Nov. 26 2009
Google Wave
In steter RegelmäÃ?igkeit bringt Google eine neue Anwendung ins Internet. Diese tragen zumeist den Zusatz „beta“ oder „preview“ und sind in der ersten Phase nur für ausgewählte Internetnutzer zugänglich. Nur wer von einem anderen bereits angemeldeten Benutzer eine Einladung bekommt, darf selbst einen Zugang erstellen. Das neueste Kind von Google nennt sich „Google Wave„. Obwohl es Google Wave schon seit einigen Wochen gibt, war es mir noch nicht vergönnt, eine der begehrten Einladungen zu ergattern. Stephan von den Umgebungsgedanken war so frei, mir eine Einladung zukommen zu lassen – danke dafür.
Obwohl ich schon seit längerer Zeit viel über Google Wave gelesen habe, war mir noch nicht so recht bewusst, was man damit anstellen kann. Im Grunde muss man es mal benutzen, um das Potential tatsächlich begreifen zu können. Ich würde den Dienst als eine Art Mischung aus Forum, Chat und Wiki beschreiben. Man erstellt sogenannte „Waves“. Diese enthalten Informationen verschiedenster Art (Texte, Fotos, Videos, Umfragen…) und können sowohl privat bzw. für bestimmte Nutzer zugänglich als auch öffentlich sein. Ã?ffentliche Waves sind für jedermann zugänglich und editierbar. Dabei lässt sich immer nachvollziehen, wer wann welche Ã?nderung gemacht hat. Ã?hnlich wie bei Twitter kann man Waves abonnieren und so die jeweilige Entwicklung verfolgen. Jede Wave kann man zusätzlich mit selbst definierten Tags näher beschreiben.
Ã?ber die Suche lassen sich alle öffentlichen Waves durchsuchen. Die Phrase „with:public lang:de“ listet alle deutschsprachigen öffentlichen Waves auf. Ã?ber „with:public lang:de tag:dresden“ grenzt man die Suche zusätzlich auf Waves mit dem Tag Dresden ein. Momentan sind viele Funktionen noch recht spartanisch. So kann man die eigene Wave nur öffentlich machen, indem man die Adresse „public@a.gwave.com“ der Teilnehmerliste hinzufügt.
Wofür soll das Ganze gut sein? An einigen Stellen wurde Google Wave als ein die EMail-Kommunikation revolutionierender Dienst vorgestellt. Das geht meiner Meinung nach zu weit und trifft das wahre Potential nicht. Google Wave erleichtert schlicht und einfach den Gedanken- und Meinungsaustausch – nicht mehr und nicht weniger.
Der einzige Nachteil beim Testen dieser Anwendung: ich kenne da kaum jemanden und kann somit auch nicht wirklich gut kommunizieren. Sollte einer der Leser meines Blogs bereits bei Google Wave aktiv sein so möge er mir seinen Kontakt schicken.
PS: Wer an einer Einladung zu Google Wave interessiert ist – 8 Einladungen sind noch verfügbar.
10 Kommentare zu “Google Wave”




na dann gib ma bitte ne Einladung für die Welle!
Du hast auch Einladungen von Google bkommen?
Ich würde auch eine Surfwelle erwischen 🙂
bin mir zwar ziemlich sicher, dass das nix für mich is, aber anschaun würd ichs mir trotzdem gern mal. wenn du also noch ne einladung übrig hast…
Bei aller Abneigung gegen den Bunten Riesen, ich fürchte man muss sich damit mal beschäftigt haben um mit zu reden. Würde mich auch über eine Einladung freuen.
Oh – welch ein Wunder – plötzlich häufen sich die Kommentare…woran das wohl liegen mag?! 😉
Die ersten 5 Einladungen sind raus. Habe der Einfachheit halber mal die eMail-Adressen genommen, die ihr beim Kommentar angegeben habt – hoffe die sind soweit korrekt.
@Stephan: Ja – dachte, die bekommt jeder Neuling…oder warum fragst du?
Manche meinten, dass nur die Selbstanmelder Einladungen zum Verteilen erhalten. Aber scheinbar kommen auch die Eingeladenen Anmeldungen zugeteilt.
Also ich tät eine Einladung annehmen. 🙂
Danke! 🙂