Archiv für die Kategorie: “Internet & SEO”



Seit Kurzem bin ich stolzer Besitzer eines Gewerbescheins für einen Nebenerwerb. Schuld daran ist dieser verdammte Blog. Seit einiger Zeit wirft er doch tatsächlich mehr Geld ab, als ich eigentlich für das Webhosting ausgebe. Eine umfassende Recherche bei Google&Co ergab, dass man irgendwann um eine Gewerbeanmeldung nicht mehr herum kommt. Zwar liest man bei einigen Quellen, dass man Einnahmen aus einem solchen Hobby wie das Bloggen unter Umständen als “Liebhaberei” verbuchen kann, aber bei Beträgen, die über den Cent-Bereich hinausgehen wird aus dem Spaß irgendwann bitterer Ernst. Böse Zungen könnten nun argumentieren, dass ich doch dann bitteschön die lästige Werbung in diesem Blog unterlassen und meinen Lesern damit etwas Gutes tun könnte. Dies würde jedoch nicht meiner Art als “geldgeiler Sack” entsprechen. Und somit möchte ich meiner Linie weiterhin treu bleiben und diesen Blog (steuerrechtlich korrekt) auch in Zukunft zur Finanzierung meines anderen teuren Hobbies ausbeuten.

Die Gewerbeanmeldung geht übrigens ganz fix und unkompliziert. Hier in Dresden geht man dafür auf die Theaterstraße 10 in den 5. Stock und bezahlt 26 Euro. In der Steuererklärung muss man dann zusätzlich die Anlagen GSE (Gewerbliche-Selbstständige Einkünfte) und EÜR (Einnahmen-Überschuss Rechnung) ausfüllen. In welchem Umfang man Ausgaben anrechnen kann bzw. wieviel dann nach den Abzügen tatsächlich noch übrig bleib, wird sich nach meiner übernächsten Steuererklärung zeigen.

Eine gute Informationsquelle zum Thema: Adsense: Gewerbe oder nicht

PS: Dieser Beitrag ersetzt nicht den fachkundigen Rat ihres Steuerberaters!

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…war zumindest mein erster Gedanke nach der Konsumierung dieses Video-Podcasts:

Endlich: Sixtus vs. Lobo als Videocast zum Thema Techik des Alltags

In den Kommantaren ist man ob der humoristischen Qualität dieses Streifens eher geteilter Meinung. Ich fands - auch wenn man die Telegenität der beiden Protagonisten durchaus als ausbaufähig bezeichnen kann - nicht schlecht.

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Für mein neuestes Projekt (mehr wird noch nicht verraten) brauchte ich unbedingt ein paar Soundeffekte. Dabei bin ich im Internet auf eine recht brauchbare Suchmaschine gestoßen. Zu finden ist das Ganze unter www.findsounds.com. Sehr empfehlenswert für alle, die auf der Suche nach ganz speziellen Sounds sind und nicht die Zeit haben, mit dem Aufnahmegerät durch die Prärie zu tigern.

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Nun ist es also offiziell: die eBay-Chefin verläßt nach genau zehn Jahren das Schiff…meiner unbedeutenden Meinung nach das Sinkende!

Zu viele Nutzer sind verärgert über mangelnde Sicherheit und unzureichenden Support. Zu viele Verkäufer (vor allem die umsatzmachenden Gewerblichen) klagen über steigende Kosten und sinkende Umsätze und kehren der eBay-Plattform den Rücken. eBay kümmert sich zu sehr um die Steigerung der eigenen Gewinne, als um die Belange seiner Nutzer…fatal!

Was eBay noch über Wasser hält, ist der Bekanntheitsgrad und die fehlende Konkurrenz. Bei letzterem wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, etwas vergleichbares an den Start zu bringen. Wahrscheinlich hat nur niemand den Mut, das nötige Kapital zu investieren, um ersteres zu steigern.

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Heutzutage kann sich manch einer kaum noch vorstellen, wie gemütlich es noch vor zehn Jahren im Internet zuging. Geschwindigkeiten wurden noch in “einigen wenigen Kilo” gemessen - da kannte man noch jedes Bit persönlich. Im Zeitalter von Breitbandverbindungen sind die Wartezeiten trotz speicherfressender Inhalte kaum noch spürbar. Wohl dem, der solch eine schnelle Verbindung sein Eigen nennen kann. Was mittlerweile auch in glasfaserdurchzogenen Städten kein Problem mehr ist, kann in ländlichen Regionen schnell zum Alptraum werden. Einen solchen erwartete ich eigentlich auch, als ich den Gedanken fasste, das betagte 33,6k in meinem Elternhaus durch ein schickes DSL-Modem zu ersetzen. Nicht nur die Eltern könnten so viel schneller durchs Netz surfen - nein - auch die lieben Kinder hätten endlich eine Ausrede weniger, nicht nach hause zu kommen! ;-)

Zunächst die gute Nachricht: alle in Frage kommenden DSL-Anbieter vermeldeten, dass DSL in meinem Heimatdorf verfügbar wäre. Die schlechte Nachricht war allerdings, dass auf Grund der “letzten Meile” nur die (teure) Telekom in der Lage war, einen Komplettanschluss (Telefon+DSL) anzubieten. Bei allen anderen Anbietern würde die Grundgebühr weiter an die Telekom bezahlt werden müssen. Nach einigem Suchen und Hin und Her bin ich dann bei Alice gelandet. Hier erhält man, falls man gezwungen ist, die Telekom-Grundgebühr weiter zu bezahlen, monatlich eine Gutschrift von 10 Euro. Außerdem gibt es noch eine günstige Festnetz-Flatrate und man hat die Möglichkeit, für die DSL-Verbindungen einen Minutentarif zu nutzen. Gerade letzteres ist ersteinmal nicht ganz uninteressant, da die Nutzung wahrscheinlich nicht über ein paar Stunden hinausgeht. Sollte das neue schnelle Netz doch öfter als geplant genutzt werden, kann man die Flatrate jederzeit nachbuchen. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die sehr kurze Vertragslaufzeit von nur einem Monat….geradezu perfekt, um die Geschichte mal auszuprobieren.

Am Wochenende nun war ich wiedereinmal zu Hause und konnte mich um die Einrichtung des Internets kümmern. Für die Installation des Telefons hatte meine Mutti schon gesorgt…RESPEKT! Zunächst sah alles recht einfach aus. Im Haus befinden sich zwei Telefondosen. Eine praktischerweise neben dem Telefon, die andere - mindestens genauso praktisch - direkt neben dem Rechner. Nun wollte ich die Alice-Box (wo ja auch die DSL-Technik drin steckt) an die Dose neben dem Rechner klemmen, und das analoge Telefon einfach ohne der Box an der Telefondose betreiben. Hört sich unkompliziert an - funktioniert aber nicht. Obwohl man laut Vertrag einen “analogen Telefonanschluss + DSL” bucht, telefoniert man in meinem Fall (laut Alice sog. Anschlusstyp 3) über “Voice over IP“. Das klingt erst einmal recht fortschrittlich, hat aber den entscheidenden Haken, dass ich meine Telefon-Flatrate nur dann nutzen kann, wenn ich das Telefon direkt an die Alice-Box anschließe. Verbinde ich das Telefon direkt mit der Dose, telefoniere ich über die alte Nummer und bezahle somit die Minutenpreise der Telekom. Nun war mir auch klar, warum man eine weitere zusätzliche Nummer bekommt.

Nun zum zweiten Problem:
Ich hatte mir in weiser Vorraussicht von einem Kollegen einen einfachen WLAN-Router besorgt. Kostenpunkt: Ein Butterkeks mit Schokoladenüberzug aus dem Konsum um die Ecke. Dieser würde in Verbindung mit der Alice-Box mein “Standort-Problem” aus der Welt schaffen. Zusätzlich könnten auch “Laptop-besitzende Familienmitglieder” das Internet im gesamten Haus nutzen. Leider besitzt dieser WLAN-Router ein integriertes DSL-Modem. Da die Alice-Box bereits ein solches Modem besitzt, und sich das Modem des Routers nicht deaktivieren lässt, kann ich den Router leider nicht nutzen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich auf diese Idee gekommen bin. Glücklicherweise gibt es in einem mir bekannten Internet-Auktionshaus eine regelrechte “Router Schwemme”, da jeder DSL-Anbieter seinen Neukunden diese Teile regelrecht hinterherwirft…

Fazit:
Durch das VoIP der Alice-Box dauert es einige Zeit, bis nach dem Wählen einer Nummer das Rufzeichen zu hören ist. Weiterhin erscheint die Rufnummer des Gesprächspartners nicht, wenn er über die neue Rufnummer anruft. Außerdem gab es einen merkwürdigen “Aussetzer”. Obwohl das Telefon klingelte, kam nach dem Abheben kein Gespäch zu Stande - es klingelte einfach weiter. Hier müssen wir aber wohl noch den Langzeittest abwarten. Die Sprachqualität ist in Ordnung. Das Internet ist mit 1,5Mbps nicht besonders schnell aber ausreichend.

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