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Juli 12 2011

XIV. Schaubudensommer

Kategorie Dresden


Heute abend war Schaubudensommer angesagt. Das „Internationale Sommerfestival für Theater, Vergnügen und Musik im Herzen der Dresdner Neustadt“ lud zum 14. Mal ein. Bereits seit letzter Woche Donnerstag kann man sich ab 20 Uhr auf dem Festivalgelände rund um die Scheune von jeder Menge Kultur begeistern lassen. Wer bisher noch nicht die Gelegenheit hatte vorbeizuschauen, kann dies noch bis Sonntag nachholen. Wie in jedem Jahr gibt es ein scheinbar unerschöpfliches Pot­pour­ri an Darbietungen. Wir haben uns in diesem Jahr für zwei Vorstellungen entschieden. Zunächst haben wir der „Oralneurotikerselbsthilfegruppe“ gelauscht und zugesehen (in genau dieser Reihenfolge). Mit „Beat-Box meets Pantomime“ könnte man das Programm vermutlich am Besten beschreiben. Dennoch wird dies dem Dargebotenen kaum gerecht und beschreibt es nur ansatzweise.

AnschlieÃ?end haben wir uns die fast schon obligatorischen Schlange von „Annamateur und AuÃ?ensaiter“ angetan. Bereits deutlich vor Start der Show schlängelte sie sich wie gewohnt von der AuÃ?entreppe zum groÃ?en Saal über den Hof der Scheune. Wir wurden nicht enttäuscht. „Ritalin“ war der Titel der Show. Jeder Besucher erhielt bereits am EinlaÃ? Pillen mit der Aufschrift „Halt still!“ (für meine Frau) und „Sei brav!“ (für mich) ausgehändigt. Die Stimmung wurde dadurch eher positiv beeinflusst. Als dann bei der Zugabe noch „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana angestimmt wurde, war ich zunächst äuÃ?erst skeptisch. Mutig, sehr mutig – die Anna-Maria Scholz. Meine Skepsis wurde bereits nach kurzer Zeit durch das Verlangen unterdrückt, vor die Bühne zu springen und wild rumpogend die Darbietung zu huldigen. Leider glücklicherweise bin ich mittlweile zu alt für diese Sperenzchen.

Insgesamt (wie jedes Jahr) ein gelungener Abend.

PS: Seid mir nicht böse – aber ich würde mich freuen, wenn im nächsten Jahr nicht mehr so viele Besucher zum Schaubudensommer kämen und ich nicht mehr eine halbe Stunde auf meinen Flammkuchen warten müsste. AuÃ?erdem würde ich kürzere Schlagen an den Getränkeausgabestellen und vor den einzelnen Veranstaltungen richtig gut finden…nur mal so…verdammt…vielleicht sollte ich auch einfach nur weniger positiv berichten…

5 Kommentare

5 Kommentare zu “XIV. Schaubudensommer”

  1. AntonLauneram 13. Juli 2011 um 17:17 Uhr

    In welcher Vorstellung warste denn?

  2. AntonLauneram 13. Juli 2011 um 17:20 Uhr

    Ich meine 21.30, 22.30 oder 23.30? Weil die Anna-Schlange mit zunehmenden Abend kürzer wurde.

  3. blechkoppam 14. Juli 2011 um 08:31 Uhr

    Wenn ich mir deinen Beitrag (und die Kommentare bezüglich der telefonischen Liveübertragung) so durchlese – dann könnten wir unbekannterweise in der gleichen Vorstellung (21:30) gewesen sein. Ich war der, dem irgendein Witzbold aus der Anna-Schlange über mir (während des Wartens auf der Treppe) sein Getränk (sicher nicht mit Absicht) auf den Rücken gekippt und damit für allgemeine Heiterkeit gesorgt hat.

    DU WARST DAS NICHT ZUFÃ?LLIG? ICH WÃ?RDE MICH GERN „BEDANKEN“! 😉

  4. AntonLauneram 20. Juli 2011 um 19:53 Uhr

    Nö. Ich hab mein Getränk schön selbst ausgesüffelt. Ich hab aber auch nix von umstürzenden Getränken mitbekommen. Und ja, ich war auch 21.30 Uhr. 😉

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