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Mrz 02 2015

Tag #50: Der zweite Spatenstich

Kategorie: Bautagebuch


Da uns immer wieder Anfragen erreichen, was denn nun aus unserem Großprojekt wird, hier nun eine brandaktuelle “Wasserstandsmeldung”: Nachdem es leider erstmal beim ersten Spatenstich blieb, wurde heute der zweite Versuch gestartet. Auf die am vergangenen Freitag nach mehrwöchiger Trockenheit gefällte Entscheidung folgten natürlich – wie hätte es auch anders sein sollen – ein paar Regentage. Aus diesem Grund war ich nicht besonders zuversichtlich, dass der erneute Versuch erfolgreich sein würde. Mit Spannung wartete ich auf den Anruf des Bauleiters. Doch er kam nicht. Ein gutes Zeichen? Stattdessen meldete sich mein Nachbar. Er hatte auf seinem Nachbargrundstück rege Bautätigkeiten festgestellt. Als Beweis schickte er mir gleich ein Foto von den Arbeiten auf mein Smartphone. Schöne neue Technik. Was soll ich sagen – darf ich vorstellen – ein Loch:

Ein Loch

Wunderschön, oder? Wie man sieht, hält sich das Wasser noch vornehm zurück. Sollte dies die nächsten leider etwas unbeständigen Tage so bleiben, könnte es nun endlich mit der Bodenplatte klappen.

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Feb 12 2015

Simon’s Cat – Butterflies (A Valentine’s Special!)

Kategorie: Internet-Videos

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Feb 02 2015

Raspberry Pi 2

Kategorie: Raspberry Pi


Eine der Top-Meldungen heute in der “Tech-Szene”: Für die erfolgreichste Himbeere der letzten Jahre gibt es ein Upgrade. Der beliebte Mini-Rechner soll bald in einer neuen Version mit einigen Verbesserungen erhältlich sein:

  • CPU: 900 MHz BCM2836 (quad core ARMv7) an Stelle des 700 MHz BCM2835 (single core ARMv6)
  • Arbeisspeicher: 1GB LPDDR2 SDRAM

Außerdem soll sich weder am Formfaktor noch am Preis etwas geändert haben. Einige Wermutstropfen gibt es dennoch. Die Stromaufnahme dürfte wieder etwas gestiegen sein. Für Anwendungsfälle, die auf Batteriebetrieb setzen, mit Sicherheit ein wichtiger Punkt. Außerdem scheint man an der nicht besonders cleveren Kombination aus USB-Hub und LAN auf einem Chip festgehalten zu haben. Natürlich gibt es schon wieder die ersten Heulsusen die SATA und Gbit-Lan vermissen. Wer diese Anschlüsse vermissen sollte, findet genügend Alternativen auf dem Markt, die dann aber auch etwas mehr kosten. Wer auf eine bessere Performance in Verbindung mit Kodi (aka XBMC) hofft, sollte bedenken, dass die Grafikeinheit die gleiche geblieben ist. Hier werden die ersten Tests zeigen, ob das Plus an CPU-Performance die bisherigen Ruckler (Stichwort Overlay) ausbügeln kann.

Gefunden auf adafruit.com (Benchmarks inklusive), die originale Ankündigung gibt es auf raspberrypi.org, gelistet ist das gute Stück bereits bei Farnell.

Update: *hüstel*…wie ich soeben erfahren habe, vergaß ich zu erwähnen, dass in den nächsten Monaten irgendwann auch Windows 10 für den Raspberry 2 zur Verfügung stehen soll – kostenlos und in einer abgespeckten Version. Nunja. ;-)

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Jan 27 2015

Tag #16: Baustopp

Kategorie: Bautagebuch

Seit dem Baustart sind schon wieder zwei Wochen vergangen. In dieser Zeit hat die Baufirma versucht, dem Wasser Paroli zu bieten. Mit einem Graben entlang der Baugrube sollte das Wasser abgeleitet werden. Das klappte leider nur oberflächlich – im wahrsten Sinne des Wortes. Nur eine Baggerschaufel tiefer drückte das Wasser erneut durch den Boden. Nicht etwa das von vielen Bauleuten gefürchtete Grundwasser ist bei uns das Problem, sondern sogenanntes Schichtenwasser. Laut Baugrundgutachten gibt es bei uns ab einer bestimmten Tiefe wasserundurchlässige Gesteinsschichten. Fällt Regen, versickert dieser zunächst im Boden und fließt dann quasi unterirdisch auf dem Felsgestein entlang. Laut Baufirma war der Boden zum Zeitpunkt der Probebohrungen für das Baugrundgutachten im letzten Jahr “furztrocken” – weswegen man auch überhaupt gar nicht mit der jetzigen Situation hat rechnen können. Ich bin da anderer Meinung. Mehrfach hatte ich auf mögliche Probleme mit dem Wasser hingewiesen. Die Nachbarn waren da recht gut unterrichtet. Ich war sogar vor dem Kauf des Grundstücks mit der Baufirma vor Ort. Allerdings: solange man keinen Bauvertrag unterschrieben hat, ist das alles überhaupt gar kein Problem. Mit den Dank solcher Nebensächlichkeiten steigenden Kosten darf man sich dann selbst rumärgern. Nun haben wir den Salat und sitzen quasi in der Patsche. Besonders verärgert bin ich, weil Ende letzten Jahres genügend Zeit gewesen wäre, die für dieses Grundstück kritische Phase der Bodenplatte noch in einer Trockenperiode durchzudrücken. Nun schüttelt alle Welt (zu Recht) mit dem Kopf und weist darauf hin, dass man unter solchen Umständen niemalsnicht zur jetzigen Jahreszeit mit dem Bau beginnen sollte.

Heute hat der Baugrundgutachter nochmal seinen Senf dazugegeben und gemeint, dass auch die von meiner Baufirma in Erwägung gezogene und läppische 2.300 Euro kostende “offene Wasserhaltung” nicht zwangsläufig zum Erfolg führen muss. Aufgrunddessen haben wir uns entschieden, an dieser Stelle erstmal die Reißleine zu ziehen und zu warten, bis das Wasser auf natürlichem Weg verschwunden ist. Dazu braucht es nur eine klitzekleine Trockenperiode. Weitergehen wird es frühestens im März, vielleicht auch erst im April und mit viel Pech auch…erst…später…

Ob wir jetzt Trübsal blasen? Mitnichten. Bleibt mehr Zeit für die Detailplanungen. Und außerdem weiß der Volksmund: Was länge währt wird endlich gut!

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Jan 20 2015

16. Dresdner Schmalfilmtage

Es folgt ein schmaler Veranstaltungshinweis:

Festivalpass 25 € / erm. 20 €
Tageskarte 10 € / erm. 8 €
Einzelkarte 6 € / erm. 5 €
Eröffnung, Kinderfilm-Workshop & Abschlußparty: Eintritt frei
Trickfilmprogramm 2 € (Kinder: Eintritt frei)
Kartenvorbestellung: 0351-8660211

Weitere Infos unter www.schmalfilmtage.de

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Jan 19 2015

Die Sache mit dem Klopapier

Kategorie: Dies & Das

Kurz nachdem meine Frau vor fast 10 Jahren zu mir zog, trat ein grundlegendes Problem menschlichen Zusammenlebens zu Tage. Eines Morgens, als die Rolle Klopapier das erste mal durch meine neue Mitbewohnerin gewechselt wurde, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass meine Frau die Rolle “andersherum” aufgehängt hatte. Ich vermutete ein Versehen und korrigierte ihr Missgeschick, ohne näher darauf einzugehen. Tatsächlich aber landete auch die nächste Rolle wieder verkehrt herum auf dem Bügel. Ich sah mich zum Handeln gezwungen und klebte folgende Infografik (dies ist das Original!) neben die Rolle.

Erstaunlicherweise kam bei dem daraufhin folgenden Gespräch heraus, dass die “Aufhängerichtung” der Klorolle meiner Frau schnurzpiepegal ist. Unfassbar! Diese Problematik mag banal klingen, schaffte es aber immerhin nebst gezeigter Infografik in unsere spätere Hochzeitszeitung. Mehr noch – sucht man im Netz nach “Toilet paper orientation“, erhält man knapp 500.000 Einträge mit zum Teil höchst wissenschaftlichen Erklärungen zu diesem Phänomen. Es gibt sogar einen ziemlich ausführlichen Wiki-Artikel zum Thema. Bis heute war ich davon ausgegangen, dass meine Phobie gegen verkehrt herum aufgehängtes Toilettenpapier einzigartig wäre. Nach Studium dieser wissenschaftlichen Abhandlungen sehe ich mich in meiner Meinung bestätigt. Es gibt wirklich gar keinen Grund, das Toilettenpapier “verkehrt herum” aufzuhängen…bis auf einen:

Danke an den Stammleser für den Link.

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Jan 12 2015

Tag #1: Der erste Spatenstich

Kategorie: Bautagebuch

Es wird langsam Zeit, einen weiteren Punkt auf meiner “To-Do-Liste des Lebens” zu streichen. Nachdem nach der Frau auch das Kind abgehakt werden konnte, soll nun der nächste Schritt zum klassischen Spießerleben folgen: Ein Häuschen muss her.

Seit mehr als einem Jahr beschäftigen wir uns schon mit diesem Thema. Fragen wie “ob überhaupt” und “wenn ja wohin” und “was kann/soll es denn kosten” mussten geklärt werden. Während die Beantwortung dieser Fragen recht zügig voran ging, zog sich die eigentliche Planung dann doch etwas in die Länge. Je mehr Firmen und Institutionen beteiligt waren, desto mehr Nerven mussten dran glauben. Meine Erkenntnisse dieser Zeit: Vertraue niemandem und nimm es im Zweifel selbst in die Hand. Meine mir eigene etwas naive Art und der mir angeborene Glaube an das Gute im Menschen, wurden mir doch immer wieder zum Verhängnis. Merke: Solange Verträge nicht unterschrieben sind und/oder kein Geld geflossen ist, ist alle Welt bei solch einem Vorhaben recht freundlich zu dir. Danach ist man allzu oft nur noch der Dumme. Ich könnte da Geschichten erzählen…die würden einen ganzen Blog füllen. ;-) Den Makler hätte ich fast verklagt. Er mich ebenso. Zwischen Notar und Bank musste ich mehrfach schlichtend eingreifen, da sie sich untereinander nicht grün waren. Ein Kindergarten ist nichts dagegen. Und der Baustart, der rein formal schon im September letzten Jahres hätte stattfinden können, verzögerte sich Dank diverser Kleinigkeiten ein ums andere Mal.

Nun hatte ich (zum wiederholten Mal) die Aussage, dass es nun endlich losgehen wird. Heute früh um 8 Uhr sollte der erste Spatenstich* erfolgen, ließ mich der Bauleiter am Freitag über eine kurze Mail wissen. Gegen Mittag erhielt ich dann auch den erfreulichen Anruf, dass der zukünftigen Baugrube der erste Haufen Dreck erfolgreich entnommen wurde. Auf diese gute Nachricht folgte in nicht allzu großem Abstand eine Schlechte: Baustopp aufgrund von in die Baugrube einsickerndem Schichtenwasser. “Nachtigall, ick hör dir trapsen”, dachte ich bei mir. Hatte ich den brandenburgischen Baumenschen nicht vor dem ganzen Vorhaben zu einem Vor-Ort-Termin gebeten, um zu der von den Nachbarn bereits angesprochenen Wasserproblematik Stellung zu beziehen? Und hatte er damals nicht auch mit stoischer Gelassenheit gemeint “dit is allet keen Problem, dit krin wa hin!”. Dass es die letzten Tage auch etwas geregnet hat, konnte natürlich auch keiner ahnen. Nun heißt es wieder – warten – das kann ich – da bin ich erprobt. ;-)

Ein bisschen wehmütig bin ich bei diesem Vorhaben allerdings schon. Heißt es doch, dass wir unser mittlerweile lieb gewonnenes “Hecht” verlassen müssen. Der neue Lebensmittelpunkt wird in einem der Speckgürtel von Dresden liegen. Irgendetwas zwischen “dörflicher Idylle“ und “provinzieller Kleinstadt”. Also im Grunde vergleichbar mit Dresden. ;-) Das Grundstück liegt am Rande einer Neubausiedlung und ist mit knapp 1300qm etwas größer als diese überteuerten Parzellen, auf denen man gerade so ein Handtuch ausbreiten kann.

Die Wehmut wird dicht gefolgt von dem Gefühl der Angst. Angst, dass die Entscheidung doch nicht die richtige war. Dass man sich in der neuen Umgebung nicht wohlfühlt oder man finanziell doch zu hoch gepokert hat. Alles in allem bin ich aber frohen Mutes. Die nächsten Wochen und Monate werden spannend.

*Streng genommen ist es gar nicht der erste Spatenstich. Dieser erfolgte nämlich, als ich mit meinem Vater auf der Suche nach dem Wasseranschluss das halbe Grundstück umgegraben habe. Fündig wurden wir nach zwei Tagen und kurz vor der Aufgabe in 1,80 Tiefe. Hätte nie gedacht, dass ich mich über derartige Erfolge so dermaßen freuen könnte.

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Jan 12 2015

#Pegida: Annamateur zum Thema “German Angst”

Kategorie: Dresden

Der Klimawandel, die vielen Palmen, deren Kokusnüsse und die Insulaner mit ihren Steigeisen – hängt halt schon alles irgendwie zusammen.

…gehört bei MDR Figaro.

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