Woche - Bodenarbeiten - Gemeinde - Branche

Mai 17 2015

Tag#126: Elektrik & Trockenbau

Kategorie Bautagebuch

In der letzten Woche haben Elektriker und Trockenbauer gemeinsam die Baustelle gerockt. Erstere gingen mir etwas zu schnell zu Werke. Eine Feststellung, die man als Bauherr eher selten trifft. Allerdings hatten die Elektriker meine Bitte ignoriert, sich nochmal vor dem Start der Arbeiten auf der Baustelle zu treffen, um noch einige Details zu klären. Als wir zu unserem regelmäßigen Wochenend-Kontrollbesuch vor Ort waren, waren die Kabelkanäle und die Löcher für die Unterputzdosen überraschenderweise bereits in die Mauern gefräst. Zur Strafe durften sie sich das Bad nochmal vornehmen. Auch die Trockenbauer haben ganze Arbeit geleistet. Die Dachschrägen im OG wurden mit Dämmmaterial aufgefüllt und abgedichtet. Außerdem ist nun die Zwischendecke zum Dachboden fertig. Mitte der Woche war ich nochmal vor Ort…rein zufällig gekleidet mit folgendem T-Shirt (siehe Bild#1).

Die Bauarbeiter weigerten sich allerdings vehement, diesen kleinen Spaß als solchen zu verstehen.

Und dann sind da noch die vielen anderen Kleinigkeiten, mit denen man sich als Häuslebauer beschäftigen muss.

Wir waren „in sanitären Fragen“ unterwegs und haben festgestellt, dass es in dieser Branche Gewinnmargen zu geben scheint, die jenseits von Gut und Böse liegen.

Wir haben uns nach langem Ringen doch dafür entschieden, einen kleinen Kamin einbauen zu lassen. Nach den unerwarteten Mehrkosten für die Bodenarbeiten eigentlich ein Streichposten. Dank einer finanziell erfreulichen Lösung in Hinsicht auf den zusätzlich benötigten Zweitwagen, konnten wir dann doch noch grünes Licht geben.

Wir haben leider festgestellt, dass die Bodenarbeiten für das Abwasser Dank der Tiefe in der der Stutzen (vermutlich) auf unserem Grundstück liegt, doch von einem Unternehmen gemacht werden müssen. Ursprünglich war geplant, selbst Hand anzulegen. Dank der gefüllten Auftragsbücher in dieser Branche scheint das nicht so einfach zu werden, wie Anfangs gedacht. In der kommenden Woche gibt es einen Vor-Ort-Termin mit einer interessierten Baufirma.

Eine Nachfrage beim Gasversorger ergab, dass unser Anschlussvertrag noch immer auf einem Schreibtisch vor sich hin liegt. Aktueller Stand: Als nächstes wird (nach einigen Wochen) die Eingangsbestätigung verschickt. Super! Es geht voran.

Ein Nachbar hat sich an die Gemeinde gewandt, weil wir angeblich den Lauf eines fließenden Gewässers umverlegt  hätten. Demnächst sollen wir dazu Stellung nehmen. Ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll. Mich ärgern, weil wir scheinbar einen Streit suchenden Nachbarn erwischt haben? Mich freuen, weil immerhin 3 von 4 Nachbarn in Ordnung zu sein scheinen? Oder schon mal nach einer passenden Rechtsschutzversicherung suchen? Immerhin müssen wir uns nach Ansicht des Amtsleiters der Gemeinde keine Sorgen machen. Die Vorwürfe sind Mumpitz.

4 Kommentare

4 Kommentare zu “Tag#126: Elektrik & Trockenbau”

  1. Kumbertxoam 17. Mai 2015 um 23:03 Uhr

    Ich hab‘ früher mal gelernt, Strom kommt von oben, Wasser von unten. Ist ja aber offensichtlich nicht mehr so. Beim nächsten Mal bohren muß ich da dran denken…

  2. blechkoppam 18. Mai 2015 um 19:46 Uhr

    Wer hat dir denn den Unfug denn beigebracht? Da würde ich mich an deiner Stelle mal bei deinem elektrotechnischen Mentor beschweren. 😉

  3. MMindam 19. Mai 2015 um 18:44 Uhr

    Wieso eigentlich Zweitwagen? Du hast doch schon ein Zweirad 😛

  4. blechkoppam 20. Mai 2015 um 07:54 Uhr

    Mein Plan ist tatsächlich die 20 km Arbeitsweg (heimwärts wären es dann natürlich nochmal 20) auch mal ab und zu mit dem Zweirad in Angriff zu nehmen. Für den Alltag ist das aus logistischen Gründen (das Kind ist Schuld!) keine Lösung.

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