Alle Jahre wieder lädt im April das Dresdner Filmfest Filmschaffende dazu ein, sich in der Kunst des Kurzen Filmes zu messen. Ich persönlich halte diese Disziplin grundsätzlich für deutlich anspruchsvoller, als es Filme, die in Spielfilmlänge dargeboten werden, in den meisten Fällen sind.
Auch in diesem Jahr gibt es mehrere Veranstaltungsorte. Interessierte können sich auf der Seite des Filmfestes mit Informationen versorgen. „Einsteigern“ möchte ich wie jedes Jahr zu einem Besuch der Vorführung der Preisträger raten. Die Besten der Besten – da kann man nichts falsch machen. „Alte Hasen“ werden sich damit sicherlich nicht zufrieden geben. Hier ist bei der Auswahl ein gutes Näschen gefragt. Sicherlich kann man dabei auch mal völlig daneben greifen und von einem Beitrag enttäuscht zurückgelassen werden. Ich als geborener Optimist sehe gerade darin jedoch den speziellen Reiz dieser Veranstaltung.
Diese hat in diesem Jahr noch eine besondere Attraktion zu bieten. Bei „A Wall is a Screen“ werden Häuserwände mit Bewegtbildern in Szene gesetzt. Ob das jetzt mehr ist als mit’nem Beamer auf eine Wand zu zielen, bleibt abzuwarten. Da dieser Programmpunkt kostenlos ist, kann man sich ohne gröÃ?eren finanziellen Einsatz selbst vom Sinn oder Unsinn dieser Aktion überzeugen. Treffpunkt hierfür wäre der Donnerstag 20:30 am Goldenen Reiter.
Ebenfalls „für umme“ kann man am Samstag um 22 Uhr beim Kleinen Haus vorbeischauen. Dann nämlich erwecken junge Animationskünstler die Fassade mit Licht zum Leben. Interessant könnte auch die Aufführung von „Das alte Lied“ (Freitag 20 Uhr) werden. Nicht (nur) des Filmes wegen, sondern aufgrund der Tatsache, dass er an einem der Originalschauplätze – der restaurierten St. Pauli-Ruine – gezeigt wird.
„Wir“ suchen übrigens noch immer nach einer Katze. Genauer gesagt nach einem Katzenbaby. Für alle die es noch nicht mitbekommen haben: Meine Schwester wohnt seit letztem Jahr in einem Dorf im Dresdner Umland. Sie und ihr Lebensabschnittsgefährte wollen ihr Heim gern mit einem Kätzchen teilen (vermutlich wäre es eher andersrum 😉 ). Bisher gab es auf meine Suchanfrage eine recht überschaubare Anzahl von Wortmeldungen – nämlich keine Einzige. Das stimmt mich traurig. Sollte ich Dank meiner stetig sinkenden Zahl an Blogbeiträgen mittlerweile in der Bedeutungslosigkeit der Blogosphäre gestrandet sein?
Vermutlich.
Da hilft nur: Ein Katzenvideo…bitteschön:
^^So soll übrigens die Wunschkatze aussehen. Gern nehme ich aber auch Bewerbungen von Kätzchen entgegen, die nicht dem gewünschten Beuteschema entsprechen.
Gefunden auf laughingsquid.com wo es noch weitere Bilder der Werbekampagne dieser Firma für Katzenfutter zu sehen gibt.
Die älteren Blogger werden sich vielleicht noch an die „Deutschen Blogcharts“ erinnern. Damals, als die Verlinkung von Blogs noch das MaÃ? aller Dinge war, war dies die erste Anlaufstelle für Blogger, die einfach mal ihre Schwänze vergleichen wollten. Irgendwann im letzten Jahr wurde das Ende der Blogcharts kundgetan. Heute – gerademal ein Jahr nach der SchlieÃ?ung – gibt es wieder ein Lebenszeichen.
Das Konzept der Verlinkung hat man komplett über Bord geworfen. Nun flieÃ?en in das Ranking Dinge wie „Likes“, „+1-Klicks“ oder „Tweets“ mit ein. Im Grunde zählt also nur noch die Erwähnung in den bekannten Social-Media-Kanälen. Ist dies nun der heilige Gral der Blog-Rankings? Wenn man sich die Top-100 anschaut, muss es auf diese Frage ein klares Jein geben. Zum Einen hat die Auswertung der SM-Daten sicherlich eher etwas mit der „Reichweite“ eines Blogs zu tun, als es die Verlinkung früher war. Jedoch erkennt man am aktuellen Ranking, dass einige Kandidaten mit dabei sind, die man reichweitentechnisch zwar als Schwergewichte deutschsprachiger Internet-Präsenzen, nicht aber als Blogs bezeichnen kann. Zudem haben sich viele Seiten auf das Publizieren von Inhalten spezialisiert, die prädestiniert dafür sind, in der nach kurzweiliger Unterhaltung lechzenden Social-Media-Welt Verbreitung zu finden. Leider erhält man mit dem Blick durch das kleine Fensterchen der Blogcharts keinen Blick auf die wahre Vielfalt deutscher Blogs. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht (zumindest für den Dresdner Blog-Interessierten) ist, dass es Yablar gibt. Ein Blog-Ticker vom Feinsten. Vorbeischauen lohnt sich!
Für dienjenigen, die wie ich noch nicht die Ehre hatten, Karten für Wurzeln, Dreck und Steine zu ergattern, habe ich heute ein Video, welches einen kleinen Einblick in die Dresdner „BMX-Szene“ bietet. Ja – so etwas gibt es hier tatsächlich.
PS: Dank der groÃ?en Nachfrage wird der „Wurzeln, Dreck und Steine“-Film am 10.04 zum nunmehr vierten Mal die interessierten Besucher der Schauburg beglücken.
Seit gar nicht allzu langer Zeit gibt es mit dem Projekt „IG Freiräume“ ein „Netzwerk für selbstorganisierte nicht profitorientierte Projekte in Dresden“. Detaillierte Informationen zum Selbstverständnis und den unterstützten Projekten gibt es auf freiraum.fueralle.org. Mir ist dieses Netzwerk bisher verborgen geblieben. Erst am letzten Wochenende wurde ich darauf aufmerksam, als in diversen Netzwerken von einem merkwürdigen Polizeieinsatz bei einer von „IG Freiräume“ initiierten Fahrraddemo die Rede war. Mit überzogener Härte soll man da seitens der Polizei gegen die friedlichen Demonstranten vorgegangen sein. Gestern meldete sich der Dresdner Polizeipräsident höchstselbst zu Wort und spricht in der Presse von „frei erfundenen“ Vorwürfen. Ebenfalls gestern taucht ein Bericht einer Teilnehmerin auf, der die Polizei schon in einem anderen Licht erscheinen lässt. Urteilt selbst:
Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wie man Dank einer kreativen Idee mittels relativ simpler MaÃ?nahmen in der schnöden Welt der Werbung für Furore sorgen kann.
Wie es geht und was dahinter steckt kann man auf tagseoblog.de nachlesen.