Juni 17 2006
BRN 2006: Erster Tag
Der erste Abend der BRN 2006 ist vorrüber – Zeit für ein kleines Fazit des ersten BRN Tages:
- Die Bier- und Bratwurstpreise sind weitgehend stabil geblieben
- Die Polizei tritt nach meiner subjektiven Meinung nicht so massiv auf, wie in den letzten zwei Jahren
- Das BRN Museum ist ein Erfolg; die zahlreichen Artikel, Poster, Fotos, Videos bzw. die Soundcollage und die „Ausstellungsstücke“ sind sehr interessant
- Bei der 1-EURO-Tombola im BRN-Museum gabs für mich leider nur einen Trostpreis (Furzkissen) zu gewinnen, während andere ein Los für ein 40-Euro-Siebdruck-Poster ergattern konnten, Glückwunsch an Roberto!
- Es gibt – wie jedes Jahr – zu wenig Mülleimer…kein Wunder dass die Besucher auch gern mal was fallen lassen
Weiterhin wurde ich um die Erkenntnis reicher, dass man auf keinen Fall in der Nähe eines Beamers mit seinem Handy telefonieren sollte, während das WM-FuÃ?ballspiel zwischen den Niederlanden und der Elfenbeinküste übertragen wird. Mir „unwissendem Möchtegern-Medientechniker“ war nicht bekannt, was für massive Bildstörungen durch ein Handy-Telefonat ausgelöst werden können. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei den fuÃ?ballinteressierten Besuchern des Bottoms Up in aller Form entschuldigen und mich dafür bedanken, dass ich nicht direkt aus der Kneipe geprügelt wurde!
Für sachdienliche Hinweise, wie man derartige Störungen erfolgreich unterbinden kann, ist eine Belohnung von einem Freibier in selbiger Kneipe ausgesetzt – schreibt einfach einen Kommentar und wendet euch im Bottoms Up an Tom! 🙂
PS: Danke an das stürmische Pärchen im zweiten Stock eines Hauses der AlaunstraÃ?e (oberhalb in Höhe der Bühne), die das Publikum mit ihrem öffentlichem Coitus gegen Mitternacht gut unterhalten haben.
6 Kommentare zu “BRN 2006: Erster Tag”




Das Thema Müll hat mich auch etwas verweundert.
Es gibt ja 2 Besuchertypen:
– Anwohner und Nachmittagsbesucher
– Abendbesucher
Der typische Abendbesucher wohnt nicht in der Neustadt, er lässt sich gern von der Masse schieben und WILL gar nicht auf seinen Plastikkonsum denken. Die Ausschenker sehen das wohl auch so und verfahren wohl wie folgt:
„Wenn am Abend eh keiner auf Qualität achtet, brauchen wir auch keine Mülleimer. Die lassen eh alles fallen. Also sollen sie einfach alles fallen lassen, denn aufsammeln müssen wir sowieso.“
Heute (So nachmittag )war die Neustadt nämlich wieder pieckobello-sauber.
Ich fand es Sonnabend abend ganz schön ungemütlich in der Neustadt. Zum Teil zu laut, zum Teil musste man durch Müll waten. Naja..wems gefällt.
Die Nachmittagsbesucher lassen das Fest scheinbar nicht so ausufern (im Bezug auf Müll), da bleiben die Strassen sauber.
nun, ich bin da wohl eher ein „Mischtyp“…also Anwohner und Nachmittags und Abendbesucher.
Meine Freundin hat heute krampfhaft versucht, einen Mülleimer für ihren Plastebecher zu finden – ohne Erfolg! Nun steht der Becher bei uns zu Hause und wartet darauf, dass er ins nächste BRN-Museum in eine Vitrine mit der Inschrift „einziger benutzter Plastebecher, der die BRN 2006 überlebt hat“ zu kommen.
🙂
Seit mehreren Jahren versuche ich schon Sonntag besonders früh aufzustehen, um das ganze Chaos mal fotografisch festzuhalten – der Wille war immer da – aber das Fleisch…
Danke für die lobenden Worte zum BRN-Museum! Leider hast Du Dich bei Deinem Besuch nicht zu erkennen gegeben – aber ich meine, mich an den Furzkissengewinner zu erinnern. Komischerweise ist er ungefähr sieben Jahre, hat rote Haare und heiÃ?t Peter 😉 Wir werden diese Woche vermutlich noch einmal die Pforten des Museums für alle Interessierten öffnen. Wann genau teile ich noch mit!
@ KaiCrow: die Idee mit dem Plastebecher find ich spitze – her damit!
WAS?
Man hat mir glaubhaft zu versichern versucht, dass es sich bei dem von mir hart erkämpften Furzkissen um eine Rarität – quasi ein Einzelstück handeln würde.
🙂
BTW: KaiCrow = blechBlog
PS: Ihr ward so beschäftigt und „emsig bei der Sache“, da wollte ich euch nicht mit solchen Nebensächlichkeiten wie meiner Weinigkeit ablenken! 🙂
ja,ja die losverliererheulsusen…!
kurze erklärung: es gab drei furzkissen, aber alle sahen anders aus! als trostpreis sorg ich mal für einen gästelistenplatz bei den roboters oder ein poster, dann muÃ?t du dich wenigstens zu erkennen geben!
stefanie, peter durfte das furzkissen nicht mitnehmen, das ist ein geheimnis, wenn das jetzt seine mama liest……
der hat sich den euro für das los extra hart erarbeitet! dafür hat er das gelb-rote, der mistfink
hihi
Sollte sich die „Heulsusen-Taktik“ doch noch als Erfolg herausstellen, und ich zusätzlich zu meinem bereits liebgewonnenen Trostpreis einen weiteren Trostpreis „erheult“ haben, der ja „augen- oder ohrenscheinlich“ möglicherweise gar kein Trostpreis, sondern eher schon ein Hauptgewinn wäre?
🙂
Sollten sich die Pforten des Museums wie bereits angekündigt nochmals öffnen, bin ich natürlich gern dazu bereit vorbeizukommen.