Die Deutsche Sprache ist manchmal alles andere als einfach. Nicht nur, dass man sich gerade in Hinsicht auf die Rechtschreibreform(en) sowohl grammatikalisch als auch orthografisch leicht auf das sprichwörtliche Glatteis begibt. Nein! Auch und gerade die vielen regionalen Feinheiten sind es, die einem beim Lesen und Schreiben von Texten ein ums andere Mal die Stirn in Falten legen lassen. Was den einen ärgert und schnell als Schandfleck auf dem weiÃ?en Leibchen der hochdeutschen Sprache gebrandmarkt wird, ist für mich das nötige Salz in der täglich konsumierten (Buchstaben)-Suppe.
Die philologische-historische Fakultät der Uni Augsburg trägt schon seit einiger Zeit solche regionalen Unterschiede der deutschen Sprache zusammen und stellt die Ergebnisse anschaulich grafisch dar.
Mich persönlich würde aus aktuellem AnlaÃ? mal die regionale Verbreitung für „Milchbrötchen“ interessieren. Es soll ja Menschen geben, die dazu tatsächlich „Kuchenbrötchen“ sagen.
Hach – was war das in diesem Jahr für eine schwere Geburt. Ich konnte mich einfach für kein Weihnachtsgeschenk entscheiden. Sollte ich doch endlich mal in eine neue Kamera investieren oder doch lieber in ein neues Objektiv?! Ein „Convertible“ steht auch schon lange auf meinem Wunschzettel und auch sonst könnte ich noch das eine oder andere Foto-Equipment gebrauchen. Ich bin bei solchen Dingen kein Freund von Eile und überhasteten Entscheidungen. Lieber quäle ich mich wochenlang mit dem „Für&Wieder“, sauge Testberichte und Erfahrungswerte anderer Käufer in mich auf um dann eine Entscheidung zu treffen, mit der ich 100%ig leben kann.
Ende letzten Jahres habe ich mich nach reiflicher Ã?berlegung dazu entschlossen, mein bisheriges „Immerdrauf“-Objektiv (ein Sigma 17-70mm F2.8-4.5 DC Macro) in Rente zu schicken und durch dessen Nachfolger zu ersetzen. Erst bei genauerem Hinsehen, kann man in den Spezifikationen des Objektives die Verbesserungen zum Vorgängermodell entdecken. Optischer Bildstabilisator (OS), etwas lichtstärker (Blende 4 bei 70mm) und ein präziser geräuscharmer Ultraschallmotor (HSM) für den Autofokus. Musste man für die Scherbe zur Markteinführung vor einem Jahr noch 450 Euro berappen, ist das gute Stück heute bei Amazon für freundliche 390 Euro zu haben. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis wie ich finde.
Bisher kann ich noch nicht allzuviel zur Qualität sagen, da es nicht oft zum Einsatz kam. Die ersten Ergebnisse haben mich jedoch durchaus positiv gestimmt. Eine Verbesserung zum Vorgängermodell ist allemal erkennbar. In Hinsicht auf Abmessungen und Gewicht machen sich die Dank des Bildstabilisators hinzugekommenen zusätzlichen Bauelemente bemerkbar. Das Vorgängermodell war im Vergleich zum Kit-Objektiv schon kein Leichtgewicht – ich hätte nicht gedacht, dass die Unterschiede so offensichtlich sind. Da sieht meine 400D an dem Objektiv schon arg winzig aus – ein Grund mehr für ein weiteres Upgrade in diesem Jahr. 😉
Geblendet von dem milden Wetterchen am Wochenende, habe ich mir heute Morgen gedacht, mich doch mal wieder auf den Drahtesel zu schwingen. Endlich würde ich Dank schneefreier StraÃ?en den Weg zur Arbeit wieder per Rad zurücklegen können. Nach über einem Monat â??Winterschlafâ?? musste ich mich natürlich zunächst einmal vom ordnungsgemäÃ?en Zustand meines Fahrrads überzeugen. Kette frisch geölt, Luft nachgepumpt und los gings. Auf den ersten Metern prüfte ich gewissenhaft die Beschaffenheit der Fahrbahn. Während auf den FuÃ?wegen noch der eine oder andere Schneehaufen zu sehen war, war die StraÃ?e erfreulich frei von Schnee und Eis. Erleichtert nahm ich nach und nach Fahrt auf und rauschte mit zunehmender Geschwindigkeit durch die Morgendämmerung.
Kennt sich jemand in Dresden aus? Wenn man den Bischofsweg Richtung Bautzner StraÃ?e befährt muss man die PrieÃ?nitzstraÃ?e überqueren. Genau an dieser Stelle befindet sich eine Senke. Auf der einen Seite gehtâ??s runter â?? und auf der anderen wieder rauf. Als erfahrener Radfahrer heiÃ?t es: bei der Abfahrt ordentlich Gas geben um sich dann auf dem folgenden Anstieg möglichst weit ohne gröÃ?ere Kraftanstrengungen noch oben gleiten zu lassen. Im Winter kommt die in dieser Jahreszeit besonders tückische Senkenvereisung erschwerend hinzu. Glücklicherweise hatte ich an an diesem Morgen einen Schutzengel in Form einer in eine leuchtende Warnweste eingewickelten Schülerlotsin. Diese stand direkt in der Senke wild gestikulierend auf dem Gehweg und versuchte mir etwas begreiflich zu machen, was ich in diesem Moment noch nicht so recht verstand. Erst als sich mein Hinterrad begann selbstständig zu machen, wurde mir einiges klar. Im ersten Moment wollte ich sie mit dem Hinweis anbrüllen, dass sie sich doch besser oberhalb der Abfahrt postieren solle, damit solch ambitionierte Radfahrer wie ich es bin nicht erst unnütz Geschwindigkeit aufnehmen, um dann wo es gefährlich wird chancenlos vor der Macht der Glätte kapitulieren zu müssen. Im zweiten Moment war ich dann doch ganz glücklich über den Hinweis und konnte den drohenden Sturz mit einer gekonnten Gegenbewegung geschickt abwenden.
Der Dank geht an die aufmerksame Schülerlotsin…das wäre ein ordentlicher Flug geworden.
Hach – was war das gestern für ein feiner Abend. Mal wieder mit viel zu lange nicht gesehenen alten und doch jung gebliebenen Freunden zum Bierchen getroffen. Dabei kam heraus, dass einer der Anwesenden im April an einer Rallye teilnehmen will. Wenn alles nach Plan verläuft, wird er innerhalb von 10 Tagen vom Allgäu (Oberstaufen) in den Orient (Amman) reisen und dabei eine Strecke von knapp 6000 Kilometern zurücklegen. Hört sich nach einer aufregenden Fernreise an. „Allgäu-Orient-Rallye“ nennt sich das Ganze und versteht sich als „…zahlbares Abenteuer mit kalkulierbaren Risiken für positiv verrückte Menschen.“ Warum „verrückt“? Nunja – die Regeln für dieses Abenteuer sind schon sehr speziell:
ein Team besteht aus 6 Personen und 3 Fahrzeugen
ein Auto darf maximal 1111,11 Euro kosten oder muss älter als 20 Jahre sein
pro Tag müssen zwischen 555 und 666 Kilometer gefahren werden
eine Herberge darf maximal 11,11 Euro kosten
es dürfen weder Autobahnen noch MautstraÃ?en gefahren werden
navigiert wird ausschlieÃ?lich mit Karte und Kompass – GPS ist verboten
in allen bereisten Ländern sind Sonderaufgaben zu lösen
die Fahrzeuge werden am Ziel in Jordanien für einen guten Zweck gespendet
der Hauptpreis ist ein Kamel
Voller Respekt und auch ein bisschen neidisch blicke ich auf dieses Vorhaben. Auch wenn beim Teamnamen mit „Telemotive Desert-Village People“ nicht unbedingt der besonders groÃ?e Wurf gelungen ist, werde ich besagtem Team die Daumen drücken und hoffe auf aktuelle Berichte auf der eigens eingerichteten Homepage www.telemotivedesertvillagepeople.de.
Falls sich an dieser Stelle ein potentieller Sponsor einen Platz auf den noch jungfräulichen Karosserien sichern möchte – eMail an mich – ich leite diese dann umgehend weiter. Ich habe vollmundig mit der überaus groÃ?en medialen Reichweite meines kleinen bescheidenen Alpha-Blogs geprahlt – also lasst mich nicht im Stich!