Kategorie: Linux
Unter Linux ist das unscheinbare Programm dd ein sehr mächtiges Tool. Damit ist es zum Beispiel möglich, komplette Partitionen zu kopieren, Images zu erstellen oder Festplatten komplett zu löschen. Leider ist es, wenn es ersteinmal seine Arbeit verrichtet, traditionell nicht sehr gesprächig. Will man den aktuellen Fortschritt der bereits kopierten Daten erfahren, hilft der folgende Befehl:
pkill -USR1 dd
Dieser muss unter einer weiteren Konsole aufgerufen werden. Unter der Konsole, unter der dd ausgeführt wurde, erscheint dann der aktuelle Status.
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Kategorie: Linux
Direkt nachdem ich mit meiner Freundin vor geraumer Zeit zusammengezogen bin, war eines sofort klar: wir brauchten’nen Printserver. Sobald mehr als ein Computer zum Inventar gehört, vereinfacht das zentralisierte Drucken das Zusammenleben ungemein. Da eh bereits ein kleiner Linux-Server seine Arbeit verrichtete, brauchte ich nur noch Cups zu installieren und einzurichten.
Mittlerweile sind die ersten Patronen leer, und ein erstes Problem machte seine Aufwartung. Da der Drucker direkt am Server angeschlossen ist, kann man über die Windows-Clients den Füllstand der Patronen nicht ermitteln. Dies ist aber nicht ganz unwichtig, da viele Drucker ihre Arbeit komplett verweigern, sobald auch nur eine Druckerpatrone leer ist. Den Drucker jedesmal mit dem Windowsrechner zu verbinden, nur um herauszufinden, welche Patrone genau ausgetauscht werden muss, ist auch nicht die eleganteste Lösung. Glücklicherweise gibt es unter Linux für fast jedes Problem eine Lösung. Da ich (naja, eigentlich meine Freundin) einen Epson-Drucker besitze, half mir das kleine Programm mtink. Damit lassen sich alle Funktionen des Epson-Statusmonitors (unter anderem die Füllstandsanzeige) unter Linux ausführen.
Eine allgemeine Lösung, die auch andere Druckerhersteller abdeckt, ist libinklevel. Ein großer Teil der gängigen Druckermodelle werden hier mittlerweile unterstützt.
Damit auch mit der Linux-Konsole nicht so vertraute Mitbewohnerinnen am Füllstand unserer gemeinsamer Druckerpatronen teilhaben können, habe ich gleich ein kleines Script geschrieben, welches die genaue Befüllung der vier Patronen über den hauseigenen Webserver - und damit direkt im Browser - darstellt:
exec (”ttink -d /dev/usb/lp0″,$outputArray) ;
if (is_array($outputArray))
foreach ($outputArray AS $outputText)
echo $outputText;
Kleiner Hinweis für alle Bastler, die das selber ausprobieren wollen: Der Webnutzer besitzt für gewöhnlich nicht das Recht, auf /dev/usb/lp0 zuzugreifen.
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Kategorie: Linux
Mein Web-Hoster stellt leider nur den nicht ganz so tollen Webalizer für die Logauswertung zur Verfügung. AWStats ist für die Auswertung der Logdateien eines Webservers meiner Meinung nach aber sehr viel besser geeignet. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, meine Logauswertung auf meinen lokalen Rechner zu verlegen. Dazu muss ich die Logdateien nur in regelmäßigen Abständen vom Server herunterladen.
AWStats war relativ schnell installiert…nur die Aufbereitung der bisher angefallenen Logdateien bereitete mir anfangs etwas Kopfschmerzen. Ein bisschen Bash und schon waren die Kopfschmerzen weg. Hier meine Vorgehensweise:
Alle betreffenden Log-Files (*.gz) herunterladen und im Ordner /tmp/logs speichern.
Mit
cd /tmp/logs
…in das Verzeichnis wechseln.
Mit
gunzip *
…alle log-Dateien entpacken.
Mit
for logdatei in /tmp/logs/*; do /usr/lib/cgi-bin/awstats.pl -config=awstats.server.conf -LogFile=$logdatei -update;done
…die Logfiles nacheinander AWStats unterschieben. Fertig.
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Ein großer Vorteil unter Linux ist es, seine Hard- und Software exakt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen zu können. Sehr gut konfigurieren lässt sich beispielsweise die Festplatte mit einem kleinen Tool Namens hdparm. Hier kann man an verschiedenen Knöpfen drehen um entweder ein besonders schnelle, oder aber eine besonders leise Festplatte zu erreichen.
- hdparm -v /dev/hdx (Einstellungen & Parameter der Festplatte auslesen)
- hdparm -Tt /dev/hdx (Messen der Geschwindigkeit)
- hdparm -d1 /dev/hdx (DMA-Modus der Festplatte aktivieren)
- hdparm -c1 /dev/hdx (32-Bit Modus aktivieren)
- hdparm -B <value> /dev/hdx (Power Management value 1 bis 255…1=maximal, 254=minimal, 255=aus)
- hdparm -M <value> /dev/hdx (Akustik Management value 128=leise & langsam, 254=laut & schnell)
- hdparm -S240 /dev/hdx (Sleep Modus, Festplatte wird nach 20 Minuten in den Sleep-Modus versetzt)
Ein recht guter Artikel zum Optimieren der Geschwindigkeit einer Festplatte ist “Speeding up Linux Using hdparm” von Rob Flickenger
PS: Das “x” bei “hdx” ist natürlich durch den jeweiligen Wert des eigenen Systems zu ersetzen.
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Heute gibt es mal ein paar brauchbare Links für einen meiner eifrigsten Leser zum Thema “Wie löse ich meinen nächsten Studienbeleg”.
Hilfreich beim Lösen von Aufgaben wie “Programmieren sie mal schnell ein Sudoku-Spiel” sind oft Internetforen, wo sich nicht selten Experten tummeln, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Oft ist es allerdings nicht einfach, ein passendes und vor allem gut frequentiertes Forum zu finden. Dabei kann in Hinsicht auf die Themen Linux bzw. Programmieren vielleicht mit folgenden Links helfen:
www.c-plusplus.de/forum
www.prolinux.de/forum/
www.linuxforen.de
mrunix.de
Wichtig ist es, sich in den Foren zu benehmen und auf eine eindeutige Fragestellung zu achten. Außerdem ist es ratsam, vor dem Posten einer Frage die Suchfunktion zu benutzen. Alteingesessene Forennutzer reagieren oft allergisch auf immer wiederkehrende Fragen. Wie man Fragen richtig stellt, kann man hier nachlesen.
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