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März 06 2011

Auf dem „Japanischen Palais“

Kategorie: Dresden


Seit einiger Zeit bietet das „Japanische Palais“ eine ganz besondere Führung an. „Eine schiefrunde Perle an der Elbe“ nennt sich das Ganze und führt den interessierten Besucher durch das Japanische Palais – genau gesagt „vom Keller bis zum Dach“. Und da wir ja gestern schon die Dachterrasse vom „Haus der Presse“ besucht haben, dachten wir uns, dass wir dieser Linie auch am heutigen Sonntag treu bleiben. Das Wetter war heute ähnlich verheiÃ?ungsvoll wie gestern – bei genauerer Betrachtung dann aber leider doch etwas zu „verhangen“ für einen weitschweifenden Fernblick. Auf dem Dach des Gebäudes angekommen, kann man einen wirklich traumhaften Blick durch eines der Dachfenster wagen:

Dennoch war der Besuch gelungen. Ich meine auch, dass die vielen Wolken meinem Foto erst das nötige „dramatische Flair“ verleihen. Insofern bin ich ja fast dankbar, keinen blauen Himmel vor der Linse gehabt zu haben.

Für einen Eintritt von 3 (ermäÃ?igt 2) Euro erfährt man so einiges über das Gebäude und dessen Nutzung in den verschiedenen Epochen. Für dieses Jahr sind noch weitere 7 Termine geplant. Rechtzeitiges Erscheinen ist angebracht, da es in unserem Fall bereits 10 Minuten vor Beginn der Führung keine Karten mehr gab. Weiterhin sollte man auÃ?nahmsweise mal auf die „Ausgehkleidung“ verzichten – einige der Besucher sahen nach den anderthalb Stunden durch die teilweise zu passierenden Baustellen etwas „bestäubt“ aus. Aus diesem Grund gilt auf dem Dachboden auch eine Helmpflicht. Diesen (ein echter Baustellenhelm in schickem gelb) bekommt man natürlich vor Ort ausgeliehen.

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März 06 2011

Schwarzer Schwan und Echter Schneid


Das Jahr hat gerade erst begonnen und schon haben mich mit „Black Swan“ und „True Grit“ zwei Filme begeistert, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Manchmal passiert auf der Leinwand monatelang gar nichts sehenswertes und dann kommen mir gleich zwei derartige Kracher vor die Sehhilfe. Wer also noch nach einer guten Unterhaltung für einen frostigen Spätwinterabend sucht, ist bei diesen Filmen im Kino gut aufgehoben.

„True Grit“ habe ich mir erst gestern angeschaut. Was ich bis dahin nicht wusste: Die Story ist nicht neu, sondern wurde bereits 1969 in „Der Marshal“ verfilmt. Rooster Cogburn wurde damals vom guten alten John Wayne gespielt. Auch interessant: Die Hauptdarstellerin in der 2010-er Version Hailee Steinfeld ist tatsächlich so alt, wie der Charakter den sie im Film spielt – Respekt!

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März 05 2011

Wilmaa: Live-TV schauen am PC, Streaming kinderleicht

Kategorie: MS Windows


Bereits seit einiger Zeit bieten fast alle TV-Sender auch Live-Streams ihrer Sendungen an. Das ist im Grunde nicht schlecht, weil man ohne die Installation von Zusatzprogrammen einfach die jeweilige Website des TV-Senders im Browser aufrufen muss. Auf den zweiten Blick ist dies jedoch eher unhandlich. Allein das von der althergebrachten Glotze bekannte „Umschalten“ auf einen anderen Sender wird zur Tortur. Nicht nur, dass man auf die Seite eines anderen TV-Senders wechseln muss – auch die Suche nach dem passenden Stream kann nerven. Die Lösung: Ein portables Programm, welches die Sender in kompakter Form auf einer Oberfläche anbietet. Für das Abspielen kann der kostenlose VLC-Player genutzt werden. Einziger Nachteil: Man muss sich beim Start als Eidgenosse ausgeben…;-)

Wilmaa nennt sich das Ganze, ist eine Software für Windows und kann als portable Version heruntergeladen werden.

Ein erster Test (lahme 2000-er DSL) war durchaus positiv. Nach einigen Minuten sind mir lediglich ein paar kleinere Ruckler aufgefallen.

Einige Nutzer beschweren sich darüber, dass das Programm nichts tun würde. Möglicherweise reicht eine Modifikation der Firewall-Einstellungen.

Gefunden bei Caschy.

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März 05 2011

Auf dem „Haus der Presse“

Kategorie: Dresden


Dank Twitter wurde ich gestern abend erst darauf hingewiesen, dass man heute das "Haus der Presse" besteigen und kostenlos den Ausblick von der Dachterrasse genießen kann. Wobei – "besteigen" ist nicht ganz korrekt, denn allein der Fahrstuhl führte auf das Dach und dieser wurde von einer stattlichen Schlange bewacht. Diese war jedoch gar nicht so gefährlich, wie sie anfangs aussah, und so waren wir schon nach wenigen Minuten im elften Stock und über eine kurze Wendeltreppe auf der Terrasse. Der Blick war etwas "diesig" – für ein paar Fotos hat es dennoch gerecht. Zum Leidwesen meiner Frau und dank meiner mitgeführten 3 Objektive mussten wir die Terrasse bei frischem und etwas böhigem Wind auch 3x umrunden…;-)

In das Büro mit tollen Büromöbel und mit der schönsten Aussicht Dresdens konnte ich auch einen Blick werfen:

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März 05 2011

Pro-Guttenberg-Demos

Kategorie: Dies & Das


Was musste ich da soeben im Radio vernehmen? Es sollte heute in ganz Deutschland „Pro-Guttenberg-Demos“ von Guttenberg-Sympathisanten geben, um die Rückkehr Guttenbergs in die Politik zu fordern. Entstanden ist der Aufruf vermutlich durch die „Wir wollen Guttenberg zurück“-Gruppe auf Facebook. Diese hatte ich bisher für einen schlechten Scherz oder allenfalls eine verzweifelte Marketing-MaÃ?nahme Guttenbergs penetrantesten Führsprecherin – der BILD-Zeitung – gehalten. Ã?berhaupt fehlt mir das Verständnis dafür, wie man für diesen Mann Sympathien entwickeln kann. Oft kommt das Argument, dass er doch aber als Verteidigungsminister so gute Arbeit geleistet hätte. Ach – hat er? Welche der vielen jüngsten „Affairen“ in der Bundeswehr kann man denn als Erfolg verbuchen? Nich mal die Einschaltquoten seiner Afghanistan-Talk-Show mit Kerner sind halbwegs vorzeigbar. Und die Plagiats-Affaire als Initiative der Opposition oder gar als Munition für die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen darzustellen (wie es der Herr Mappus gerne tat) ist nun wirklich etwas weit hergeholt. Den Mist hat der Herr Baron ganz alleine und ohne fremdes Zutun verzapft.

Doch zurück zum Thema. Da wollen ernsthaft in einem solch politikverdrossenen Land wie Deutschland Menschen für diesen Mann auf die StraÃ?e gehen? Schauen wir uns doch mal die entsprechenden Schlagzeilen des heutigen Tages an:

Bezeichnend: In Nürnberg ist die Demo wohl schon daran gescheitert, dass man nicht in der Lage war, selbige schriftlich beim Ordnungsamt anzumelden. Tja – „Facebook-Generation“ halt – solange sich das Ordnungsamt noch nicht bei Facebook anstupsen lässt, müssen wir wohl nichts befürchten…

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März 04 2011

Lange nichts mehr gewonnen…

Kategorie: Dies & Das


…und darum gibt es heute mal einen 100%-ig eigennützigen Artikel. Bei Caschy gibt es ein Riesen-Mega-Supertolles Gewinnspiel mit vielen tollen und einigen weniger tollen Preisen. Dieser kleine Artikel bringt mich dem fast schon nicht mehr zu verhindernden Gewinn ein ganzes Stück näher.

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März 02 2011

Was das Fotografieren so reizvoll macht, ist…

…das Unberechenbare.

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März 02 2011

Kochloft

Kategorie: Dresden


Vor über einem Jahr habe ich von meiner Frau einen Gutschein für einen Kochkurs im „Kochloft“ geschenkt bekommen. Das Kochloft ist eine Kochschule im Industriegelände in der Albertstadt in Dresden. Sicherlich hätte man dieses Geschenk – zumal es von der eigenen Frau geschenkt wurde – auch falsch verstehen können. Nicht so bei mir. Ich sah es eher als Herausforderung und beschloss, mein durchaus vorhandenes Grundwissen auf diesem Gebiet von ausgewiesenen Experten erweitern zu lassen. Wie das jedoch mit derartigen Gutscheinen oft ist, musste ein Jahr vergehen, bis ich meinen Hintern endlich hochbekam, um mich für einen Kurs anzumelden. „Karibische Küche“ stand auf dem Stundenplan, und so begab ich mich, der tatkräftigen Unterstützung eines Freundes gewiss, gestern Abend ins Kochloft.

Zur BegrüÃ?ung gab es ein Glas Sekt. Danach bekamen wir das Rezept für das folgende 4-Gänge Menü (A4, SchriftgröÃ?e 9pt) und eine Schürze ausgehändigt. Während ich es ganz alleine geschafft habe, mir meine Schürze hinter dem Rücken zu schnüren, hatte mein Partner (nur für den Zeitraum des Kochens!) schon bei dieser einfachen Disziplin kleinere Koordinierungsprobleme, die wir aber schnell und halbwegs diskret lösen konnten. Gut – rein optisch hätte ich mein Koch-Outfit eher in Richtung „Fleischermeistergehilfe“ und weniger im Bereich der 5-Sterne-Küche eingeordnet – aber es kommt ja auch beim Kochen nicht immer auf die äuÃ?eren Werte an. Nach und nach fanden sich auch weitere Kochinteressierte ein, so dass wir mit 8 weiteren Möchtegern-Köchen pünktlich starten konnten.

Gleich zu Beginn wurden wir davon in Kenntnis gesetzt (die einen waren erleichtert, ich eher enttäuscht), dass nicht jeder alle Gänge des Menüs zubereiten könne. Der zeitliche Aufwand wäre einfach zu groÃ?. Vielmehr sollten zunächst erst einmal alle Gänge und die nötigen Schritte zur Zubereitung erläutert werden. Dann könne man sich nach Belieben auch einbringen. Warum meine Wenigkeit dann letztendlich beim „Entdarmen“ der Garnelen gelandet ist, kann ich jetzt auch nicht mehr so richtig nachvollziehen. 😉 Immerhin haben wir uns Dank unserer schnellen Reaktion einen Teil der Zubereitung des hart umkämpften Nachtischs sichern können. Trotz der Kürze der Zeit (die Zeit der Zubereitung hat 1-2 Stunden in Anspruch genommen, gegessen wurde dann nochmal 2 Stunden) hat man doch einiges dazulernen können. Vinaigrette, Focaccia, ZestenreiÃ?er, parieren, plattieren und pochieren. Alles Dinge, die man vielleicht schonmal irgendwo gehört hat, aber mit denen man dann doch wenns ernst wird nichts anfangen kann. Vor allem die Menge an Gewürzen, die verwendet wurden, hat mich doch etwas mutiger gemacht und wird mich in Zukunft etwas bewusster damit umgehen lassen. Nun stehen ein paar ordentliche Gewürzmühlen (die Köchin hat die von IKEA empfohlen…günstig…aus Plaste…dennoch erstaunlich haltbar) auf meinem Wunschzettel.

Thunfischtatar mit Salat und Limonendressing, dazu Facoccia

Kochloft Thunfischtatar

Kokos-Garnelensuppe

Kochloft Garnelensuppe

Hähnchenroulade mit Ricotta/Mandel-Koriander-Pesto mit SüÃ?kartoffelragout und Zuckerschoten

Kochloft Hähnchenroulade

Mango Panna Cotta

Kochloft Panna Cotta

…jajaja…im Hintergrund sieht man ein bereits geleertes Nachtisch-Schälchen. Ich hatte halt bei der ersten Portion das Fotografieren vergessen – da war ein Nachschlag unausweichlich…

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