Fahrrad - Vergleich - Samstag - Feldwege

Mai 10 2010

Bergamont Vitesse 5.0

Kategorie Dies & Das


Samstag habe ich endlich zugeschlagen und mir nach langem hin und noch mehr her ein neues Fahrrad zugelegt. Irgendwie ging dann beim Händler doch alles ganz schnell. Man könnte sagen, es war „Liebe auf den ersten Blick“. Entschieden habe ich mich nun für das „Bergamont Vitesse 5.0„.

Bergamont

Bis auf die „normalen“ und damit nicht-hydraulischen Felgenbremsen und den recht dünnen Reifchen, bin ich doch zufrieden. Die Bremsen sind immerhin eine starke Verbesserung zu denen, die seit 10 Jahren mein altes Rad zieren. Der Umstieg von Mountenbike-Schlappen auf 37-er Trekking-Bereifung ist dafür schon eine extreme Umstellung. Ich bin gespannt, ob ich mich auf Dauer daran gewöhnen kann. Da ich das Rad größtenteils im Stadt- und Überlandverkehr bewegen werde, ist dies meiner Meinung nach die richtige Entscheidung. Erste Tests auf Kopfsteinpflaster waren – naja – sagen wir gewöhnungsbedürftig. Normales Gehwegpflaster oder auch einfache Feldwege sind dafür problemlos zu bewältigen. Positiv überrascht war ich auch von dem angenehmen weil geringen Gewicht des Boliden.

Nach den ersten 30 Testkilometern kann ich zumindest einen Vergleich zu meinem bisherigen Fahrrad ziehen. Den Unterschied mit dem obligatorischen Vergleich zwischen Tag und Nacht zu beschreiben, wäre noch stark untertrieben. Ich hätte nicht gedacht, dass das Abstrampeln zum Zwecke der Fortbewegung mit einem neuen Fahrrad so viel mehr Spaß macht. Blöd nur, dass sich durch den Neukauf gleich weitere Investitionen in den Vordergrund drängen. Spontan fallen mir da Fahrradschloss (10% des Wertes des Fahrrads…na klar), Helm und Satteltasche ein – na toll…

8 Kommentare

8 Kommentare zu “Bergamont Vitesse 5.0”

  1. Daniel Weigeltam 11. Mai 2010 um 00:46 Uhr

    Ist ja klar, groessere Raeder, schmalere Reifen, das ist ein riesiger Unterschied zum MTB. Das merke ich immer wieder wenn ich vom MTB mal auf Rennrad umsteige. Besonders im Ueberlandverkehr wird der Unterschied spuerbar sein.

    Sehr vernuenftig, dass Du kein 149Euro-Baumarktmodell genommen hast. Damit wirst Du sicher lange Spass haben.

    Fuer mein Fahrradschloss habe ich uebrigens auch 40 Euro ausgegeben. Das muss es einfach wert sein, schon wegen der Versicherung.

  2. blechkoppam 11. Mai 2010 um 18:20 Uhr

    Klar ist das klar – theoretisch. Dass es praktisch noch viel klarer ist habe ich erst durch das neue Fahrrad zu spüren bekommen. Hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass der Unterschied so gravierend ist. Allerdings werde ich jetzt meine Touren wohl ausdehnen müssen, da es ja viel weniger anstregend ist. Ein Nachteil, der sicherlich keiner sein wird. Habe mir schon ein paar feine Touren rausgesucht. Es scheint so, als hätte ich ein Hobby wiederentdeckt…

  3. AntonLauneram 18. Mai 2010 um 16:32 Uhr

    Schade, dass ich das nicht eher gelesen habe, sonst hätte ich Dir gern die erzgebirgische Marke TBR empfohlen … gibts beim Flade auf der Königsbrücker.

  4. blechkoppam 18. Mai 2010 um 20:35 Uhr

    @Anton: TBR scheint aber eher nicht die Art von Räder zu bauen, die ich gesucht habe…leichtes Rad für die Stadt und längere Touren.

  5. 20,83km in 56:43am 21. Jun 2010 um 21:12 Uhr

    […] Monat habe ich schon meinen neuen Drahtesel, aber mehr als eine Handvoll Elberadweg-Kilometer, die eine andere Tour durch die Innenstadt und […]

  6. Hechtfest 2011 – Nachtragam 29. Aug 2011 um 19:59 Uhr

    […] Trotz aller Vorsicht habe ich mir heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit eine Scherbe in das Pneu meines Drahtesels  gefahren, und durfte somit die letzten Meter vor Wut nicht nur schnaubend sondern auch schiebend […]

  7. MMindam 29. Aug 2011 um 20:40 Uhr

    Was ist eigentlich aus dem oben erwähnten Helm geworden? 😛

  8. blechkoppam 29. Aug 2011 um 20:42 Uhr

    @MMind: Meine Mutti würde sagen „…muss halt erst was passieren…!“ 😉

Einen Kommentar hinterlassen


Spammen zwecklos!
Lediglich zum Zwecke der Linkverbreitung abgegebene Kommentare werden kommentarlos gelöscht!