Netzteil - Grafikkarte - Komponenten - Stromverbrauch

Jul 10 2008

Stromsparende Computer

WICHTIG: Hier gibts bald einen umfassenden Artikel zum Thema „Stromsparende Computer“…dieser ist momentan aber noch in Arbeit.

  1. Grundlegende Überlegungen
  2. Ein effizientes Netzteil
  3. Die Wahl des richtigen Mainboards
  4. Der Prozessor – Stromsparend und trotzdem Leistungsfähig
  5. Die Festplatte(n) – Richtiges Speichermanagement
  6. Die Grafikkarte

1. Grundlegende Überlegungen

In Zeiten, in denen die Energiepreise nur noch den Weg nach oben kennen, wird das effiziente Ausnutzen von Strom immer wichtiger. Da der Computer in vielen Lebensbereichen zu einem unverzichtbaren Gerät geworden ist, ist nicht der Verzicht die Lösung sondern die Auswahl stomsparender und exakt auf den Einsatzbereich angepasster Komponenten. Auch heute noch gilt die Regel, dass besonders leistungsfähige Hardware auch besonders viel Strom verbraucht. Im Vergleich zu früher ist es heute jedoch so, dass viele Anwendungen auch mit weniger potenter Hardware gut funktionieren. Hier muss man meiner Meinung nach ansetzen und sich bereits bei der Auswahl der Systemkomponenten zunächst die Frage nach den Anforderungen an das System stellen. Gehören aktuelle 3D-Spiele nicht zu den Anforderungen, hat man bei der Wahl der Grafikkarte schon das größte Einsparpotential. Hier reicht dann oft die Wahl eines mit OnBoard-Grafik ausgestatteten Mainboards und schon hat man mindestens 100Watt eingespart, denn schon im 2D-Betrieb schafft es kaum eine Grafikkarte unter 80 Watt.

Zu überlegen ist die Verwendung eines Laptops als Desktop-Ersatz, da solche Geräte auf effizienten Stromverbrauch getrimmt sind. Selbst ein Desktop-System mit energiesparenden Komponenten hinkt einem Laptop meist deutlich hinterher. Allerdings steigt auch bei einem Laptop der Stromverbrauch mit der Qualität der Grafikkarte. Eine Lösung wäre hier, auf zwei Systeme zu setzen. Einen potenten Desktop-Rechner für rechenintensive Aufgaben wie Video- und Bildbearbeitung oder Computerspiele und ein günstiges Notebook für die Alltagsaufgaben wie Textverarbeitung oder das Surfen im Internet mit minimaler Grafik geringem Stromverbrauch. Für eine derartige Arbeitsteilung spricht noch die Tatsache, dass sich ein Desktop-Rechner weitaus besser und kostengünstiger aufrüsten und damit an steigende Anforderungen anpassen lässt. Während man nämlich mit einem heute 5 Jahre alten Rechner noch bequem Textverarbeitung betreiben oder im Internet surfen kann, ist das Spielen aktueller Spiele mit einem so alten Rechner kaum noch möglich.

Will man sich einen passenden Rechner anschaffen, kommt man um die selektive Auswahl der einzelnen Komponenten nicht herum, da es bei vielen angebotenen Komplettsystemen immer den einen oder anderen Kompromiss gibt, den man machen müsste. Viele Hersteller sind nämlich auch heute noch der Meinung, dass man am besten bei Komponenten einsparen kann, die aber für den Stromverbrauch besonders entscheidend sind. Sehr oft wird dem Kunden dann auch ein System angeboten, welches zwar auf der Höhe der Zeit ist, aber nicht den Anforderungen des Kunden entspricht.

2. Ein effizientes Netzteil
Das Netzteil ist oft der Teil des Rechners, an welchem gern gespart wird. „Hauptsache da kommt genügend Strom raus“, heißt da oft die Devise. Nur zu gern wird zu einem besonders potenten Netzteil für besonders wenig Geld gegriffen. Interessanterweise ist gerade das Netzteil die Komponente, an der neben der Grafikkarte am meisten Strom gespart werden kann. Tatsächlich sind die meisten Netzteile, die heutzutage verkauft werden, von guter Effizienz meilenweit entfernt. Die meisten erreichen gerademal einen Wirkungsgrad von 60%. Gerade in der letzten Zeit hat sich in dieser Hinsicht jedoch einiges getan. Es gibt die Initiative „80plus“ einiger Hersteller, die die Effizienz von Netzteilen steigern will. Netzteile mit einem Wirkungsgrad größer als 80% dürfen sich mit folgendem Logo schmücken:

80Plus

Hat man sich ersteinmal für ein etwas teureres 80PLUS-Netzteil entschieden, stellt sich die Frage nach der maximalen Leistungsaufnahme des Neztteils.

Ein Kommentar bisher

Ein Kommentar zu “Stromsparende Computer”

  1. […] Blechkopp-Blog […]

Einen Kommentar hinterlassen


Spammen zwecklos!
Lediglich zum Zwecke der Linkverbreitung abgegebene Kommentare werden kommentarlos gelöscht!