Essen - Preise - Fleisch - Version

Apr 04 2007

Restaurant & Cocktailbar „New California“

Und wiedereinmal haben wir unser trautes Heim verlassen, um auswärts zu speisen. Diesesmal war das „New California“ am Wallgäßchen unser Ziel. Obwohl die Außenanlage (in diesem Restaurant sagt man wohl „Garden“ dazu) bereits mit Tischen und Stühlen eingerichtet war, hatten wir uns angesichts der doch noch recht frischen Temperaturen dazu entschlossen, drinnen Platz zu nehmen. Der erste Eindruck: nettes Ambiente, aber etwas zu viel „schickimicki“. Lag wohl nicht zuletzt daran, dass wir uns im „Schickimicki-Viertel“ Dresdens befanden. Also: Bauch rein, Brust raus und das Besteck benutzen! 😉

Zunächst einmal wurde uns die Cocktailkarte vorenthalten. Laut der netten und flinken Bedienung wäre die neue Version wohl noch in der Druckerei…somit mussten wir mit einer provisorisch zusammengehefteten Version Vorlieb nehmen. Leider kam mein Campari nicht wie vermutet mit Orange, sondern mit Grapefruit – eine für meinen zarten Geschmack etwas zu bittere Angelegenheit. Dafür war der Cocktail meiner weiblichen Begleitung auch für mich sehr lecker.

Beim Essen gibt es eine große Auswahl. Die Preise liegen in der Mittelklasse. Die Speisen sind großzügig portioniert und reichen von Tapas- über Nudel- bis hin zu Fleischgerichten. Ich hatte mich für „Espetadas“, eine portugiesische Spezialität, entschieden. Zu diesem Gericht und allen Steaks kann man sich zusätzlich für zwei Beilagen und einen Dip entscheiden. Die von mir gewählte sogenannte „Mexikanische Sauce“ war meiner Meinung nach etwas zu lasch und hatte diesen Namen nicht verdient. Dafür war das Fleisch (Hähnchenbrust gefüllt mit Käse im Speckmantel) sehr lecker. Serviert wurde das Fleisch an einem Spieß der an einer etwas waghalsigen Konstruktion über dem Teller baumelte. Das Ganze sah zwar nett aus, machte das Essen aber komplizierter, da man Obacht geben musste, sich beim „Über-den-Teller-beugen“ nicht selbst aufzuspießen. Dass die Kellnerin auch prompt beim Heranballancieren meines Essens ins Straucheln geriet, und das sorgfältig drappierte Futter im gesamten Restaurant verstreute, bestätigte meine Skepsis. Als dann die „Frau Ete-Pe-Tete“ vom Nachbartisch auch noch scherzhaft fragte, ob das denn mein Essen gewesen wäre, was da gerade durch den Sall gesegelt ist…und ob ich da nicht einen Preisnachlass für das wieder vom Boden zusammengekratzte Essen verlagen könnte, lief der Abend kurzzeitig Gefahr, ruiniert zu werden.

Aber wer wird denn gleich weinen?

Schnell noch ein kleines (die haben da nur 0.25er) Pils zum Abschied bestellt, und alles war wieder gut.

Abschließend -wie immer – die zusammenfassende Beurteilung in verschiedenen Kategorien. Dabei gibt es eine Bewertung von 1-10 blechKöppen, wobei 1 und 10 nie erreicht werden können!

Ambiente: 8
Speisen: 7
Getränke: 7
Bedienung: 7
Preise: 8
Gesamteindruck: 7

Links:
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