iPad - Schon - Begeisterung - Innovation

Jan 28 2010

Apples iPad – Innovation oder Langeweile?

Kategorie Hardware


Schon seit einigen Tagen waren die Apple-Jünger ganz hibbelig. Sehnsüchtig wartete man auf Apples neuestes Produkt. Die Erwartungen waren hoch. Nun – einen Tag nach der Präsentation des iPad – sind die Reaktionen im Internet sehr unterschiedlich. Von purer Begeisterung bis Ernüchterung ist alles dabei. Die einen sehen im iPad eine Revolution, die anderen wissen nicht so recht, was sie damit anfangen sollen. Ist halt „nur“ ein Tablet-PC, nicht mehr und nicht weniger. Quasi ein überdimensionales iPhone, mit dem man nichtmal telefonieren kann. Innovation sieht für mich anders aus – so zum Beispiel:

3 Kommentare

3 Kommentare zu “Apples iPad – Innovation oder Langeweile?”

  1. Benyam 01. Feb 2010 um 04:57 Uhr

    Du unterschätzt das Potential das iPads imo gewaltig. Tablets gibt es nun schon seit Jahren, eigendlich immer liefen sie mit normalem Desktop-OS. Das liegt wohl daran, das man krampfhaft versucht hat, sämtliche Funktionen eines Notebooks auch auf dem Tablet zur Verfügung zu stellen. Das iPad verfolgt einen ganz anderen Ansatz. Wie Steve Jobs auch schon bei der Präsentation des iPads gesagt hat, soll es das Notebook bzw. den PC nicht ersetzten. Es soll einfache Anwendungen, die es bisher nur am PC gab, auslagern. Dazu zählen:

    – surfen im Internet
    – Musik hören
    – Filme und Clips anschauen
    – eBooks lesen
    – meinen Terminkalender verwalten
    – e-Mails abrufen und schreiben
    – Photos ansehen
    – Social Networking

    Für all diese Anwendungen musste man bisher einen PC oder zumindest ein Netbook bemühen. Dabei gibt es breits Geräte, die wesentlich portabler sind, und all diese Funktionen beherschen. Nämlich Smartphones alla iPhone, HTC touch oder anderen Multitouchvertretern. Ich würde mein iPhone eigendlich nur noch für diese ganzen Dinge benutzen, gäbe es da nicht einen „kleinen“ aber entscheidenden Nachteil: Das viel zu kleine Display. Und genau da kommt das iPad. Kein Wunder, dass es eine modifizierte Version des iPhone-OS verwendet, denn genau für solche Anwendungen in Verbindung mit einem Multitouchdisplay ist das wie geschaffen. Ein OS X oder Windows 7 ist dafür überhauptnicht ausgerüstet und auch nicht gedacht. Viel zu groß der Funktionsumfang und auch nicht für Gestensteuerung mit den Händen ausgelegt. Das iPad beherscht fast alle Dinge, die der Heimanwender sonst am PC erledigen musste. Das geht in Zukunft alles viel komfortabler mit einem Tablet von der Machart eines iPads. Ein zu groß geratenes iPhone. Genau das brauche ich im Alltag. Spezielle Dinge wie CAD-Programme und Bildbearbeitung bleiben dem PC vorbehalten. Ich schaue mal in die Glaskugel und prophezeihe, das das Ding der Renner wird. Es fehlt zwar noch an einigen Ecken und Enden, aber mit der Zeit wird das noch perfektioniert werden. Das Ding ist eine wahre Innovation.

  2. blechkoppam 01. Feb 2010 um 19:28 Uhr

    @Beny:
    Keinesfalls unterschätze ich das Potential von TabletPCs. Ich bin nur der Meinung, dass Apple mit dem iPad ausnahmesweise kein großer Wurf gelungen ist. Dass, was man beim iPhone zu Recht noch als innovativ bezeichnet hat, fehlt beim iPad. Es ist ein ganz normaler TabletPC mit für Apple-Produkte erstaunlich vielen Defiziten. Dazu zählt zum Beispiel die fehlende Unterstützung von Multi-Tasking. Von den Apple-typischen fehlenden “Features” wie auswechselbaren Akkus und Speichererweiterungen bzw. brauchbaren Schnittstellen ganz zu schweigen. Das Weglassen der Flash-Unterstützung finde ich hingegen wieder gut – solange Flash-Anwendungen dermaßen Ressourcefressend auf das Internet losgelassen werden können.

    Was ich sagen will: Ich halte die Idee von TabletPCs durchaus für markfähig, finde aber, dass das, was Apple präsentiert hat nichts Neues zeigt und durchaus noch besser gemacht werden kann.

  3. Das iPad: Doch zu etwas zu gebrauchen?am 18. Okt 2010 um 22:43 Uhr

    […] eingebrannt. Als Anfang des Jahres mit dem iPad Apples neuster Coup auf dem Markt erschien, war ich eher skeptisch und der Meinung, dass man solch ein Gerät nicht unbedingt brauchen würde. Aufgrund des folgenden […]

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