Überrascht habe ich heute festgestellt, dass das Spidern von Geocaches über geocaching.com mit dem Cachewolf nicht mehr funktioniert. Schon der Loginversuch führte eine Fehlermeldung zu Tage, die auf ein falsches Passwort hinwies. Da das Passwort korrekt war, musste der Fehler woanders liegen. Und tatsächlich - geocaching.com scheint etwas umgebaut zu haben. Prompt gibt es auch eine neue Version 1.0.1947 von Cachewolf mit der das Spidern auch wieder reibungslos funktioniert.

Außerdem kann man nun endlich auch Kartenmaterial der OpenStreetMap herunterladen. Geht wahrscheinlich schon länger, aber ich hatte bisher einfach noch keine Lust eine neuere Version zu installieren.

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Neulich wurde mir wiedermal ein Rechner anvertraut. Der Gute wollte plötzlich und unerwartet einfach nicht mehr starten. Schon das Booten von der einzigen Partition der eingebauten Festplatte schlug fehl. Eine Sicherung der persönlichen Daten gab es selbstverständlich nicht. Nach einer kurzen aber eindringlichen Predigt darüber, dass ein Backup der wichtigen Daten das A&O bei einem Computer ist, machte ich mich daran, das Gerät wieder zum Laufen zu bekommen.

Sobald sich die Festplatte als Ursache für ein Problem herausgestellt hat, sollte man diese, bevor man irgendwelche Wiederherstellungstools an den Start bringt, komplett kopieren. Sollte ein mechanisches Problem vorliegen, sinken die Chancen für eine Wiederherstellung der Daten, je länger man an der Festplatte herumdoktert. Eine Kopie der problematischen Festplatte - ein sogenanntes Image - gibt einem genügend Zeit, um sich mit der nötigen Ruhe dem eigentlichen Problem zu nähern. Doch wie die Festplatte kopieren, wenn schon das Betriebssystem nicht starten will?

Festplatten-Image erstellen
Für das Erstellen von Festplatten-Images gibt es mehrere Möglichkeiten. Grundlage ist immer eine bootfähige CD mit welcher man den Rechner starten kann. Darauf befinden sich dann die Werkzeuge, mit denen man das Image der Festplatte erstellt. Dabei sollte auf keinen Fall versucht werden, das Image auf der defekten Festplatte mit abzulegen. Dies könnte zu einer weiteren Beschädigung der wiederherzustellenden Daten führen. Besser ist es, das Image auf eine externe Festplatte zu kopieren.
Kennt man sich mit Linux ein wenig aus, reicht die Live-CD irgendeiner Linux-Distribution. Darauf befindet sich das kleine aber sehr mächtige Programm “dd”. Damit lassen sich (unter anderem) Festplattenimages erstellen. Da dieses Tool aber bei falscher Anwendung auch viel Schaden anrichten kann, sollte man es nur nutzen, wenn man weiß was man tut. Eine kleine Anleitung zum Klonen von Festplatten mit dd gibt es hier.
Ein “Ableger” von dd stellt das Programm dd_rescue dar. Es ist darauf spezialisert, Daten von Festplatten mit defekten Sektoren auszulesen. Ist dies der Grund für das langsame Ableben einer Festplatte, dann ist dieses Programm die erste Wahl.
Ist man mit der Linux-Konsole nicht so vertraut, ist vielleicht partimage das Richtige. Dieses Programm befindet sich zum Beispiel auf der Linux-Live-CD Knoppix. Hier hat man eine - wenn auch etwas spartanisch anmutende - Oberfläche zur Verfügung. Eine Anleitung zu partimage gibt es hier.
Eine speziell für das Erstellen von Festplatten-Images gedachte Linux-Distribution ist Clonezilla. Eine recht umfangreiche Anleitung ist diese hier.

Daten wiederherstellen
Hat man das Image erstmal erfolgreich erstellt, kann man schonmal erleichtert aufatmen. Der kritische Teil der Arbeit ist getan - nun geht es daran, die scheinbar verlorenen Daten wiederherzustellen. Eine Möglichkeit ist es, das Image der Festplatte bzw. der Partition in ein laufendes System einzubinden, und so auf die darauf enthaltenen Daten zuzugreifen. Unter Linux mountet man das Image einfach über das sogenannte Loop-Device. Ist die Partitionstabelle beschädigt - oder handelt es sich um eine NTFS-Partition - ist dies jedoch wenig erfolgversprechend. Hier hilft ein kostenloses Tool mit Namen Testdisk. Dieses gibt es zur Abwechslung mal nicht nur für Linux, sondern auch für Windows. Testdisk ist ein auf die Wiederherstellung verlorener Daten spezialisiertes Programm. Es durchforstet die Festplatte Stück für Stück und erkennt automatisch die Signaturen verschiedener Dateiformate und versucht diese dann zu rekonstruieren. Eine recht umfangreiche Anleitung zum Umgang mit Testdisk gibt es auf computerbase.de.

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Zu unserer Hochzeit wurden wir mit einer stattlichen Menge Bargeld überhäuft. Dieses bestand nicht nur aus handlichen Scheinen, sondern auch und gerade aus einer beachtlichen geschätzt 5kg schweren Menge Münzen. Ein großer Teil davon war, wie bei solchen Anlässen oft üblich, erst nach Überwindung diverser Barrieren in unseren Besitz zu bringen. So musste ein Gefäß zerkloppt und die Münzen von den Scherben getrennt werden. Außerdem waren enige Münzen in zwei riesigen Eimern mit feinstem Sand vom Spielplatz meines Neffen gründlichst vermischt worden. Hier sollten wir mit kleinen Sieben den unbrauchbaren (vor allem NASSEN) Sand von den kostbaren Münzen trennen. Klugerweise brachte mein Vater ganz flink aus der gut sortierten Werkstatt ein großes und damit für diese Aufgabe passendes Sieb hervor, so dass wir auch diese Herausforderung innerhalb weniger Minuten meistern konnten.

Schwieriger war dann doch das Extrahieren der Geldstücke aus einem komplett mit Gips ausgegossenen alten Rechner. Hier waren wir dann schon mit Meißel und Hammer (das Foto zeigt den ersten Versuch mit kleinem Werkzeug, später wurden dann größere Gerätschaften organisiert) längere Zeit beschäftigt.

Weitere Münzen waren dann noch in Goldbarren nachempfundenen Gips-Barren versteckt. Da sich (glücklicherweise) die verantwortlichen Gips-Mischer wohl etwas im Mischungsverhältnis vertan hatten, war auch diese Aufgabe einfach zu lösen, da wir die Barren fast mit der Hand zerdrücken konnten.

Aber ich schweife vom Thema ab.

Nach unseren - ich kanns nicht oft genug betonen HERVORRAGENDEN Hochzeitsfeierlichkeiten standen wir nun vor dem Problem zwar viel Geld zu besitzen aber nicht zu wissen, wohin mit dem ganzen Schotter. Als gewiefter Sparfuchs der ich nun mal bin, bin ich schon seit einiger Zeit Kunde bei der für gute Konditionen bekannten DKB-Bank. Da ich natürlich auch nicht auf die Werbegeschenke verzichten konnte, habe ich auch frühzeitig meine damalige Lieblingsstammleserin und jetzige Frau geworben. Nun sind wir also beide bei einer klassischen “Internetbank” und standen vor dem Problem, Bargeld einzahlen zu müssen. Eine Anfrage (per Mail) bei der DKB-Filiale in Dresden brachte die schnelle Antwort, dass Bareinzahlungen bei der DKB seit diesem Jahr nicht mehr möglich sind. Freundlicherweise gab man mir auch gleich den Hinweis auf die Bundesbank. Diese hat in Dresden eine Filiale in der St. Petersburger Straße 2. Dort kann man (egal bei welcher Bank man Kunde ist) Bargeld gegen eine geringe Gebühr von einem Euro loswerden.

Wunderbar.

Also habe ich heute morgen meinen unseren kleinen Bargeld-Schatz (bestehend aus einem dicken Umschlag mit Scheinen, einem vollen Einweckglas sowie einer kleinen Schatztruhe voller Münzen) in meinem Rucksack verstaut und mich auf den Weg zur anderen Elbseite gemacht. Die Bundesbank-Filiale befindet sich gegenüber der Synagoge, ist von außen recht unscheinbar und nur durch die zahlreichen Überwachungskameras erkennbar. Gleich in der Empfangshalle bekam ich ein leicht beklemmendes Gefühl. Ein kleines Schild wies mich darauf hin, dass ich mich zunächst beim Pförtner mit meinem Anliegen vorstellen solle, bevor mir Einlass gewährt werden konnte. Der Pförtner war kein einfacher Pförtner, sondern laut einem weiteren Schildchen ein “Einlassposten”. Dies und sein grimmiger Blick (ist vermutlich auch ein Einstellungskriterium für diesen Beruf) schwächten mein aufgrund des wenig einladenden Ambientes schon leicht angespanntes Nervenkostüm. Der Pförtner Einlassposten grummelte etwas, was ich nicht verstand und wies mit einer wenig einladenden aber vermutlich so gemeinten Geste zu einer Tür mit elektronischem Schloss. Hier ließ er mich zunächst feststellen, dass die Tür verschlossen war. Erst nach meinem prüfenden Blick in sein hinter einer vermutlich schusssicheren Glasscheibe gelegenes Kabüffchen veranlasste ihn dazu, den richtigen Knopf zu drücken, um mir so mit einem süffisanten Lächeln die Tür zu öffnen. Ich lächelte mit einem “Danke, Arschloch”-Lächeln zurück und durfte in eine große Empfangshalle eintreten. Hier kam ich mir dann zum zweiten Mal so richtig schön klein vor und schaffte es nur mit dem Gedanken an unser reichliches Barvermögen den aufrechten Gang konsequent beizubehalten. Eine Bankangestellte kümmerte sich sofort um mich und fragte nach meinem Anliegen. Sie verstand sofort, legte mir den passenden Einzahlungsbeleg vor und wies mich zu einer wieder durch ein elektronisches Schloss gesichterte Tür. Verwegen lächtelte ich beim Eintreten in den Kassenraum in jede sich mir offenbarende Überwachungskamera. Ich weiß nicht, was die Bankangestellte hinter der - vermutlich ebenfalls mit Panzerglas gesicherten - Scheibe zu dieser Vermutung veranlasste, aber einer der ersten Sätze die sie ins Mikrofon zwitscherte war

“Sie sind wohl zum ersten Mal hier?”

Vielleicht waren es die etwas unkonventionellen Geldgefäße, die ich vor ihr aufreihte. Das Einweckglas passte natürlich nicht in den für den Transfer des Bargeldes vorgesehenen Schieber. Also musste ich die Münzen zunächst erst einmal in einen schicken grauen Sack (vermutlich aus Jute) abfüllen. Ich dachte, dass das Geld jetzt ganz modern durch diverse Zählmaschinen gejagt werden und mir der Gesamtbetrag binnen weniger Sekunden genannt werden könnte. Dies war nicht der Fall. Jeder einzelne Schein wurde von der Bankangestellten überprüft. Dabei brachte sie den lustigen Spruch, dass wir gleich sehen werden, was ich für Gäste gehabt hätte. Während der Zeit der händischen Überprüfung (es waren auch sehr viele 5-EUR-Scheine dabei) erzählte sie so manchen Schwank aus ihrer bisherigen Zeit bei der Bundesbank. Da kommen doch tatsächlich Leute, die laminiertes (weil - sieht ja als Geschenk schöner aus) Geld einzahlen wollen. Oder andere erzählen, dass sie zur Hochzeit eine Mikrowelle geschenkt bekommen haben und darin noch Geld versteckt war, was leider erst nach der Inbetriebnahme aufgefallen ist. Nach der Zählprozedur stellte sich heraus, dass sich meine Frau bei den Münzen um exakt 1,02 Euro verrechnet hatte. Nunja - wollen wir mal nicht kleinlich sein.

Nun sind wir die Kohle endlich los. Dies wird auch das Reisebüro freuen, dem ich schon angedroht hatte, unsere Hochzeitsreise mit Bargeld/Münzen bezahlen zu wollen. ;-)

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Vor einiger Zeit habe ich eine kleine Sammlung von Videos zusammengetragen, die in beeindruckender Art und Weise die HD-Funktionalitäten der EOS 5D MarkII von Canon unter Beweis stellten. Nun hat kwerfeldein.de ebenfalls eine Liste von insgesamt 10 mit der 5D gedrehten HD-Videos zusammengetragen. Sehr beeindruckend.

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Die diesjährige BRN ist nun Geschichte - Zeit ein visuelles Resümee zu ziehen.

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