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Juli 13 2010

52 Weeks 52 Cams


Ich gehöre ja zu den „Knipsern“, denen bewusst ist, dass die Qualität eines Fotos nur zu einem ganz geringen Teil von der verwendeten Kamera abhängt. Diese Meinung vertrete ich nicht (nur) aus dem Grund, weil ich mir keine teure Kamera leisten kann, sondern weil ich schon Fotos von Leuten gesehen habe, die aus gewöhnlichen Kameras wahre Wunderwerke hervorbringen. Dennoch interessiere ich mich sehr für Kameras und schaue jedem gesichteten Modell heimlich hinterher. Besonders aufgeregt bin ich, wenn ich ein älteres Modell zu Gesicht bekomme. Ich selbst habe zwei ältere Fotoapperate, die ich gern mal in die Hand nehme, um die Mechanik zu bestaunen.

Auf www.7d7c.de hat sich jemand den SpaÃ? gemacht, an sieben Tagen mit sieben verschiedenen Kameras zu fotografieren. Klingt erstmal ziemlich unspektakulär – endete aber in der Aktion, in 52 Wochen mit 52 Kameras zu fotografieren. Die Kandidatenliste lässt Kenner sicherlich mit der Zunge schnalzen. Besonders die Fotos von den antiken Kameras sind wirklich hübsch anzuschauen. Diese Feinmechanik – grandios.

2 Kommentare

2 Kommentare zu “52 Weeks 52 Cams”

  1. Frankam 25. Juli 2010 um 11:29 Uhr

    Die Frage ist aber, zu welcher Erkenntnis diese Fotoserie führen könnte? Ein Vergleich wäre nur möglich bei einem immer gleichen Motiv (unter jeweils identischer Ausleuchtung). (Absehbare) Unterschiede in den Bildern würden zunächst am Objektiv liegen. Bedingung wäre weiterhin, dass identische Filme verwendet werden, die auch reproduzierbar gleich entwickelt werden. Und letztlich muss zwecks Darstellung im Internet ein Scan durchgeführt werden. Wird der (Negativ?)Film direkt gescannt oder erst das Positiv? Wie entstehen diese Positive, also die Prints? Bei einem Farb-Print würden dann bereits Tonwerte in den Lichtern fehlen, bei SW-Bildern aus Eigenentwicklung* dürfte die Gradation nie verändert weren (* aus dem Labor kommend, sind solche Bilder immer auf Farbpapier). Bzw. wird mit Diafilm gearbeitet? Jegliche Kontrastkorrekturen nach dem Scan müssten entfallen, um Vergleiche zu ermöglichen.

  2. blechkoppam 01. Aug. 2010 um 21:38 Uhr

    @Frank: Mir ging es eher um die antiken Apperate und nicht um die Fotos, die diese Schmuckstücke produzieren.

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