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Mai 07 2009

Sperrlisten – wenns nur nicht so schrecklich traurig wäre…

Kategorie Dies & Das


…käme man aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Immer dann, wenn mir neue Meldungen über das, was viele Politiker zum Thema Internet-Sperrlisten meinen kundtun zu müssen, vor die Augen kommen, kommt mir der Begriff Realsatire in den Sinn. Wie kann man nur ernsthaft mit dermaßen fadenscheinigen Argumenten solche Forderungen stellen? Wie blauäugig muss man eigentlich sein, um nicht zu sehen, wohin das alles führen kann? Gestern noch die bösen Chinesen an den Pranger gestellt und deren Internetfilter als unerhörte Verletzung der Meinungsfreiheit gebrandmarkt und heute plötzlich ohne schlechtes Gewissen zu haben die Infrastruktur für eben solch einen Filter schaffen. Und das alles mit der Begründung, den Zugang zu Seiten unterbinden zu wollen, die man eigentlich mit geringem Aufwand bereits heute und ohne Sperrlisten komplett von der Bildfläche verschwinden lassen könnte. Angesichts dieser geballten Inkompetenz graut mir vor dem bevorstehenden „Superwahljahr“.

Einen sehr schönen Artikel zum Thema gibts wiedermal von „Twister“ auf TP.

Ein Kommentar

Ein Kommentar zu “Sperrlisten – wenns nur nicht so schrecklich traurig wäre…”

  1. blechBlog - Nichts ist unblogbar!am 10. Mai 2009 um 18:45 Uhr

    U.v.d.Leyens Statement zur Online-Petition gegen Internetsperren…

    Eine zivilisierte Gesellschaft, einschließlich der Internetgemeinschaft, die Kinderpornografie ernsthaft ächtet, darf auch im Internet nicht tolerieren, dass jeder diese Bilder und Videos vergewaltigter Kinder ungehindert anklicken kann. Das Lei…

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