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Mai 02 2011

Ein Ausweg aus dem App-Dschungel

Kategorie Smartphones & Apps


Nach und nach erliegen auch die hartgesottensten Smartphone-Verweigerer dem Charme dieser teuflischen Spielzeuge. Ist man dann nach langem hin&her und endlosen für&wider-Abwägungen endlich stolzer Besitzer eines Solchen, geht der Ärger erst richtig los. Zum vollen Genuß braucht man nämlich – das weiß man auch als standhafter Verweigerer – die sogenannten Apps. Erst mit diesen beginnt die Metamorphose des schlichten Telefons zum wahren Wunderwerk der Technik. Erst mit den Apps wird aus dem drögen Handy ein Alleskönner – ein sogenanntes Smartphone. Die beiden großen Anbieter von Smartphone-Plattformen werben mit hunderttausenden von Apps. Konkret kann man in Googles „Android Market“ aktuell auf 300.000 Apps zugreifen, während man bei Apples „App Store“ sogar aus 350.000 Anwendungen wählen kann. Nüchtern betrachtet sind diese gern beworbenen Zahlen für den Besitzer eines Smartphones ein großes Hindernis, erschwert doch die große Anzahl das Finden der geeigneten App. Ich wage mal zu behaupten, dass der prozentuale Anteil der brauchbaren Anwendungen im unteren Promillebereich liegt. Hinzu kommt, dass, anders als diese Zahlen zu suggerieren versuchen, die Anzahl der Anwendungen die man auf seinem Smartphone installieren kann, durchaus begrenzt ist. Unter Android beispielsweise kann man zwar seit Froyo die Apps (falls es diese unterstützen) mittels App2SD auch auf die SD-Karte verschieben. Jedoch gilt dies nicht für alle Daten der Anwendung – je nach App müssen Teile der Anwendung im kostbaren internen Telefonspeicher verbleiben. Da dieser nicht erweiterbar ist, ist irgendwann Schluss mit der Installation neuer Apps. Darüber sollte man sich von vornherein im Klaren sein und einige Dinge beachten:

  • Apps die man nicht braucht konsequent deinstallieren
  • Lieber nach Anwendungen suchen, die mehrere Dinge können, als für jede Kleinigkeit eine neue Anwendung zu installieren
  • Bei der Auswahl von Apps auch den erforderlichen Speicher berücksichtigen

Eine gute Freundin hat mich vor kurzem gefragt, was ich denn so für Apps empfehlen könne. Ich nehme das mal als Anlass, in den kommenden Tagen meine genutzten Apps an dieser Stelle etwas genauer vorzustellen.

PS: „App“ ist ein wirklich hässliches Wort – es sollte verboten werden!

Ein Kommentar

Ein Kommentar zu “Ein Ausweg aus dem App-Dschungel”

  1. Frankam 03. Mai 2011 um 15:56 Uhr

    “App” ist ein wirklich hässliches Wort – es sollte verboten werden

    Ja, theoretisch schon. Aber für das Aussprechen solch ellenlanger Wörter wie „Programm“ oder „Software“ hat man als moderner Mensch einfach nicht mehr die Zeit!

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