Arschkrampe - Begriff - Dietmar - Wischmeyer

Jan 06 2010

Arschkrampe

Kategorie Dies & Das


Neulich rutschte mir das Wort „Arschkrampe“ über die Lippen. Mein Kollege kannte es gar nicht. Ich musste kurz überlegen und kam dann in den Untiefen meiner umfangreichen Erinnerungen an meine Jugendzeit darauf, dass mir der Begriff – na nennen wir es ruhig offen das Schimpfwort – aus meinem damaligen Lieblingsradio bekannt war. Unter Dietmar Wischmeyer und Oliver Kalkofe, von ersterem besitze ich sogar einiges an Literatur, erreichte die Arschkrampe größere Popularität.

Dennoch hatte ich Probleme, den Begriff „Arschkrampe“ mit eigenen Worten zu beschreiben. Im Zeitalter des Internets natürlich ein winziges Problem mit einer schnellen Lösung: Beim Suchen nach einer Antwort bin ich auf die Seite www.sprachnudel.de gestoßen – folgendes kann man dort lesen:

Mit Arschkrampe kann man Menschen bezeichnen die man für sehr dumm bzw. sehr begriffsstutzig hält. Größere Popularität erreichte der Terminus „Arschkrampe“ als Name einer von Dietmar Wischmeyer und Oliver Kalkofe erdachten Comedy-Sendung. Eine Arschkrampe ist nach dieser Sendung im besonderen ein lallender Tresenhocker, der die Welt nur noch durch einen dichten Nebel aus Bier und Dummheit kognitiv erfassen kann. Positive Konnotationen perlen an diesem Begriff völlig ab.

Herrlich – besonders die vielen „Synonyme für Arschkrampe„, wenn man weiter nach unten scrollt…

3 Kommentare

3 Kommentare zu “Arschkrampe”

  1. blechkoppam 07. Jan 2010 um 22:08 Uhr

    @Daniel: Stimmt – aber die hams nur geklaut. Erfunden habens Jürgen „Gürgen“ Ferkulat und Kurt „Kurti“ Krampmeyer. Hier ein Auszug…

    …köstlich – da hat Radio hören noch Spaß gemacht.

    Hier eine schöne Zusammenfassung:
    http://www.kalkofe.de/08/docs/werk/fsr/fsr_arschkrampen.html

  2. Daniel Weigeltam 06. Jan 2010 um 23:11 Uhr

    ICh kenne das aus dem Video: http://www.youtube.com/watch?v=oau3T-aMDgk

  3. dromboam 07. Jan 2010 um 10:56 Uhr

    Jaja, die Arschkrampen Kurt und Gürgen 🙂 Das waren noch Zeiten, da war das Radio noch in Ordnung (zumindest in meiner Erinnerung)

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