Beiträge zum Thema “Kino”

Schön zu wissen, dass es von meinen Ex-Kommilitonen auch welche gibt, die es bis zum “Hair-Designer” in einem Animationsfilm geschafft haben!

Auch ich habe es in meinen jungen Jahren bereits in den Abspann des einen oder anderen Filmes gebracht. Ich denke da an die (glücklicherweise nur Insidern bekannten) Blockbuster “Italienurlaub 2004″ und “Champions League in Sproitz”. Die bereits in den frühen 90-ern entstandenen Erstlingswerke verschweige ich zum Zwecke des Erhalts meiner Selbstachtung an dieser Stelle lieber.

Nebenbei bemerkt kann man den neuen Bully Herbig Film “Lissi und der wilde Kaiser” durchaus anschauen. Hin und wieder flammen da sogar wieder die alten Erinnerungen an die frühen Bullyparade-Zeiten auf.

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Gestern war bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden die Weltpremiere des Dokumentarfilmes “Projekt Gold - Eine deutsche Handball WM“. Da das momentane Wetter nicht unbedingt zu einem Open-Air Event passt, haben wir uns als professionelle Besucher der Filmnächte zunächst eine ordentliche Ausrüstung beschafft. Ausgestattet mit Regenponchos, Schaumstoff-Sitzkissen, Pullover, Decken und einer 20qm Abdeckplane machten wir uns frühzeitig und in Erwartung auf ein ordentliches Unwetter auf den Weg in Richtung Elbe. Leider waren bereits eineinhalb Stunden vor offiziellem Beginn ein Großteil der Plätze besetzt. Zudem waren die besten Sitzgelegenheiten für die V.I.Ps reserviert. Trotzdem fanden wir ein gutes Plätzen und warteten - ausgestattet mit WM-Krone und Heiner-Brand-Schnauzer - voller Spannung auf die WM-Stars.

Projekt Gold - Eine deutsche Handball WM

Die Stimmung war bereits frühzeitig hervorragend und das Wetter blieb (leider, weil WIR waren ja gut ausgerüstet) trocken.

Erster Redner war der Chef der Kinowelt. Dieser leistete sich auch direkt einen ordentlichen Schnitzer, als er sich erstaunt gab, dass die Weltpremiere in einer eigentlich vom Fußball regierten Stadt stattfindet - ein gellendes Pfeifkonzert war der gerechte Lohn für diesen Fauxpas. Nach den Lobhudelein für die Geldgeber, den Regisseur und das Filmteam, traten endlich die Spieler unter tosendem Applaus nacheinander auf die Bühne. Als letzter erschien der Bundestrainer Heiner Brand vor den Zuschauern, welche ihm einen gebührenden Empfang bereiteten.

Der Film war - nicht nur wegen dem Premieren-Tohuwabohu - sehr überzeugend. Verglichen mit dem sogenannten Sommermärchen ist das sogenannte Wintermärchen mindestens ebenbürtig. Charakteristisch sind vor allem die zahlreichen Szenen subtiler Situationskomik. Man merkt, dass der Kameramann ein gutes Auge für spezielle Situationen hat. In Hinsicht auf die musikalische Untermalung hätte man sicherlich noch ein bißchen mehr tun können. Allerdings lenkt gerade dieser auf den ersten Blick kleine Nachteil die Aufmerksamkeit auf wesentliche visuelle Dinge. Dieser Film ist nicht nur ein Muss für alle Handballfans, sondern auch für jeden, der auch nur ansatzweise die Gefühle eines derartigen Sportereignisses nachempfinden kann.

Direkt nach dem Film (immerhin war der neue Tag bereits angebrochen) wollten wir eigentlich nur noch schnell nach hause. Leider versperrte uns eine plötzlich vor uns auftauchende Radioreporterin energisch den Weg. Selbst für einen Schreiberling wie mich ist es nicht gerade einfach, spontan auf Fragen wie “Wie fandet ihr den Film?”, “Was war eure Lieblingsszene?”, “Wie fandet ihr den Film im Vergleich zu diesem Fußball-Film” usw. besonders geistreich zu antworten. Aufgeregt wie ich war, vergaß ich es natürlich nach dem Radiosender zu fragen. So werde ich wohl nie erfahren, welcher Sender mein Gestammel auf seine Hörer losgelassen hat. Neben Jojo, Yoda und Robert bin ICH nun also ein weiterer Blogger, der den Weg (wenn auch unfreiwillig und nicht bewiesenermaßen) in den Äther gefunden hat. Und hätte meine Freundin nicht voller Leidenschaft direkt in die ZDF-Kamera gegähnt, hätten wir es vielleicht auch noch bis ins TV geschafft…der Weg zum Star ist hart und beschwerlich!

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…dieser Film erhält von 10 möglichen Punkten mindestens 10!

Liebhaber der Simpsons Serie werden auch den Film lieben! Alle anderen werden die Simpsons spätestens nach dem Film lieben! Einfach genial - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Gute Nacht!

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Im Kino beim Film “Ocean’s 13” auf Platz 13 in Reihe 13 zu landen, ist kein “göttliches Zeichen”, sondern purer Zufall!

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Vom 17. bis zum 22. April findet nunmehr zum 19. Mal das “Filmfest Dresden” statt. In dieser Zeit werden im Kino Metropolis 100 Kurzfilme in nationalen und internationalen Wertungsprüfungen gezeigt. Ich habe mir heute den NW1 angeschaut und war mit dem Gesehenen sehr zufrieden. In den vergangenen Jahren waren meine Besuche dieses Filmfestes eher durchwachsen. Der größte Fehler der meiner Meinung nach oft bei Kurzfilmen gemacht wird ist, dass sie einfach zu lang sind. Diesesmal haben mir erstaunlicherweise ausnahmslos alle Filme gefallen. Leider scheint das Filmfest auch in diesem Jahr nur mäßig besucht. Deshalb…und weil zumindest die Kurzfilme im “Nationalen Wettbewerb 01″ allesamt sehenswert sind…von mir an dieser Stelle der Anschau-Befehl.

An der Abendkasse kosten die Karten 5 Euro. Erwirbt man die Karten online unter www.filmfest-dresden.de zahlt man nur 4,50.

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