Das ist echt’ne Schande. Eine Schweinerei sozusagen. Die einzige noch vorhandene Möglichkeit im Hechtviertel frisches Fleisch käuflich zu erwerben, ist Geschichte. Der Netto-Supermarkt auf der Johann-Meyer-Straße hat seine Fleischtheke wegrationalisiert. Angeblich, weil immer mehr abgepackte Fleischprodukte (Fachjargon: SB-Waren) nachgefragt werden. Natürlich werden tendentiell eher mehr abgepackte und auf Haltbarkeit getrimmte Lebensmittel verkauft, die diese zumeist billiger sind und sich nicht jeder die frische, dafür aber teure, Schweinshaxe leisten kann. Aus diesem Grund aber gleich komplett auf Qualität zu verzichten ist in meinen - betriebswirtschaftlich zugegebenermaßen nicht besonders scharfen - Augen schon etwas kurzsichtig.

Ich vermute, dass sich in Wirklichkeit die stylischen neuen teuren von den Kassiererinnen “gehassliebten” Touchscreen-Kassen nicht rentieren, und nun die in der Unterhaltung doch recht preisintensive Fleischtheke dran glauben musste.

Kommentare:
  1. blechkopp sagt:

    …der Buschfunk meldet soeben, dass die Genossenschaft “Wochenmarkt in Dresden” in Erwägung zieht, einen kleinen Frischemarkt mit Fleisch- und Fischangeboten an der Erlenstraße Ecke Hechtstraße zu eröffnen. Momentan sucht man allerdings noch nach dem Besitzer der als Parkplatz genutzten Fläche…nunja…ich hoffe er wird gefunden!

    Danke an den Buschfunk für den sachdienlichen Hinweis.

  2. Mathias sagt:

    Hoffentlich klappt es mit dem neuen Markt, die derzeitige Situation ist unerträglich und der Fleischer an der Schauburg macht auch immer so zeitig zu das man als Arbeitnehmer kaum noch ne Möglichkeit in der Umgebung hat.

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