Aug. 22 2010
Helma hat eine Idee
Unsere Oberbürgermeisterin hat festgestellt, dass man gegen „Verkehrsdreck und StraÃ?enlärm“ vorgehen müsse. Und – als hätte jemand bei der höchsten Beamten der Stadt gleich einen ganzen Kronenleuchter auf einmal angeschaltet, hat sie auch umgehend einen zukunftsweisenden Vorschlag parat: „Man muss die Alternativen zum Autofahren stärken“. Da bin ich doch ganz schön baff und staune, was wir doch für helle Köpfe in unserer Stadt haben. Nun könnte man meinen, dass das Ganze wieder leeres Gewäsch ist, um die Bürger der Stadt zu beruhigen. Mitnichten! Selbstverständlich hat man auch gleich daran gedacht, das Ganze schwarz auf weiÃ? niederzuschreiben. Nachlesen kann man das dann im „Verkehrsentwicklungsplan 2025plus„.
Moment mal…2025? Und dann auch noch „Plus“?
…ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
Ich werde bis dahin noch fröhlich weiter mit meinem Skoda Octavia durch die Gegend fahren.
2 Kommentare zu “Helma hat eine Idee”




Frau Orosz will wahrscheinlich einfach nur nichts überstürzen (und damit Zeichen setzen wider die Hektik in unserer ach-so-schnellebigen-Zeit). Irgendwie ist das aber eine pfiffige Methode: Man verkündet eine toll klingende Idee, die nur leider jetzt (angeblich) noch nicht umsetzbar ist. Damit steht man schon einmal gut da. Und wenn es dann doch nichts wird, hat wahrscheinlich der später im Amt befindliche OB die Schuld. Es sei denn, Frau Orosz wird so oft wiedergewählt (geht das überhaupt?) – dann muss sie tatsächlich ran.
Wie schön, da muss niemand fürchten. Kommt Zeit, kommt das Elektroauto, was gefühlt, gesehen und gerochen auch keine Verschmutzung unserer Umwelt mehr verursacht 🙂