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Feb 02 2008

Fortschrittsanzeige für dd

Kategorie Linux


Unter Linux ist das unscheinbare Programm dd ein sehr mächtiges Tool. Damit ist es zum Beispiel möglich, komplette Partitionen zu kopieren, Images zu erstellen oder Festplatten komplett zu löschen. Leider ist es, wenn es ersteinmal seine Arbeit verrichtet, traditionell nicht sehr gesprächig. Will man den aktuellen Fortschritt der bereits kopierten Daten erfahren, hilft der folgende Befehl:

pkill -USR1 dd

Dieser muss unter einer weiteren Konsole aufgerufen werden. Unter der Konsole, unter der dd ausgeführt wurde, erscheint dann der aktuelle Status.

11 Kommentare

11 Kommentare zu “Fortschrittsanzeige für dd”

  1. EnTUXiastam 06. Jan 2009 um 18:08 Uhr

    Die Lösung mit
    pkill -USR1 dd
    ist ideal, wenn man sich die Frage nach der Restlaufzeit zu stellen beginnt, nachdem dd schon eine Stunde lang gewerkelt hat.

    Weiß man von Anfang an, dass es länger dauert, dann empfiehlt sich ein Weg, der ohne weitere Konsole auskommt. Man bewerkstelligt dies, iindem man das Wachsen des Ausgabeziels mit dem „watch“-Kommando überwacht.

    Dies kann z.B. erreicht werden, indem „watch“ mit „du“ oder „ls“ kombiniert wird.

    dd if=/dev/input of=/home/user/output.img & watch --interval=1 "du -h /home/user/output.img"

    Interval gibt die Zeitspanne zwichen den Aktualisierungen in Sekunden an.
    Der Zuwachs läßt sich noch leichter verfolgen, wenn man „–differences“ einbaut:

    dd if=/dev/input of=/home/user/output.img & watch –differences –interval=1 „du -h /home/user/output.img“

    Dann nämlich werden jeweils die Zeichen invertiert dargestellt, die sich gegenüber der vorherigen Aktualisierung geändert haben. So bekommt man sehr intuitiv einen Eindruck davon, wie schnell der Transfer vonstatten geht – ohne überschlägiges Kopfrechnen.

  2. Christian Proieram 04. Jun 2009 um 11:08 Uhr

    Wenn dd schon läuft kannst du auch mit

    watch –interval=10 „pkill -USR1 dd“

    in einer anderen Konsole, eine automatische Anzeige erreichen.

  3. Thomas Sam 02. Jul 2009 um 21:03 Uhr

    Vielen Dank – Ihr Blogpost hat mir sehr weitergeholfen!

  4. Stefanam 11. Mai 2010 um 11:20 Uhr

    watch –interval=10 pkill -USR1 dd geht irgendwie besser

  5. Stefanam 11. Mai 2010 um 11:20 Uhr

    Toll der verschluckt ein minus zeichen hier..

  6. Haukeam 17. Mai 2010 um 14:33 Uhr

    Die Funktion mit watch läuft sehr gut. Allerdings ist vor dem interval nicht nur ein, sondern zwei Bindestriche. Das es sudo laufen muss, sollte klar sein 😉
    Mir hat das hier sehr geholfen. Viielen Dank!

  7. […] vielversprechenste Lösung habe ich in einem Kommentar in einem anderen Blog gefunden: Die Lösung […]

  8. Artyam 23. Mai 2013 um 14:04 Uhr

    coole Lösung! Danke , hat mir sehr geholfen!

  9. […] …hier habe ich eine tolle Anleitung gefunden. […]

  10. phre4kam 24. Dez 2013 um 11:56 Uhr

    Habe im Ubuntuusers-Wiki auch noch eine nette Möglichkeit mit pv gefunden:

    dd if=/dev/sdx | pv | dd of=/dev/sdy

    Mit dem Flag -s kann man auch die Größe des Ziels angeben, bei einer 500GByte-Festplatte dann z.B. -s 500G

  11. d0p3fisham 07. Jun 2016 um 14:16 Uhr

    CTRL+T sendet ein SIGINFO. Dann redet dd mit euch 😉

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