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Mai 18 2015

Das Hechtfest 2015 fällt aus!

Kategorie: Dresden

Zugegeben – die etwas reißerische Überschrift habe ich nur gewählt, um bei der geneigten Leserschaft die für dieses Thema wichtige Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich bin so böse! 😉

Es geht darum, dass für das diesjährige Hechtfest noch dringend Helfer gesucht werden. Keine Helfer – kein Fest. So einfach kann die Konsequenz lauten, wenn sich nicht genügend Freiwillige finden. Mal ehrlich: In unserem ach so tollen Viertel sollte sich doch ohne Probleme die eine oder andere helfende Hand finden. Nicht immer nur das Partywochenende genießen, sondern auch mal mitwirken! Nicht immer nur an den eigenen Hinterhof denken, sondern auch mal an das große Ganze! Nicht immer nur meckern, sondern auch mal machen! Ich weiß. Dies ist leichter gesagt, als getan. Bin ja selbst so ein fauler hechtviertelbewohnender Hechtfestschmarotzer. 😉

Den Anfang machen kann man beim nächsten Anwohnertreffen am 26. Mai um 20:30 in der Schmiede. Wem das zu anstrengend ist, der kann seine Hilfe auch direkt über die Vereinsseite des Hechtviertel e.V. anbieten. Keine Angst – in den Verein eintreten muss niemand. Weitere Infos zum hoffentlich stattfindenden diesjährigen Hechtfest gibt es auf der Vereinsseite: www.hecht-viertel.de.

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Mai 17 2015

Tag#126: Elektrik & Trockenbau

Kategorie: Bautagebuch

In der letzten Woche haben Elektriker und Trockenbauer gemeinsam die Baustelle gerockt. Erstere gingen mir etwas zu schnell zu Werke. Eine Feststellung, die man als Bauherr eher selten trifft. Allerdings hatten die Elektriker meine Bitte ignoriert, sich nochmal vor dem Start der Arbeiten auf der Baustelle zu treffen, um noch einige Details zu klären. Als wir zu unserem regelmäßigen Wochenend-Kontrollbesuch vor Ort waren, waren die Kabelkanäle und die Löcher für die Unterputzdosen überraschenderweise bereits in die Mauern gefräst. Zur Strafe durften sie sich das Bad nochmal vornehmen. Auch die Trockenbauer haben ganze Arbeit geleistet. Die Dachschrägen im OG wurden mit Dämmmaterial aufgefüllt und abgedichtet. Außerdem ist nun die Zwischendecke zum Dachboden fertig. Mitte der Woche war ich nochmal vor Ort…rein zufällig gekleidet mit folgendem T-Shirt (siehe Bild#1).

Die Bauarbeiter weigerten sich allerdings vehement, diesen kleinen Spaß als solchen zu verstehen.

Und dann sind da noch die vielen anderen Kleinigkeiten, mit denen man sich als Häuslebauer beschäftigen muss.

Wir waren “in sanitären Fragen” unterwegs und haben festgestellt, dass es in dieser Branche Gewinnmargen zu geben scheint, die jenseits von Gut und Böse liegen.

Wir haben uns nach langem Ringen doch dafür entschieden, einen kleinen Kamin einbauen zu lassen. Nach den unerwarteten Mehrkosten für die Bodenarbeiten eigentlich ein Streichposten. Dank einer finanziell erfreulichen Lösung in Hinsicht auf den zusätzlich benötigten Zweitwagen, konnten wir dann doch noch grünes Licht geben.

Wir haben leider festgestellt, dass die Bodenarbeiten für das Abwasser Dank der Tiefe in der der Stutzen (vermutlich) auf unserem Grundstück liegt, doch von einem Unternehmen gemacht werden müssen. Ursprünglich war geplant, selbst Hand anzulegen. Dank der gefüllten Auftragsbücher in dieser Branche scheint das nicht so einfach zu werden, wie Anfangs gedacht. In der kommenden Woche gibt es einen Vor-Ort-Termin mit einer interessierten Baufirma.

Eine Nachfrage beim Gasversorger ergab, dass unser Anschlussvertrag noch immer auf einem Schreibtisch vor sich hin liegt. Aktueller Stand: Als nächstes wird (nach einigen Wochen) die Eingangsbestätigung verschickt. Super! Es geht voran.

Ein Nachbar hat sich an die Gemeinde gewandt, weil wir angeblich den Lauf eines fließenden Gewässers umverlegt  hätten. Demnächst sollen wir dazu Stellung nehmen. Ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll. Mich ärgern, weil wir scheinbar einen Streit suchenden Nachbarn erwischt haben? Mich freuen, weil immerhin 3 von 4 Nachbarn in Ordnung zu sein scheinen? Oder schon mal nach einer passenden Rechtsschutzversicherung suchen? Immerhin müssen wir uns nach Ansicht des Amtsleiters der Gemeinde keine Sorgen machen. Die Vorwürfe sind Mumpitz.

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Mai 16 2015

Gesammeltes Halbwissen zur Causa “Marina Garden”

Kategorie: Dresden


Na? In der aktuellen Dresdner Kleinstadtposse “Marina Garden” auch ein wenig den Überblick verloren? Frank hat sein Halbwissen zu dem Thema mal zusammengesammelt und eine beeindruckende Zusammenfassung der Fakten erarbeitet. Objektiv, neutral und mit gut recherchierten Argumenten untermauert. Respekt von meiner Seite! Warum musste da eigentlich erst ein Blogger kommen?

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Mai 06 2015

Tag #115: Irgendwas ist ja immer

Kategorie: Bautagebuch

Wenn einer so ein Häuschen baut – dann kann er was erzählen. Jeder Häuslebauer hat nicht nur eine Geschichte drauf, bei der es darum geht, dass irgendetwas nicht so funktioniert hat, wie es geplant war. Behaupte ich mal. Von kleineren Reibereien von vor dem Start des eigentlichen Hausbaus mal abgesehen, sind wir bisher von solchen Geschichten verschont geblieben. Das änderte sich Ende letzter Woche.

Als wir mit dem Elektriker vor Ort waren, um Dinge wie Schalter, Steckdosen und Brennstellen (für Laien: Lampen) mit einem großen Bleistift an die Wände zu kritzeln, fiel uns auf, dass die erst einen Tag zuvor eingesetzten Fenster im Erdgeschoss irgendwie merkwürdig aussahen. Zwischen Fensteroberkante und Rolladenkasten war noch jede Menge Platz. Hatte der Maurer jetzt eine Steinschicht vergessen? Oder hatte sich der Fensterbauer vermessen? Leider fehlte mir an dem Tag der Plan mit dem passenden Schnitt, um mittels Zollstock die eine oder andere Theorie zu untermauern. Da half nur die Nachfrage beim Bauleiter – und – siehe da – so nach und nach konnte ich ihm die Information aus der Nase ziehen, dass sich der zuständige Fensterbauer beim Messen vertan hatte. Dem Fensterbauer ist so etwas laut eigener Aussage wohl in 30 Jahren noch nicht passiert. Nunja. Die neuen Fenster sind schon in der Produktion und sollen in der nächsten Woche ausgetauscht werden. Ärgerlich ist natürlich, dass diese Geschichte den ganzen Zeitplan etwas durcheinander bringt.

Aktuell warten wir noch auf das Angebot des Elektrikers. Laut Bauvertrag ist eine bestimmte Anzahl von Steckdosen, Schaltern und Brennstellen vereinbart. Alles weitere bedeutet Zusatzkosten. Wir haben natürlich einige Zusatzwünsche ( vor allem Leerrohre 😉 ) geäußert, die wahrscheinlich ihren Preis haben. Das Positive an der Fenster-Geschichte: Wenn die Fenster nach dem staubigen Schlitzen der Kanäle für die Elektrik wieder ausgetauscht werden, müssen wir sie nicht putzen. 😉

Nachfolgend heute mal ein paar Fotos vom Innenleben unseres Häuschens. Allen voran ein “Fenster des Anstoßes”.

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Apr 24 2015

Tag #103: Das Dach

Kategorie: Bautagebuch

In den letzten zwei Wochen hat sich wieder viel getan. Die Sichtbereiche des Dachstuhls und die Stützen des abgeschleppten Daches wurden gestrichen. Anschließend wurde binnen zwei Tagen das Dach komplett gedeckt. Wichtige Fragen wie die Lage der Fallrohre (Laien dürfen auch Dachrinnen sagen) und die Art und Weise, wie der Schornstein verschindelt werden sollte, mussten abschließend geklärt werden. Bei den Dachfenstern der Südseite haben wir uns zähneknirschend für Außenrollos entschieden. Als langjähriger Bewohner eines vergleichbaren Kinderzimmers in sonniger Lage, wollte ich unserem Kind diesen Luxus gönnen. Da der Markt für derartige Fenster in Deutschland mehr als überschaubar ist, sind leider auch die Preise eines Monopolisten würdig.

Heute war ich vor Ort, um mit dem Installateur jede Menge Fragen zu klären. Recht schnell einigen konnten wir uns bei der Lage der Sonnenkollektoren, die wir clevererweise auf der Südseite platziert haben. Die Lage der Zuleitung der Kollektoren zur Gastherme war dann schon etwas kniffliger. Schwieriger war auch die Frage, wo der Außenanschluss für das Wasser platziert werden soll. Außerdem wird mehr und mehr deutlich, wie wichtig die genaue zeitliche Planung der einzelnen Gewerke ist. Glücklicherweise kennen sich die Subunternehmen sehr gut. Die Kommunikation scheint bisher zu passen. Hier wieder ein paar Fotos vom aktuellen Stand:

Die nächsten Schritte sind Fenster & Türen, die Rohinstallation des Elektrikers, der Trockenbau und der Innenputz. Im Idealfall in genau dieser Reihenfolge. 😉 Je nachdem, wie schnell der Gasversorger mit meinem Antrag für den Gasanschluss vorankommt wird in einem Monat auch endlich mal wieder geschachtet. Genügend Erfahrung habe ich ja jetzt.

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Apr 23 2015

Ticket für den Fotomarathon Dresden zu verschenken

Am kommenden Samstag (25.04.) findet der nunmehr fünfte  “Fotomarathon Dresden” statt. Seit 2012 habe ich jedes Jahr daran teilgenommen und so meiner in die Jahre gekommenen analogen Knipse noch eine Daseinsberechtigung verschafft. Bisweilen sogar mit vorzeigbaren Erfolgen. In diesem Jahr fällt der Termin leider zeitgleich auf das Wochenende vom Mobilecamp. Eigentlich wollte ich auf zwei Hochzeiten tanzen, habe mich nun allerdings dagegen entschieden. Man wird ja auch nicht jünger. Am 30. April nächsten Jahres werde ich mich dafür wieder auf die Fotomarathon-Strecke begeben – komme was wolle.

Mein Ticket für die Teilnahme am analogen! Wettbewerb möchte ich an dieser Stelle verschenken. Einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag setzen. Das Los entscheidet.

Das Ticket hat immerhin einen Wert von aktuell 15 Euro. Man erhält dafür mindestens 5 Stunden Unterhaltung und je nachdem, was man abliefert, auch einen Preis. Die Details kann man sich an dieser Stelle zu Gemüte führen. Wer sich nicht so recht vorstellen kann, was bei so einem Fotomarathon passiert, der sollte sich meine Berichte der letzten Jahre (2012, 2013, 2014) zu Gemüte führen.

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Apr 11 2015

Tag #90: Richtfest

Kategorie: Bautagebuch

Gestern wurde mit dem Aufsetzen des Dachstuhls der Rohbau fertiggestellt. Trotz der Osterfeiertage und den Wetterkapriolen der letzten Tage liegen wir nur drei Tage hinter dem Bauablaufplan zurück. Nimmt man unseren “Zweiten Spatenstich” als Startdatum für die Arbeiten, dann hat es vom Aushub der Baugrube bis zum Richtfest lediglich 40 Tage gedauert. Ohne jetzt wirklich große Erfahrung auf diesem Gebiet zu haben, denke ich, dass das eine ganz sportliche Leistung ist.

Binnen eines knappen Tages wurde der bereits in Teilen vormontierte Dachstuhl Stück für Stück auf das Dach gehievt und dort zuzsammengebaut. “Wie Lego” meinte der Zimmerer. So wie es sich gehört, wurde dieser wichtige Meilenstein gebührend mit einem Richtfest gefeiert. So wie es die Tradition verlangt, wurde mir als Bauherr die Ehre zu Teil, den letzten Nagel ins Gebälk zu schlagen. Nachdem ich schon bei unserem Polterabend vor vielen Jahren in dieser Disziplin kläglichst versagte, konnte ich auch diesesmal wieder mit einer ähnlich schwachen Leistung zur Belustigung der Zuschauer beitragen. Nachdem das gut 20 cm lange und um die 5mm dicke Nägelchen die ersten Schläge durchaus gut voran kam, stockte der Vortrieb dann wie vermutet. Der Nagel krümmte sich, wurde wieder gerade geklopft, nur um sich nach wenigen Schlägen wieder zur Seite zu neigen. Irgendwann hatte der stattliche Zimmermann dann doch Mitleid mit mir und brach den Nagel mit einer routinierten Handbewegung direkt über dem Gebälk ab. Wenn ich Zimmermannsnägel einschlagen könnte, dann hätte ich das Haus selber und ohne Hilfe gebaut, meinte ich dann noch scherzhaft, was dem Zimmerer ein müdes Lächeln auf sein Gesicht zauberte. Der Zimmermann griff zu einem bereitgestellten Schnapsgläschen, wünschte uns Glück und alles Gute und warf das in einem Schluck geleerte Glas auf den Boden. Wäre es ganz geblieben, hätte es Unglück gebracht. Was soll ich sagen – es zersprang in viele kleine Einzelteile. Nun kann wirklich gar nichts mehr schiefgehen.

Als die Zimmermannsleute gegangen waren, verriet mir der Bauleiter, dass die Zimmerer ihre Nägel in vorgebohrte Löcher schlagen. Fies, aber irgendwie sympatisch.

Danksagung:
Danke an die Bauleute und die Zimmerer. Danke an die Helfer und die Griller. Danke für die Biertischgarnituren. Danke für die schicke Birke. Danke an alle Gäste und für die zahlreichen Geschenke (das Foto zeigt nur einen kleinen Teil). Kein Dank geht an die letzten drei Bier, die irgendwie schlecht gewesen sein müssen…

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Apr 01 2015

Niklas

Kategorie: Dies & Das

Tag für Tag radle ich knapp 5km mit dem Rad auf Arbeit. Meist bin ich zu früher Stunde noch allein auf weiter Flur. Heute hatte ich mit Niklas, dem aktuellen Sturmtief, einen treuen Begleiter. Während ich gestern auf dem Heimweg noch von seiner Anwesenheit profitierte, und Dank des permanenten Rückenwindes in jedem Streckenabschnitt eine neue Bestmarke aufstellen konnte, blies mir der Sturm nun direkt ins Gesicht. Und das auf dem bei dieser Wetterlage recht anspruchsvollen Elberadweg. Permanent hatte ich das Gefühl, trotz übermenschlicher Anstrengungen so überhaupt gar nicht vom Fleck zu kommen. Jeden Millimeter musste ich mir hart erkämpfen. Während ich so vor mich hinschnaufte, bemerkte ich während eines routinemäßigen Schulterblicks, dass es sich hinter mir nicht weniger als drei weitere Radler in meinem stattlichen Windschatten gutgehen ließen. Belgischer Kreisel – schrie ich gehetzt über meine Schulter. Keine Reaktion. Was ist nur aus den Möchtegern-Radlern der heutigen Zeit geworden…

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