Jan. 11 2007
Ich sag JA zu „Killerspielen“
Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder zur Abwechslung und der „guten alten Studenten-Wohnheim-Zeiten“ wegen, eines dieser momentan so berüchtigten KILLERSPIELE gespielt. Unreal Tournament aus dem Jahre 1999. Ich hatte schon fast vergessen, wie herrlich befreiend so ein virtuelles Gemetzel sein kann. Gerade den derzeit so arg gestressten CSU-Politikern könnte ein gepflegtes Deathmatch meiner Ansicht nach gut tun. Bei der Gelegenheit würden einige vielleicht sogar Gefallen daran finden und begreifen, dass das Verlangen nach einem Verbot von sogenannten Killerspielen (kann mir das mal jemand exakt definieren?) absurd ist und mal kurz darüber nachdenken, was es für andere sinnvollere Möglichkeiten gibt, Jugendliche vom Amoklaufen abzuhalten.
Aber – was rege ich mich auf. Ich bin doch nur ein kleiner Wicht, der nichts davon versteht, was derartige KILLERSPIELE in einem Jugendlichen so anrichten können. Ich bin ja selber befangen, und habe SpaÃ? dabei, mit dem Mauszeiger auf Pixel zu zielen, um im richigen Moment die linke Maustaste zu drücken. Ich kann ja schlecht einschätzen, ob Sechzehnjährigen der Unterschied zwischen einem Haufen Pixel und einem Menschen schon bewuÃ?t ist. Um das zu beurteilen haben wir ja fachkundige Politiker, die sich mit der Materie auskennen. Was bin ich froh, dass mir diese Entscheidung von so hoher Stelle abgenommen wird. Also trolle ich mich vom Schauplatz dieser irrwitzigen Diskussion und widme mich wieder meinem guten alten 3D-Shooter, so lange ich dafür noch nicht in den Knast wandern muss.
3 Kommentare zu “Ich sag JA zu „Killerspielen“”




Moin. Ich schau ja öfter mal vorbei, nur kommentiert habe ich bisher (glaube ich) noch nichts. Doch diesem Beitrag kann und muss ich mit lauter Stimme beipflichten! Es ist ja nichts neues, dass Politiker manchmal nicht wissen, wovon sie reden – und wenn einem dann auch noch die Eloquenz (http://www.rushme.de/stoiber-stilblueten/) fehlt, kommen eben solch sinnlose Debatten heraus.
Die Frage ist doch eher, warum manche Leute scheinbar nicht wissen, dass zwischen Pixeln und Menschen ein Unterschied besteht. Aber wenn der Fernseher den Erzeihungsberechtigten spielt und alle anderen, die eigentlich in dieser Verantwortung stehenm lieber unnütz diskutieren, ist das schon fast kein Wunder.
The Bomb has been planted.
http://www.chip.de/umfrage/c1_umfrage_22862484.html
Soso…der Cowboy schaut also öfter mal vorbei – grüÃ? ditzsch!
Enemy Spotted 😉
Freut mich, dass ich auch „Stammleser“ habe. Sehr schöner Stoiber-Link.