Arbeitsspeicher - Videospeicher - Doch - Hach

Jul 22 2012

Raspberry Pi: Mit dem geringen Arbeitsspeicher haushalten


Hach – das waren noch Zeiten. Als man noch jedes Bit seines Arbeitsspeichers persönlich kannte und Dank der 640k-Grenze lernen musste, mit seinen Ressourcen sparsam umzugehen. Heutzutage knallt man sich den Rechner gigabyteweise mit RAM voll und ist damit alle Sorgen los. Doch glücklicherweise bringt einen der Raspberry wieder für einen kurzen Moment zurück in die gute alte Zeit. Dieser besitzt nämlich stolze 256 Megabyte! Arbeitsspeicher. Jüngere Windows-Nutzer werden sich kopfschüttelnd fragen, wie man damit überhaupt ein Betriebssystem, geschweige denn Anwendungen zum Laufen bekommt. Allein der Blick in den Taskmanager zum Studium des Verbrauchs von Arbeitsspeicher aktueller Web-Browser, dürfte den einen oder anderen kopfschüttelnd zurücklassen. Doch damit nicht genug – hinzu kommt auch, dass sich die CPU des Raspbian den Arbeitsspeicher noch mit der Grafikeinheit teilen muss. Standardmäßig sieht die Aufteilung wiefolgt aus:

Videospeicher (GPU): 64MB
Arbeitsspeicher (CPU): 192MB

Leider ist diese Einstellung mehr oder weniger statisch und lässt sich nur über das Kopieren vorbereiteter Scripte und zusätzliches Booten manipulieren:

Maximaler Arbeitsspeicher für die CPU, minimaler Videospeicher:

# sudo cp /boot/arm224_start.elf /boot/start.elf # reboot

50:50

# sudo cp /boot/arm128_start.elf /boot/start.elf # reboot

Herstellen der Standardeinstellung

# sudo cp /boot/arm192_start.elf /boot/start.elf # reboot

Ein Kommentar

Ein Kommentar zu “Raspberry Pi: Mit dem geringen Arbeitsspeicher haushalten”

  1. Raspberry Pi: Chromium für die Himbeeream 23. Jul 2012 um 13:16 Uhr

    […] noch der CPU den maximalen Arbeitsspeicher mittels Kopieren der start.elf zur Verfügung stellen, und schon kann chromium […]

Einen Kommentar hinterlassen


Spammen zwecklos!
Lediglich zum Zwecke der Linkverbreitung abgegebene Kommentare werden kommentarlos gelöscht!