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Mai 05 2011

Android-App: Barcode Scanner

Kategorie Smartphones & Apps


Wenn einer wissen will, was hinter einem Barcode steckt, dann braucht er einen Barcode Scanner. Wer kennt das nicht? Man steht in einem Laden, hält den Artikel seiner Wahl in den Händen und fragt sich, ob der angegebe Preis tatsächlich ein Guter ist. Der Verkäufer gibt sich zwar alle Mühe, das Angebot als Schnäppchen darzustellen, aber als kritischer Käufer hat man so seine Zweifel. Wäre es da nicht praktisch, einfach sein Smartphone zu zücken, den Barcode einzuscannen und sich den Artikel mit den jeweiligen Preisen in Googles Artikelsuche anzeigen zu lassen? Gegenüber dem Verkäufer hätte man dann ein glaubhaftes Argument, um ihn zu einem besseren Preis zu überreden. Natürlich kann man sich bei der Gelegenheit auch gleich genauer über die Produktdetails informieren.

Oder – irgendjemand schreibt interessante Artikel über interessante Android-Apps und stellt gleichzeitig so merkwürdige schwarz-weiße Grafiken ein.

…einfach mit dem Barcode-Scanner draufhalten und schon landet man direkt im Android-Market und kann das Programm sofort installieren.

Geht alles – mit der richtigen App. Barcode-Scanner gibt es leider viel zu viele. Ich habe mich ohne lange zu suchen für “Barcode Scanner” entschieden. Klang einfach danach, als würde es genau das tun, was ich von der App erwartete ;-). Neben einer Vielzahl von “1D Barcodes” (Strichcodes wie z.B. EAN) unterstützt das Programm auch “2D Barcodes” wie QR-Code und DataMatrix Code.

Die App benötigt zum gegenwärtigen Zeitpunkt folgende Rechte:

  • Bilder und Videos aufnehmen
  • Uneingeschränkter Internetzugriff
  • Kontaktdaten lesen
  • Kontaktdaten schreiben
  • Browserverlauf und Lesezeichen lesen
  • Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
  • Allgemeine Systemeinstellungen ändern
  • WLAN-Status ändern
  • Standby-Modus deaktivieren

Hm – ganz schön umfangreiche Zugriffsrechte für so eine unscheinbare App. Warum muss ein Barcode-Scanner meine Kontaktdaten lesen und schreiben können? Was hat die App in meinen Systemeinstellungen zu suchen? Ich bin eigentlich jemand, der vor der Installation jeder App genau schaut, ob die Berechtigungen nicht zu großzügig sind und sich gegebenenfalls nach einer anderen Lösung umschaut. Entweder war ich bei dieser App nicht konsequent genug, oder irgendein Update hat nicht meine volle Aufmerksamkeit bekommen und sich damit unbemerkt zusätzliche Rechte verschafft. Zwar wird man bei jedem Update auf die entsprechenden Berechtigungen hingewiesen – aber manchmal liest man das Kleingedruckte nicht gewissenhaft genug.

Da es bei den letzten Beiträgen eine unverhofft große Resonanz gab, frage ich an dieser Stelle mal nach einer brauchbaren Alternative mit einem ähnlichen Funktionsumfang bei weniger großzügig freigegebenen Rechten. Falls jemand einen Tipp hat- ab in die Kommentare damit.

5 Kommentare

5 Kommentare zu “Android-App: Barcode Scanner”

  1. App-Flash » Android-App: Barcode Scanneram 06. Mai 2011 um 05:42 Uhr

    […] den Originalbeitrag weiterlesen: Android-App: Barcode Scanner Medien zum Thema   Medien by […]

  2. Martinam 06. Mai 2011 um 08:53 Uhr

    Ich bin auf ShopSavy gekommen, da Barcode Scanner bei meinem Samsung nie ein Ergebnis gebracht hat

  3. torstenam 06. Mai 2011 um 09:11 Uhr

    Was mich interessieren würde, ist, wie man die Verkäufer im Media-Markt davon abhält, einem das Barcode-Scannen zu verbieten. Gibt’s da Erfahrungen?

  4. blechkoppam 06. Mai 2011 um 19:01 Uhr

    @Martin: Du meinst sucherlich ShopShavvy?! Habe ich trotz der etwas reichlichen Anforderungen an den Speicherplatz (3,5MB) mal installiert. Dank App2SD will ich mal nicht so knausrig sein ;-). Gefällt erstmal – greift nicht gleich nach ganz so vielen Rechten. Wobei ich allerdings irgendwie keine Euro-Preise angezeigt bekomme. Auch “lokale Angebote” gibt es nicht. Kann es sein, dass die App nur in England bzw. den USA funktioniert?

    @Torsten: Ist das tatsächlich so? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass die das einem verbieten.

  5. torstenam 27. Mai 2011 um 14:19 Uhr

    @ blechkopp: doch, leider schon erlebt. sonst bekommt der kunde ja raus, wo’s das zeug überall billiger gibt.

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