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Jan. 18 2011

Atlas zur deutschen Alltagssprache

Kategorie Dies & Das


Die Deutsche Sprache ist manchmal alles andere als einfach. Nicht nur, dass man sich gerade in Hinsicht auf die Rechtschreibreform(en) sowohl grammatikalisch als auch orthografisch leicht auf das sprichwörtliche Glatteis begibt. Nein! Auch und gerade die vielen regionalen Feinheiten sind es, die einem beim Lesen und Schreiben von Texten ein ums andere Mal die Stirn in Falten legen lassen. Was den einen ärgert und schnell als Schandfleck auf dem weiÃ?en Leibchen der hochdeutschen Sprache gebrandmarkt wird, ist für mich das nötige Salz in der täglich konsumierten (Buchstaben)-Suppe.

Die philologische-historische Fakultät der Uni Augsburg trägt schon seit einiger Zeit solche regionalen Unterschiede der deutschen Sprache zusammen und stellt die Ergebnisse anschaulich grafisch dar.

Haben wir die Uhr um, an, dran oder gar oben? Setze ich die Brille auf, ziehe oder lege ich sie an? Sagen wir Fasching, Karneval, Fasnacht, Fastnacht, Fasnet oder Fasenacht? Was sagt man wo im deutschen Sprachraum, wenn man wählerisch beim Essen ist? Fragen über Fragen, die uns auf diesen Seiten anschaulich beantwortet werden. Wer Lust&Zeit hat, kann auch an der aktuellen Umfrage teilnehmen.

Mich persönlich würde aus aktuellem AnlaÃ? mal die regionale Verbreitung für „Milchbrötchen“ interessieren. Es soll ja Menschen geben, die dazu tatsächlich „Kuchenbrötchen“ sagen.

Gefunden auf renephoenix.de.

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