Gedankengut - Ulbig - Minister - Herr

Feb 05 2012

Sachsens Innenminister Ulbig über Rechtsextremismus

Kategorie Dresden


Sachsens Innenminister Markus Ulbig macht sich Gedanken darüber, wie man dem in Sachsen so plötzlich und unerwartet auftretenden „braunem Gedankengut“ entgegentreten könnte:

Schick gemacht ist es ja, das Video. Die eingesetzten Unschärfen, die auf den Verzicht eines Stativs hindeutenden dezenten Verwackler und die gekonnt zur spannenden Untermalung der Schnitte eingesetzten Soundschnipsel erinnern irgendwie an amerikanische Krimi-Serien wie „CSI – den Tätern auf der Spur“. Im krassen Gegensatz zur professionellen Machart des Filmes stehen allerdings die Worte des Innenministers. Nein – dieser Film wird keinen großen Beitrag im Kampf gegen rechtes Gedankengut leisten.

Mein Lieblingszitat (nein, nicht das Gestammel mit der Blutspur…auch nicht der merkwürdige Hinweis, dass Antifaschismus nicht die richtige Antwort wäre):

Wir müssen diese Taten zum Anlass nehmen, über uns selber nachzudenken.

Meint der Herr Minister mit „wir“ eigentlich auch sich und sein Ministerium des Inneren? Vermutlich nicht: Ulbig warnt vor Untersuchungsausschuss zur Terrorzelle.

Herr Minister – wenn sie es schon nicht tun – dann schäme ich mich an dieser Stelle stellvertretend für Sie.

Ein Kommentar

Ein Kommentar zu “Sachsens Innenminister Ulbig über Rechtsextremismus”

  1. Frankam 05. Feb 2012 um 16:13 Uhr

    Gott, ist das peinlich! Ein Lehrbeispiel dafür, wie man mit falsch angewendeten Videoeffekten den Zuschauer maximal vom Inhalt ablenken kann.

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