnen.
Feb. 23 2011
Das Service Pack 1 für Windows 7 ist gestern herausgekommen – Zeit es zu installieren. Bei mir hat die Prozedur recht reibungslos und flott über das Windows-Update funktioniert. Bei der Gelegenheit habe ich mich gleich mal nach einer Möglichkeit umgeschaut, um das Service Pack direkt in die Installations-DVD von Windows 7 zu integrieren. Dabei bin ich auf ein recht brauchbares Tool mit dem Namen „RT Se7en Lite“ gestoÃ?en. Installiert man davon die Version 2.6.0 (momentan noch Beta), erhält man die Möglichkeit, das Service Pack zu integrieren. Wie das genau gemacht wird, ist hier recht anschaulich beschrieben. Einfach das Programm installieren, das korrekte Service Pack (32- oder 64-Bit) von der entsprechenden Downloadseite bei Microsoft herunterladen, die Original-DVD durch das Tool auf die Festplatte kopieren lassen und das Programm packt quasi von selbst das Service Pack in die Ordnerstruktur der DVD. Das Ganze dauert ein Weilchen. Danach nur noch brennen – fertig!
Nebenbei bringt „RT Se7en Lite“ noch einige weitere brauchbare Funktionen mit. So ist es zum Beispiel recht einfach möglich, Treiber zu integrieren, bestimmte Teile von Windows zu entfernen, oder diverse andere Voreinstellungen vorzunehmen. Diese braucht man dann nach der Installation nicht mehr durchzuführen. AuÃ?erdem kann man eine sogenannte „Un-Attended“-Installations-DVD erstellen. Damit ist es dann möglich, Windows 7 komplett ohne Aufsicht installieren zu lassen. Weder die Eingabe der Seriennummer, noch die manuelle Aktivierung wäre dann bei einer Installation erforderlich.
PS: Falls jemand nach der Installation des Servicepacks Probleme mit schwindendem Speicherplatz haben sollte: Windows setzt recht speicherhungrige Wiederherstellungspunkte, die man nach erfolgreicher Installation etwas ausdünnen kann – in der Bildergalerie von pcgameshardware.de auf dieser Seite steht wie das genau geht.
Feb. 23 2011
Wunderbarer Kurzfilm, bei dem wiedermal alles passt. Besonders das „Sound Design“ finde ich grandios. Gute Story, die Kamera (Canon 5D MarkII) und damit die Bilder ebenso. Erinnert insgesamt irgendwie stark an David Cronenberg. Der Film hat im letzten Jahr mehrere Kurzfilmpreise gewonnen. Mehr Infos gibts direkt auf Vimeo.
Feb. 21 2011
Da ich am vergangenen Samstag nicht in der Stadt war (Ich musste mich um die Montage der Beine einer Schildkröte kümmern – echt jetzt!), hier nur eine kurze Linksammlung zu verschiedenen Berichten in Dresdner Blogs:
Ich persönlich habe versucht, den Tag in den Medien zu verfolgen. Verblüfft war ich darüber, dass die Tagesschau das Thema erst im letzten Drittel nach der ausführlichen Abarbeitung der Meldung, dass es beim „Fall Guttenberg“ keine Neuigkeiten geben würde, gebracht hat. Mehr als ein kurzes AnreiÃ?en der Fakten war da leider nicht drin. Der MDR berichtete zwar „live“ (im Sachsenspiegel, als die Demos bereits vorbei waren) und durchaus kritisch – zeitnahe Informationen zum aktuellen Geschehen waren jedoch online nicht zu finden. Andere „Zeitungen“ waren da schon weiter und präsentierten immerhin Liveticker (sz-online, taz). AuÃ?erdem gibt es ja auch noch dieses neumodische Zeugs – dieses Twitter. Wobei die dortigen Informationen mehr der Unterhaltung als der Berichterstattung dienen konnten.
Momentan fordert der sächische Innenminister Markus Ulbig ja eine „Debatte über Neonazis und Proteste„, zu der er „Staats- und Verfassungsrechtler, Geisteswissenschaftler, Richter und Polizisten“ an einen Tisch bringen möchte. Sieht ja auf den ersten Blick nach einer ganz netten Idee aus. Jedoch würde eine derartige „Alibi-Debatte“ meiner Meinung nach im Sande verlaufen, weil die eigentlichen „gewaltbereiten Elemente“ fehlen bzw. sicherlich auch nicht unbedingt freiwillig an einer derartigen Diskussionsrunde teilnehmen wollen. A propos Gewalt: Auf Facebook macht gerade eine Meldung die Runde, dass Nazis die Gegendemonstranten unterwandert hätten und an den Ausschreitungen auf dieser Seite nicht ganz unbeteiligt waren. Ein scheinbar seriöser Fotograf hat beim Betrachten der Fotos wohl eine solche Vermutung geäuÃ?ert. Klingt meiner Meinung nach etwas abenteuerlich. Eher wahrscheinlich ist, dass Hooligans (eher unpolitische Raufbolde und vom Ã?uÃ?eren durchaus mit Nazis vergleichbar) sich mal ein schönes Wochenende machen wollten.
Kann man diesen Tag nun als „Erfolg“ bezeichnen? Ein Tag, an dem es hunderte Verletzte gegeben hat. Die Nazi-Demos wurden allesamt von gröÃ?tenteils friedlichen Gegendemonstranten, die teilweise aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, verhindert. Tatsächlich? Hätten die Nazi-Demos auch ohne Gewalt verhindert werden können? Freunde meinten, dass die Polizei durch die vielen brennenden Blockaden und gewaltsam durchbrochenen Polizeisperren alle Hände voll zu tun hatte, und damit gar keine Chance bestand, den Rechten in irgendeiner Form einen Marsch zu ermöglichen. Akzeptiere ich mit meiner Freude über den verhinderten Marsch der Rechten auch die Tatsache, dass eine erfolgreiche Blockade nur mit Gewalt möglich ist? Macht sich da ein fader Beigeschmack bemerkbar?
Ich würde das Ganze dennoch als einen Erfolg bezeichnen – wenn auch einen durchwachsenen. Die Nazis wird man damit nicht von der Absurdität ihrer sogenannten Argumente überzeugen können – die werden dumm bleiben – vermutlich werden sie es im nächsten Jahr sogar wieder versuchen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass angesichts der groÃ?en Anzahl von Teilnehmern aus sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten der Mut in der Bevölkerung wächst, öffentlich gegen das rechte Gedankengut Stellung zu beziehen. Ich finde es auch etwas befremdlich, dass sofort wieder Demonstrationsverbote gefordert werden. Warum eigentlich? Oder auch dieses „Demonstrationsrecht ja – aber nicht bei uns im schönen Dresden – was sollen denn die Touristen denken?“ Wie zynisch ist das denn? Ist es nicht in gewisser Weise auch „gesund“ für eine Gesellschaft, wenn solche Geschwüre offen zu Tage treten und somit nicht vollends im Verborgenen wuchern?
Fragen über Fragen…
PS: Achja – zu Beginn des Beitrages ging es um diese Schildkröte, (Amazon-Link) die mein jüngster Neffe von uns zu seinem dritten Geburtstag geschenkt bekommen hat. 😉
Feb. 18 2011
In den letzten Tagen erreichen mich vermehrt Anfragen besorgter Stammleser. Dort heiÃ?t es dann:
Zu Hause alles in Ordnung?
oder auch
Auf Arbeit alles klar? Du bist doch noch bei „Internet-Bude“, oder etwa nicht mehr?
Grund für diese unter meiner treuen Leserschaft um sich greifende Besorgnis, ist die in den letzten Tagen rasant gestiegene Frequenz mit der hier neue Beiträge erscheinen. Nicht nur, dass in den letzten Tagen besonders viele Beiträge das Licht der Welt des Internets erblicken – sie sind obendrein noch recht umfangreich und damit auch aufwändig recherchiert. Alles aus den eigenen Gehirnwindungen gequetscht – Plagiate sucht man hier vergebens.
„Woher nimmt der nur die Zeit für den ganzen Quatsch“? – fragt man sich da zu Recht.
Nun – ich kann beruhigen. Zu Hause alles Roger und auf Arbeit alles im Lot. Ich habe schlicht und ergreifend Urlaub. Und zwar so richtig. Ein Urlaub, wo man mal zu Hause sitzt, die Beine hochlegt und von einem Tag auf den anderen lebt. Ohne Planung. Ohne sinnlos in der Gegend rumzutkutschen und als Tourist fremden Einheimischen auf den Geist gehen zu müssen. Einfach nur:Faulenzen und wenn man schon irgendetwas tut, dann nur das, wozu man gerade Lust hat. Quasi einmal wieder Student sein. 😉 Wohl dem, der sich dieses Privileg noch leistet.
PS: Wirklich ALLES tun wozu man Lust hat? Nunja, nicht wirklich alles. Das mit dem Ausschlafen…wir haben wieder einen Gast.
Feb. 18 2011
Vor mehr als 4 Jahren habe ich mir zu Weihnachten meine erste und bisher einzige digitale Spiegelreflexkamera gegönnt. Für das Gehäuse habe ich mir immerhin 649,90 Euro aus der damals noch recht mageren Hüfte geleiert. Damals war Canons Produktauswahl in diesem Bereich noch überschaubar. Für den Einsteiger kam nur die 400D (bzw. vorher die 350D) in Frage. Das nächste Modell, die 30D, lag mit knapp 1100 Euro deutlich über meinem Budget. Heute haben wir Dank der nicht immer durchschaubaren Marketingstrategie von Canon eine deutlich unübersichtlichere Produktpalette zur Auswahl. Nicht nur, dass Canon mit der 1000D ein Modell unterhalb des ehemaligen „3-stelligen“ Einsteigermodells platziert hat, auch oberhalb des „2-stelligen“ Modelles wurde mit der 7D eine sehr interessante Kamera platziert, die vor allem den „Umsteigern“ aus den unteren Klassen die teurere Liga schmackhaft machen sollte. Zwar gilt bei Canons DSLRs nach wie vor die Regel, dass die Kameras mehr Geld kosten, je weniger Stellen (1000D – 500D – 50D – 5D…) die Modellbezeichnung hat. Jedoch hat Canon seit einiger Zeit die Angwohnheit, dass neue Modelle nicht unbedingt ältere mit ihrem Erscheinen ablösen, sondern vielmehr weiterhin parallel verkauft werden. Aktuell darf sich der ambitionierte und an einem Kauf einer DSLR interessierte Hobbyfotograf mit folgenden Modellen (die Links führen direkt zu den Angeboten auf Amazon.de) beschäftigen:
| Modell | Preis Feb. 2011 |
| 1000D | 330 Euro |
| 1100D | 450 Euro |
| 500D | 500 Euro |
| 550D | 600 Euro |
| 600D | 750 Euro |
| 50D** | 900 Euro |
| 60D | 870 Euro |
| 7D | 1280 Euro |
| **nur vereinzelt verfügbar | |
Schwierig wird es bei „Upgradern“ wie mir. Als im August des letzten Jahres die 60D vorgestellt wurde, war ich das erste Mal seit langer Zeit wieder ernsthaft an einer neuen Kamera interessiert. Das Klappdisplay war es, was mich von Anfang an begeistert hat. Wie oft sind mir gute Fotos entgangen, weil ich mich geweigert habe, mich in den Dreck zu schmeiÃ?en. „Richtigen“ Fotografen ist das egal – ich weiÃ? – sage ich ja auch immer. Oft hat man versucht, ohne direkten Blick auf das Motiv den Auslöser zu drücken – und oft war man im Nachhinein enttäuscht, weil weder die Schärfe noch die Ausrichtung der Kamera den Anforderungen für das gewünschte Foto entsprachen. Etwas enttäuscht war ich dann doch von den Abstrichen, die man bei der 60D im Vergleich zur 50D machen muss. Kein Magnesiumgehäuse, keine Blitzsynchronbuchse, keine AF-Justagefunktion. Meine Vermutung: Canon wollte mit der 60D vermutlich die Daseinsberechtigung der 7D stärken und das neue Modell weniger als Nachfolger der 50D, sondern vielmehr in Richtung 550D positionieren. Ich entschloss mich dazu, auf die 600D zu warten. Würde diese wie vermutet auch mit dem von mir so sehnsüchtig erwarteten Klappdisplay ausgestattet sein, wäre die Entscheidung vermutlich schnell gefallen. Anfang des Monats lieÃ? Canon die Katze aus dem Sack – die 600D wurde vorgestellt – mit Klappdisplay. War die Entscheidung nun für die 600D gefallen? Mitnichten! Nun gilt es erstmal die Vor- und Nachteile der jeweiligen Kandidaten zusammenzusuchen und den preislichen Mehraufwand abzuwägen. Ich gestehe – ein bisschen der oft zitierte Vergleich von Ã?pfel und Birnen…dennoch muss dieser Vergleich gestattet sein, da man nur so entscheiden kann, ob die einzelnen Punkte den höheren Preis rechtfertigen.
Was hat die 60D, was die 600D nicht hat?
Was hat die 600D was der 60D fehlt?
Wenn man sich dieses „Basic+“, den „Video Snapshot Mode“ und Scene Intelligent Auto“ anschaut, wird klar, dass Canon die 600D noch deutlicher im Einstiegssegment positionieren will. Die DSLR wird verstärkt mit Funktionen ausgestattet, die der DSLR-Einsteiger aus der Klasse der Kompaktkameras kennt. Fotografen, die ihre Fotos und Videos eh konsequent am PC nachbearbeiten, werden diesen Features nichts abgewinnen können. Einzig der Videozoom wäre als brauchbares Alleinstellungsmerkmal gegenüber der 60D zu nennen.
Vergleicht man die 600D mit deren Vorgängerin 550D, ist neben dem Klappdisplay durchaus noch eine weitere brauchbare Funktion hinzugekommen – das drahtlose Blitzen, welches jedoch vermutlich nur mit bestimmten Speedlite-Blitzen funktioniert.
Fazit: Die 600D wäre sicherlich kein schlechter Ersatz für meine in die Jahre gekommene 400D. Viel hat sich seitdem verbessert. Andererseits lockt die 60D mit zahlreichen Details. Für sich genommen sind diese Features sicherlich teilweise verzichtbar – das „Komplettpaket“ ist die Mehrkosten aber meiner Meinung nach Wert. Nicht vergessen sollte man jedoch, dass man bei einem solchen Umstieg auch einiges an zusätzlichem Zubehör benötigt. Weder Speicherkarte noch Ersatzakkus oder Fernauslöser der 400D würde ich weiterverwenden können. Also: warten wir mal das Erscheinen der 600D ab und ziehen die Entscheidung über dieses wichtige Thema noch etwas in die Länge.
Linksammlung Canon EOS 600D:
Linksammlung Canon EOS 60D:
Update 1: Noch ein Unterschied, der bei der Entscheidung behilflich sein könnte: Die 600D vermag bei der Spotmessung den für die Belichtung zu Rate gezogenen Bereich nur auf 4% einzugrenzen – bei der 60D sind das 2,3%. Ein Unterschied, der vielleicht spürbar ist. Ist allerdings nur eine Vermutung, da mir der praktische Vergleich fehlt.
Update 2: Einen schönen Vergleich der nackten technischen Details beider Kameras gibt es auf digitalkamera.de.
Update 3: Die Entscheidung ist gefallen. Mehr dazu in meinem kleinen Review der Canon EOS 60D.