Leistung - Watt - Netzteil - Stromverbrauch

Apr 19 2009

PC: stromsparend, leise, schnell & preiswert?!

Kategorie Hardware


Schaut man sich die momentan angebotenen Computer-Komplettpakete in den Elektronik-Großmärkten so an, so scheint vor allem eins zu zählen: Leistung. Auch wenn kaum ein für den Standard-PC-Nutzer brauchbares Programm die Multiprozessorfähigkeit halbwegs nutzen kann, so sollte es doch schon ein Dual – wenn nicht gar ein Quad-Core-Prozessor sein. Dazu noch 4GB Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte, die aktuelle 3D-Shooter mit mindestens 100 Frames pro Sekunde bei 16-fach Antialiasing bei einer Auflösung von 1920×1200 wiedergeben kann. Seit jeher sind derartig üppig ausgestattete Rechner allerdings mit einigen Nachteilen behaftet. Laute Lüfter, hoher Stromverbrauch und nicht gerade billig. Dabei ist es heutzutage für den Otto-Normal-PC-Nutzer immer einfacher, einen tatsächlich passenden Computer zu finden. Selbst die schwächsten angebotenen Prozessoren werden locker mit den heutigen Aufgaben des Alltags fertig. Internet, Office, Musik und Bildbearbeitung. Selbst 3D-Anwendungen  und HD-Video sind mit dem richtigen Onboard-Grafikchip mit Einschränkungen heutzutage durchaus im Bereich des Machbaren. Wer derartige Anforderungen an einen Computer stellt, der sollte einen weniger potenten Rechner zumindest in Erwägung ziehen. Was nützt mir brachiale Leistung, wenn ich einfach keine Anwendung habe, die diese Leistung auch tatsächlich nutzt?

Ich habe mich nach umfangreichen Recherchen nun dazu entschlossen, einen solchen Rechner zusammenzubasteln. Dieser soll meinen kleinen 24/7-Server ersetzen, dessen Grundlage momentan ein sparsames PentiumIII-System mit 800Mhz ist. Meine dabei gemachten Erfahrungen möchte ich an dieser Stelle mit allen Interessenten teilen.

Das richtige Mainboard

Vor der Wahl des Mainboards sollte man sich zunächst überlegen, auf welchen Prozessor man später setzen möchte. Drei verschiedene Hersteller stehen da momentan zur Auswahl: VIA, Intel und AMD. Obwohl ich durch meinen regionalen Bezug zu Dresden etwas vorbelastet bin, habe ich doch auch einige gute Argumente, die für ein AMD-System sprechen. Vergleicht man allein den Stromverbrauch (TDP) der Prozessoren der beiden großen Hersteller miteinander, kann man in den verschiedenen Klassen kaum einen Unterschied feststellen. Erst der Chipsatz des Mainboards fördert zum Teil gravierende Unterschiede zu Tage. In Sachen Stromverbrauch und Preis-/Leistungsverhältnis liegen AMDs 680G bzw. der nForce 630a mit Geforce 7050 Grafikchip momentan ganz weit vorn. Diverse Foren und Testseiten führen zum Thema Stromverbrauch immer wieder folgende AM2-Mainboards zu Tage:

Gigabyte GA-MA78GM-S2H (AMD 780G & Radeon HD 3200)

ASROCK N68PV-GS (NVIDIA GeForce 7050 & nForce 630a)

Beide Boards sind recht ähnlich. Micro-ATX, AM2+ Socket, DDR2-Speicher, 1xATA-133, Serial ATA-300, Gigabit-Ethernet und sowohl DVI als auch VGA-Ausgang. Dazu noch Sound und Grafik onBoard. Da das Gigabyte-Board den besseren Grafikchip sein Eigen nennt, ist es mit knapp 70Euro doch recht teuer. Dies war auch der Grund, warum ich mich für das mit knapp 40Euro vergleichsweise günstige ASRock-Bord entschieden habe.

Der passende Prozessor

Durch das Mainbord ist die Entscheidung über die CPU im Grunde schon gefallen. Eine AMD-CPU muss her – nur welche? Da wenig Abwärme und geringer Stromverbrauch bei ausreichend Leistung oberste Priorität haben, kommen derzeit im Grunde nur zwei Modelle von AMD in Frage. Der Athlon64 X2 4850E oder der Sempron LE-1250:

X2 4850E LE-1250
Anzahl der Kerne 2 1
Taktfrequenz/Kern 2,5 GHz 2,2 GHz
TDP 45W 45W
L2 2×512 kB 1×512 kB
Hypertransport (HT) 2 GHz 800 MHz
Preis 45 EUR knapp 30 EUR

Anders als beim Mainboard fällt die Entscheidung hier nicht ganz so einfach. Der preisliche Unterschied ist zu vernachlässigen. Für etwas mehr Geld bietet der X2 4850E deutlich mehr Leistung. Dafür dürfte der LE-1250 im Idle weniger Strom verbrauchen und auch sonst weniger Abwärme produzieren. Da für die Aufgaben meines kleinen 24/7-Server die Leistung des Sempron LE-1250 ausreichend sein wird, habe ich mich letztendlich für diesen Prozessor entschieden. Jeder der etwas mehr Leistung benötigt kann aber getrost zum Dual-Core greifen.

Ein leistungsfähiger CPU-Kühler

Eines meiner Hauptziele war es, einen nahezu lautlosen Rechner zu basteln. Die Wahl des Sempron-Prozessors war bereits ein großer Schritt in diese Richtung, da dieser von Haus aus weniger Abwärme produziert. Leider sind die Prozessorhersteller dafür bekannt, relativ kleine Kühlkörper mit lauten CPU-Lüftern mitzuliefern. Weiß man schon vorher, dass man mit dem Lüfter nichts anfangen kann, sollte man gleich zu einem „Tray-Angebot“ (ohne Kühler&Lüfter) greifen und die meist eh etwas teureren „Boxed-Angebote“ (mit Kühler&Lüfter) links liegen lassen. Mein Wunschkühlkörper war einer, bei dem ich auf den CPU-Lüfter verzichten kann. Bei der Suche nach einem passenden Kandidaten stieß ich auf den Scythe Ninja 2 – ein wahres Monster. Wie bei vielen Dingen im Leben kommt es auch bei der Wahl eines leistungsfähigen Kühlkörpers auf die Größe an. Der Ninja (passender Name für einen leisen CPU-Kühlkörper-/Lüfter) ist wirklich riesig und mit 700g auch sehr schwer.

Seine Abmessungen von (L) 116 x (B) 116 x (H) 152 mm könnten im Zusammenspiel mit Gehäuse und Netzteil zu Problemen führen. Hier sollte man bereits im Vorfeld den zur Verfügung stehenden Platz ausloten. Leider ist dieser CPU-Kühler mit 35 EUR nicht besonders preisgünstig. Aus diesem Grund habe ich mich bei eBay auf die Lauer gelegt und das gute Stück zum halben Preis ersteigert. Auf dem Bild ist der Scythe Ninja mit einem 120mm Lüfter zu sehen. Obwohl dieser mit einem Regler in der Leistung variiert werden kann, hört mein empfindliches Gehör doch ein leises Rauschen. Da die Temperatur des Prozessors auch bei hoher Belastung bei 35-45 Grad bleibt, habe ich den Lüfter erstmal deaktiviert und betreibe den CPU-Kühler bis auf weiteres passiv. Der kommende Sommer wird zeigen, ob dies eine gute Idee war.

Genügend Arbeitsspeicher

Momentan sind die Speicherpreise am Boden. Das Gigabyte ist schon für 10 Euro zu haben. Dennoch habe ich mich für „nur“ einen 1GB-Riegel entschieden. Dies ist für meine Belange vollkommen ausreichend. Außerdem lässt ein weiterer Riegel den Stromverbrauch des Gesamtsystems etwas ansteigen. Dafür habe ich dann etwas mehr ausgegeben, um zu einem Speicherriegel mit einem bereits montierten Kühlkörper zu greifen. Da der passive Riesen-Kühlkörper gleich neben dem Arbeitsspeicher seinen Dienst verrichtet, sollte das durchaus von Vorteil sein.

Leise Festplatten

Bei den Festplatten hatte ich im Grunde keine Wahl, da zwei bereits vorhandene Platten verwendet werden sollten. Auch bei der Wahl der Festplatte kommt es auf die eigenen Anforderungen an. Schnell und hohe Performance bedeutet oft laut und größere Wärmeentwicklung. Wer auf Schnelligkeit verzichten kann, der sollte auf jeden Fall auf eine Festplatte mit 5400 Umdrehungen zurückgreifen. In Hinsicht auf die Lautstärke habe ich bisher gute Erfahrungen mit Samsung gemacht. Müsste ich mir momentan eine große, leise und gleichzeitig stromsparende Festplatte kaufen, würde ich vermutlich zu einer Samsung SpinPoint F2 HD103SI 1TB greifen.

In Hinsicht auf die Geräuschentwicklung und die Abwärme einer Festplatte ist zu einem großen Teil auch die Art und Weise des Einbaus von Bedeutung. Oft genug werden die gleichförmigen Geräusche, die durch das Drehen der Platten entstehen, an das Gehäuse weitergegeben und von diesem noch verstärkt. Hier ist es wichtig, die Laufwerke mit speziellen Einbaurahmen zu entkoppeln. Ich habe dabei mit dem Sharkoon HDD Vibe-Fixer gute Erfahrungen gemacht. Damit werden 3,5“-Festplatten mit speziellen Gummi-Bauteilen in einem 5,25“-Laufwerksschacht fixiert.

Ein effizientes Netzteil

Das Netzteil ist wahrscheinlich die Komponente in einem Computer, der am wenigsten Beachtung geschenkt wird. Kaum einer fragt bei dem Kauf eines neuen Rechners nach der Qualität des Netzteils. Dies wird auch der Grund dafür sein, dass an dieser Stelle am meisten gespart wird. Dem Kunden wird dann erzählt, dass ein Computer mit dieser Leistung einfach laut sein und viel Strom verbrauchen muss. Außerdem hört man immer wieder, dass Netzteile frühzeitig kaputt gehen, weil die Hersteller (auch namhafte) billige Bauteile verbauen. Steht man heute vor dem Kauf eines Netzteils ist der Besuch der Seite www.80plus.org ein Muss. Hier findet man eine ständig aktualiserte Liste effizienter Netzteile. Je nach Anforderungen an die maximale Leistungsaufnahme findet man hier nicht nur detailierte Informationen zu den Netzteilen, sondern kann gleich auf einen Blick erkennen, ob das Netzteil auch effizient ist. Gerade diese Information sollte man jedoch mit Vorsicht genießen, denn die Effizienz schwankt je nach abgegebener Leistung zum Teil erheblich. So ist vermutlich ein 450-Watt-Netzteil mit 80Plus-Siegel nicht die richtige Wahl, wenn es in ein System mit einer deutlich geringeren Leistungsaufnahme eingesetzt werden soll. Hier sollte man bereits im Vorfeld prüfen, welche Gesamtleistung die eingesetzten Komponenten vermutlich benötigen. Dabei können folgende Links helfen:

Energierechner für Computer
Netzteilleistung berechnen

Meine Aufmerksamkeit richtete sich zunächst auf das „picoPSU„. Dieses Netzteil ist leise (extern, ohne Lüfter) und effizient (96%). Allerdings liefert es mit maximal 120Watt recht wenig Leistung. Je nach verwendeten Komponenten (CPU, Festplatten, DVD…) kann das unter Umständen zu wenig sein. Außerdem besteht die Gefahr bei einem externen Netzteil darin, dass es im Gehäuse durch den fehlenden Netzteillüfter keine ausreichende Luftzirkulation gibt, was bei einem 24/7-Server für die eine oder andere Komponente durchaus ungesund sein könnte. Wem die knappe Leistung ausreicht und wenn zusätzlich für ausreichend Kühlung gesorgtist, dann ist das picoPSU sicherlich ein heißer Kandidat.

Nicht gerade günstig aber qualitativ hochwertig sind Netzteile von Seasonic. Besonders die verschiedenen Modelle der S12-Reihe werden an vielen Stellen in Hinsicht auf deren Effizienz aufgrund ihrer besonders geringen Geräuschentwicklung gelobt. Aus diesen Gründen habe ich mich für das Seasonic S12II-330 entschieden. Besonders bei geringer Leistungsaufnahme soll es seine Stärken zeigen und besonders wenig Strom verbrauchen. Außerdem dreht ein 120mm-Lüfter gemütlich vor sich hin und sorgt für ein leises System bei (hoffentlich) ausreichender Luftzirkulation.

Das Gehäuse

Eigentlich wollte ich das neue System in einem meiner zahlreich vorhandenen alten Gehäuse unterbringen. Der große CPU-Kühler machte mir da allerdings einen Strich durch meine ausgefeilte Rechnung. In Verbindung mit dem Scythe Ninja ist jedes Gehäuse, bei dem das Netzteil auch nur ein kleines Stück über das Mainboard ragt nicht zu gebrauchen. Glücklicherweise konnte mir mein Kollege weiterhelfen – er übereignete mir seinen Altrechner. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für die großzügige Spende.

Grundlegend ist es wichtig, dass ein Gehäuse für die notwendige Kühlung der Komponenten und einen optimalen Luftstrom sorgt. Ist einem die Größe des Gehäuses nicht so wichtig, sollte man ruhig zu einem etwas größer dimensionierten Tower greifen.

Fazit:

Nachdem ich alle Teile zusammengebaut hatte, konnte ich nicht ohne Stolz feststellen, dass selbst bei absoluter Stille nichts zu hören war. Erst wenn man genau hinhört kann man ein leises nicht störendes Brummen vernehmen. Dies hat natürlich einen großen Nachteil – ich weiß nie genau, ob der Rechner wirklich hochfährt, wenn ich auf den Power-Knopf drücke. 😉

In Hinsicht auf den Stromverbrauch ist der Erfolg (noch) nicht ganz so offensichtlich. Mein vorheriges PentiumIII-System schaffte es auf unter 30 Watt im Idle-Zustand. Das neue System kommt mit einigen zusätzlichen Modifizierungen, auf die ich in einem späteren Artikel noch eingehen möchte, auf immerhin 45 Watt. Unter Volllast genehmigt er sich dann maximal 70 Watt. Im Internet habe ich schon Nutzer gefunden, die ähnliche Systeme auf unter 25 Watt gebracht haben. Beim Vergleich derartiger Systeme ist natürlich auch die Qualität des jeweiligen Messgeräts von Bedeutung. Hier kann ich besonders im niedrigen Wattbereich mit meinem „Schätzeisen“ keine überzeugenden Genauigkeiten erreichen. Dennoch entstehen Richtwerte, mit denen man das System verbessern kann.

Überzeugt bin ich von der Leistung meines Systems. Da ich ab und an Filme meines VDR rechne, war es das Ziel, dass sich dieser mit meinem alten System oft Tage dauernde Prozess merklich verkürzt. Nun schaffe ich es immerhin, VDR-Dateien in Echtzeit in nach DivX oder Xvid zu konvertieren.

UPDATE: Ein anderes Energiekosten-Meßgerät zeigt gut 10 Watt weniger an. Vor allem die Tatsache, dass im Standby-Betrieb nun 1 statt 11 Watt auf der Anzeige steht, bringt mich bei dem von mir verwendeten Netzteil zu der Annahme, dass mein bisher genutztes Meßgerät 10 Watt zu viel angezeigt hat. 30-35 Watt Verbrauch sind angesichts meiner unternommenen Anstrengungen schon etwas realistischer.

6 Kommentare

6 Kommentare zu “PC: stromsparend, leise, schnell & preiswert?!”

  1. Benam 30. Jun 2009 um 15:09 Uhr

    Hi, kann das Mainboard über DVI 1920×1200 ausgeben? Google kennt auch keine Antwort… 😉 Will einen ähnlichen Rechner zusammen bauen und müsste sonst noch eine extra Grafikkarte einbauen. Mailboards mit neueren Chips verbrauchen auch gleich so viel wie dieses plus eine Radeon 4670, da kann man es auch gleich so machen.

  2. Stephanam 30. Jul 2009 um 09:21 Uhr

    Vielen Dank für diesen grossartig hilfreichen Bericht. Ich brauchte genau das! Was hatte ich hier für eine Recherche und war immer noch nicht fertig und immer noch unschlüssig. (Welches Netzteil, welches Board, AMD oder doch Core2Duo… Ihr Artikel macht es mir nun endlich einfach.
    Echt, Danke.

  3. Andyam 19. Sep 2010 um 15:17 Uhr

    Vielen Dank für den sehr interessanten Bericht, habe mir es alles durchgelesen und bin dadurch etwas schlauer geworden, weiter so mit der Seite.

  4. Robertam 11. Feb 2012 um 11:57 Uhr

    Ein gutes Energiekosten-Meßgerät ist Voraussetzung. Ich hatte zuerst eines von Tchibo. Es war sehr ungenau und zeigte merkwügige Werte an. Z.B. Router = 11W, Modem = 11W, Router + Modem zusammen = 11 W. Ich habe es vor ein paar Jahren ersetzt. Beim Rechner habe ich auf ein kleines ITX System gesetzt: http://www.stromsparender-pc.de Es verbraucht IDLE ~15W und ist dabei sehr leise und schnell genug (außer für Spiele). Nach fast einem Jahr würde ich die gleiche Konfiguration nehmen.
    Interessanter wird es erst, wenn „Ivy Bridge“ von Intel rauskommt (vielleicht für Menschen, die einen Zusammenbau in Zukunft planen). Ich bin jedoch schon mit 15W Verbrauch sehr glücklich.

    Grüße

  5. blechkoppam 11. Feb 2012 um 12:36 Uhr

    Hallo Robert,

    danke für den Link – sehr schöne Seite zum Thema. Wie ich lese, hast du (anders als ich) ein PicoPSU-Netzteil im Einsatz. Ich denke, dass man gerade an dieser Stelle die größten Einsparungen erreichen kann. Was mir ein bisschen fehlt sind die Preise, die du für die Komponenten ausgegeben hast. Ich denke, dass das für viele auch ein nicht unerhebliches Kriterium ist.

  6. Robertam 11. Feb 2012 um 19:28 Uhr

    Hallo,

    ich werde versuchen in Zukunft ein paar Links mit Preisen zu den Produkten zu setzen. Es stimmt, eine PicoPSU Kombination ist leider teurer als ein „normales“ Netzteil. Ich musste mich auch überwinden, habe aber im Rechner davor gute Erfahrungen damit gemacht. Am Anfang suchte ich auch nach einer normalen Netzteil Alternative ohne Lüfter und landete beim ebenfalls teuren „Fortron Zen“ mit 300W. Als das NT zu Hause war, fing es plötzlich an zu pfeifen. Zum Glück konnte ich es zurückbringen. Ich habe danach ein PicoPSU und dieses 100W NT von „Reichelt.de“ gekauft: http://www.stromverbrauchinfo.de/grafik/picopsu_netzteil_gross.jpg (diese Lösung ist nicht optimal – man beachte die Kabel hinten ;))
    Die letzte Kombination 120W PicoPSU + NT habe ich von „ddcom24.de“. Laut Rechnung kostete es damals 78,30 Euro (mit Versand), wobei ich es ein paar Monate vor dem Zusammenbau gekauft habe.
    Das kleinere 80W PicoPSU + NT Bundle, dass auch ausgereicht hätte, gibt es dort jetzt für 61,90 Euro ohne Versand (z.Zt. jedoch nicht lieferbar). Es ist zwar immer noch teuer, aber von den Verbrauchswerten, Größe und der nicht vorhandenen Geräuschkulisse und den niedrigen Temperaturen im Rechner einfach unschlagbar. Ich persönlich würde ein Pico NT immer als Grundgerüst für einen PC wählen und notfalls bei anderen Komponenten wie z.B. der CPU sparen.

    Grüße

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