März 03 2006
Das mächtige TAR…
Neulich habe ich nach einem Tool für Windows zum simplen „Backupen“ einer Verzeichnisstruktur gesucht. Wichtiges Kriterium hierfür war, dass ich verschiedene Verzeichnisse vom Backup ausschlieÃ?en kann. Ich fand leider nichts passendes.
Wo man bei Windows vergeblich sucht, wird bei Linux das passende Tool gleich mitgeliefert. Tar ist unter Linux die Lösung für mein Problem. Nachteil: man muss sich ein Weilchen damit beschäftigen und den einen oder anderen Artikel im Netz lesen.
Mir war bekannt, dass man mit
tar cfvz /home/users/dir/test.tar.gz folder/
ein komplettes verzeichnis mit all seinen Unterverzeichnissen in ein Archiv packen kann.
Ã?ber den simplen Parameter –exclude=subfolder könnte man jetzt das Unterverzeichnis „subfolder“ des Verzeichnisses „folder“ ausschlieÃ?en. Will man mehrere Verzeichnisse ausschlieÃ?en, hängt man für jeden Ordner ein –exclude=subfolder1 usw. an.
Es entsteht folgendes:
tar cfvz /home/users/dir/test.tar.gz folder/ –exclude=subfolder1 –exclude=subfolder2
Sobald man genügend Unterverzeichnisse ausschlieÃ?en will, wird das aber ziemlich aufwendig. Hier hilft die Möglichkeit, die auszuschlieÃ?enden Unterverzeichnisse über eine externe Datei einzubinden:
tar cfvz /home/users/dir/test.tar.gz folder/ -X /home/users/dir/exclude.txt
Die Datei exclude.txt enthält einfach die einzelnen auszuschlieÃ?enden Verzeichnisse:
subfolder1/*
subfolder2/*
subfolder3/*
5 Kommentare zu “Das mächtige TAR…”




Hallo!
Die Befehlszeile ist so nicht korrekt. Da müssen zwei Striche vor dem exclude-Befehl stehen.
Falsch: tar cfvz /home/users/dir/test.tar.gz folder/ -exclude=subfolder1
Richtig: tar cfvz /home/users/dir/test.tar.gz folder –exclude=subfolder1
GruÃ?
Olaf