Google - Galaxy - Smartphone - Nexus

Mai 21 2012

Es ist wiedermal an der Zeit!

Kategorie Smartphones & Apps


Seit Monaten habe ich mich nun schon mit der Entscheidung herumgequält, mir ein neues Smartphone zuzulegen. Mit meinem bisherigen Gerät, einem HTC Legend, war ich schon seit längerer Zeit unzufrieden. Unzuverlässiges GPS, schlechter Empfang und viel zu wenig interner Speicher führten leider viel zu oft zu Frustationen. Ich bin nicht unbedingt jemand, der immer die neusten Modelle sein Eigen nennen muss – nur halbwegs funktionieren sollten die Dinge schon. Außerdem ist der letzte Kauf eines Smartphones ziemlich genau zwei Jahre her. Dabei fällt mir auf: Exakt! alle zwei Jahre (2008, 2010) habe ich mich bisher um ein Smartphone-Upgrade bemüht – welch merkwürdiger Zufall?

Ich habe mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht. Ich habe sogar wochenlang auf die Vorstellung des neuen „Über-Smartphones“ Samsung Galaxy S3 gewartet und mir sogar die Präsentation im Livestream angeschaut. Dabei bin ich zum wiederholten Mal zu der Erkenntnis gelangt, dass ich Leute nicht verstehen kann, die so etwas profanes wie ein Smartphone vergöttern, als wäre es der heilige Gral. Weitere potentielle Kandidaten waren (in nicht wertender Reihenfolge und natürlich mit Amazon-Werbelinks versehen…einer muss mir die Neuanschaffung ja finanzieren 😉 ):

Um es gleich vorwegzunehmen: Den heiligen Gral der Smartphone-Welt gibt es nicht – jedenfalls nicht für mich. Weder die immer größer und damit unhandlicher werdenden Displays, noch die „Features“ wie festverbaute Akkus, nicht austauschbare Speicherkarten oder die viel zu große Leistung der mittlerweile überdimensionierten CPUs konnten mich überzeugen. Das Ende vom Lied: Ich war eigentlich durchaus gewillt, mir auch mal ein aktuelles Modell zuzulegen und dafür auch mal einige Euros mehr auszugeben. Allerdings müsste ich da schon sehr zufrieden sein. Da ich das nach Abwägung aller Pros und Contras leider nicht war, hat das beste Preis-/Leistungsverhältnis letztendlich das Rennen gemacht.

Das Google Nexus S hat im Dezember 2010 das Licht der Welt erblickt und gehört damit heute schon zu den eher betagteren Modellen. 1GHz Single-Core, 5-Megapixel-Kamera und 512MB RAM sind momentan irgendwie nicht mehr so richtig „State of the Art„. Dafür hat es mindestens drei entscheidende Vorteile: Es ist günstig (200 Euro habe ich für ein vom Hersteller genaralüberholtes Gerät bezahlt), hat ein mittlerweile selten gewordenes 4-Zoll-Display und ist eines der wenigen Geräte, welches vom Update auf Android 4.0.4 (ICS) profitieren konnte. Außerdem hat man mit dem installierten Android in der Originalversion von Google die Chance, auch weiterhin schnell von Updates zu profitieren. Dazu bringt es alles das mit, was man heutzutage bei einem Smartphone braucht.

Nach zwei Tagen ist mein erster Eindruck durchaus positiv. Bleibt abzuwarten, wie es sich im Alltag behaupten kann. Später mehr dazu.

4 Kommentare

4 Kommentare zu “Es ist wiedermal an der Zeit!”

  1. Daniel Weigeltam 22. Mai 2012 um 14:08 Uhr

    Ich sag ma: Google Galaxy Nexus. Ist echt ein tolles Teil. Bei mir läufts mir Custom-ROM von Kang und Franco-Kernel.

  2. blechkoppam 22. Mai 2012 um 14:20 Uhr

    …wäre es nur nicht so riesig, dann wäre es auch meine erste Wahl gewesen. Ist leider nichts für meine zarten Hände.

  3. Daniel Weigeltam 22. Mai 2012 um 23:32 Uhr

    Dachte ich Anfangs auch. Und war in der Tat gewoehnungsbeduerftig. Als ich dann nach drei Wochen das Nexus S wieder in der Hand hatte, war ich erstaunt, wie mickrig das Teil ist.

  4. DSLR mittels Android-App fernsteuernam 05. Jul 2012 um 20:42 Uhr

    […] Neulich habe ich mich noch gefragt, warum diese neumodischen Smartphones immer größere Displays verpasst bekommen. Heute nun weiß ich Bescheid: Man kann damit DSLRs fernsteuern – und das sogar ziemlich komfortabel. Ich hatte schon von Android-Apps gehört, mit denen man mittels USB-Kabelverbindung auf die Kamera zugreifen kann. Das das aber so bequem funktioniert und tatsächlich gerade im Hinblick auf die Filmerei auch noch dermaßen nutzbringend ist, hätte ich nicht gedacht. Bei Traumflieger kann man ein sehr informatives Video zu dem Thema sehen. Es ist zwar zum Teil eher ein Werbefilm für eine durchaus praktische aber meiner Meinung nach überteuerte Smartphone-Halterung, dennoch gibt es für an DSLR-Apps interessierte Zuschauer einige brauchbare Informationen. Vorgestellt werden drei Apps – darunter die sehr populären “DSLR Controller” und “Remote Your Camera USB Pro“. Beide nicht kostenlos aber durchaus mit Mehrwert, für den man auch mal ein paar Euro ausgeben kann. Der für mich interessanteste Teil beginnt in dem Video ab Minute 15 – da geht es um das Thema “automatische Schärfenverlagerung und die Speicherung verschiedener Schärfeebenen”. Sehr schick, was da alles möglich ist. […]

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