Okt. 04 2012
GroÃ?e Pläne
GROSSE PLÃ?NE from Irmgard Walthert on Vimeo.
Okt. 03 2012
Der neue „Simon’s Cat“ Kurzfilm ist raus. Jetzt auch mit dezentem Werbeinweis zum neuen Buch: Simon’s Cat vs. The World!
Sep. 30 2012
Ich habe dieses merkwürdige Gesetz, welches Gerätehersteller von „Geräten und Speichermedien, die zur Herstellung von Privatkopien von urheberrechtlich geschützten Werken benutzt werden“ zu Abgaben verpflichtet, noch nie so richtig verstanden. Da flieÃ?t also bei jedem verkauften Gerät, welches irgendwann mal zum Speichern urheberrechtlich geschützter Werke verwendet werden könnte, ein nicht unerheblicher Betrag in die Taschen der Gema. Selbst dann, wenn ich den Kopierer nur zum Kopieren meines Allerwertesten verwende. Ein Wunder, dass es eine solche Abgabe noch nicht für Papier und Bleistift gibt. Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Gema das folgende Video bei YouTube findet:
Da könnte man sich doch glatt eine neue Abgabe einfallen lassen: Mit Scanner, Festplatte und vor allem „altem Technikkram“ kann man jeden! beliebigen Musiktitel nachspielen. Muss man nicht, kann man aber! Muhahaha – die Nerds dieser Welt werden bluten!
Sep. 30 2012
Im Hecht tut sich wieder was. Nachdem zuletzt gleich mehrere Schaufenster den interessierten Passanten mit gähnender Leere zum Vorbeigehen einluden, zeigt sich nun hier und da wieder geschäftiges Treiben. Zwar hat sich bei der Hechtblume noch nicht viel getan. Dafür zieht einen Laden weiter in Kürze ein Fotostudio und eine Holzkunstwerkstatt ein.

Auch die Schaufenster des Ex-Schleckers haben sich gerade noch so vor dem sicheren Plakat-Tod retten können. Emsige Plakatkleber hatten hier schon saubere Arbeit geleistet. Nun wurden die Schaufenster wieder ihrem eigentlichen Zwecke zugeführt. Ab 01.10. zieht hier der „Kostümverleih Kreative Engel“ ein. Dieser residierte bisher in der HechtstraÃ?e 27.

Na denn: Herzlich willkommen und auf das die Geschäfte gut laufen mögen!
Sep. 24 2012
„Nichts ist so grotesk wie die Wirklichkeit“, meint der Macher von „Die Mondverschwörung“ Thomas Frickel in einem von vielen kleinen Making-Of-Filmchen, die man sich auf YouTube anschauen kann. Gestern kam der Streifen dankenswerterweise im FreeTV auf 3sat und das Zitat beschreibt den Inhalt dieses „satirisch-dokumentarischen“ Filmes äuÃ?erst treffend. Von der Machart erinnert dieser Film stark an Michael Moore. Ein ähnlich korpulenter amerikanischer Reporter macht sich auf die Suche nach den Mysterien des Mondes und anderen abstrusen esoterischen Merkwürdigkeiten, die scheinbar besonders in Deutschland in gewissen Kreisen einen besonders hohen Stellenwert zu haben scheinen.
Ein älterer Herr fischt mit einer Pinzette einen Euroschein aus seiner Geldbörse und meint mit ernster Miene, dass der Finanzminister diesen bei der Einführung des Euros vergiften lieÃ?. Eine Pendel schwingende Dame behauptet, dass sie messen könne, dass unsere Frau Bundeskanzlerin mit Plutonium abgefüllt worden wäre. Ein Nazi erklärt, dass auf dem Personalausweis der Bundesrepublik satanische Symbole abgedruckt wurden und gibt sich sichtlich erstaunt, dass die Bundesdruckerei ihm auf direkte Nachfrage keine plausible Erklärung für seine Entdeckungen geben konnte. Fragen, die meinen Zeigefinger seitlich an die Stirn tippen lassen. Wer meint, dass die zu Wort kommenden Menschen innerhalb des Filmes schonungslos der Lächerlichkeit preisgegeben werden, der irrt. Trocken und im Stile einer „echten“ Dokumentation hört sich der Protagonist brav die Argumente und Meinungen an und stellt interessiert seine Fragen. Als Zuschauer ist man hin und hergerissen und weiÃ? nicht so recht, ob man vor Belustigung lauthals lachen, sich peinlich berührt fremdschämen oder einfach nur Angst haben soll.
Wer den Film verpasst hat: Eine Wiederholung scheint es nicht zu geben. Laut Wikipedia gibt es eine „Crowdfunding-Aktion„, die zu einer DVD führen soll. Leider ist die Seite dazu aktuell (vermutlich wegen der zahlreichen Anfragen) nicht erreichbar. Bei Amazon scheint die DVD zumindest schon gelistet zu sein – leider wird dort kein genaues Erscheinungsdatum genannt. Den scheinbar auch nicht uninteressanten Vorgängerfilm „Deckname Dennis“ gibt es bei onlinefilm.org aus Download/Stream-Version – leider scheint auch diese Seite aktuell eher nur sporadisch erreichbar zu sein. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass wir gerade keinen Vollmond haben. Ich werde es am 30. September nochmal probieren…;-)
Sep. 22 2012
Island gehört auf alle Fälle zu den Ländern, die ich noch bereisen möchte. Hier ein kleiner Vorgeschmack (natürlich als Timelapse!) von dem, was diese scheinbar unscheinbare Insel so zu bieten hat.
ICELANDIA – Time-lapse Visuals from 64° North from The Upthink Lab on Vimeo.
Sehr schön auch die Erklärung zum genutzten Equipment (Hervorhebungen von mir):
This short montage was created using a minimalist time-lapse set-up that travelled in one backpack for a majority of the trip. Gear list: Canon 7D, Canon 5DmIII, Canon 17-40L, Canon 10-22 EF-S, Canon 70-200, DynamicPerception.com Stage One 42″ motion control dolly & MX-2, B+W & Tiffen 1.8 ND filters, Cokin ND grads & Induro AKB2 tripods.
Respekt! Und da habe ich mir schon bei unserem diesjährigen Korsika-Trip gedacht, dass die Bestückung meines Fotorucksacks das höchste der Gefühle wäre. Falsch! Da geht noch einiges…;-)
Sep. 20 2012
Es wird kalt. Genau die richtige Zeit, sich visuell etwas aufzuwärmen.
Geoff Mackley heiÃ?t der Typ, der da in nur 30 Metern Entfernung zur Lava steht. Der Vulkan wird Marum genannt und befindet sich auf der Insel Ambrym im Südwestpazifik.
Sep. 20 2012
Mit groÃ?en Schritten schreitet die Entwicklung vieler kleiner Projekte auf dem Raspberry Pi voran. Da sich viele gar nicht vorstellen können, was man mit so einem kleinen Rechenknecht alles anstellen kann, werde ich demnächst mal einige interessante Projekte vorstellen.
Vor einigen Tagen wurde eine neue Version (Download) von Raspbian, dem auf Debian basierenden und auf den Raspberry zugeschnittenen Betriebssystem, veröffentlicht. Mit nicht weniger als „50% more performance for free“ wurde da geworben. Stolze 1GHz Taktfrequenz sollen nun ohne die Gefahr des Abrauchens möglich sein. Klingt plakativ, entspricht aber der Wahrheit und kann nun dank eines ausgiebigen Test meinerseits auch höchstoffiziell bestätigt werden. Die Aktualisierung ist wie immer pipieinfach:
sudo apt-get update && apt-get dist-upgrade
sudo raspi-config
Wer einen Wifi-Adapter im Einsatz hat, der sollte sich mal diese Seite anschauen, da gibt es eine kleine Anleitung für eine verbesserte Konfiguration. AuÃ?erdem soll wohl die USB-Leistung etwas verbessert worden sein.