Apr. 11 2007
Panometer Dresden: Ein Blick in das Jahr 1756
Die Hemmschwelle eine der jüngsten Attraktionen Dresdens zu besuchen ist ungefähr 9 Euro hoch. Genau dies ist der Betrag, den man als „Nicht-ErmäÃ?igter“ zahlen muss, um sich ein überdimensionales 360°-Panorama Dresdens von der Zeit um 1756 anzuschauen. Die 9 Euro Eintritt steigerten meine Skepis gegenüber diesem von der DREWAG mitfinanzierten Millionenprojekt von Yadegar Asisi etwas. Zu finden ist das Ganze im Gasometer im Dresdner Stadtteil Reick.
Das Panorama ist stolze 27 Meter hoch und offenbahrt einen maÃ?stabsgetreuen Einblick in das Leben der Bewohner Dresdens im 18. Jahrhundert. Der Besucher steht dabei auf einer mehrstöckigen zentralen Plattform und befindet sich scheinbar auf dem Glockenturm der Hofkirche. Von dort aus hat er einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Besonders interessant ist der durch faszinierende Licht- und Soundeffekte greifbar gemachte Tageszyklus. Grundlage für das Panorama waren neben verschiedenen historischen Grundrissen, Malereien und Zeichnungen vor allem Fotografien, die der ganzen Szenerie eine verblüffende Realität verpassen. Die gesamte Installation mit ihren erstaunlich detailreichen Bildern und Szenen sowie den Licht- und Soundeffekten hat mich sprachlos gemacht – was nicht oft vorkommt.
Mein Fazit: Trotz der unverschämt hohen Eintrittspreise lohnt sich ein Besuch.



