Bildqualität - Kit-Objektiv - 600D - Kamera

Nov 07 2011

Canon EOS 60D


  1. Die technischen Daten
  2. Die Qual der Wahl
  3. Das sagenumwobene Klappdisplay
  4. Die Video-Funktionalität
  5. Das Kit-Objektiv EF-S 18-135 IS f/3,5-5,6
  6. Der Akku
  7. Die Bildqualität
  8. Die Linksammlung
  9. Das Fazit

 
1. Die technischen Daten
 

Megapixel 17,9 Mio
Auflösung 5.184×3.456 Pixel
Sensor APS-C (14,9×22,3mm)
Bildprozessor DIGIC IV
Reihenaufnahmen 5,3B/Sek (16 RAW / 53 JPEG)
LCD 3 Zoll, 1.04 Mio Pixel, clearview I, Klappdisplay
Sucher 96%, wechselbare Mattscheibe
Autofokus 9 Kreuzsensoren, -0,5-18 EV
ISO 100-12.800 (Auto-ISO 100-6.400, begrenzbar)
Verschluss 30-1/8.000 Sek., ca. 100.000 Auslösungen
Synchronisation 1/125
Blitz kabellose TTL-Steuerung (2 Gruppen)
Akku LP-E6, 1.800 mAH, Batteriegriff BG-E9 optional
Schnittstellen Mini-USB 2.0, AV-Out, Fernauslöser 2,5mm Klinke, Mini-HDMI-C, Audio 3.5mm-Klinkenbuchse stereo
Video Full-HD, HD, SD
Video-Ton manuelle Tonpegelung, Windfilter

 
2. Die Qual der Wahl – Eine Argumentationshilfe

Hat man sich erst einmal (spätestens mit dem Kauf von umfangreichem Equipment) für eine Marke entschieden, geht der Spaß erst richtig los. So ein Neukauf einer Digitalen Spiegelreflexkamera will wohlüberlegt sein. Bleibt man in der bekannten Geräteklasse – oder soll man sich doch an ein „größeres“ Modell wagen? Auch ich stand seit einiger Zeit vor dieser nicht gerade einfachen Entscheidung. Zu nahe liegen die einzelnen Modelle der unteren Klassen beieinander – sowohl im Preis, als auch in der Bildqualität. Bei letzterem soll bei Canon sogar das aktuelle 3-stellige Modell (die 600D) das aktuelle Modell der nächsthöheren Klasse (die 60D) übertrumpfen. Dann doch gleich zur 7D greifen? Keine leichte Entscheidung, denn für diese muss man gleich mal 400 Euro mehr berappen.

Anhand der Bildqualität kann man heutzutage – das behaupte ich jetzt mal, ohne wirklich ein Experte zu sein – nicht unterscheiden, ob ein Foto mit einer 600D, einer 60D oder einer 7D gemacht wurde. Dabei meine ich „richtige“ Fotos – nicht die, die unter Laborbedingungen entstehen. Damit habe ich – zumindest für mich – das Argument der Bildqualität ohne größere Gegenwehr erfolgreich entschärfen können. Viel wichtiger sind für mich die Handhabung und der Funktionsumfang. Zumindest bei Ersterem gibt es bei den Kandidaten deutliche Unterschiede. Fast immer kommt man ab der 60D über das Betätigen von 1-2 Tasten zu der gewünschten Einstellung. Allein das zusätzliche Drehrad führt deutlich bequemer und vor allem schneller ans Ziel. Außerdem kann das (optional beleuchtbare) zusätzliche Display für die Einstellungen in bestimmten Situationen eine gute Hilfe sein. Besonders die Möglichkeit, die ISO-Werte automatisiert von der Kamera bestimmen zu lassen, hat es mir angetan. Das Einstellen einer Obergrenze macht diese Funktionalität perfekt. Gut – das hat die 600D auch – das ist kein Argument – könnte man jetzt sagen. Außerdem – und das ist das Hauptargument, was einen immerwieder dazu bringt, doch in Richtung 600D zu tendieren – ist die 60D in Hinsicht auf ihr Rauschverhalten kein sonderlich gutes Vorbild. Schlechter als ihr Vorgänger (die 50D) und auch schlechter als ihre kleine Schwester (die 600D). Wenn ich mir meine ersten Fotos mit der 60D anschaue, dann kann ich in der ungezoomten 100%-Ansicht tatsächlich oft „schon“ bei ISO 400 Rauschen entdecken. Viele übersehen dabei jedoch, dass dieses Rauschen auf 18 Megapixel „verteilt“ ist und somit für viele Anwendungsfälle noch genug „Reserven“ bleiben. In den wenigsten Fällen wird man seine Fotos in Postergröße an die Wand hängen wollen – und wenn doch – gibt es einige Möglichkeiten, um tatsächlich störendes Rauschen softwareseitig zu begegnen….vorrausgesetzt, man fotografiert in RAW. Nicht falsch verstehen: Ich bin auch ein großer Verfechter von großen Sensoren, „humanen“ Auflösungen und für den Kampf gegen das Rauschen. Aber man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen und sich im klaren darüber sein, welche „Makel“ tatsächlich inakzeptabel sind, und mit welchen man sich arrangieren kann.

3. Das sagenumwobene Klappdisplay

Von vielen belächelt – von einigen verpönt – von mir geliebt: Das Klappdisplay. Eines der wichtigsten Gestaltungskriterien beim Fotografieren ist für mich die Perspektive. Es kann durchaus reizvoll sein, ein Motiv mal nicht aus der Ebene des eigenen Gesichtsfeldes zu Leibe zu Rücken. Eine Menschenmenge, die aus erhöhter Position überhaupt erst als solche wahrgenommen werden kann. Der Bengel von nebenan, der zu Recht ungern „von oben herab“ geknipst werden möchte. Oder einfach nur die Fußhupe, die aus der Froschperspektive gleich aussieht, wie ein richtig Großer. Alle drei Aufnahmesituationen haben eines gemeinsam: Der Sucher kann gar nicht oder nur mit größeren Verrenkungen genutzt werden. Dank des dreh- und schwenkbaren Klappdisplays ist dies alles kein Problem mehr.

4. Die Video-Funktionalität

Kann ich leider noch nicht viel dazu sagen. Nur soviel: Das genaue Fokussieren ist extrem schwer. Ob man wirklich wie gewollt getroffen hat, sieht man leider erst richtig auf einem größeren Monitor. Außerdem ist für ein brauchbares Ergebnis sicherlich das Stativ Pflicht.

5. Das Kit-Objektiv EF-S 18-135 IS f/3,5-5,6

Als ich mich vor fast genau fünf Jahren für den Kauf der 400D entschied, habe ich mich gegen das damalige Kit-Objektiv entschieden, und stattdessen zum Sigma 17-70 f/2.8-4.5 DC gegriffen. Mittlerweile ist meine Sammlung an Objektiven deutlich umfangreicher. Dennoch hat das aktuell zur 60D angebotene Kit-Objektiv etwas, was mir bisher noch fehlte. Es hat gegenüber meinem aktuellen „Immerdrauf“, dem Sigma 17-70mm F2.8-4 DC Macro OS HSM, einen interessanten Vorteil: Brennweite! Und das ist genau das, was mir bei meinem Sigma desöfteren fehlt. Klar – oft habe ich noch ein echtes Tele dabei. Aber genauso oft bin ich entweder zu langsam, und das Motiv ist auch schon wieder über alle Berge, oder einfach zu faul zum Wechseln des Objektivs. Doch wo viel Licht ist – da ist auch etwas Schatten – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Vergleich zu meinem Sigma, ist die Lichtstärke nicht besonders überzeugend. Dennoch ist es für ein derartiges Zoom noch akzeptabel. Da gleichzeitig die Bewertungen bei Amazon erstaunlich zahlreich und positiv sind, habe ich mich dann doch für das Kit-Objektiv entschieden. Wenn ich ab sofort der Meinung bin, bei ausreichend Licht Brennweite zu brauchen, nehme ich das Kit-Objektiv. Sollten die Lichtverhältnisse schlechter werden (z.B. bei Innenaufnahmen), dann kann ich die größere Brennweite eh nicht nutzen und greife zu meinem bewährten lichtstärkeren Sigma.

Gerade im Weitwinkelbereich hat das Kit einige Defizite. Sowohl Verzerrungen als auch eine leichte Vignettierung sind erkennbar. Beides lässt sich aber durch ein entsprechendes Lightroom-Korrektur-Profil beheben. Insgesamt bin ich nach meinen ersten Aufnahmen zufrieden.

6. Der Akku

Gleich beim Kauf der Kamera habe ich mich dazu entschieden, mir auch einen Ersatzakku zu besorgen. Hier stellt sich immer wieder die Frage: Greife ich zum teuren Originalakku, oder zu einem oft sehr viel günstigeren Imitat. Ich habe mich mit dem Blumax Li-Ion Ersatzakku für Canon LP-E6 (7,4 V, 1800 mAh) für die günstigere Variante entschieden. Bisher habe ich beide Akkus erst 2x aufladen müssen. Somit dürften sie ihre volle Kapazität noch gar nicht erreicht haben. Der Blumax hat im Vergleich zum Canon-Akku meiner Meinung nach etwas weniger Auslösungen durchgehalten. Bisher bin ich zufrieden.

7. Die Bildqualität

In diversen Tests und Vergleichen (siehe Linksammlung unten), muss sich die 60D in Hinsicht auf die Bildqualität „kleineren Modellen“ hin und wieder geschlagen geben. Das verwundert schon, da man als Käufer vor allem in dieser Disziplin davon ausgeht, sich mit dem höheren Preis auch eine bessere Qualität zu erkaufen. Schaut man jedoch genauer hin, muss man das Ergebnis solcher Tests und deren Nutzen für den Alltag etwas relativieren. Zum Einen werden diese Tests oft unter fest vorgegebenen, jedoch nie exakt gleichen Bedingungen gemacht, die zudem mit den Bedingungen, die man in der Realität vorfindet, eher wenig zu tun haben. Hinzu kommt, dass die Kameras mittlerweile hochkomplexe Geräte sind, die durchaus auch Unterschiede in ein und der selben Modellreihe zeigen können. Es stellt sich die Frage, ob der Test der Bildqualität genau einer DSLR so ohne weiteres Rückschlüsse auf alle anderen Geräte zulassen kann. Im Grunde kann man sogar sagen, dass die Bildqualität heutiger digitaler Spiegelreflexkameras erfreulich nah beieinander liegt und somit vor allem für den Hobbyfotografen den Kauf einer solchen Kamera deutlich einfacher macht.

8. Die Linksammlung

9. Das Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich meine Entscheidung nicht bereut habe. Im Vergleich zu meiner vorherigen Kamera, der EOS 400D, hat sich die Investition durchaus gelohnt. Die Kamera liegt besser in der Hand und die Einstellungen lassen sich viel schneller vornehmen. Einzig die Umstellung in der Bedienung war gewöhnungsbedürftig. Besonders das auf der linken Seite befindliche Einstellrad (bei der 400D war es rechts) oder die Sperre des Wahlrades erforderte etwas Übung. Erfreulich schnell und genau erfassen die Sensoren die Lichtsituation. Auch in extremen Situationen (starke Unterschiede zwischen hell und dunkel) stimmt die Belichtung oft schon beim ersten Versuch. Hier war meine 400D bisweilen etwas zickig. Auch das große LCD ist eine deutliche Verbesserung und ermöglicht bei Bedarf eine exakte Beurteilung der Schärfe. Der Klappmechanismus ist nicht nur brauchbar, sondern auch sehr stabil. Für die Videofunktion muss ich mir mal mehr Zeit nehmen. Hier brachten erste Versuche zwar recht gute Ergebnisse, aber auch die Erkenntnis, dass es doch etwas Fingerspitzengefühl braucht, um den Schärfepunkt immer dort hinzubekommen, wo man ihn auch haben will. Die ersten Ergebnisse meiner Knipsereien kann man in meinem Rom-Reisebericht begutachten.

11 Kommentare

11 Kommentare zu “Canon EOS 60D”

  1. […] Update 1: Noch ein Unterschied, der bei der Entscheidung behilflich sein könnte: Die 600D vermag bei der Spotmessung den für die Belichtung zu Rate gezogenen Bereich nur auf 4% einzugrenzen – bei der 60D sind das 2,3%. Ein Unterschied, der vielleicht spürbar ist. Ist allerdings nur eine Vermutung, da mir der praktische Vergleich fehlt. Update 2: Einen schönen Vergleich der nackten technischen Details beider Kameras gibt es auf digitalkamera.de. Update 3: Die Entscheidung ist gefallen. Mehr dazu in meinem kleinen Review der 60D. […]

  2. Kamikazeam 07. Nov 2011 um 22:45 Uhr

    soso „Ich bin auch ein großer Verfechter von großen Sensoren“ ?! 😉

    Ich wünsch dir viel Spass damit und werde sie mir demnächst bestimmt mal anschauen kommen. Die gute 400d wird wohl jetzt zur Zweitkamera oder Ebay?

    Bis die Tage…

  3. blechkoppam 08. Nov 2011 um 22:01 Uhr

    Danke, danke – du bist herzlich eingeladen, dir den großen…äh…Sensor mal aus der Nähe anzuschauen. Ursprünglich wollte die meine Alte (also die Kamera) tatsächlich verscherbeln. Muss aber erstmal den Preis ausloten. Wenns nix mehr bringt, behalte ich sie lieber.

  4. DasFaultieram 08. Nov 2011 um 22:22 Uhr

    Hi,

    ich hab‘ eine EOS 550D und verwende für die Filmerei die Magic Lantern Firmware. Die bietet gerade für’s Filmen viele Vorteile, und für Fotografen ist zumindest hier und da noch ’n Leckerli dabei. Gerade was Schärfeeinstellungen und „absaufende“ Helligkeitsbereiche angeht, ist Magic Lantern echt ’ne nützliche Sache. Vielleicht wär‘ das ein kleiner Anstoß für dich, die Videofunktionalität mehr zu nutzen, weil ich zumindest an der 550D die Qualität so gut finde, dass man damit auch professionelle Videos produzieren kann (und Freunde von mir das auch tun). Ein Stativ ist dafür nicht zwingend nötig.

    Grüße!

  5. blechkoppam 08. Nov 2011 um 22:47 Uhr

    @DasFaultier: Hört sich gut an – war mir neu – danke für den Hinweis.

  6. Zelbaam 30. Mrz 2012 um 00:28 Uhr

    Bin aktuell auch am Überlegen ob ich mir die 60D oder die 600D zulegen soll, ist ja nun auch nen dicker Batzen Geld der dabei flöten geht, deine 2 Berichte die man hier lesen kann haben mir die Entscheidung erleichtert, wird wohl die 60D 🙂

    Ist die Videofunktion der 60D der 600D stark unterlegen oder ist das nur der Digitale Zoom der etwas leidet?

    Grüße!

  7. blechkoppam 15. Apr 2012 um 19:39 Uhr

    @Zelba: Ich habe bisher eher wenig mit der 60D gefilmt und kann das (auch Mangels Vergleich) schlecht beurteilen. Wenn es dir nur/eher um die Videofähigkeiten geht, würde die 600D vermutlich reichen und sich der Mehrausgabe eher nicht lohnen.

  8. moritzam 30. Apr 2012 um 23:51 Uhr

    Hallo,
    ich befinde mich in einer ähnlichen Situation wie (erstaunlich) viele andere hier – 60D oder 600D.
    Ich fotografiere äußerst gerne, habe meine kleine Panasonic TZ7 aber schon lange an ihre Grenzen getrieben. Ich durfte 2 Wochen lang eine 30D benutzen, die ich geschenkt bekommen habe, weil sich ein Verwandter eine Neue gekauft hat, dann hat sie aber plötzlich das bei diesem Modell berüchtigte „Blue Light of Death“ bekommen und aus wars. Geblieben ist mir ein 28-300mm Sigma Objektiv und der Wunsch nach einer DSLR.

    Ich habe mir schon die beiden Modelle im Laden angeschaut und von der Haptik her hat mich die 60er sofort in ihren Bann gezogen – sie liegt viel besser in der Hand und hat das kleine Display auf der Oberseite, das ich bei der 30D zu schätzen gelernt habe.

    Wozu würdet ihr mir raten? Jetzt die 60D als Body kaufen und in nem halben Jahr oder so ein etwas lichtstärkeres 17-55er von Sigma (welches ich auch kurz an der 30D testen durfte) oder etwas vergleichbares, die 60D als Kit mit dem 18-55mm Objektiv (welches die Kamera doch etwas ausbremsen dürfte) oder die 600D und sofort ein kleineres lichtstärkeres Objektiv dazu?

    Ich tendiere momentan eher zur 60D ohne Objektiv und gegen Ende dieses Jahres zu einem lichtstarken Objektiv mit geringerer Brennweite… Bei dieser sprechen mich der bessere Sucher, der bessere Autofokus, aber v.A. die bessere Haptik und (der wichtigste Punkt für mich) das Display auf der Oberseite in Kombination mit mehr Bedienelementen an. Für die Erkenntnis, dass die Unterschiede in der Bildqualität vernachlässigbar sind, muss ich mich bedanken!

    Entschuldigung, dass ich hier ewige Beiträge schreibe und die HP zutexte und danke vielmals für den interessanten Testbericht und deine Gegenüberstellung der beiden Kameras,

    Moritz

  9. blechkoppam 01. Mai 2012 um 18:14 Uhr

    @moritz: Wenn du eher jemand bist, der längere Zeit an etwas Spaß haben möchte, dann würde ich dir eher zur 60D raten. Schon jetzt sagst du, dass sie auf dich den besseren Eindruck macht. Wenn du dir jetzt die 600D holen würdest, würdest du vermutlich irgendwann doch immer traurig zur 60D schielen. Das Kit ist jetzt nicht der Brüller – aber für den Anfang wirklich nicht das Schlechteste…

  10. andiam 11. Jun 2012 um 13:12 Uhr

    Na hallo liebe Gemeinde,
    bis jetzt hab ich mich mit einer Lumix FZ 50 und einer Fujifilm S 200 EXR durchs Leben geschlagen – nur ein Objetiv und allerhand Spielerein. Aber irgendwann kommt wohl jeder an den Punkt wo er Farbe bekennen muß – oder eher System. Auch ich stehe vor dem Problem: D60 oder 600. Ich hab eure Berichte sehr aufmerksam gelesen und jetzt viel schlauer. Aber trotzdem gibts da noch paar neblige Bereiche – die Objetive. Vielleicht kann mir da jemand helfen: also ich fotografiere viel Innenarchitektur – oft sind diese Räume eher mickrig ausgeleuchtet. Welches Objetiv wäre da das richtige? Und als zweites Betätigungsfeld haben es mir Flugschauen angetan. Wie sieht es da mit den best geeigneten Objetiven aus. Und hat schonmal einer HD gefilmt zu einer Flugschau?
    Viele Fragen – aber wer nicht fragt, bleib unwissend. Vielen Dank schon im Voraus, wenn sich einer meiner Seele erbarmt.
    LG andi

  11. blechkoppam 11. Jun 2012 um 13:33 Uhr

    @Andi:

    Bei der Frage nach dem Objektiv solltest du dir grundsätzlich die Frage stellen, ob Festbrennweite oder Zoom. Es gibt jeweils sowohl Vor- als auch Nachteile, die es Abzuwägen gilt. Einem „Anfänger“ in der DSLR-Fotografie würde ich eher zu einem Zoom raten. Dann die Frage nach der Brennweite: Für Innenarchitektur wäre Weitwinkel interessant, für die Flugschau eher ein Tele. Da Lichtstärke bei einem Weitwinkel vergleichsweise günstig zu haben ist, sehe ich da eher weniger das Problem.

    Ich kann dir das Sigma 17-70 empfehlen. Es hat Weitwinkel und ist in dem Bereich auch lichtstark (2.8). Außerdem hat es einen Bildstabilisator und ist vergleichsweise günstig zu haben:

    http://blog.blechkopp.net/digital-fotografie/sigma-17-70mm-f2-8-4-dc-macro-os-hsm-3128/

    Leider ist das Filmen mit einer DSLR momentan nicht besonders einfach. Vom Handling her ist jede „echte“ Videokamera überlegen…andererseits spielt eine DSRL in Sachen Bildqualität schon in einer anderen Liga…die Entscheidung liegt bei dir.

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